Das Leben ist wie ein Film. Nur leider der falsche
Maxi ist ready to Ihr Mann hat die Koffer gepackt, um sich nur eine Tür weiter mit der Nachbarin zu vergnügen, Tochter Smilla spricht lieber mit dem Handy als mit ihr, und ihre Karriere hat sie vor Jahren an den Nagel gehängt. Als ihre Freundin eine Urlaubsvertretung braucht, zögert Maxi nicht lange und radelt schon bald durch die Stadt, um die extravagante Zimmerbotanik reicher Hamburger zu pflegen. Bei einem dieser Besuche trifft sie auf einen Einbrecher – doch als sie begreift, um wen es sich bei dem jungen Mann handelt, schlägt Maxi ihm einen Deal vor, wie sie einander helfen können, das Leben wieder in den Griff zu bekommen. Ein meisterhafter Roman über den ganz normalen Midlife-Wahnsinn!
Der Titel sprang mir sofort ins Auge und der Klappentext ließ mich danach nicht mehr los.
Der Ex zieht kurzerhand zu seiner neuen Freundin, die ausgerechnet gegenüber wohnt, und lässt Maxi mit ihrer pubertierenden Tochter zurück. Eine Ausgangssituation, die für mich nach einer unterhaltsamen Sommerlektüre mit viel Witz und Charme klang.
Leider habe ich den Einstieg nicht gefunden. Ich bin weder mit dem Schreibstil noch mit Maxi richtig warm geworden. Dabei wollte ich das Buch wirklich mögen, denn die Grundidee hat mir richtig gut gefallen und auch die Begegnungen sorgen immer wieder für unterhaltsame Momente.
Die Charaktere wirken abwechslungsreich und nah am echten Leben. Trotzdem konnte ich keine richtige Verbindung zu ihnen aufbauen. Dadurch fiel es mir immer schwerer, in die Geschichte einzutauchen.
Obwohl das Buch Humor mitbringt und immer wieder für Abwechslung sorgt, verlor es mich beim Lesen zunehmend, sodass ich mich schließlich dazu entschlossen habe, es abzubrechen.
Ich habe gar keinen konkreten Kritikpunkt. Es war einfach keines dieser Bücher, bei denen der Funke überspringt. Deshalb würde ich trotzdem jedem empfehlen, den der Klappentext anspricht, selbst einen Blick hineinzuwerfen. Nicht jedes Buch passt zu jeder Person – und genau das könnte hier der Fall gewesen sein.
Ich habs mir tatsächlich lustiger vorgestellt. Aber Humor ist immer eine Sache des Gsschmacks, vielleicht fand ich die Szenen einfach nicht sooo lustig. Der Schreibstil war herausfordernd, ws gibt viele Namen und es ist in der Erzählform, ich hätte es bevorzugt, aus der Ich Sicht. Das verschafft mehr Nähe zur Prota, die echt eine Nummer war. Das ganze Chaos rund um sie war unterhaltsam, aber auch traurig irgendwie.
Einige Beschreibungen haben mir gefehlt, vielleicht rund um Hamburg, dem Freundinnen oder auch dem Love interest. Ich hätte mir mehr gewünscht, es passierte manchmal alles sehr schnell. No Spice - war super. Ich habs gerne gelesen, aber für mich hätte es mehr an Story geben können.