Meine Versprechen sind Gift – und du glaubst mir jedes einzelne davon. Erst nehme ich dir deine Moral. Dann deine Unschuld. Und am Ende stehle ich dir das Herz.
Ein jahrtausendealter Fluch. Ein grausamer Halbgott, der sich nach Rache sehnt. Eine junge Frau, die den Tod überlisten will.
Yuna Lark weiß dank ihrer Gabe genau, wann jemand sterben wird – und ihre Mutter hat nur noch wenig Zeit. Als sie den Halbgott Zenon versehentlich von einem uralten Fluch befreit, bietet er ihr eine Reise in die Unterwelt an, um mit den Schicksalsgöttinnen selbst um das Leben ihrer Mutter zu feilschen. Je näher sie den mächtigen Moiren kommen, desto mehr verliert sie sich in Zenons rauen Berührungen. Doch ist er wirklich der Held an ihrer Seite – oder vielleicht das tödlichste aller Monster?
Spiegelbestsellerautorin Isabelle North entführt uns in die griechische Mythologie.
Die Idee mit den Fäden hat mir vom ersten Moment an richtig gut gefallen. Hier hätte ich mir gewünscht, dass dieser Aspekt uns noch weiter begleitet hatte.
Allerdings kann ich mich immer wieder für Geschichten begeistern, welche in der Unterwelt spielen. Auf Hades, Charon und die Anteile der Unterwelt zu treffen hat mir so viel Freude bereitet.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und Yuna als Protagonistin hat eine tolle Entwicklung hingelegt. Ich hätte mir gewünscht, dass ihr so manches Wissen weniger zugeflogen wäre, aber für einen Einzelband war die Lösung gut gewählt.
Die Dynamik mit Zenon hat mir unglaublich gut gefallen und die Tension hat sich glaubwürdig entwickelt.
Die eingestreuten Briefe haben weitere Fragen und Rätsel aufgeworfen, die alle im Verlauf des Buches ihre Antwort gefunden haben, sodass man als Leser zufrieden zurückbleibt.
Insgesamt war es für mich ein wirklich gelungenes Werk.
Please remember Reading is subjective.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Ich hatte wirklich schwierigkeiten in das Buch reinzukommen. Es werden am Anfang zwei verschiedene Geschichten erzählt die aber natürlich letztendlich zusammen gehören. Am Ende wird es besser aber es braucht jetzt auch nicht sonderlich viel um mich von der Unterwelt, Hades, den Moiren oder dem Fährmann -der mir ans Herz gewachsen ist- zu überzeugen. Trotzdem fehlt es mir zwischendurch immer wieder an Tiefe.
versteht mich nicht falsch das Buch war gut aber ich bin’s einfach gar nicht gewohnt Deutsch zu lesen weil wir waren da mittendrin einfach Anglizismen die so gar nicht gepasst haben. Der Aspekt von der griechischen Mythologie war ziemlich interessant aber sie hätte nicht die ganze Zeit verfickte Hölle sagen müssen weil es hat mich echt aus der Geschichte rausgebracht.
It was so good. I would say as a Sarah J Mass fan it’s perfect. A really good find. I can strongly recommend it to anyone. Just catching throughout the whole book. Just a great standalone all in all. 👍🏻
Am 19. Mai dieses Jahres erschien im Cinna-Verlag die neue Dark Romantasy „Threadcut“ von Isabelle North. Vor- und Nachsatz enthalten ein Charakterbild sowie eine Karte von Hades’ Reich, welche uns erlaubt, die Reise der Protagonisten zu verfolgen. Vorne im Buch befindet sich außerdem eine umfassende Contentwarnung, welche die angegebene Altersempfehlung (ab 16 Jahren) rechtfertigt. Zu Kapitelbeginn gibt es jeweils eine schöne Illustration, und auch unterschiedliche Schriftarten kommen zum Einsatz – insgesamt eine liebevolle, ansprechende Aufmachung.
Erzählt wird aus den Perspektiven der beiden Hauptfiguren, die jeweils zu Kapitelbeginn angegeben werden – außerdem erhält auch jeder Charakter eine eigene Illustration, sodass man nie den Überblick verliert. Die Geschichte spielt in der Moderne und folgt der 18-jährigen Yuna, die an der Kansas City University studiert. Sie besitzt eine besondere Gabe: Bei Berührung sieht sie den Tod einer Person, deren verbleibende Lebenszeit sich zudem in der Farbe eines Fadens widerspiegelt – ein wirklich originelles Fantasy-Element. Als ihre Mutter an Brustkrebs erkrankt, schließt Yuna, entschlossen, sie auf keinen Fall zu verlieren, einen Pakt mit dem Halbgott Zenon und macht sich auf eine Reise, im Verlauf derer sie nach und nach ihre wahre Natur und Fähigkeiten entdecken wird.
