"Einzigartig, voller Twists, Spice, Drama und Drachen! Ein absolutes Muss für Romantasy-Fans." Ali Hazelwood, New York Times-Bestsellerautorin, über "A Fire in the Sky" Was passiert, wenn der Funke in dir sich entzündet? In Penterra, einem Königreich, in dem Drachen nur noch Legenden sind, verbirgt Tamsyn ein gefährliches Obwohl sie alle Prügelstrafen für die Verfehlungen der Prinzessinnen auf sich nehmen muss, verheilen die Striemen unmenschlich schnell. Doch als man sie zwingt, für eine Prinzessin einzuspringen und den gefürchteten Krieger Fell zu heiraten, nimmt ihr Schicksal eine dramatische Wendung. Zwischen Fell und Tamsyn entfacht eine unerwartete Leidenschaft – und mit ihr eine uralte Magie. Band 2 der epischen A Scar in the Bone (Feuerschwur-Reihe, Band 2) Mehr atemberaubende Romantasy-Reihen bei "Der rote Nachtfalter" "Nightbirds" "Die Skaland-Saga"
Sophie Jordan took her adolescent daydreaming one step further and penned her first historical romance in the back of her high school Spanish class. This passion led her to pursue a degree in English and History.
A brief stint in law school taught her that case law was not nearly as interesting as literature - teaching English seemed the natural recourse. After several years teaching high school students to love Antigone, Sophie resigned with the birth of her first child and decided it was time to pursue the long-held dream of writing.
In less than three years, her first book, Once Upon A Wedding Night, a 2006 Romantic Times Reviewers' Choice Nominee for Best First Historical, hit book shelves. Her second novel, Too Wicked To Tame, released in March 2007 with a bang, landing on the USA Today Bestseller's List.
Tamsyn lebt als sogenanntes Prügelmädchen zusammen mit der königlichen Familie im Palast. Ihre Aufgabe ist es, die Strafen der Prinzessinnen zu erdulden, da sie sie selbst nicht erhalten dürfen. Tamsyn hat sich mit diesem Leben abgefunden, da sie so eine neue Familie gefunden hat, als ihre Eltern sie, wenige Tage alt, ausgesetzt haben. Doch als Soldaten der Grenzlanden im Palast zu Besuch sind und ihr Anführer Fell fordert, eine Prinzessin zu heiraten, steht Tamsyn plötzlich einer anderen Aufgabe gegenüber und wird die Frau eines Fremden, den alle nur "die Bestie" nennen. Doch kann das Leben als Frau schlimmer sein als das, was sie bisher durchstehen musste?
"A Fire in the Sky" ist der absolut fesselnde Romantasy-Reihenauftakt von Sophie Jordan. Kaum mit dem Buch begonnen, konnte ich es nur schwer zur Seite legen, da die Handlung einfach unfassbar spannend ist. Mir gefallen die Plot-Twists dabei besonders gut und der flüssige Schreibstil sorgte dafür, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Der Autorin ist es gelungen, ein beeindruckende Welt mit verschiedenen magischen Wesen wie Drachen und Hexen zu erschaffen, in die man sich nur zu gerne entführen lässt.
Tamsyn hat es von klein auf gelernt, für die Fehler anderer einzustehen und hat dabei ihre eigenen Wünsche aus den Augen verloren. Am Hof wird sie nur von den wenigsten respektiert, wobei sie ihren besten Freund Stig an ihrer Seite hat und dem es nicht leicht fällt, Tamsyn gehen zu lassen. Tamsyn ist sehr tapfer und versucht, alles mit sich selbst auszumachen. Dabei hat sie mit Fell nun einen Mann an ihrer Seite, jedoch ist sie sich nicht sicher, wie er wirklich zu ihr steht.
Fell hat mich sehr positiv überrascht. Anfangs wirkt er wie ein unnahbarer Krieger, aber im weiteren Verlauf lässt er diese Maske immer wieder fallen und zeigt sein wahres Ich und auch seine Fürsorge für andere kommt immer mehr ans Licht.
