Band 5 der ein Mordfall weist Parallelen zu Hildurs erstem Fall auf
Kriminalbeamtin Hildur Rúnarsdóttir unterstützt die Bauern in den Westfjorden beim alljährlichen Schafabtrieb in den Bergen. Dabei stoßen sie in einem einsamen Tal auf eine tote Frau. Es handelt sich um eine Deutsche, die für eine Hotelkette aus Reykjavík arbeitete. Was zunächst nach einem Wanderunfall aussieht, entpuppt sich als Mord. Tante Tinna fällt eine Parallele zu Hildurs allererstem Mordfall vor 25 Jahren auf. Hat derselbe Täter nun erneut zugeschlagen? Während Hildur versucht, die Spuren aus der Vergangenheit mit denen aus der Gegenwart zu verbinden, sucht auch Tinna nach Antworten. Sie will wissen, was aus ihrer Schwester Hulda wurde, die Anfang der Siebziger aus Island verschwand.
I was born in Finland in 1980 and moved to Iceland twenty years ago and started writing books.
I have published numerous bestselling, prizewinning non-fiction titles in my native Finland, ranging from travel guides to Iceland, to inspirational memoirs and an Icelandic knitting book.
My crime fiction debut Hildur (2022) changed the game for me as an author, totally. HILDUR-series is Icelandic-Finnish nordic blue crime fiction that takes place in a small village in the Westfjords of Iceland. Nordic blue is similar to nordic noir but more human. The stories are from the darker sides of the Nordic society but they also follow how people are dealing with each other in life in general.
HILDUR books are Der Spiegel bestselling titles in Germany. Finland’s #1 bestselling series with over 600,000 copies sold to date. The publishing rights have been sold to several territories including UK, Germany, The Netherlands, France, Spain, Nordics, Estonia and Latvia.
HILDUR books are Der Spiegel bestselling titles in Germany. Finland’s #1 bestselling series with over 600,000 copies sold to date. The publishing rights have been sold to several territories including UK, Germany, The Netherlands, France, Spain, Nordics, Estonia and Latvia.
Finnish Take Two Studios will shoot the HILDUR series in Iceland with an Icelandic co-production.
Turku City Theather stages HILDUR on their Main Stage in autumn 2024.
I just love writing!
Hopefully you like my HILDUR books. I hope to hear from you! You can chat me your thoughts in Instagram at @satu_ramo
All the best from the Westfjords of Iceland, at the end of the road
Satu Rämö
PS: ...and here are some awards & nominations I've got so far: Nominee BookBeat Crime Fiction Author of the Year 2024 (tba in the end of October ’24) Winner Storytel Award 2024 (for Rosa & Björk) Winner Nextory E-Book Prize for Fiction 2023 (for Hildur) Winner Adlibris Award 2023 (for Rosa & Björk) Winner Supla Audiobook of the Year 2023 (for Hildur) Winner BookBeat Newcomer of the Year 2022 Nominee ‘Johtolanka’ Prize 2023 (for Rosa & Björk) Nominee, ThrillZone Awards 2023/Netherlands, category best translated crime fiction debut (for Hildur) Nominee ‘Tulenkantaja’ Finnish Literary Export Prize 2022 (for Hildur)
An den Krimis um Hildur gefällt mir, dass sie in Island spielen und man viel über Land, die Menschen und Bräuche erfährt. Anstrengend und teilweise unnötig finde ich die vielen Handlungsstränge auch um Hildurs Familie, von denen einige sich durch alle Bände der Reihe ziehen.
Worum geht’s? Während des alljährlichen Schafabtriebs wird mitten in der isländischen Einöde die Leiche einer Frau gefunden. Ihr Gesicht von Raben zerhackt, um ihren Hals eine Glasperlenkette, die in der Sonne glänzt. Doch wer ist die Tote? Wie ist sie ohne Handy und Ausweis hierhergekommen? Und vor allem: War es wirklich Selbstmord oder steckt weitaus mehr dahinter?
