Sascha Dinse lebt und schreibt in Berlin, einem Ort, an dem Glanz und Finsternis nah beieinander liegen. Diese Ambivalenz dient ihm als Inspiration für seine Geschichten, die einmal mehr den Bogen von Fantasy über Science-Fiction bis hin zu Urban Horror schlagen – in Dinses Geschichten geben sich die Genres die Klinke in die Hand.
Die neun Erzählungen in "Epitaph" sind dabei nicht durchgehend dystopisch, ab und an blitzt auch mal ein Funken Hoffnung oder gar Romantik durch. Von zwei jungen Männern, die eine schicksalhafte Begegnung haben, über einen Erfinder, dessen Werk ihm die Tür in eine neue Welt aufstößt, dem Pärchen, das sich auf okkulte Rituale einlässt oder einer Unsterblichen, die sich dem Tod entgegen sehnt – die Geschichten sind komplex erzählt, abwechslungsreich und tiefgründig.