Neben den Blickwinkeln von Fell und Tamsyn gibt es auch Kapitel, die aus Sicht von Stig, dem Freund von Tamsyn, geschildert werden. Stig löst bei mir sehr unterschiedliche Gefühle aus und ich denke, dass er im zweiten Band eine wichtige Rolle spielen wird.
Für die Beziehung zwischen Fell und Tamsyn werden in diesem ersten Teil wichtige Grundsteine gelegt, dabei wird es spicy, aber auch emotional. Mir gefällt diese Mischung sehr und ich denke, dass sicherlich noch einiges im zweiten Band auf die Lesenden wartet.
Insgesamt war die Handlung wirklich interessant und die Wendungen unvorhersehbar und spannend gestaltet. Die Welt mit ihren Kriegen, den Intrigen und manch seltsamen Bräuchen schafft ein fantastisches Setting und ich kann es kaum erwarten, mit dem nächsten Band starten zu können. Wer Romantasy mit tollen Plot-Twists liebt, sollte "A Fire in the Sky" auf jeden Fall lesen.
Ich habe A Fire in the Sky von Sophie Jordan mit gemischten Gefühlen gelesen: Es ist nicht schlecht, aber eben auch nicht so stark, wie der Klappentext und die hübsche Aufmachung zunächst versprechen. Was mir gut gefallen hat: Die Charaktere, vor allem Tamsyn als Außenseiterin, die sich ihren Weg zwischen Palastintrigen und auftauchender Magie sucht, sind sympathisch und tragen die Geschichte angenehm. Auch Fell, der „Beast of the Borderlands“, hat genug Ecken und Kanten, um Interesse zu wecken. Die Welt mit dem sterbenden Reich von Penterra, verschwundenen Drachen und wiedererwachender Magie ist ansprechend gedacht und lässt durchaus Potenzial für weitere Bände erkennen. Optisch macht das Buch ebenfalls einiges her: Die Ausgabe hat einen farbigen Buchschnitt und generell ein ansprechendes Fantasy-Coverdesign, das zum Genre passt und neugierig macht. Aber genau hier beginnt mein größter Kritikpunkt: Die Erzählung selbst bleibt stellenweise zu oberflächlich. Einige Passagen ziehen sich, ohne dass die Handlung spürbar vorankommt, und gerade der Aufbau der Magie- und Drachenwelt wirkt eher angekratzt als wirklich ausgearbeitet. Das hat bei mir dafür gesorgt, dass ich mich öfter gefragt habe, ob das Buch nicht mehr Show als Substanz ist, besonders, weil die Action und Spannung erst gegen Ende richtig Fahrt aufnehmen. Auch das Enemies-to-Lovers-Motiv war mir zu unausgereift. Die Beziehung zwischen Tamsyn und Fell springt mir zeitweise zu schnell von „ich mag dich nicht“ zu „hey, heißer Kuss“, sodass sie eher wie eine romantische Rosinenpickerei wirkt statt eine echte Entwicklung. Diese Dynamik fand ich persönlich nicht ganz überzeugend. Aber die Hörbuchversion mochte ich ganz gern. Durch die verschiedenen Sprecher*innen wirkt die Geschichte lebendiger und die Perspektivwechsel lassen sich gut auseinanderhalten. Gerade die emotionalen Szenen und Dialoge funktionieren akustisch besser als auf der Seite und tragen über die ruhigeren Passagen hinweg. Perfekt für unterwegs oder zum Nebenbei-Hören, das macht die Geschichte insgesamt runder.
Dennoch hat das Buch für mich definitiv unterhaltsame Momente, sympathische Figuren und eine hübsche Aufmachung, aber es versäumt, das volle Potenzial seiner Welt und Story auszuschöpfen. Deshalb: ⭐⭐⭐ (3 von 5 Sternen), solide für zwischendurch, aber nicht der große Wurf, den der Titel und die Cover-Ästhetik andeuten.
