Bösartige Weihnachtsgeschichten erfreuen sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit. Dieses Buch enthält zahlreiche neue schräge und gruselige Weihnachtsgeschichten. Mehrere der Autorinnen gehören den "Mörderischen Schwestern" (Vereinigung von Krimi-Autorinnen) an, zahlreiche dem "Syndikat" (Verein für deutschsprachige Kriminalliteratur). Die Skala der Bosheit reicht von kleinen Gemeinheiten über Gruselstorys bis zum Ableben an Heiligabend. Ein Lesevergnügen für alle, die neben Plätzchen und Glühwein in der Weihnachtszeit auch etwas handfestere Kost suchen. Mit Texten von Gisa Kloenne, Georg M. Oswald, Stefanie Gregg und vielen anderen.
Can horror stories and Christmas spirit ever mix? Just ask your therapist after they've survived the pre-holiday moping sessions. Mine, at least, had some serious choice words on the season to be jolly.
While most of my Christmas worries tend to relate to whether my parcels can get to me before New Year's, other people have far more dramatic priorities. Some are scheming to finally one-up their pampered rich-kid of a boss. Others plan to scare the living daylights out of their childhood nemesis. More often than not, they don't succeed, or if they do, the secret-keeping gets to them sooner or later.
So which ones caught my attention, you may wonder: the creepy, the gory or the tragic? Ironically, it was the ones that mirrored daily life that stuck with me.
The Great Present Giving Made me realise why I have a lousy poker-face: my family never made me bow and grovel as thanks for Christmas presents. I was frequently accused of being a spoiled brat, though, does that make up for things?
Heartwarming I feel vaguely guilty for sympathising with the teenaged narrator so much. But only because I was very fond of my own grandpa. The twist at the end, though: genius, terrifying and a cautionary tale for in-laws.
None of the stories I disliked were badly written, but they bored me and they confused me, plus they often didn't take full advantage of the horror theme.
When The Deliveryman Rings Twice It turns out I have very specific ideas on the best way to take revenge, and weird food kinks are not it. Though admittedly, no one's tried to actually smother me in chocolate yet, so I might be biased here.
Springviolet Take an evil man who keeps escaping justice. Arm yourself with a questionable sense of retribution and pay a pretty girl to unwittingly frame the guy. Then proceed to recount the events from the girl's point of view as she's horrified at her deed. Wait for the applause... and get confused looks instead.
Score: 2.9/5 stars
I wanted more blood, more gore and definitely more jump scares. Instead, I got oddly simplistic children's story vibes and a lot of predictability.
------------------ ARC received from Die Geschenk Verlage through NetGalley in exchange for an honest and fair review.
Buchmeinung zu Christine Rechl (Hrsg.) – »Arsen und Butterplätzchen«
»Arsen und Butterplätzchen« ist eine Kurzgeschichtensammlung, die von Christine Rechl 2025 bei Pattloch Geschenkbuch herausgegeben wurde.
Zum Autor: Christine Rechl ist in München aufgewachsen und lebt mit ihrer Familie seit vielen Jahren in Coburg, wo sie sich ihren großen Garten mit Rehen, Hasen und anderen Tieren teilt. Kreativität und Erfindungsreichtum haben von Kindesbeinen an ihr Leben geprägt. Sie ist Grafik- und Textildesignerin mit internationalen Kunden und Autorin zahlreicher Bücher.
Zum Inhalt: Diese Sammlung enthält 17 böse Weihnachtsgeschichten deutschsprachiger Autoren.
Meine Meinung: Die Kurzgeschichten sind zwischen vier und fünfzehn Seiten lang und haben einen Bezug zum Weihnachtsfest, seien es Weihnachtsmänner, Bescherungen, festliche Aktivitäten oder Gäste zum Fest. Gemeinsam ist allen Geschichten ein böser Grundton zum eigentlich so friedvollen Fest. Manche Geschichten sind wirklich bitterböse, während andere eher hellgrau wirken. So dürfte für jeden Leser etwas dabei sein. Mir haben fast alle Kurzgeschichten gefallen und manche haben mich sogar begeistert.
Fazit: Eine gelungene Sammlung von bösen Weihnachtsgeschichten, die mich bestens unterhalten haben. Deshalb bewerte ich den Titel mit fünf von fünf Sternen (90 von 100 Punkten) und spreche eine Leseempfehlung aus.
