Die HAMBURG NEWS schicken Reporter Lukas Hammerstein zurück auf die Schulbank. Im Elyseum sind ehrgeizige, zum Helikoptern neigende Eltern fast genauso präsent wie ihre pubertierenden Sprösslinge. Hier soll Lukas einen Monat lang am Unterricht teilnehmen, Klausuren inklusive, um in der Zeitung darüber zu berichten. Lukas gerät gehörig ins Schwitzen. Das Projekt erregt viel Aufmerksamkeit, die Folgen Lukas erhält Hinweise, dass reiche Eltern mit Spenden die Noten ihrer Kinder dort aufbessern, wo jede Nachhilfe versagt. Dann verschwindet plötzlich die Schulleiterin. Lukas macht sich daran, zu ermitteln – und stößt in der Eliteschmiede auf finsterste Machenschaften, die nicht nur die Schullandschaft erschüttern.
Der vierte Fall von Lukas Hammerstein und Kaja Woitek. Diesmal fängt es eigentlich ganz harmlos mit einer Reportage über weiterführende Schulen an und dem Experiment, dass Lukas nochmal für einen Monat die Schulbank einer 10.ten Klasse drückt, inklusive Arbeiten schreiben. Die Artikelserie kommt gut an, auch wenn es nur Einblicke in das Elite-Gymnasium "Elyseum" gibt. Nur dann kommen die Gerüchte auf, das (reiche) Eltern Lehrer schmieren für besser Noten der nicht so cleveren Sprößlinge. Und überschlagen sich die Ereignisse: die Direktorin verschwindet, es kommt zu Amokwarnungen an der Schule und Eltern bekommen Drohbriefe. Hängt das alle zusammen? Die gesamte Story hält Lukas und Kaja auf Trab.
Ich mag die Serie um Lukas und Kaja von Lars Haider. Weil sie in Hamburg spielt und ich viele Dinge und auch abgewandelte Ereignisse meiner Heimatstadt wiedererkenne. Der vierte Fall hat mir bisher auch am Besten gefallen. Auch an dem Schulthema bin ich noch nahe dran, da ich ein Kind auf einem Gymnasium in Blankenese habe. Finnchen spielt diesmal eine untergeordnete, aber lustige Rolle und da bin ich dann auch gespannt, wie das weitergeht. Ansonsten liest es sich super flott und auch die verschieden Stränge und Aspekte baut Herr Haider wie ein Mosaik zusammen. Fazit: guter vierter Teil, weiter so!