Tamsyn ist eine tolle junge Frau, die in einer ziemlich ungesunden Umgebung aufwächst. Ich fand es erschreckend, wie normal es für die Königsfamilie und auch Tamsyn ist, dass sie für die Taten der Prinzessinnen mit Prügel bestraft wird. Tamsyn konnte ich dabei noch verstehen, da sie von Kindesbeinen an nichts anderes kannte als diese verdrehte Auffassung von Gerechtigkeit. Ich finde, man merkt deutlich, wie einsam sie ist, wie sehr sie sich nach Liebe, Zuneigung und jeder noch so kleinen Aufmerksamkeit sehnt. Ich habe gerade wegen der Umstände, unter denen sie aufwuchs, umso mehr mit ihr gefühlt, mitgefiebert und gehofft, dass sie durch die Heirat mit Fell nicht in die nächste Abhängigkeit rutscht. Was ihr Geheimnis anging, hatte ich schon früh eine Vermutung, die sich bewahrheitet hat. Dennoch war ich gespannt, wie sie damit umgeht, da es vieles ändert.
Was ich von Fell halten sollte, wusste ich nicht so recht. Ich konnte seine Beweggründe zur Heirat gut nachvollziehen, ebenso seine Reaktion wegen des Betrugs des Königs. Dennoch wusste ich nie so recht, wie ich ihn einschätzen sollte. Denn auf der einen Seite behandelt er Tamsyn nicht unbedingt besser als die Königsfamilie, auf der anderen Seite ist er fürsorglich und ihm scheint doch etwas an ihr zu liegen. Vielleicht konnte mich die Liebesgeschichte zwischen Tamsyn und Fell auch deswegen nicht ganz packen. Mir schwankte es einfach zu sehr zwischen großer Leidenschaft und kalter Schulter. Dennoch war ich gespannt, wie sich ihre Beziehung mit der Zeit entwickelt.
Alles, was man über die Magie und die Drachen erfährt, fand ich spannend und interessant. Zwar ist dies nicht so viel und wird erst ziemlich spät zum Thema. Dennoch bekommt man ein paar interessante Einblicke und ich bin gespannt, was man im nächsten Band noch so erfährt.
Fazit: Ein gelungener und spannender Auftakt, in dem wir Tamsyn dabei begleiten, wie sie sich auf eine ungewisse Reise begibt, die alles für sie verändert. Ich habe Tamsyn gerne auf ihrer Reise begleitet und war gespannt, wie sie mit dem Geheimnis um ihre Identität umgeht. Die Liebesgeschichte zwischen Tamsyn und Fell konnte mich nicht ganz packen. Dennoch war ich gespannt, wie sich ihre Beziehung mit der Zeit entwickelt, gerade in Bezug auf Tamsyns Geheimnis. Alles, was man rund um die Magie und die Drachen erfährt, ist interessant und spannend, auch wenn das Thema erst spät thematisiert wird.
„A Fire in the Sky – Feuerschwur-Chroniken“ von Sophie Jordan ist der gelungene Auftakt ihrer feurigen Romantasy Reihe um verbotene Magie und Drachen. Tamsyn lebt seit ihrer Kindheit am Königshof in Penterra, wo sie wie eine der drei königlichen Prinzessinnen aufwächst. Aber früh wurde ihr klargemacht, dass sie anders ist. Tamsyn ist ein Prügelmädchen, welches alle Strafen für irgendwelche Verfehlungen der Prinzessinnen tragen muss. Zum Glück heilen ihre Wunden schnell und so hat sich Tamsyn mit ihrem Schicksal arrangiert. Doch eines Tages erscheint der gefürchtete Grenzkönig Fell am Hof und fordert eine der Prinzessinnen zur Frau. Wieder wird Tamsyn anstelle ihrer Schwestern geopfert und als Fell den Betrug erkennt, ist er außer sich vor Wut. Doch zwischen ihm und Tamsyn besteht seit der ersten Begegnung eine tiefe Verbindung, die durch die Hochzeit noch verstärkt wurde.