Meine Meinung: Endlich ist er da, der fünfte Fall für „Hildur - Das Tal der Schuld“ von Satu Rämö. Und schon nach wenigen Seiten war ich wieder mittendrin in dieser ganz besonderen Atmosphäre der Reihe. Raue Landschaften, endlose Weite, Kälte und Abgeschiedenheit verleihen der Geschichte etwas Düsteres und Unheilvolles, während der lebendige Schreibstil dafür sorgt, dass man förmlich durch die Seiten fliegt.
Auch diesmal erzählt Satu Rämö auf mehreren Zeitebenen und lässt Vergangenheit und Gegenwart Stück für Stück ineinandergreifen. Dabei erfahren wir wieder mehr über die Menschen hinter den Ermittlern. Diesmal erhalten wir Einblicke in Tinnas Vergangenheit im Jahr 2002. Gleichzeitig muss auch Hildur zurück zu einem längst vergangenen Kapitel ihres Lebens: zu ihrem ersten Fall und ihrer ersten Beziehung. Für beide Frauen geht diese Reise tief unter die Haut, bringt aber auch Antworten und die Möglichkeit, mit manchen Dingen endlich abzuschließen.
Genau das fasziniert mich an dieser Reihe so sehr. Neben den eigentlichen Kriminalfällen stehen mit Hildur, Jakob und Tinna drei Menschen im Mittelpunkt, die mir inzwischen richtig ans Herz gewachsen sind. Mit jedem Band lernen wir sie ein bisschen besser kennen und entdecken neue Seiten und alte Wunden.
Und natürlich hat mich auch der aktuelle Fall wieder gepackt. Satu Rämö baut die Spannung langsam, aber stetig auf, wechselt zwischen Zeiten und Perspektiven und legt dabei immer neue Puzzlestücke aus. Mit Una erleben wir in der Vergangenheit wahrlich Grausames, während sich in der Gegenwart eine Mordserie entwickelt, deren Wurzeln weit zurückreichen. Je mehr sich die einzelnen Fäden verbinden, desto düsterer wird das Bild. Daneben greift die Autorin erneut gesellschaftliche und historische Themen auf. Es geht unter anderem um Drogen, die ihren Weg nach Island finden, aber auch um den Kampf der Frauen um Gleichberechtigung. Selbst Handlungsstränge, die letztlich nicht unmittelbar zur Lösung des Falls beitragen, wirken dabei nicht überflüssig, sondern fügen sich stimmig in das Gesamtbild ein.
Das Buch passt für mich perfekt in diese Reihe. Der Fall hat mich wunderbar unterhalten und bietet einige Momente, die für einen Kriminalroman erstaunlich nah an einen Thriller herankommen. Ich liebe die Eigenheiten der Figuren, die raue isländische Atmosphäre und dieses Gefühl, dass unter der scheinbar stillen Oberfläche immer noch etwas verborgen liegt. Und natürlich bin ich jetzt schon gespannt, wen wir im nächsten Band näher kennenlernen und welche längst begrabenen Geheimnisse Satu Rämö dann wieder ans Licht holen wird.
Fazit: „Hildur – Das Tal der Schuld“ von Satu Rämö konnte mich wieder richtig begeistern. Ich liebe einfach diese besondere Mischung aus spannendem Fall, rauer isländischer Atmosphäre und den Figuren, die mir inzwischen so sehr ans Herz gewachsen sind. Ein düster-atmosphärischer Fall vor der rauen Kulisse Islands, tief verwurzelte Geheimnisse und Figuren, die mit jedem Band mehr Tiefe bekommen. Es ist spannend, emotional und stellenweise überraschend beklemmend. Für mich ein weiterer richtig starker Band der Reihe und ich freue mich jetzt schon darauf, wieder nach Island zurückzukehren.