Thematisch ist „Threadcut“ stark von der griechischen Mythologie inspiriert: die Moiren, Hades, Minos, das Elysium und der Tartaros, Dämonen, die Hydra und der Fährmann finden allesamt ihren Weg in die Geschichte. Die Unterwelt selbst wird dabei interessanterweise nicht so dargestellt, wie man es erwarten würde, sondern wirkt zunächst überraschend normal –wenn man einmal von dem lilafarbenen Himmel absieht. Allerdings ist die Prämisse, eine Reise in die Unterwelt zur Verhandlung um die Seele eines Geliebten, aus Film und Literatur bereits bekannt und bringt entsprechend wenig Neues.
Sprachlich überrascht die Autorin dagegen mit einer weniger konservativen Wortwahl. Kraftausdrücke kommen auffällig häufig vor (beispielsweise wurde der Ausdruck “verfickt” auf einer einzigen Seite dreimal verwendet), dazu wird viel Umgangssprache, einige Anglizismen und Halbsätze verwendet. Leider stört dies eher den Lesefluss und will nicht so recht zum antiken, mythologischen Setting zwischen Olymp und Unterwelt passen. Verstärkt wird dieser Kontrast durch zahlreiche reale Bezüge – es werden echte Songs, Interpreten und Autoren genannt, ebenso Netflix und andere Plattformen. Das erleichtert zwar das Eintauchen in die Geschichte, wirkt neben dem antiken Setting aber auch etwas deplatziert. Eine nette Idee sind dagegen die Liebesbriefe zwischen den Figuren Fate und Bones, mit denen viele Kapitel enden. Dabei wird die Identität dieser beiden mysteriösen Charaktere erst ganz am Ende der Geschichte aufgelöst, was wiederum für etwas Spannung sorgt. Der Spice-Level fällt in „Threadcut“ recht hoch aus: Es kommt zu sehr expliziten Sexszenen, auch Fetische und Spielzeuge finden Erwähnung. Sexuelle Spannungen und Andeutungen prägen die Beziehung zwischen Yuna und Zenon. Der Fokus liegt hier allerdings hauptsächlich auf Äußerlichkeiten und nicht auf tiefgehenden Bekundungen von Liebe und Sentimentalitäten, was meiner Meinung nach verhindert, sich wahrhaftig in die beiden Figuren einzufühlen und sich auf ihre Romanze einzulassen. Ein zweiter Teil ist eher nicht zu erwarten, da die Handlungsstränge der Geschichte am Ende sauber zusammenlaufen – offene Fragen bleiben keine zurück.
Yuna ist als Protagonistin mit ihren bunt gefärbten Haaren und ihrer Stärke durchaus eine sympathische Heldin, mit der sich einige Leserinnen sicherlich identifizieren könnten. Leider konnte mich das Buch trotzdem nicht vollends überzeugen, da sich beim Lesen kaum große Gefühle für Yuna und Zenon aufbauen – ihre Beziehung beruht hauptsächlich auf Oberflächlichkeiten und wird in ihrer Tiefe nicht ausreichend beschrieben. Auch die Wortwahl der Autorin, die meiner Meinung nach nicht recht mit dem Setting vereinbar ist, trübt den Lesegenuss. Alles in allem ein Buch mit hübscher Aufmachung und kreativen Fantasy-Ideen, das mich aber aufgrund der sprachlichen Brüche und der etwas oberflächlichen Beziehung der Hauptfiguren nicht mitreißen konnte.
Zwischen Schicksal, Unterwelt und zerbrochenen Fäden
In Threadcut steht Yuna im Mittelpunkt, die bereit ist, alles zu tun, um das Leben ihrer schwer kranken Mutter zu retten. Als sie dem Halbgott Zenon begegnet und ihn von einem Fluch befreit, wird sie ungewollt an ihn gebunden. Gemeinsam geraten sie in eine gefährliche Reise durch die Unterwelt, auf der nicht nur alte Mächte und Schicksalsgötter warten, sondern auch dunkle Geheimnisse und unbequeme Wahrheiten.