Dies ist mein erstes Buch der Autorin, aber definitiv nicht mein letztes. Die Grundidee des Prügelmädchens ist leider an reale historische Bezüge geknüpft, aber der Rest der mitreißenden Drachen-Romantasy ist natürlich Fantasy. Ich mag das Worldbuilding und die deutlichen Kontraste zwischen dem strahlenden Königshof und dem echten Leben der Bevölkerung. Tamsyn werden nach ihrer Heirat die Augen geöffnet, denn vorher hatte sie es geschafft, sich ihr Schicksal schönzureden. Sophie James beschränkt sich nicht nur auf die Perspektiven von Tamsyn und Fell, sondern lässt auch andere Charaktere zu Wort kommen. Das pusht die Dynamik und macht die Story noch spannender. Tamsyn ist eine starke Hauptfigur, die sich nie unterkriegen lässt. Sie stellt sich ihrem Schicksal, egal welchen Weg dieses einschlägt. Ihre Gefühle stehen dabei manchmal im Weg und es ist herzzerreißend, wenn sie erneut enttäuscht oder ausgenutzt wird. Der kriegerische Fell ist weit besser als sein grausamer Ruf, aber auch er muss sich seinen Verpflichtungen stellen und kann nicht nur auf sein Herz hören. Die Funken sprühen ziemlich heiß zwischen ihm und Tamsyn und es ist klar, dass diese Verbindung etwas Besonderes ist. Ich konnte ungefähr ahnen, welches Geheimnis Tamsyn haben könnte und auch, warum ihre Chemie mit Fell so stark ist. Das ändert aber nichts daran, dass einen der Cliffhanger kalt erwischt und man unbedingt sofort die Fortsetzung lesen möchte.
Ich bin ehrlich gesagt ein bisschen zwiegespalten, was diesen Roman angeht. Zunächst einmal finde ich die Idee und das Setting super. Ich mag Drachen-Geschichten und auch diese Welt finde ich spannend - mit vergangenen Kriegen, mysteriösen Ungeheuern und fragwürdigen königlichen Traditionen. Auch Tamsyns Rolle als "Prügelmädchen", als diejenige, die die Bestrafungen der Prinzensinnen auf sich nimmt, als Teil der königlichen Familie und auch wieder nicht, finde ich sehr spannend.
Die Umsetzung dieser Geschichte ist allerdings nicht so ganz meins. Ein Punkt war, dass die beiden "überraschenden Wendungen", die gegen Ende der Geschichte vorkamen, eigentlich die ganze Zeit über abzusehen waren. Dadurch hat für mich ein bisschen Spannung gefehlt. Foreshadowing ist toll, aber hier hatte ich das Gefühl ständig mit ziemlich offensichtlichen Hinweisen konfrontiert zu werden. Stattdessen hätte ich ein bisschen mehr Unerwartetes spannend gefunden.
Ein zweiter Punkt war für mich, dass auch die Sprache und Erzählweise für mich nicht immer gepasst hat. Das Setting mutet eigentlich historisch an - Königreiche, Reisen zu Pferd. Die Sprache stand für mich im Widerspruch dazu. Vor allem in der wörtlichen Rede fanden sich immer wieder moderne Ausdrücke; teilweise schien mir die Ausdrucksweise auch ein bisschen vulgär.
