Antonia kann ihr Glück kaum Den ganzen Sommer darf sie mit ihrer Patentante auf einer kleinen italienischen Insel verbringen. Zwischen Meer, Sonne und Zitronenbäumen fühlt sich das Leben endlich wieder leicht an – denn nach der plötzlichen Trennung ihrer Eltern im letzten Jahr war nichts mehr wie zuvor. Antonia entdeckt ihre Liebe zum Schnorcheln und lernt Letizia und Gio kennen. Gemeinsam genießen sie unbeschwerte Sommertage. Doch schon bald spürt Antonia, dass Probleme nicht einfach verschwinden, nur weil man woanders ist. Als dann auch noch ein unerwarteter Besucher auf der Insel auftaucht, ahnt Antonia, dass mehr hinter diesen Ferien steckt, als sie wahrhaben will, denn ein Familiengeheimnis stellt ihre ganze Welt auf den Kopf.
Antonias Welt hat sich zum Ende des Schuljahres dem grauen und regnerischen Wetter in Deutschland angepasst. Ihre Eltern leben seit kurzem getrennt und die 14jährige fühlt sich einfach nur einsam und traurig. Ihr Zeugnis ist eine Katastrophe und das auch noch in der 8. Klasse. Nun soll sie vier Wochen zu ihrer Patentante Claire, doch ein Wasserrohrbruch hat deren Wohnung zur Zeit unbewohnbar gemacht. Kurz entschlossen bucht Claire vier Wochen auf einer italienischen Insel, die sich die beiden übers Internet ausgesucht haben und die Form einer Krake hat - wie Antonias Kuscheltier. Auf der Insel angekommen, kann Toasti, wie ihre Eltern und Claire sie nennen, ihre Sorgen hinter sich lassen. Bald schließt sie Freundschaft mit Gio und Letizia, die in ihrem Alter sind. Gemeinsam liegen sie am Strand, gehen schnorcheln oder springen von den Klippen. Und die köstlichen Eiskreationen von Letizia bringen Antonia auf eine zündende Idee für das kommende Krakenfest. Auch Patentante Claire genießt die tolle Inselatmosphäre und findet ebenso schnell Anschluss. Doch die Anrufe von Antonias Eltern, die sie absichtlich nicht beantwortet, lassen Toasti immer wieder über die Situation zu Hause grübeln....bis die Situation aus dem Ruder läuft.....
Die Inselatmosphäre lässt sofort Urlaubsstimmung aufkommen. Kristina Kreuzer bringt unheimlich viel italienisches Flair und Atmosphäre in den Jugendroman. Man hat das Gefühl, selbst vor Ort zu sein. Auch der Schreibstil ist perfekt der Zielgruppe ab 11 Jahren angepasst. Er ist flüssig und leicht verständlich, wodurch das Buch insbesondere jüngere Leserinnen und Leser anspricht, zugleich aber auch für eine ältere Zielgruppe ansprechend bleibt.
Erzählt wird aus der Sicht von Antonia. Dabei nimmt man an ihren Gedanken und Gefühlen teil, die sehr authentisch dargestellt wurden. Neben den vielen unbeschwerten Momenten kämpft sie mit den Folgen der Trennung ihrer Eltern, familiären Problemen und einem großen Geheimnis. Ihre Unsicherheiten, Ängste und inneren Konflikte werden einfühlsam und glaubwürdig geschildert. Die einzelnen Charaktere sind lebendig beschrieben und wirken authentisch.
Mir hat besonders gefallen, wie sich Antonia im Verlauf der Geschichte weiterentwickelt und langsam neue Freundschaften schließt. Die Beziehungen wirken authentisch und glaubwürdig, ohne künstlich aufgebauschter Konflikte und übertriebenen Missverständnissen. Im Mittelpunkt stehen Freundschaft, Familie und Selbstfindung.
Die kleinen Grafiken zu den Kapitelanfängen haben mir sehr gefallen und hübschen das Buch zusätzlich zum ansprechenden Cover auf.
Fazit: Ein rundherum gelungener und sommerliche Jugendroman, der mir sehr gut gefallen hat und für alle Altersgruppen geeignet ist. Ich empfehle den Roman sehr gerne weiter - aber ganz besonders für Leser und Leserinnen ab 11 Jahren.
