Ein tiefer und berührender Roman über zwei ausgegrenzte Jungen, die zu Brüdern werden
Zwei Außenseiter, eine unwahrscheinliche Freundschaft und sieben Sommertage, die alles verändern
In seinem ergreifenden Debüt nimmt uns der junge Autor Lukas Mi-Sa Nguyen Egger mit auf einen unvergesslichen Roadtrip an die Nordsee.
»Draußen starren sie mich an. Wie Doppelhaushälften, die das erste Mal 'nen Plattenbau sehen.«
Sommer 2007: Der 15-jährige Kian, aufgewachsen bei seinem kleinkriminellen Vater, landet nach einem schweren Schicksalsschlag im Heim. Er weiß sofort, dass er dort nicht bleiben kann. Bei einem nächtlichen Fluchtversuch trifft er Marco, der ganz andere Gründe hat abzuhauen. Nach einsamen und harten Jahren im Waisenhaus hat er erfahren, dass er eine Halbschwester an der Nordsee hat. Als es den beiden ungleichen Jungen gemeinsam gelingt auszubrechen, beginnt eine abenteuerliche Reise Richtung Meer. Sie berauschen sich an der neuen Freiheit. Vor allem entdecken sie zum ersten Mal, was es bedeutet, eine Familie zu haben und füreinander da zu sein.
Ein hinreißender und ernsthafter Comin-of-age-Roman für alle Fans von Ewald Arenz, Christian Huber und Wolfgang Herrndorf.
Jung, authentisch, mitreißend – Lukas Mi-Sa Nguyen Egger ist ein neuer Lieblingsautor, der viel zu sagen hat.
Lukas Mi-Sa Nguyễn Egger wuchs als jüngster Sohn eines vietnamesischen Vaters und einer deutschen Mutter auf und erlebte früh, was es bedeuten kann, kulturell und finanziell am Rand der Gesellschaft zu stehen. Darin fand er die Motivation sich intensiv mit den Schicksalsbiografien von ausgegrenzten Kindern und Jugendlichen in Deutschland auseinanderzusetzen. Der Wunsch, denen eine Stimme zu geben, die keine haben, mündete in seinem Romandebüt.
Also was für ein tolles Buch. Ehrlich gesagt hab ich gar nichts super tiefgründigste dazu zu sagen außer: wirklich unbedingte Leseempfehlung. Die Figuren ihre Geschichten und was sie gemeinsam er- und durchleben haben mich wirklich sehr berührt. Kian und Marco geben einem Schicksal, das ich eigentlich nur aus der Ferne kenne ein Gesicht. Darin liegt, denke ich, der Verdienst des Buches an mir. Dass es dabei so wunderbar geschrieben ist, dass man es am liebsten nochmal lesen will einfach nur um die Motivsätze, Sprachbilder und Erzähltechniken weiter zu genießen, macht das Buch zu einem absoluten Highlight meines Leselebens. Und dass dann auch noch die Meisterschaft des VfB Erwähnung findet, ist das Sahnehäubchen. Ganz große Kunst.
wenn man das Gefühl kennt, dass das Leben einen vergessen hat und man jeden Tag neben dem Fluss der Zeit spazieren geht statt in ihm zu schwimmen, ist man in diesem Buch richtig aufgehoben und wenn man das Gefühl nicht kennt, dann erfährt man hier auf 266 Seiten ganz viel Weite, den Schmerz des Umherwanderns, die Leere von Neuanfängen nach dem Ende, die Bedeutung tiefer Freundschaft, Verlassenheit, sich Zuhause fühlen, ohne eins zu haben und ein Mitgefühl für die vom Leben zurückgelassenen. Ganz viel Liebe für dieses Buch 🤍
Wirklich tolles Buch! Toll geschrieben, die Geschichte ist spannend, konnte es gar nicht weg legen. Dazu kommt die Perspektive der beiden Protagonisten, 2 Jungs, die aus zerrütteten Verhältnissen stammen, die sehr einfühlsam ist. Absolute Leseempfehlung!
Für mich ist das ein außergewöhnlich starkes Romandebüt!