Der dritte Punkt ist für mich der emotionale Zugang zu den Protagonisten. Zum einen hatte ich nicht das Gefühl, besonders viel über ihre Innenwelt zu erfahren. Beide haben sehr traumatische Erfahrungen gemacht, und ich hätte mir gewünscht, dass dies anders dargestellt worden wäre. Dass die anfangen, ihre Erinnerungen zu verarbeiten, sich weiterentwickeln... vielleicht kommt das in Band 2, aber ich bin ehrlich gesagt nicht sicher, ob ich diesen lesen werden. Darüber hinaus war auch die Beziehung zwischen Tamsyn und Fell überwiegend von körperlicher Anziehung geprägt. Und während diese Aspekte in aller Plastizität geschildert wurden, habe ich nicht viel von einer emotionalen Verbindung gesehen. Das fand ich sehr schade!
Insgesamt hat diese Geschichte für mich viel Potential gehabt, das leider nicht so genutzt wurde, dass ich viel damit anfangen konnte.
Endlich etwas Neues Ich habe vor mehr als 10 Jahren die Firelight-Trilogie von Sophie Jordan entdeckt und war sofort begeistert. Seitdem habe ich immer mal wieder geschaut, ob nicht etwas neues in diese Richtung von ihr kommt und habe mich sehr gefreut als ich A Fire in the Sky entdeckt habe. Das Cover ist nicht besonders außergewöhnlich. Ich finde es weder besonders schön, noch gefällt es mir nicht. Daran ändert auch der Farbschnitt nichts. Der Klappentext hingegen hat mich gleich wieder angesprochen.
Eine Protagonistin, die auf den ersten Blick schwach erscheinen mag und doch so viel Stärke in sich trägt. Tamsyn ist das königliche Prügelmädchen, was bedeutet, dass sie die Bestrafungen für das Fehlverhalten der drei Prinzessinnen ertragen muss. Als der Krieger Fell aus den Grenzlanden kommt und die Hand einer Prinzessin als Belohnung für die Verteidigung des Königreiches fordert, ist es keine Überraschung, dass auch hier Tamsyn anstelle der Prinzessinnen herhalten muss. Der Krieger wird getäuscht und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Tamsyns starrköpfige und kämpferische Art prallt auf die von Fell, was zu einigen unterhaltsamen Wortgefechten führt. Ihre Beziehung zueinander hatte einen schweren Start und entwickelt sich doch langsam von Anfeindungen zu einer prickelnden Anziehung, die vorherbestimmt scheint und gegen die sich auch Fell mit seiner harten Schale nicht wehren kann.
Sophie Jordan sorgt dafür, dass man mit den Charakteren mitfiebert und die ganze Zeit Vermutungen anstellt wie es weitergehen könnte. Nicht jeden Twist habe ich dabei kommen sehen. Das Ende ist sehr offen, hat aber keinen bösen Cliffhanger. Ich freue mich sehr darauf Tamsyns und Fells Geschichte in Band 2 weiterzulesen, denn ich glaube, dass es in dieser Welt noch viel zu entdecken gibt.
„A Fire in the Sky“ ist der Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe von Sophie Jordan, die mich schon mit der „Firelight-Trilogie“ und der Dystopie „Infernale“ begeistern konnte. Ich mag ihren Schreibstil, angenehm leicht zu lesen. Spannende Romantasy von Anfang bis Ende. In dem Königreich Penterra hat man damals alle Drachen getötet, die man finden konnte. Hier lebt Tamsyn bei der Königsfamilie als Prügelmädchen der Prinzessinnen. Als der gefürchtete Lord Drythen, der barbarische Krieger, eine Prinzessin zur Frau fordert, gibt man ihm Tamsyn zur Frau. Tamsyn hat mir auf Anhieb gefallen. Obwohl sie zusammen mit den Prinzessinnen aufwächst und ein Leben in Luxus genießt, ist sie jedoch keine wirkliche Prinzessin, sondern muss die Prügelstrafen einstecken für die Vergehen der Prinzessinnen. Doch ihre Verletzungen heilen unheimlich schnell. Tamsyn ist ein sehr starker Charakter und gefiel mir auf Anhieb. Und auch der Krieger Fell hat mir auf Anhieb gefallen, die gefürchtete Bestie der Grenzlande, und auch das erste Zusammentreffen der beiden. Die Erzählperspektive wechselt zwischen den Protagonisten, das gefällt mir ganz gut. Die Handlung um Tamsyn in diesem Königreich hat mich von der erste Seite an gepackt und wollte mich nicht mehr loslassen, so dass ich das Buch fast in einem Rutsch gelesen habe. Ja, auch mit diesem Auftakt der Feuerschwur-Chroniken konnte mich die Autorin wieder begeistern. Es bleiben noch Fragen offen und Band 1 endet mit einem Cliffhanger. Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Band und die weiteren Erlebnisse von Tamsyn und Fell. Das Buch sieht übrigens sehr hübsch aus mit dem Drachen auf dem Cover und dem Farbschnitt.