Die Geschichte schafft es schnell, ihre Leser in ihren Bann zu ziehen, denn die Mischung aus düsterer Atmosphäre, Humor und emotionalen Momenten macht das Buch sehr mitreißend. Die Unterwelt ist bildhaft beschrieben und sorgt gemeinsam mit den mythologischen Elementen für ein spannendes Setting. Yuna überzeugt als starke Hauptfigur, die trotz Angst und Schmerz nie aufgibt. Ihr Wunsch, ihre Mutter zu retten, verleiht der Handlung viel emotionale Tiefe. Auch Zenon ist ein interessanter Charakter, weil lange unklar bleibt, ob er eher Verbündeter oder Gefahr ist. Gerade diese Dynamik zwischen den beiden sorgt gut für Spannung. Der Schreibstil selbst liest sich flüssig und emotional, ohne dabei zu schwer zu wirken. Viele Szenen bleiben zudem im Kopf, vor allem weil Themen wie Leben, Tod, Schicksal und Verlust spürbar im Mittelpunkt stehen. Gleichzeitig gibt es aber auch humorvolle und leichtere Momente, die die düstere Stimmung gut auflockern. Zum Ende hin wirkt manches etwas schnell abgehandelt, wodurch nicht alle Entwicklungen die Zeit bekommen, die sie verdient hätten, trotzdem bleibt die Geschichte emotional stark und hinterlässt Eindruck.
Eine atmosphärische Dark Romantasy mit viel Gefühl, mythologischen Elementen und spannenden Figuren, in der vor allem die emotionale Tiefe und die düstere Stimmung das Buch zu einer intensiven Leseerfahrung.
Ich liebe Bücher über die griechische Mythologie und die Götter und so war ich auch hier hellauf begeistert, als ich von dem Buch hörte. Protagonistin Yuna hat eine faszinierende Gabe und, wie wir alle vermutlich, würde sie alles tun, um ihre kranke Mutter zu retten. So schließt sie mit dem Halbgott Zenon ein Abkommen und bereist mit ihm die Unterwelt, um die Moiren ausfindig zu machen. Durch die wechselnden Perspektiven ist jedoch schnell klar, dass der Halbgott ihr etwas Entscheidendes in ihrem Pakt verschweigt. Als großer Fan der griechischen Götter habe ich diesen Einzelband der Autorin regelrecht verschlungen. Ich mochte die verschiedenen Facetten, den Charme und Witz der Charaktere unheimlich gern und fand ich mich beim Lesen in einem gelungenen Abenteuer wieder. Vllt ging mir die Liebesgeschichte etwas zu schnell (gerade in Bezug auf den Spice), aber dafür bekommen wir als Leser so viele schöne Momente, griechische Wesen und Götter geboten, dass ich darüber hinweg sehen hätte können. Der Schreibstil war bildlich, die Figuren klasse und die Story trotz der oft schon in der Literatur verarbeitenden Themen spannend und ideenreich. Abgedruckte Briefe steigerten zudem zwischendurch die Neugierde bis zum Schluss. Bis dahin war es für mich auch auf jeden Fall ein Jahreshighlight. Leider fand ich dann aber das Ende etwas zu schnell abgetan. Da hätte ich mir etwas mehr gewünscht, gerade, weil es Einzelband ist. Dennoch mochte ich das Buch sehr und die Unterwelt als Setting mega gut umgesetzt.
Threadcut - Isabelle North DNF / abgebrochen bei ca. 40 %
Threadcut klang für mich erstmal nach einer spannenden Mischung: griechische Mythologie, Unterwelt, Moiren, ein jahrtausendealter Fluch und eine Protagonistin, die den Tod selbst herausfordern will, um ihre Mutter zu retten. Gerade mythologische Stoffe holen mich normalerweise sehr schnell ab, deshalb war ich wirklich neugierig auf das Buch.
Leider muss ich ehrlich sagen, dass ich dieses Mal nicht richtig in die Geschichte gefunden habe.
Der Einstieg fiel mir schwer und auch nach einigen Kapiteln hatte ich nicht das Gefühl, wirklich bei Yuna und Zenon anzukommen. Besonders mit der Dynamik zwischen den beiden habe ich mich schwergetan. Die Verbindung war für mich nicht richtig greifbar und gerade vor dem Dark-Romance-Hintergrund wirkten manche Anziehungsmomente und Spice-Andeutungen sehr schnell und für mein Empfinden nicht ganz natürlich.