Die Protagonisten sind vom Leben gebeutelt und lernen sich in einem Heim kennen. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche. Der eine sucht seine unbekannte Schwester, der andere sucht auch, weiß nur noch nicht genau, was.
Das Buch liest sich unglaublich flüssig. Die Sätze sind kurz, was aber gut zu der Erzählung passt. Das Erzähltempo ist hoch und die Handlung sehr intensiv und emotional.
Von beiden Protagonisten erfährt man im Laufe der Geschichte immer mehr. Langsam bekommt die harte Schale Risse und der weiche Kern kommt zum Vorschein.
Das Ende ist fulminant und emotional.
Für mich ist dieses Buch ein ganz starkes Debüt über zwei Jugendliche, die doch einfach nur eine Familie haben wollen. Ich kann diesen Roman allen empfehlen, wenn sie die Triggerwarnungen beachten! Von mir gibt es 5 Sterne!
Dieses Buch hat mich zurückversetzt in ein Gefühl meiner Teenagerjahre: das Empfinden, dass der Sommer niemals enden wird, und die überraschende Erfahrung, von einem anderen Menschen plötzlich wirklich verstanden zu werden.
Doch unter dieser leichten Melodie liegt von Anfang an eine zweite, dunklere Tonspur. Wie drohende Gewitterwolken, die während der goldenen Abendstunde aufziehen, durchzieht sie die Geschichte und verleiht ihr eine Tiefe, die weit über das Genre eines 08/15-Roadtrip-Coming-of-Age-Romans hinausgeht. Der Autor verwebt diese beiden Ebenen meisterhaft: die Unschuld und Hoffnung der Jugend mit der brutalen Realität von Klassenunterschieden im Deutschland der 2010er Jahre, mit Motiven zerrissener Familienbande und dem Versagen eines Staates gegenüber den ihm anvertrauten Schwächsten.
Am Ende liegt es in der Hand der Leser:innen, ob die zarte Pflanze der Hoffnung, die der Autor nicht nur in seinen Figuren, sondern auch in seiner Leserschaft zu säen versteht, stark genug ist, den dissonanten Höhepunkt zu überstehen.
Es ist ein Buch, das bewegt: Es zieht einen hinein in die eigene Jugend, gespiegelt in Kians und Marcos Geschichte. Zugleich lenkt es den Blick auf die gegenwärtigen Herausforderungen der Gesellschaft, in der wir leben – und stellt die Frage nach denen, die heute jung sind.
Wirklich tolles Buch! Toll geschrieben, die Geschichte ist spannend, konnte es gar nicht weg legen. Dazu kommt die Perspektive der beiden Protagonisten, 2 Jungs, die aus zerrütteten Verhältnissen stammen, die sehr einfühlsam ist. Absolute Leseempfehlung!
3.5 ⭐ Als ich den Klappentext gelesen hab musste ich sofort an "Tschick" denken. Und vielleicht gerade weil ich kein großer Fan von "Tschick" war, wollte ich diesem Buch unbedingt eine Chance geben. Und es hat sich echt gelohnt! Ich bin nahezu durch die Seiten geflogen und war am Ende sehr gerührt. Ein echt tolles Roman-debüt voller Gefühl und Menschlichkeit, auf jeden Fall das Lesen wert!!
Coming-of-Age: Gefühlt alles – und doch nicht ganz überzeugend
**** Mein Eindruck **** Ein sehr ambivalentes Buch für mich. Die ersten Seiten sind ausdrucksstark und haben mich emotional sofort gepackt. Ich war begeistert, und meine Erwartungen sind schnell gestiegen. Auch sprachlich bleibt das Niveau durchgehend hoch: Die Sätze klingen nach, tragen übergeordnete Botschaften in sich und bleiben dabei dennoch passend für ein Coming-of-Age. Inhaltlich entwickelt sich die Geschichte zu einem intensiven, teils wilden Ritt. Themen wie Regeln, Zugehörigkeit und die Suche nach einem Ort, an dem man wirklich hingehört, rücken immer stärker in den Fokus. Emotional konnte ich vieles davon gut nachempfinden. In den Details war mir die Handlung jedoch stellenweise zu sprunghaft, zu willkürlich und teilweise etwas zu weit von der Realität entfernt. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass genau das beabsichtigt war – um die innere Zerrissenheit und die Suche der Figuren noch stärker zu transportieren. Und genau darin liegt mein Zwiespalt: Ich war beim Lesen immer wieder hin- und hergerissen. Das Ende hingegen konnte mich überzeugen. Es fügt die Entwicklung stimmig zusammen und hat in mir ein tiefes Mitgefühl ausgelöst. Traurigkeit und Glück liegen hier nah beieinander und hinterlassen einen nachhaltigen Eindruck und das Gefühl von einer ganz besonderen Bruderschaft.
