Carla Johanssen schlägt keine Wurzeln – sie ist geschieden, ihre Tochter Sophie ist erwachsen und als Souffleuse wandert sie von Theater zu Theater. Doch der Tod ihres Vaters führt sie zurück auf die malerische Nordfriesland-Insel Föhr, wo ihr Erbe das Klokkenmakerhaus, die alte Uhrenwerkstatt in Wyk. Eigentlich will sie das Haus und all die Erinnerungen darin so schnell wie möglich loswerden, doch Sophie macht ihr einen Strich durch die Rechnung. Die verliebt sich nämlich in das Zuhause, das sie nie hatte – und Carla findet sich inmitten eines chaotischen Plans, das Klokkenmakerhaus zu einem Café umzumodeln. Trotz aller Skepsis wecken alte Freunde, neue Liebe und die Idylle der Nordsee etwas in den Wunsch nach Heimat …
Ein Wohlfühlroman mit Herz, Humor und Heimatliebe für Fans von Hanna Holmgren!
Wo das Herz ein Zuhause findet: Über Mutter, Tochter und Neuanfänge
INHALT
Nach dem Tod ihres Vaters kehrt Carla mit ihrer Tochter auf die Insel Föhr zurück, um sich um das geerbte Haus zu kümmern. Dabei entstehen nicht nur neue Pläne für die Zukunft, sondern auch Beziehungen, die alte Wunden heilen und neue Wege eröffnen.
MEINUNG
Besonders gemocht habe ich das Inselflair, das die Autorin wunderbar eingefangen hat. Die Familiengeschichte rund um Mutter und Tochter sowie die Beziehungen, die sich im Laufe der Handlung entwickeln, haben mir sehr gut gefallen. Alles war so lebendig beschrieben, dass ich mir die Insel, das Café und die Menschen dort gut vorstellen konnte. Für mich war das ein echter Wohlfühlroman mit viel Herz und einer angenehmen Atmosphäre.
An manchen Stellen bin ich über eingeflochtene Informationen gestolpert, die für mein Empfinden nicht ganz natürlich in die Handlung eingebunden waren. Das konnte ich aber gut übersehen, weil das Gesamtkonzept für mich stimmig war und die Geschichte mich trotzdem mitgenommen hat :-)