In der Mitte des 25. Jahrhunderts sind die Menschen immer noch damit beschäftigt, ihr Sternenreich neu aufzubauen. Die Zeit der Krisen scheint vorüber zu sein, man blickt optimistisch in die Zukunft. In dieser Phase des Aufschwungs kommt es zu Überfä Roboter greifen Raumschiffe der Menschen und anderer Zivilisationen an. Die Posbis – Maschinenwesen mit einem biologischen Zusatz – scheinen einen neuen Krieg gegen das biologische Leben zu planen. Auf der Welt Cybora entführen sie zudem Kinder mit besonderen Fähigkeiten. Perry Rhodan eilt zu Hilfe und muss Ein Teil der Probleme hängt mit seiner eigenen Vergangenheit zusammen. Kann der Raumfahrer den drohenden Sternenkrieg verhindern?
Die Staffel spielt nun mal Champions-League. Zum Glück. Um in der Metapher zu bleiben: Dieser NEO kann gut in der Bundesliga mit halten, zu mehr reicht es im Vergleich nicht. Stellenweise anstrengend zu lesen wegen seinen recht vielen, auch unnötigen, Details. Die Rhelai-Story gefiel mir überaus gut. Das Mutter-Tochter-Duo harmonierte gut. Der Perry-Anteil geriet mir zu abstrakt, zu abgehoben. Die in dieser Staffel herrlich zurück gefahrene Quantenthematik wurde durch hochgeistige Hyperthematik abgelöst. Gefällt mir nicht. Alles in allem ein ordentlicher NEO mit einem gut aufgelegten Debütanten, insofern ich ihm die Rhelai-Erzählung richtig zugeordnet habe
Wieder mal ein Rückfall in die altgewohnte PRneo-Schiene des esoterischen Geschwurbels um eine Kosmologie die lichtjahreweit von den aktuellen Erkenntnissen der Physik entfernt ist. Da werden das Volk der Nakken und die anderen Mitglieder des Konzils der Sieben aus dem Vorgänger-Universum in unseres in Form einer Art Hyperraumblasen hinübergerettet, unser ganzes Universum wird durch künstliche Erschütterungen wie die Symaios beeinflusst usw. Ich fand dies schwer zu verdauen, im Gegensatz zu den Vorgängerromanen des Zylus, deshalb diese Bewertung...
Rückblickend betrachtet hat dieser Roman eigentlich alles, was er bräuchte, um mich zu begeistern... aber irgendwie kommen die Einzelteile dann doch auf eine Weise zusammen, dass ich lange Zeit nicht recht damit warm werden konnte.
Vor allem die Handlungsebene um Thora und Nathalie fühlte sich über die ersten zwei Drittel eher wie ein störender Fremdkörper an... danach wurde es dann aber auch schnell wieder besser.
Ganz am Rande kommen mir die Neo-Titelbilder in letzter Zeit im wörtlichen Sinne reichlich eintönig vor, und dieser Ton ist ausgerechnet ein verregnetes Blaugrau. Ich hoffe, das bessert sich mit dem kommenden Frühling.
Ich weiß nicht so recht. Der NEO war sehr angenehm zu lesen, die Handlungsebenen klar voneinander getrennt und beide hatten sicher ihre eigene Relevanz für die Serie und den Fortschritt der Staffel.
Wirklich glücklich wurde ich aber mit beiden nicht. Ich denke, hier wurde für den weiteren Verlauf viel vorbereitet, was aber in diesem Einzelband dazu führt, dass er unfertig auf mich wirkt.