Dietmar Dath: »Wohnkonzerne schaffen Regionen, wo Menschen ohne Besitz bald nur noch der Knast sicher Quartier bietet. Berlin gibt im Widerspruch dagegen den Ton an. Tragt diesen Lärm in alle Städte!«
Ulrike Hamann-Onnertz: »Detailliert und mit umsichtigen Einblick in die Dynamik der Bewegung schreibt Ralf Hoffrogge die Geschichte der bisher mächtigsten Kampagne um die Wohnungsfrage im 21. Jahrhundert.«
Christian Baron: »Eine Geschichte über Leute wie Du und ich, die mit Topfdeckeln und Volksentscheiden Dax-Konzerne vor sich herjagen. Wir brauchen mehr solcher Erzählungen!«
Das Buch ist etwas schwer zu lesen, weil es immer wieder Zeitsprünge und Wiederholungen durch den thematischen Aufbau gibt. Zu Anfang musste ich auch noch viel googeln, was genau z.B. "Finanzialisierung" etc. ist, da ich mich nicht so genau mit den Prozessen auf dem Wohnungsmarkt auskenne.
Trotzdem lohnt sich eine Lektüre des Buches sehr. Ich habe schon davor das Anliegen von Deutsche Wohnen und Co. enteignen unterstützt und war und bin unglaublich beeindruckt von der Organisation, dem Sachverstand und der Qualität der Initiative. Hier wird noch einmal aufgezeigt wie sich die Initiative immer weiter an die Umstände anpassen musste und wie krassen Gegenwind sie von der Politik bekommen hat und bekommt. Ich saß oft einfach da und dachte mir "wtf, wie krass kann man* als gewählte Politiker*innen den Berliner Bevölkerungswillen einfach ignorieren". In dem Sinne ist es auch einfach ein gruseliges Buch, aber so wichtig, dass es da ist.
Alles Gute für den nächsten (Gesetzes-)Volksentscheid, auf meine Stimme könnt ihr zählen.