Wow, einfach nur wow. Ich habe das Buch einfach nur weg gesuchtet. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen, weil es so unglaublich gut war. Fangen wir mal mit der Optik an. Auf den ersten Blick schaut das Cover relativ unscheinbar aus, der Farbschnitt gefällt mir aber unheimlich gut. Und gleich zu Beginn wird man schon mit unheimlich schönen Illustrationen überrascht, die den Beginn eines neuen Teils der "Reise" markieren. Auch die Kapitelüberschriften sind ein wahrer Traum. Der Schreibstil ist super anschaulich und unheimlich flüssig, man konnte sich richtig gut in alles hinein versetzen und sich auch alles gut vorstellen. Tamsyn hat sich als Charakter während ihrer Reise unheimlich gewandelt. Am Anfang hat sie mich noch nicht ganz überzeugen können, vor allem als Prügelmädchen, aber als sie ihren eigenen Weg gehen konnte, hat sie mich überzeugt. Fell als Gegenpart kann einfach nur Klasse sein. Nach außen wirkt er wie der harte Kerl, der doch auch einen weichen Kern verbirgt. Wo er sich anfangs gegen Tamsyn sträubt, entstehen doch noch Gefühle. Die Reise an sich war immer spannend und ich hatte zu keinem Augenblick das Gefühl, dass sich irgendetwas in die Länge zieht. Und das Ende war ja mal der Oberhammer. Das hab ich nicht kommen sehen. Und wie bitte soll ich die Zeit bis Band zwei erscheint überstehen?
gelungener Auftakt, macht Lust auf mehr Interessante Personen in einer Welt in der verschiedene Völker im Krieg zu einander stehen. Kein Wunder, dass die Hochzeit zwischen dem Biest und einer Prinzessin des Königs als strategischer Schachzug gewählt wird. Doch leider ist unter dem Schleier keine der Prinzessinnen, sondern das Mädchen, das deren Prügelstrafen übernimmt. Doch da Fell nach einer Tochter des Königs gefragt hatte und nicht nach einer Prinzessin, ist die Hochzeit legitim. Alte Vermächtnisse, Krieg zwischen Völker, strategische Bündnisse, eine Liebe die auf einer Zwangsheirat basiert, tödliche Geheimnisse - in diesem Buch findet man alles, was das Herz begeht. Es ist eingänglich geschrieben und auch wenn es zu Beginn scheint, als wenn nicht viel passiert, so sind die ersten 100 Seiten im nu durch. Was sicher ein Grund dafür ist, ist dass die Kapitel aus sich von Tamsyn, dem Prügelmädchen und Fell geschrieben sind. Ab und zu kommt noch die Sicht von Stig, Tamsyns Freund und Sohn des Gardekomandeurs. Was mir gefällt ist, dass sich das Bild der einzelnen Personen im Lauf der Zeit ändert und schärft. Auch kommen überraschende Wandlungen, auch wenn einiges vorhersehbar ist, aber der Weg dorthin ist anders als erwartet. Das Ende muss ich gestehen ist so, dass ich das Gefühl hatte, das hier war erst der Anfang, mit Band 2 geht es dann richtig losund ich freue mich schon sehr darauf.