Gibt es heute, 35 Jahre nach der Wiedervereinigung, noch immer so etwas wie eine »Ost-Identität«? Die Historikerin Annette Schuhmann fügt der intensiven Debatte darüber eine besondere Sichtweise hinzu und geht der Frage nach, wie »anders« die Frauen der DDR sind. Hierfür versammelt sie 13 unterschiedliche Porträ Künstlerinnen, Arbeiterinnen, Wissenschaftlerinnen, Frauen, die in den Westen geflüchtet sind ebenso wie Frauen, die geblieben sind, nicht zuletzt Frauen der Nachwendegeneration. Auf spannende und zugleich tiefgründige Weise zeigt sie, wie Erfahrungen, Erinnerungen und Familienerzählungen nachwirken und welches Selbstverständnis aus der DDR-Sozialisation erwächst.
»Wir sind anders ist ein wichtiger Impulsgeber zur immer noch ausstehenden Aufarbeitung deutsch-deutscher Geschichte.« WDR Westart Lesen
Ganz tolles Buch, ich fande es super, dass Anette Schuhmann gemäß der Oral History die Frauen hat Sprechen lassen und somit ihre individuelle Geschichte nachgezeichnet hat.
Ihr Buch hat meine künstlerische Semesterabschlusspräsentation inspiriert und ich möchte meine Mama auch interviewen.
Ein tolles und ausgewogenes Buch, dass einen differenzieren Blick auf die DDR ermöglicht. Und es zeigt sich wieder mal, dass es entscheidend auf die Fragen ankommt (und nicht nur die Antworten).
Großartige und bewegende Portraits, die einen differenzierten Blick auf Frauen in und aus (ehemaligen) DDR-Gebieten sowie in der BRD vermitteln. Um weiter zu ergründen, wie genau sie „anders sind“, würde ich am liebsten direkt ein „westdeutsches“ Pendant lesen.
Ganz interessantes Buch und wichtige Biographien. Finds super, dass die Frauen selbst zu Wort kommen, sehr empfehlenswert. Bin nur leider nicht mit dem Schreibstil warm geworden
ein sehr einfühlsam erzählter einblick in verschiedene biografien und die unterschiedlich erlebte zeit der ddr, sowie die lebensrealität von frauen, die diese direkt oder auch indirekt, miterleb(t)en.