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Text + Kritik: Moritz von Uslar

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Moritz von Uslar zählt zu den prägenden Grenzgängern der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Seit seinen Anfängen in Popzeitschriften wie "Tempo" verbindet er auf einzigartige Weise Journalismus und Literatur und entwickelt daraus neue Formen. Von seinem Coming-ofAge-Roman "Waldstein oder Der Tod des Walter Gieseking am 6. Juni 2005" (2006) über die frühen Erzählungen, die Theaterstücke und die gefeierten Reportage-Romane "Deutschboden" (2010) und "Nochmal Deutschboden" (2020) bis zu seinen Interviews, die längst als eigene literarische Kunstform gelten, hat Uslar mit Witz, Schärfe und Gespür für Popkultur wie Alltagswirklichkeit immer wieder das Verhältnis von Erzählen, Beobachten und Wirklichkeit neu vermessen. Seine Texte sind "Sprachspiele mit Wahrheitsanspruch" – präzise, gegenwartsnah und voller popkultureller Referenzen. Das Heft widmet sich erstmals umfassend seinem Werk, seiner Poetik und seiner besonderen Stellung zwischen Literatur und Journalismus.
Ein Highlight: ein bislang unveröffentlichtes Interview von Rainald Goetz mit Moritz von Uslar.

Im Mittelpunkt der bereits 1962 gegründeten Zeitschrift für Literatur TEXT+KRITIK stehen Autorinnen und Autoren sowie aktuelle Themen der deutschsprachigen Literatur, vor allem der Gegenwart, aber auch der Literaturgeschichte – die Spannweite reicht von Martin Luther über Juli Zeh bis hin zu Mangas, Comics und Graphic Novels und zu Fragen digitaler Literatur und künstlicher Intelligenz. TEXT+KRITIK vermittelt Literatur, macht mit Analysen und kritischen Essays Lust auf Lektüre und richtet sich an alle, die an literarischen Fragen interessiert sind und sich mit Literatur beschäftigen. Die Herausgebenden und Beitragenden der Reihe sind ausgewiesene Fachleute aus Wissenschaft, Journalismus und Kulturvermittlung sowie die Autorinnen und Autoren selbst.

100 pages, Paperback

Published January 1, 2026

6 people want to read

About the author

Erika Thomalla, geboren 1986, ist Professorin für Buchwissenschaft und Digitale Buchkultur an der LMU München, wo sie zum Literaturbetrieb der Gegenwart forscht. Als Literaturkritikerin und Essayistin schreibt Thomalla für die FAZ, die Süddeutsche, den Freitag und die FAS.

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Author 1 book5,296 followers
Review of advance copy received from Publisher
January 29, 2026
The anthology tackles von Uslar's contribution to literary journalism (especially regarding reportage and interviews), his only novel and plays. Sure, the entries are crafted by researchers specializing in literature, media and journalism, but they prove that scientific texts can be very fun to read. Plus there is a conversation between von Uslar and Rainald Goetz included!

You can learn more about the book (and von Uslar's latest job as a ... *checks notes* ... country squire with his own forest) in our new podcast episode: https://papierstaupodcast.de/podcast/...
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