Auch mit dem Schreibstil bin ich persönlich nicht so gut warm geworden. Dadurch blieb ich emotional auf Distanz, obwohl die Grundidee, Yunas Gabe und die mythologischen Ansätze eigentlich viel Potenzial mitgebracht haben.
Deshalb habe ich mich bei ca. 40 % dazu entschieden, Threadcut abzubrechen. Nicht, weil ich das Buch schlechtreden möchte, sondern weil ich gemerkt habe, dass es für mich nicht funktioniert und ich der Geschichte vermutlich nicht mehr fair begegnet wäre, wenn ich mich weiter durchquäle.
Ich glaube trotzdem, dass Threadcut Leser*innen finden kann, die schneller in die Dynamik hineinfinden, Dark-Romance-Elemente mögen und Lust auf eine moderne Romantasy mit griechischer Mythologie haben.
Griechische Mythologie trifft auf Lügen und Liebe Ich mag Geschichten mit Anlehnung an die griechische Mythologie. Am besten noch mit ein paar eher unbekannten Aspekten und bezug zur normalen Welt. Damit hat Isabelle North mit Threadcut genau meinen Geschmack getroffen. Yuna weiss, dass sie anders ist, aber kann es nicht komplett greifen und erklären. Sie kann unter anderem die Lebensfäden der Menschen sehen und weiss, wann deren Zeit zu Ende ist und teilweise auch wie es passiert. Als ihre Mutter mit Krebs im Endstadium kurz vor dem Sterben liegt geht sie ein Bündnis mit dem Halbgott Zenon ein um zu den Schicksalsgöttinnen zu gelangen und um Rettung zu bitten. Au dem Weg lernen sich Yuna und Zenon hassen und lieben. Gemeinsam müssen sie sich Herausforderungen stellen und müssen ein Zwangsbündnis eingehen, das Hades ihnen auferlegt. Doch der Weg ist gesäumt von Lügen und einer Vergangenheit, die alles ändert, von dem selbst die Schicksalsgöttinnen nicht alles vorhersehen konnten. Ich liebe die Sprüche zwischen Zenon und Yuna. Die Anziehung und das Abstossen der Beiden, die Spannung zwischen ihnen aber auch auf der Reise.. Die Geschichte wird Grossteils aus der Sicht von Yuna erzählt. Immer wieder sind Kapitel von Zenon eingefügt. Spannend sind die Briefwechsel zwischen einem Bones und einer Fate die immer wieder zwischen den Kapitel auftauchen und erst recht spät aufgelöst werden.
Ein tolles Buch, dass durch den Schreibstil in den Bann zieht und dafür sorgt, dass man es nicht mehr aus der Hand legen will. Spannend undunterhaltsam und ein Einzelband, dass nicht zu flach ist sondern begeistert.
Threadcut hat mich etwas zwiegespalten zurückgelassen. Positiv überrascht hat mich vor allem die Welt rund um Götter, Schicksalsfäden und Mythologie. Mit diesem Thema tue ich mich oft schwer, aber hier hat es für mich tatsächlich besser funktioniert als in vielen anderen Büchern. Die Grundidee fand ich spannend und die Geschichte konnte mich über weite Strecken fesseln. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Handlung bis zum Ende spannend bleibt. Lange war für mich nicht klar, wie alles ausgehen würde und welche Entscheidungen die Figuren treffen werden. Dadurch wollte ich immer weiterlesen. Der Schreibstil liest sich sehr leicht und ist dabei angenehm bildhaft. Ich konnte mir viele Szenen gut vorstellen und bin schnell durch das Buch gekommen. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte ihr volles Potenzial nicht ganz ausschöpft. Die Welt und die Mythologie waren interessant, hätten für meinen Geschmack aber noch mehr Tiefe vertragen können. An vielen Stellen blieb das Buch eher an der Oberfläche, obwohl so viel mehr darin gesteckt hätte. Mit der Romance hatte ich ebenfalls etwas Schwierigkeiten. Vor allem die Spice-Szenen und der Virgin-Trope konnten mich nicht überzeugen und haben für mich nicht wirklich zur Geschichte beigetragen. Was mich außerdem gestört hat, war die Sprache. Es wurde sehr häufig geflucht, teilweise mehrfach auf einer Seite. Das wirkte auf mich irgendwann eher gewollt als natürlich und hat mich öfter aus der Geschichte herausgeholt. Insgesamt ein spannendes Buch mit einer interessanten Idee, gutem Lesefluss und einem Ende, das neugierig macht. Für mich blieb aber das Gefühl, dass deutlich mehr möglich gewesen wäre.