**** Empfehlung? **** Für Leser:innen, die intensive, sprachlich starke Coming-of-Age-Geschichten mögen und bereit sind, sich auf eine emotionale, stellenweise bewusst überzeichnete Reise einzulassen.
„Vielleicht im Sommer“ hat mich ehrlich überrascht. Ich hatte mit einer emotionalen Coming-of-Age Geschichte gerechnet, aber nicht damit, wie nah mir Kian und Marco beim Hören tatsächlich gehen würden. Die beiden wirken nie wie „perfekt geschriebene“ Figuren, sondern eher wie echte Jugendliche, die viel zu früh mit Dingen klarkommen müssen, mit denen eigentlich niemand klarkommen sollte.
Besonders mochte ich, dass das Buch nicht versucht, aus allem ein riesiges Drama zu machen. Vieles ist eher leise erzählt und genau deshalb hat es für mich funktioniert. Vor allem die Beziehung zwischen Kian und Marco fand ich unglaublich schön geschrieben. Nicht kitschig oder überzogen, sondern einfach ehrlich.
Das Hörbuch selbst hat für mich aber nochmal extrem viel ausgemacht. Moritz Pliquet passt als Sprecher meiner Meinung nach perfekt zu der Geschichte. Seine Stimme hatte genau diese ruhige, leicht melancholische Art, die das Ganze gebraucht hat. Er hat die emotionalen Momente nicht unnötig dramatisch gemacht und genau dadurch kamen viele Szenen umso stärker rüber. Ich hatte teilweise wirklich das Gefühl, einfach mit den beiden unterwegs zu sein.
An manchen Stellen hat sich die Geschichte für mich zwar etwas gezogen und ich hätte mir bei bestimmten Themen noch ein bisschen mehr Tiefe gewünscht, gerade weil so viel Potenzial drinsteckte. Trotzdem konnte ich kaum aufhören weiterzuhören, weil mich die Atmosphäre komplett abgeholt hat.
Insgesamt ein wirklich berührendes Hörbuch über Freundschaft, Familie, Zugehörigkeit und dieses Gefühl, irgendwo einen Platz finden zu wollen. Keine volle 5 Sterne Bewertung für mich, aber definitiv ein Hörbuch, das noch länger nachhallt.
Manchmal kommt ein Buch daher, stellt sich nicht groß vor, setzt sich einfach neben einen und sagt: Komm, wir fahren mal kurz ans Meer. Und zack, sitzt man mit Kian und Marco irgendwo zwischen Heim, Flucht, Sommerluft, kaputten Lebensläufen und dieser fiesen Hoffnung, die einen immer genau dann erwischt, wenn man gerade so tun will, als wäre man hart im Nehmen.
Vielleicht im Sommer erzählt von zwei Jungs, die das Leben nicht gerade mit Samthandschuhen angefasst hat. Kian trägt Wut mit sich herum wie andere einen Rucksack, Marco hat diese stille Sehnsucht nach Zugehörigkeit, bei der man beim Lesen kurz schluckt und so tut, als wäre Staub im Auge. Kennt man ja. Ganz plötzlich. Mitten im Gesicht.
Was mir richtig gut gefallen hat: Das Buch drückt nicht künstlich auf die Tränendrüse. Es ist emotional, ja, aber nicht kitschig. Eher so ein leiser Schlag in die Rippen. Der Roadtrip an die Nordsee fühlt sich nicht nach großem Abenteuerfilm an, sondern nach zwei Jugendlichen, die zum ersten Mal merken, dass Familie manchmal nicht da entsteht, wo Blutlinien gezogen werden, sondern da, wo jemand bleibt.