Zwischen Zitronenduft, Meeresrauschen und diesem ganz besonderen Sommerlicht hat uns Blaue Zitronen sofort mitgenommen. Zusammen mit meiner Tochter habe ich das Buch als Buddyread gelesen, immer abwechselnd ein Stück weiter, und schon nach den ersten Seiten meinte sie: Das fühlt sich an wie Ferien, aber irgendwie auch traurig. Genau das trifft es ziemlich gut.
Antonia reist auf eine kleine italienische Insel und darf dort endlich wieder durchatmen. Nach der Trennung ihrer Eltern hängt noch viel Schwere in ihr, und trotzdem beginnt zwischen Sonne, Schnorcheln und neuen Freundschaften langsam etwas zu heilen. Beim Lesen haben wir oft kurz pausiert, weil meine Tochter wissen wollte, ob Antonia wohl wirklich wieder glücklich werden kann. Besonders schön waren diese kleinen gemeinsamen Momente, wenn wir beide bei Letizia und Gio grinsen mussten oder beim Familiengeheimnis gleichzeitig leiser geworden sind.
Die Geschichte ist warm, bildhaft und sehr gefühlvoll erzählt. Man spürt die salzige Luft, sieht die Zitronenbäume vor sich und merkt gleichzeitig, dass ein Ortswechsel nicht automatisch alle Sorgen verschwinden lässt. Genau das macht das Buch so ehrlich. Es ist sommerlich leicht, aber nicht oberflächlich.
Für uns war es ein wunderschöner Buddyread voller Gesprächsstoff, Herzklopfen, Inselfeeling und leiser Tiefe. Ein Buch, das nach Sonne schmeckt und trotzdem mitten ins Herz trifft.
Wir haben hier ein Sommerbuch, das sich sehr leicht lesen lässt. Der Schreibstil ist flüssig und unkompliziert, sodass man ziemlich schnell in der Geschichte drin ist und gar nicht so sehr darüber nachdenkt, wie viele Seiten man schon gelesen hat.
Die Geschichte transportiert viel Sommerfeeling. Die italienische Insel, das Meer und die kleinen Alltagsmomente ergeben zusammen eine Atmosphäre, die sofort Urlaubsstimmung auslöst. Gleichzeitig bleibt die Handlung nicht nur leicht, sondern bekommt immer wieder ruhigere, emotionalere Momente, die gut zur Zielgruppe ab 11 Jahren passen und die Geschichte etwas abrunden, ohne sie schwer wirken zu lassen.
Die Handlung wirkt insgesamt sehr nah an der Realität. Es gibt kein überzogenes Drama und keine künstlich aufgebauschten Missverständnisse. Stattdessen entwickeln sich die Situationen eher so, wie sie im echten Leben auch passieren könnten, was die Figuren glaubwürdig macht und ihnen etwas Bodenständiges gibt. Im Mittelpunkt stehen Freundschaft, Selbstfindung und Familie. Besonders die familiären Aspekte und die kleinen oder größeren Geheimnisse darin spielen eine wichtige Rolle und begleiten Antonia durch ihren Sommer auf der Insel. Dazu kommen neue Freundschaften, die sich Schritt für Schritt entwickeln und einen großen Teil der Geschichte ausmachen.
Das Ende ist ruhig und rund gelöst und passt gut zu dem Verlauf der Geschichte. Es bleibt nichts offen, was sich unausgeglichen anfühlt, und die Entwicklung der Figuren wird stimmig abgeschlossen. Insgesamt ist es ein Buch, das sich angenehm wegliest, viel Sommerstimmung mitbringt und gleichzeitig genug emotionale Tiefe hat, um nicht belanglos zu wirken. Eine Mischung aus Feriengefühl, Freundschaftsgeschichte und Selbstfindung, die gut funktioniert und beim Lesen einfach Spaß macht.