Mich hat an der Gesichte besonders der dunkle Aspekt und die griechische Mythologie gereizt. Beides habe ich auch bekommen, nur war mir dieses umeinander rumgetanzt zwischen Yuna und Zenon zu viel. Der Fokus lag mir stellenweise zu sehr auf der sexuellen Dynamik zwischen den Beiden, als auf dem Rest der Geschichte. Die spicy Szenen sind nicht zu häufig und kurz, dafür umso heißer und explizit. Der Schreibstil ist phasenweise sehr gewöhnungsbedürftig. Man sollte definitiv keine Abneigung gegenüber Wörtern wie "ver*ickt" und ähnliches haben, stellenweise taucht sowas auf einer Seite mehrmals auf. Insgesamt verwendet die Autorin sehr viele englische Begriffe was im totalem Gegensatz zum altertümlich Grundthema steht. Das muss man mögen, mich hat der der häufige Gebrauch der immer gleichen Schimpfwörter manchmal sehr im Lesefluss gestört, obwohl ich das Gefluche in der jeweiligen Situation gut nachvollziehen konnte. Zwischendrin hatte ich einen ziemlichen Hänger, ich kam mir vor wie ein Beobachter von zwei Personen, die ich nicht richtig kannte und deren Anziehung sich nur auf das sexuelle konzentrierte. Das hat sich zwar wieder gegeben und das Ende ist wirklich gut eingefädelt, aber so wirklich umgehauen hat es mich dann doch nicht. Hier hätte ich mir noch mehr zur griechischen Mythologie gewünscht und mehr Ausführungen. Trotzdem ist es gut gemacht und hat mich überrascht, abgesehen davon, dass es sehr spannend war. Insgesamt habe ich mich gut unterhalten gefühlt, wirklich Nahe habe ich mich Yuna und Zenon leider nicht gefühlt. Ihrer Beziehung fehlte für mich das gewisse etwas und Tiefe, sodass es nur bedingt geprickelt hat beim Lesen.
3,5/5 ⭐️ Der Schreibstil ist angenehm und leicht zu lesen, wodurch ich schnell in die Handlung eintauchen konnte. ✨
Die Welt war interessant gestaltet und ich habe es geliebt, gemeinsam mit Yuna immer mehr über Fate und die Unterwelt zu erfahren. 💫
Besonders spannend fand ich Yuna. Ihre Magie, ihre Vergangenheit und die Geheimnisse rund um ihre Mutter haben mich neugierig gemacht und ich wollte unbedingt wissen, was wirklich dahintersteckt. 🫶
Ganz überzeugt hat mich die Dynamik zwischen Yuna und Zenon allerdings nicht. Ich hätte mir etwas mehr Tiefe und Entwicklung zwischen den beiden gewünscht, damit ich ihre Beziehung besser nachempfinden kann.
Ein persönliches Highlight waren für mich definitiv Hades und Charon. Beide Charaktere haben der Geschichte für mich das gewisse Etwas gegeben und ich hätte gerne noch mehr von ihnen gelesen. 🥰
Die vielen offenen Fragen haben mich durchgehend zum Weiterlesen motiviert. Besonders die Auflösung rund um die Liebesbriefe fand ich richtig schön, und auch einige Wendungen, vor allem gegen Ende, haben mich wirklich überraschen können.
Außerdem war mir die teilweise vulgäre Ausdrucksweise an einigen Stellen etwas zu präsent und wirkte für mich nicht immer passend.
Das Finale war spannend, dennoch ging mir die Auflösung am Ende etwas zu schnell. Ich hätte mir gewünscht, dass manche Entwicklungen noch etwas mehr Raum bekommen, um ihre Wirkung vollständig entfalten zu können.
„Threadcut“ war für mich eine unglaublich atmosphärische und emotionale Romantasy, die mich komplett in ihren Bann gezogen hat.
Die Idee mit den Lebensfäden war gleichzeitig faszinierend und grausam. Yuna kann sehen, wann Menschen sterben werden, und manchmal sogar wie. Alleine diese Fähigkeit sorgt dafür, dass die Geschichte dauerhaft eine bedrückende und intensive Stimmung hat.