Der Schreibstil ist jung, direkt und angenehm ungeschönt. Manchmal rotzig, manchmal verletzlich, manchmal so nah dran, dass man denkt: Junge, jetzt mach bitte kurz langsamer, ich muss das gerade fühlen. Genau diese Mischung macht das Buch stark.
Für mich ist das ein Debüt mit Herz, Kante und erstaunlich viel Reife. Nicht perfekt glatt poliert, aber gerade deshalb so echt. Vielleicht im Sommer ist kein lautes Buch. Es ist eins, das nachhallt. Wie Meeresrauschen, nur mit mehr Kloß im Hals.
„Menschen wie wir haben keine Wahl. Ich hab dich in diese Scheiße gebracht, und du wirst deine Kinder genauso in diese Scheiße bringen. Ein gutes Ende gibt es nicht.“
Dies war für mich eine gelungene Coming-of-age-Geschichte. Es wurden Themen wie Familie, Freundschaft, Liebe, Zugehörigkeit, Diskriminierung und die Suche nach sich selbst und der eigenen Herkunft verhandelt, wobei die beiden Protagonisten zunächst ziemlich verschieden erschienen und sich trotz dessen ergänzten und füreinander einstanden. Gefallen hat mir zudem die Vertonung des Hörbuchs, da der Sprecher es geschafft hat, den doch relativ jugendlich geschriebenen Text auf eine authentische Art vorzutragen. Hin und wieder hat mir allerdings doch noch das gewisse Etwas gefehlt, wodurch der Roman in seinem Genre hätte herausstechen können. So war die Handlung für mich relativ vorhersehbar und genretypisch, aber deswegen nicht automatisch schlecht. Für Fans des Genres oder Genreeinsteiger könnte dies jedoch genau die passende Wahl sein. (Ich bedanke mich zudem bei NetGalley für das Bereitstellen des Hörbuchs!)
"Vielleicht im Sommer" von Lukas Mi-Sa Nguyen Egger ist ein wunderbares Hörbuch über männliche Freundschaft, Wahlfamilie und zwei Außenseiter, die keine Lust mehr haben, in Strukturen zu leben, die ihr Leben für sie vorzeichnen. Mich hat diese Suche nach Zugehörigkeit und Selbstbestimmung sehr berührt. Auch das Thema Rassismus wird scheinbar nebenbei, aber dafür umso wuchtiger behandelt. Besonders gefallen hat mir, dass die Handlung für mich erstaunlich wenig vorhersehbar war. Immer wieder ging die Geschichte etwas anders weiter, als ich erwartet hätte. Der Sprecher verdient für mich volle fünf Sterne: sehr klar, angenehm und präsent, ohne sich zu sehr in den Vordergrund zu stellen. Insgesamt eine schöne Empfehlung auch für junge Erwachse - Sommer und Nordsee inklusive!
Die meisten Bücher liest man. Andere Bücher lesen einen. Bei der Lektüre von „Vielleicht im Sommer“ hatte ich das Gefühl, dass das Buch mich liest - dass es mir, Teile von mir selbst offenbart. Die Geschichte von Kian ist hierbei der Einblick und Augenöffner hinein in ein Leben, das unterdrückt von Lasten, zu groß für das Leben, versucht etwas zu finden und zu schaffen, was Bedeutung hat - selbst wenn das am Ende nur für eine einzige andere Person von Bedeutung ist. Diese verzweifelte Sehnsucht bricht im Buch sehr schön, fragil und langsam hervor: Am Anfang noch zugemauert hinter Enttäuschungen und Isolation (wie in einem vergitterten Heim) und am Ende so offen (wie eine Nacht am offenen Meer). Sie treibt die Handlung voran und lädt ein ebenso langsam selbst dem Buch gegenüber zu vertrauen und sich verletzlich zu machen. Am Ende liegt man mit Kian und Marco blutend, hungrig und doch erstmals wirklich hoffnungsvoll und verbunden am Meer. Das Ende, das sich dann entwickelt beweist unheimliches Feingefühl: als wüsste der Autor, dass er am Ende in einem intimen Zwiegespräch mit dem Leser ist, bringt er sowohl den brachialen Realismus in all die Sehnsucht und Hoffnung als auch am Ende die Gewissheit: „All das war nicht umsonst - auch wenn es nur für eine einzige Person von Bedeutung war.“ Am Ende ist man berührt von einem Debüt, das einen kaum losgelassen hat und das mindestens für mich immer von Bedeutung sein wird!