Arsen und Butterplätzchen ist eine Kurzgeschichten-Sammlung, die einen ganz bewusst anderen Blick auf Weihnachten wirft. Statt Besinnlichkeit und heiler Welt erwarten einen hier bitterböse, teilweise makabre Weihnachtsgeschichten – von namhaften Autorinnen und Autoren, handwerklich hervorragend geschrieben. Schon die Eröffnungsgeschichte zieht einen komplett in den Bann: Zunächst stellt sich dieses vertraute, heimelige Weihnachtsgefühl ein – und dann kommt die Wendung. Genau dieses Spiel mit Erwartungen zieht sich durch viele der Geschichten und macht den besonderen Reiz des Buches aus. Es finden sich klassische Krimi-Elemente ebenso wie düstere, bissige Momentaufnahmen der Weihnachtszeit. Auch die Gestaltung des Buches ist sehr gelungen. Die Illustrationen, die die einzelnen Geschichten voneinander trennen, sind stimmungsvoll und unterstreichen den Ton der Sammlung, ohne vom Text abzulenken. Insgesamt wirkt das Buch hochwertig und liebevoll umgesetzt. Die Geschichten selbst sind durchweg qualitativ sehr hochwertig und zeigen, wie viel erzählerisches Können in kurzen Formaten stecken kann. Ein großartiges Buch für alle, die zu Weihnachten einmal etwas anderes lesen möchten als perfekte Familienfeste und glückliche Enden – und stattdessen Lust auf schwarzen Humor, Spannung und einen leicht schrägen Blick auf die Weihnachtszeit haben. 🎄🖤
Ich habe ein kostenloses Vorabexemplar erhalten und hinterlasse diese ehrliche Rezension freiwillig.
Eine Sammlung von 17 Kurzgeschichten, die in der Winter- bzw. Weihnachtszeit spielen. Doch dem nicht genug, beschäftigen sie sich, wie der Titel schon vermuten lässt mit Tod, Mord und/oder schwarzem Humor. Jede Geschichte wurde von einem anderen Autor verfasst und greift das grobe Thema auch etwas anders auf. Natürlich ist damit auch der Erzählstil etwas anders. Man findet bekannte Namen unter den Autoren und bekommt bei unbekannten wirklich oft auch Lust sich deren andere Werke anzusehen.
Generell wird geschickt mit den oft sehr hohen Erwartungen um Weihnachten gespielt, aber schon einen Absatz weiter ist alles gleich vollkommen anders als gedacht. Ich staune ob der Talente auch in wenigen Seiten einer Kurzgeschichte so geschickt eine wandelbare Geschichte zu transportieren. Auch die Gestaltung des kleinen Büchleins darf nicht unerwähnt bleiben, greift doch auch die weihnachtliche Einleitung der Kapitel das Thema Mord kunstvoll auf.
Definitiv empfehlenswert, wenn man nicht die klassischen Weihnachtsromane möchte und vielleicht auch etwas sucht, dass man auch leicht zwischendurch lesen kann. Vielleicht darf man sich noch auf eine Variante zu einer anderen Jahreszeit freuen.
In diesem Buch lassen sich 17 Kurzgeschichten finden, die zeigen, dass an Weihnachten nicht immer alles nur positiv ist. Die Geschichten sind voll von schwarzem Humor und auch etwas schräg.
Das Buch hat mein Interesse geweckt, weil ich Mal etwas andere Weihnachtsgeschichten lesen wollte, die kein Happy End haben. Und das habe ich mit diesem Buch auch bekommen. Mich hat der Humor gut unterhalten und ich mochte die eher ungewöhnlichen Geschichten sehr. Am besten haben mir die Kurzgeschichten "Ordnung ist das halbe Leben" und "Der Mantel des Schweigens" gefallen, aber auch die anderen sind interessant. Es gibt eine oder zwei Geschichten, die ich etwas weniger mochte, trotzdem ist die Auswahl gut. Da die Geschichten von verschiedenen Personen geschrieben wurden, ist der Schreibstil immer leicht unterschiedlich. Mache haben sich etwas besser lesen lassen als andere, nichtsdestotrotz konnten mich die Geschichten packen. Ich kann das Buch empfehlen, wenn man schräge und garstige weihnachtliche Kurzgeschichten mit schwarzem Humor sucht, die einen gut unterhalten.
Eine schöne Sammlung an manchmal mehr, manchmal weniger weihnachtlichen Kurzkrimis. Alle dunkel und qualitativ nicht schlecht, insgesamt hätte es für mich noch etwas mehr schwarzer Humor sein können, aber das ist natürlich auch Geschmackssache. Auf jeden Fall sehr gut geeignet als Weihnachtsgeschenk für Krimi-Fans, vielleicht mit einer Packung Butterplätzchen dazu (natürlich ohne Arsen). Das Buch wird mir noch eine Weile in Erinnerung bleiben, und sei es nur wegen des Ohrwurms, den ich wegen einer der Geschichten habe.
Vielen Dank an Christine Rechl für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars über NetGalley. Die geäusserte Meinung ist meine eigene.