Klappentext: Kriminalbeamtin Hildur Rúnarsdóttir unterstützt die Bauern in den Westfjorden beim alljährlichen Schafabtrieb in den Bergen. Dabei stoßen sie in einem einsamen Tal auf eine tote Frau. Es handelt sich um eine Deutsche, die für eine Hotelkette aus Reykjavík arbeitete. Was zunächst nach einem Wanderunfall aussieht, entpuppt sich als Mord. Tante Tinna fällt eine Parallele zu Hildurs allererstem Mordfall vor 25 Jahren auf. Hat derselbe Täter nun erneut zugeschlagen? Während Hildur versucht, die Spuren aus der Vergangenheit mit denen aus der Gegenwart zu verbinden, sucht auch Tinna nach Antworten. Sie will wissen, was aus ihrer Schwester Hulda wurde, die Anfang der Siebziger aus Island verschwand.
„Hildur – Das Tal der Schuld“ ist der 5. Band der Hildur-Reihe von Satu Rämö.
Im Mittelpunkt steht die Kriminalbeamtin Hildur Rúnarsdóttir. Hildur ist Kriminalbeamtin in den Westfjorden und leitet die Abteilung für vermisste Kinder in schwach besiedelten Gebieten. Da die Westfjorde recht dünn besiedelt sind und wenig Verbrechen geschehen, hilft Hildur auch bei allen anfallenden Polizeiarbeiten. Hildur surft gerne, auch im Winter liebt sie es, in der kalten See die Wellen zu beherrschen.
Leiterin der Polizeistation in Isafjördur ist noch Elisabet Baldursdóttir, kurz Beta genannt. Beta, die aus privaten Gründen nach Reykjavik gezogen ist, hat sich bereit erklärt, die Stelle der Leiterin noch einmal für ein Jahr zu übernehmen. Bis dahin ist der finnische Polizist Jakob so weit um sich auf die Stelle zu bewerben, und Beta wird zurück nach Reykjavik gehen.
Jakob hat mit einem Auslandspraktikum bei der Polizei in Isafjördur angefangen und ist mittlerweile heimisch geworden. Bekannt ist Jakob dafür, dass er immer und überall sein Strickzeug auspackt und wunderschöne Islandpullover strickt. Mittlerweile ist er in einer festen Beziehung und auch sein Sohn lebt bei Jakob.
Mir sind die Charaktere seit dem 1. Band sympathisch und ich freue mich immer wieder, wenn ich sie begleiten darf.
Der Fall ist wieder spannend und Hildur stellt Parallelen zu einem alten Fall fest. Auch damals ist eine junge Frau tot aufgefunden worden. Es wurde allerdings als Unfall eingestuft. Daran zweifelt Hildur heute. So gibt es immer wieder einmal zurück in die Vergangenheit. In der Gegenwart ermittelt Hildur im heutigen Fall. Eine junge Deutsche, die in Island lebt, wurde tot aufgefunden. Bei dem näheren Betrachten des Umfelds erfährt Hildur, dass die Frau vor kurzem ein Kind geboren und ausgesetzt hat. Was hat die Frau dazu bewogen?
Der Fall wird wieder sehr spannend erzählt. Als Leser*in wechselt man zwischen den Ermittlungen und der Vergangenheit. Satu Rämö hat einen sehr fesselnden und flüssigen Schreibstil. Ihre Charaktere sind sympathisch und richtig lebendig. Die Charaktere begleite ich jetzt schon im 5. Band und sie sind mir durchweg sympathisch. Das Buch ist aber noch so viel mehr als ein Krimi. Die Autorin beschreibt Island mit großer Hingabe. Die raue Natur, die Naturgewalten, die dünne Besiedlung der Westfjorde. All das kann man sich anhand der Beschreibung sehr gut vorstellen.
„Hildur – Das Tal der Schuld“ hat alles, was ein guter Krimi braucht. Einen spannenden Fall, tolle Charaktere und ein interessantes Setting.
Ich freue mich sehr, dass die Reihe weitergeht, und hoffe auf einen 6. Band.
Der fünfte Fall für Ermittlerin Hildur Rúnarsdóttir war mein erster mit ihr. Dass es Hinweise auf frühere Erlebnisse gibt, ist daher ganz normal und war auch nicht weiter störend.