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Ohjemine, hab ich am Ende geweint. So ein schönes und trauriges Buch, so eine tolle Freundschaft und so ein starkes Debüt! Ich musste ein wenig reinkommen, besonders bei sehr umgangssprachlicher Umsetzung in Unterhaltungen tue ich mich manchmal schwer, aber die beiden Protagonisten wachsen einem einfach sofort ans Herz. Ich habe mitgefiebert und mir den ganzen Roman lang so sehr gewünscht, dass beide endlich auch mal Glück haben. Das ist eines der Bücher, die eine Lücke in mir hinterlassen, jetzt wo ich es durch habe.
Vielleicht im Sommer ist eines dieser Bücher, das einen nicht einfach nur unterhält, sondern emotional richtig trifft. Kian und Marco sind zwei Figuren, die mir sofort ans Herz gewachsen sind und ich habe ihnen von Anfang an so sehr gewünscht, endlich irgendwo anzukommen. Besonders schön fand ich, wie fragil und langsam sich im Roman Hoffnung, Nähe und so etwas wie Familie entfalten. Hinter all der Härte, Einsamkeit und Sehnsucht steckt unglaublich viel Feingefühl. Am Ende bleibt ein Buch, das weh tut, aber auch verbindet. Rau, berührend und voller stiller Hoffnung.
3.5 🌟- ein Sommerroman, der sich schnell liest und ein bisschen Tiefgang hat (könnte für meinen Geschmack gerne mehr sein, viele Gedanken der Figuren werden nur angerissen). Es wird die Frage aufgeworfen, was es bedeutet, ohne eine heile Familie aufzuwachsen. Aus dem gemeinsamen Abenteuer entsteht vielleicht eine neue Form der Familie… Für mich ein gutes Jugendbuch, man könnte viele der Themen weiter denken und diskutieren.
Zwei Jungen auf dem Weg nach Norden und auf der Flucht vor der Vergangenheit. Die Geschichte liest sich schnell und einfach, ist aber nicht sonderlich spannend. Den Sprachstil der beiden Protagonisten fand ich sehr realistisch, die Handlung allgemein dafür nicht. Das Ende hätte ich mir anders vorgestellt.
Coming of Age ist back in meinem Regal, aber Kian und Marco haben mich leider nicht zu 100 Prozent abgeholt. Die Geschichte finde ich ein bisschen generisch und die Sprache an manchen Stellen einfach nicht ausgereift. Emotionen und Gefühle werden eher beschrieben, anstatt sie zu zeigen. Trotzdem Respekt an den jungen Autor – ich glaube dieses Debüt führt noch zu vielen Büchern von ihm.
Ein Coming-of-Age-Roman voller Sehnsucht, Einsamkeit, Freundschaft zwischen Hoffnung und Melancholie.
Wenn du das magst, wirst du "Vielleicht im Sommer" lieben:
📚 Bücher:
- Große Erwartungen — Charles Dickens - Die Abenteuer des Huckleberry Finn — Mark Twain - Tschick — Wolfgang Herrndorf - On Earth We’re Briefly Gorgeous — Ocean Vuong
🎥 Filme:
- Vielleicht lieber morgen (2012) - Das Schicksal ist ein mieser Verräter (2014) - Kikis kleiner Lieferservice (1989) - Mommy (2014) (oder das deutsche Remake: Systemsprenger (2019)) - Call Me By Your Name (2017)
📺 Serien:
- The Bear - Stranger Things - 13 Reasons Why - Euphoria