Vom Wettlauf um die Entwicklung der ersten Atombombe über das angespannte Wettrüsten des Kalten Krieges bis hin zum Imperialismus und den Kriegen der Gegenwart – der renommierte Harvard-Historiker Serhii Plokhy zeichnet das komplexe Bild einer Welt, deren Schicksal von den Motiven der politischen Akteure abhängig und deren Zerstörung nicht selten nur ein Knopfdruck entfernt war. Heute, da Regierungen ihre Arsenale wieder aufrüsten, Verträge außer Kraft treten und Atomwaffen zunehmend in die Hände zweifelhafter Akteure gelangen, ist die Bedrohung aktueller denn je und wir stehen vor der entscheidenden Frage unserer Was können wir aus dem nuklearen Wettrüsten der Vergangenheit lernen, um ein neues zu verhindern?
Serhii Plokhy is a Ukrainian and American historian. Plokhy is currently the Mykhailo Hrushevsky Professor of Ukrainian History and Director of the Ukrainian Research Institute at Harvard University, where he was also named Walter Channing Cabot Fellow in 2013. A leading authority on Eastern Europe, he has lived and taught in Ukraine, Canada, and the United States. He has published extensively in English, Ukrainian, and Russian. For three successive years (2002-2005) his books won first prize of the American Association for Ukrainian Studies.
For his Ukrainian-language profile, please see: Сергій Плохій
Von der Atomforschung über Manhattan Project und die ersten Bomben auf Japan - vom nuklearen Wettrüsten bis zu den Atomunfällen von Three Mile Island, Tchernobyl, Fukushima - zur Politik um die Atomwaffen nach dem Zerfall der Sowjetunion und dem Stand der atomaren Bewaffnung heute. Ein äußerst lesenswertes Stück moderne Geschichte