Kurz zum Inhalt: Antonia will ihre Sommerferien auf keinen Fall zu Hause verbringen, wo das reinste Gefühlschaos herrscht. Ihr Vater ist nach einem heftigen Streit mit der Mutter ausgezogen, doch die ist für ein Projekt der Ärzte ohne Grenzen unterwegs. Also beschließt sie die Sommerferien bei ihrer Patentante Claire zu verbringen. Kurzer Hand fliegen die beiden auf eine süße kleine italienische Insel inklusive Zitronenhaine, das beste Gelato und einer chaotischen, herzlichen, italienischen Großfamilie, die die Unterkunft betreibt. Antonia genießt die Ablenkung, freundet sich mit Letizia und Gio an und will keinen Kontakt zu ihren Eltern haben. Doch das Schicksal hat Antonia gekonnt auf genau diese Krakeninsel geführt, denn hier gibt es mehr als nur neu gefundene Freunde und ihre Liebe zu Italien.
Fazit: Urlaubsfeeling mit Tiefgang! Antonia ist eine wirklich sympathische, authentische 14-Jährige. Dank des tollen Schreibstils konnte ich mich von Anfang an in Antonia reinfühlen. Die Krakeninsel hört sich einfach traumhaft an! Man kann förmlich die Zitronen riechen, das Salz des Meeres auf der Haut spüren und das Wellenrauschen hören. Da wünscht man sich gerne selber hin. Man merkt förmlich wie Antonia sich dort ablenken kann und den Trubel daheim zumindest zeitweise vergessen und einfach glücklich sein kann. Antonias Patentante Claire ist herrlich erfrischend. Eine abenteuerlustige Frau, die voller Liebe für Antonia ist und einfach Spaß am Leben hat. Das Thema rund um das Familiengeheimnis wurde schön und realistisch ausgearbeitet. Manche Dinge brauchen Zeit. Der Ansatz bzw Feststellung, dass nicht alles auf eine linke oder rechte Seite passt und manches lieber bunt als schwarz-weiß sein sollte, werde ich mir aus dieser schönen Geschichte mitnehmen. Natürlich weiß man das eigentlich, es war schön nochmal daran erinnert zu werden!
Sommergefühl In "Blaue Zitronen" von Kristina Kreuzer erleben wir mit Antonia ganz besondere Sommer-Abenteuer. Das Buch wird für ein Lesealter ab 11 Jahren empfohlen, auch als schon längst Erwachsener lässt es sich gut lesen, gerade auch die Illustrationen mag ich sehr gerne. Für die junge Antonia fangen die Sommerferien alles andere als schön an. Neben Dauerregen und einem unschönen Zeugnis leidet sie vor allem unter der bevorstehenden Scheidung ihrer Eltern, bei der sie droht, zwischen die Fronten zu geraten. Umso erleichterter ist sie, als ihre Patentante Claire vorschlägt, die Ferien gemeinsam zu verbringen. Ein Wasserschaden zwingt die beiden zu einer spontanen Planänderung: Es geht auf die italienische Krabbeninsel. Dort angekommen, vergisst Antonia an der Seite ihrer neuen Freunde Letizia und Giovanni schnell den Alltagsstress. Doch die Ruhe täuscht. Auf der Insel stößt sie auf ein lang gehütetes Familiengeheimnis, das alles verändert. Dieses Buch transportiert das perfekte Urlaubsfeeling direkt ins Wohnzimmer. Die Kulisse ist so lebendig beschrieben, dass man die Wärme und das Meer direkt vor Augen hat. Die Geschichte wird sehr einfühlsam aus Antonias Perspektive erzählt, sodass man ihre Ängste, aber auch ihre Freude hautnah miterlebt. Da der Schreibstil angenehm leicht und die Schrift etwas größer gestaltet ist, eignet sich das Buch auch hervorragend für Jugendliche, die sonst nicht so viel lesen. Ein tolles Buch mit einem Cover, das Lust auf Sonne und Freiheit macht!
