Ihre Freiheit, so heißt es, bedeutet das Ende aller Welten.
„Ein Rabe ist ein Mensch, der sein Herz an die Unendlichkeit verschenkt hat. Irgendwann hat er sein Herz über eine Grenze geschleudert, die andere Menschen nicht überschreiten wollen. Seitdem wandert er von Leben zu Leben, von Welt zu Welt, über alle Grenzen hinaus, um dem Herz hinterherzujagen, das er fortgegeben hat. Vielleicht war es das, wovon er am Anfang geträumt hat? Vielleicht hat er aber auch sein Ziel aus den Augen verloren?“
Teil 2 des Kindle-Bestsellers "Rabenschwärze" in einer neuen, erweiterten Auflage.
RABENSCHWÄRZE (neue und erweiterte Fassung von 2025/2026):
Band 1: Rabenschwärze – Die Unendliche Band 2: Rabenschwärze – Sein Aeiol Band 3: Rabenschwärze – Der Sinn
BITTE Bei den drei Büchern handelt es sich um eine erweiterte und teilweise neu geschriebene Fassung des Romans „Rabenschwärze“, der erstmals 2011 erschien – damals unter dem Autorennamen Markus Kammer, einer Figur aus dem Roman. Die Originalausgaben trugen die Titel „Rabenschwä Das Mädchen aus Istland“ und „Rabenschwä Der Grubenmann“. Band 3 der neuen, erweiterte Fassung besteht zur Hälfte aus neuen Kapiteln, die die Geschichte fortführen.
Was auch immer Halo Summer anfing oder aufhörte, tat sie schreibend. Denn sie hatte irgendwann einmal begriffen, dass man sich durch die Aneinanderreihung von Buchstaben die Welt erstricken kann. Eine Masche Wirklichkeit, eine Masche Traum, und schon ist man auf einem guten Weg. Dieser Weg führte Halo Summer durch verschiedene Verlage, in denen Kinderbücher oder Kinderzeitschriften gemacht werden. Sie schrieb Rätselbücher, Ratgeber und Kurzgeschichten, übersetzte Comics und betreut immer noch Magazine für Kinder und Jugendliche. Halo Summer lebt mit Mann und Hund am Rand einer großen Stadt, irgendwo zwischen Friedhof und Mond.
Aufgewachsen ist Halo Summer in einem Ort, dessen Name so viel bedeutet wie "Kleine Siedlung im Sumpfloch". Klein ist die Siedlung schon lange nicht mehr und auch die Sümpfe muss man suchen. Man findet sie vor allem im Frühling, wenn man auf schnurgeraden Wegen in den Wald hineingeht und nach rechts oder links schaut. Dann steht das Wasser zwischen den Bäumen und überall wachsen kleine, weiße Blumen. Wenn man nun seinen Blick in der richtigen Mischung aus Neugier und Verträumtheit über die Sümpfe schweifen lässt und in das Zwielicht zwischen den Bäumen starrt, dann kann man den Zipfel einer anderen, geheimnisvolleren Welt erhaschen. Dort drüben leuchtet ein einzelner Sonnenstrahl viel heller und goldener als bei uns, dafür sind auch die Schatten schwärzer. Man sieht diesen Ort nur selten, doch ein kleiner Blick genügt, um eine Tür in deinem Kopf zu öffnen, hinter der sich Wunderbares verbirgt. Es ist der Ort, aus dem die Sumpfloch-Saga stammt.