Besonders begeistert hat mich die Verbindung aus griechischer Mythologie, Unterwelt und Schicksalsgöttinnen. Die Welt wirkte düster, gefährlich und gleichzeitig unglaublich faszinierend. Vor allem die Reise durch die Unterwelt war atmosphärisch beschrieben und voller kreativer Ideen.
Yuna war eine starke und gleichzeitig sehr verletzliche Protagonistin, mit der ich schnell mitgefühlt habe. Zenon war dagegen genau die Art von morally grey Charakter, die ich liebe: gefährlich, verschlossen und trotzdem voller emotionaler Momente.
Die Dynamik zwischen den beiden war intensiv, humorvoll und voller Spannung. Gleichzeitig mochte ich, dass die Geschichte neben der Romance auch viel Fokus auf Schmerz, Verlust, Schicksal und Freiheit legt.
Dazu kamen ständig neue Geheimnisse, Enthüllungen und Fragen, wodurch ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Für mich war „Threadcut“ eine düstere, emotionale und einzigartige Romantasy mit großartigen Charakteren und einer faszinierenden Mythologie-Welt.
Der Tod stand direkt vor ihr und trotzdem konnte Yuna nicht wegsehen. Genau dieses Gefühl zieht sich durch Threadcut. Schon die ersten Begegnungen zwischen Yuna und dem geheimnisvollen Halbgott Zenon sind von einer düsteren Anziehung geprägt, die einen sofort in die Geschichte hineinzieht.
Yuna besitzt die Fähigkeit, den Tod vorherzusehen. Als ihre Mutter nur noch wenig Lebenszeit übrig hat, klammert sie sich an jede Möglichkeit, ihr Schicksal zu verändern. Ausgerechnet der gefährliche Halbgott Zenon bietet ihr eine Chance und damit beginnt eine Reise voller Geheimnisse, Mythologie und dunkler Versuchungen.
Besonders gefallen hat mir die Verbindung aus griechischer Mythologie und Romantasy. Die Geschichte lebt von ihrer atmosphärischen Welt, den emotionalen Konflikten und den spannenden Figuren. Vor allem Zenon ist ein Charakter, bei dem man nie genau weiß, ob man ihm vertrauen sollte. Die Chemie zwischen ihm und Yuna sorgt dabei für viele intensive Momente.
An manchen Stellen bedient sich der Roman zwar typischer Genre-Klischees, dennoch konnte mich die Handlung meist durchgehend fesseln. Wer dark Romantasy mit Göttern, Schicksalsgöttinnen, einer Prise Underworld-Vibes und einer starken Enemies-to-Lovers-Dynamik mag, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.
„Threadcut“ hat für mich einen sehr gelungenen Auftakt, der mich von Anfang an mitgerissen hat. Yuna mit ihren besonderen Fäden und die Art, wie sie dadurch Zenon kennenlernt, fand ich sehr spannend. Ihre Geschichte hat mich neugierig gemacht und ich wollte immer weiterlesen. Die Reise durch den Tartaros bis hin zum Schicksalsturm war bildlich beschrieben und ließ mich gut in die Welt eintauchen. Besonders der Hintergrund zu den drei Schicksalsschwestern, Hades und wie alles begann, hat mir gefallen, da die Auflösung für mich nicht vorhersehbar war. Die Aussage „Alles hat ein Ende, damit etwas Neues beginnen kann“ passt perfekt zum Buch. Auch die Romantik zwischen Yuna und Zenon entwickelt sich Schritt für Schritt und wirkt dadurch glaubwürdig. Für mich ein gelungenes Buch mit einer spannenden und abwechslungsreichen Handlung.
“Ich werde an deiner Seite sein, weil die Welt für mich an Bedeutung verliert, wenn du nicht mehr bist, Yuna Lark.”
Dieses Buch war eine große Überraschung für mich, da ich anfangs Zweifel hatte, ob es wirklich etwas für mich ist. Ich beschloss jedoch,es eine Chance zu geben und begann tatsächlich recht schnell das Buch und die Geschichte an sich zu genießen. Obwohl mir die Geschichte und die Idee dahinter sehr gut gefielen, muss ich sagen, dass die Beziehung zwischen Yuna und Zenon mich etwas enttäuscht hat und mir etwas fehlte.
Nichtsdestotrotz ist es ein gutes Buch für zwischendurch, mit einer interessanten Geschichte und einer starken Protagonistin.
- Ein herzliches Dankeschön an den Cinna Verlag, der es mir ermöglicht hat das Buch vorab zu lesen.-