Hildurs aktueller Fall führt sie aber tatsächlich noch weiter in die Vergangenheit. Mittlerweile eine erfahrene Kriminalbeamtin, die ein gutes Bauchgefühl entwickelt hat, hegt sie Zweifel, ob die Todesumstände einer Frau tatsächlich so waren, wie es auf den ersten Blick scheint.
Tatsächlich aber erinnert sie dieser Leichenfund an den ersten ihrer Laufbahn. Ihr kommen Zweifel und sie macht sich Vorwürfe, dass sie damals - wohl auch aus Unerfahrenheit - Fehler gemacht haben könnte. Könnte nicht nur die Todesursache des aktuellen und des damaligen Opfers ident sein, sondern auch der Täter?
Damit nicht genug, gibt es auch noch weitere kleine und große Ermittlungen im Zuständigkeitsbereich von Hildur und ihrer Kollegen Jakob und Beta. Dazu kommt, dass sie aufgrund neuer Entwicklungen auch noch von ihrer Heimat rund um Ísafjörður in die Hauptstadt Reykjavík übersiedeln muss. Zwar nur vorübergehend, aber sie mag die Stadt nicht und im Polizeigebäude trifft sie auch noch auf einen alten Bekannten…
Hildur ist keine Heldin im klassischen Sinn und auch keine “Superwoman”. Im Grunde ist sie ein Charakter wie du und ich, mit Interessen und Vorlieben, mit Stärken und Schwächen. Sie tritt für sich ein (meist jedenfalls) und würde alles für ihre Tante und ihre Schwestern tun.
Der Krimi liest sich gut, es gibt viele kurze Abschnitte und man kann der Handlung gut folgen. Ein kleines Personenverzeichnis oder ein Stammbaum von Hildur wären eine schöne Ergänzung, da ich mir mit den Namen innerhalb der Familie etwas schwer tat. 426 Seiten ergeben ein ordentliches Buch, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob es wirklich alle benötigt hätte.
Cover: Ein schönes Cover das super zu einem Island Krimi passt.
Inhalt Und meine Meinung: Dies ist nun der 5. Band der Hildur Reihe, und wieder total spannend. Eine junge Frau wird tot aufgefunden. Ein Unfall, ein Selbstmord oder sogar Mord? Alles ist hier möglich. Doch Hildur blickt genauer hin und ihr kommen Zweifel, die Tote liegt wie aufgebahrt und es kommt ihr wie ein Déjà-vu vor.
Und so kommt es auch , dass ein Fall von vor 20 Jahren eine wichtige Rolle spielt und wir immer weiter Rückblicke in die Vergangenheit bekommen.
Der Schreibstil ist sehr anschaulich und super zu lesen. Die raue Landschaft wirkt hier geradezu prädestiniert für einen Schauplatz für eben Krimi. Die Protagonisten, allen voran Hildur, ihre Tante Tina und ihr Kollege Jakob sind super charakterisiert und entwickeln sich sehr dynamisch ständig weiter. Wir erfahren wieder mal einiges aus der Vergangenheit von Hildur und Tina.
Autorin: Die Finnin Satu Rämö zog vor zwanzig Jahren für ein Auslandssemester nach Island, um isländische Kultur und Literatur zu studieren. Heute arbeitet sie als Autorin, Bloggerin und Mentorin und lebt mit ihrem isländischen Mann und ihren zwei Kindern in der Kleinstadt Ísafjörður im Nordwesten Islands.
Mein Fazit: Ein sehr spannender und komplexer Krimi der uns auch einiges über das Privatleben der Ermittler erzählt. Mich hat der Krimi aufs beste unterhalten und ich vergeben volle 5 Ster4ne.
Hildur ist eine sehr coole Figur, aber auch verletzlich. Die Vergangenheit ihrer Familie wird weitererzählt, man sollte die Vorgeschichte/bisherigen Bände kennen. Der neue Fall ist vielschichtig, komplex und weitet sich immer mehr aus. Auch das polizeiliche Umfeld hält neue Geschichten bereit. Nichts kommt zu kurz, alles ist stimmig. Ich hoffe auf weitere Bände!