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232 pages, Hardcover
First published April 15, 2026
'Als ich durch die dunklen, kalten Straßen stolperte, war ich ein verlorenes, verängstigtes Kind. Auf meinem Weg sah ich furchtsame Blicke, Türen, die sich schlossen, Fensterladen, die zuschlugen, und ich hörte Schreie des Entsetzens und des Ekels.
Also versteckte ich mich, kauerte mich zusammen wie ein verwundetes Tier. Weil ich ein Monster bin, eine Abscheulichkeit, weil ich gar nicht existieren dürfte, darf man mich verletzen, quälen, hassen. Und doch sehe, fühle und erkenne ich, genau wie ihr, das Schöne und auch die Verzweiflung.
Bin ich denn so anders?'
'Ich habe die Welt bereist. Ich bin durch dunkle Wälder und reißende Flüsse gewandert, habe wüsten durchquert... Ich legte mich ins frische Gras und roch den Duft der Blumen und der wilden Minze...
Ich habe gesehen, wie die Sonne hinter schneebedeckten Bergen aufging und über dem schmalen Streifen des Ozeans unterging. Meine Hände kennen die Sanftheit des Wassers, das zwischen den Fingern hindurchfließt, und den Regen, der auf die Haut prasselt.
Ich hörte das Flüstern der Bäume, das Grollen des Gewitters und das Rauschen der Wellen am Ufer. Der Mond beleuchtete meine Schritte und besänftigte meine Gedanken.
Seht euch diese Landschaft an! Was für ein Wunder!
Wir haben gelebt und wir werden vergehen, denn wir sind nichts als Staub.'