Ein tolles Jugendbuch im Sommer Antonia erträgt es daheim nicht mehr. Seit einem halben Jahr ist alles anders zuhause. Mama ist immer im Ausland als Ärztin tätig und Papa ist eigentlich ausgezogen und nur zuhause, wenn Mama weg ist. Also beschliesst Antonia, in den Sommerferien zu ihrer Patentante zu gehen und einfach mal 5 Wochen keinen Kontakt zu ihren Eltern zu haben. Da bei ihrer Tanta gerade ein Wasserrohrbruch ist beschliessen beide, kurzerhand nach Italien zu verreisen auf eine kleine "Zitroneninsel". Dort lernt Antonia schnell Gio und Letizia kenne die etwas in ihrem Alters sind. Sie vergisst immer mehr was zuhause war und beginnt wieder froh zu sein und zu leben. Doch dann rufen Mama und Papa ständig an, obwohl sie etwas anderes vereinbart hatten. Antonia ist sauer und plötzlich steht ihre Mama vor der Türe im Hotel und dann wird alles anders. Eine schöne Geschichte über Familie und die Liebe der Erwachsenen und die Probleme die damit einhergehen bei den Kindern. Die Geschichte ist eingänglich, sehr gut zu lesen. Mir gefällt, wie schön man sich in Antonia rein versetzen kann und mit ihr fühlen kann. Mit ihren 14 Jahren erlebt sie einiges und macht ungewollt eine grosse Entwicklung durch. Die Geschichte berührt und bewegt und lässt den Leser mitfühlen. Ein wunderbares Buch zum Träumen, mitfühlen und das Leben geniessen, auch wenn man vielleicht gerade nicht auf einer Insel in Italien ist. Sicherlich gut geeignet ab 12 Jahren und absolut empfehlenswert.
Antonias Eltern haben sich getrennt. Seitdem sacken ihre Noten und ihre Motivation für alle Aktivitäten in den Keller. Gut, dass die Sommerferien beginnen und sie ganze vier Wochen bei ihrer Patentante diese verbringen kann. Kurzentschlossen geht es für die zwei nach Italien auf eine kleine Insel. Hier freunden sich beide schnell mit den Inselbewohnern an. Als ihre Eltern immer häufiger versuchen Antonia zu erreichen und auch ihre neuen Freunde sich merkwürdig verhalten, ahnt man bereits welches Geheimnis ans Licht kommt. Antonia reagiert für ihre 14 Jahre recht trotzig, zeigt aber später widerum Stärke und Reife. Eine Geschichte, die trotz des Geheimnisses ohne große Action aus kommt. Daher für junge Leser*innen, die eher was ruhiges und besonnenes brauchen und wollen.
Antonias Eltern haben sich getrennt. Sie verbringt die Sommerferien bei ihrer Tante, um auf andere Gedanken zu kommen. Spontan machen die beiden Urlaub auf einer kleinen italienischen Insel mitten im Meer, wo Antonia so glücklich ist wie schon lange nicht mehr. Sie ist eine Protagonistin, mit der man mitfühlen kann und auch die anderen Charaktere sind sehr sympathisch. Besonders gefallen hat mir, dass sich die Teenager wie Teenager verhalten und nicht schon wie halbe Erwachsene. Einfach ein großartiger Sommerroman!
Blaue Zitronen - der Sommer, als alles anders wurde von Kristina Kreuzer, illustriert von Stephanie Reis
Große Leseliebe 🥹 Ich durfte Blaue Zitronen im Zuge einer Leserunde bereits vorab lesen und ich habe es geliebt! Ich habe ja bereits schon Bücher von Kristina gelesen und auch dieses konnte mich wieder absolut begeistern! Antonia hat die Nase gestrichen voll, seit der Trennung ihrer Eltern ist zu Hause Chaos und ihre Mutter beruflich ständig unterwegs, also flüchtet sie sich in den Sommerferien zu ihrer Patentante. Kurzerhand entschließen sie sich für einen Urlaub in Italien, auf eine kleine Insel mitten im Meer. Dort findet sie neue Freundschaften und vorallem ein Geheimnis, das alles für immer verändern könnte…Ich hab das Buch absolut geliebt! Ich liebe den gewohnt lockeren Schreibstil, ich liebe die Charaktere und das Setting von Italien ist phänomenal! Für mich hat sich das Buch angefühlt wie ein Kurzurlaub ☀️ Berührend, spannend und einfach toll! Von mir eine ganz große Leseempfehlung 🥰