Guido Contin lebt in den Dolomiten, wohnt alleine mit seiner Katze Moglie und besitzt fast nichts – außer einer Mappe mit handgeschriebenen Briefen, adressiert an die Berggipfel und verfasst von einem Mann namens Onesto. Die Briefe erzählen von Onestos Kindheit, von seinem Zwillingsbruder Santo und davon, wie unzertrennlich die beiden sind. Doch dann taucht Celeste auf, beide verlieben sich in sie, und Santo handelt schneller. Um die Beziehung zu seinem Bruder nicht zu gefährden, entscheidet Onesto, seine Gefühle für sich zu behalten – und verzichtet auf seine große Liebe.
Bildstark und atmosphärisch sehr dicht erzählt Francesco Vidotto vor dem Hintergrund der Jahrhundertwende und des Zweiten Weltkriegs über Liebe und Verzicht und darüber, wie weit man seinen Gefühlen folgen sollte.
Dopo una laurea in Economia e una lunga attività come manager d'azienda, ha scelto di dedicarsi esclusivamente alla scrittura ed è tornato a vivere a Tai di Cadore, tra le Dolomiti. Ha pubblicato: Il selvaggio (Carabba 2005), Signore delle cime (Carabba 2007), Siro (Minerva 2011, premio Cortina d'Ampezzo per la letteratura di montagna e premio eLEGGERE LIBeRI di Tione di Trento), Zoe (Minerva 2012), Oceano (Minerva 2014, premio Torre Petrosa e premio Latisana per la letteratura del Nord Est).