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Mama, glaubst du, die brauchen im Himmel noch einen Feuerwehrmann?: Was ich von meinem Sohn Mijo über Gott und das Leben gelernt habe - bewegende ... ... Hoffnung & Lebensfreude

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Ein kurzes Leben voller Lachen und Liebe

Lara Link erzählt die bewegende Geschichte ihres Sohnes Mijo, der kurz vor seinem neunten Geburtstag gestorben ist. Mit seiner schelmischen Fröhlichkeit und seinem unerschütterlichen Vertrauen war er für seine Familie - und für viele Menschen, die ihn kannten - ein echtes Vorbild. Trotz schwerer Behinderung, unzähliger Klinikaufenthalte und vieler Rückschläge hat Mijo nie seine Lebenslust verloren.

Dieses Buch ist mehr als eine Erzählung über Krankheit und Abschied. Es ist das ehrliche Zeugnis einer Familie, deren Glaube an Gott in Leid und Verzweiflung auf die Probe gestellt - und durch ihren besonderen Sohn ganz neu lebendig wurde.

Eine Geschichte voller Schmerz, Hoffnung, Humor und Liebe. Und von einem kleinen Jungen, der den Himmel schon auf Erden berührt hat.

204 pages, Kindle Edition

Published January 16, 2026

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Lara Link

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Review of advance copy received from Publisher
January 7, 2026
Manche Lebensgeschichten sind schön, andere schmerzhaft. Diese erzählt von der Schönheit mitten im Schmerz.

Inhalt:

Lara Link ist Mutter von 2 Töchtern und freut sich auf ihren ersten Sohn, als plötzlich der Verdacht auftritt, dass das Baby behindert sein könnte. Auf dem Weg in die Klinik vernimmt sie eine Stimme – die Stimme Gottes? – die sie fragt, ob sie JA zu einem kranken Kind sagt.

Am Tag der Geburt hält sie einen vermeintlich gesunden Jungen in den Armen, doch schon bald zeigt sich, dass sich der Verdacht erhärtet und der Junge eine Erkrankung hat, für die es bis heute keine Diagnose, keinen Namen gibt. Lara Link erzählt ungeschönt und ehrlich von dem 9 Jahre langen Leben ihres Sohnes Mijo und öffnet dem Leser den Blick auf wahres Glück.



Meine Gedanken zum Buch:

Welche Entbehrungen, Kämpfe, Zweifel und Herausforderungen die Familie erlebte, wie oft die älteren Geschwister zurückstecken, wochenlang auf ihre Mutter verzichten mussten etc., ist kaum nachzuvollziehen und kann nur von denjenigen in Gänze begriffen werden, die selbst Ähnliches erlebten oder kennen.

Neben sachlichen Erzählungen über den Lebensweg, die Aufenthalte in den Kliniken etc. finden sich immer wieder Gebete und Briefe der Mutter an Mijo oder auch Gedanken von anderen Menschen, die Mijo erlebt haben.

Dieses Buch hat mich tief bewegt. Dauerhaft standen mir Tränen in den Augen oder flossen ungehindert mit lautem Schluchzen. Ich habe ihren Schmerz gefühlt. Ihre Zweifel. Ihr Ringen mit Gott, denn nicht nur einmal dachte ich: Das kann ja wohl nicht wahr sein! Was soll dieser Junge und seine Familie noch alles ertragen, als eine weitere Komplikation dazu kam. Doch so ist es oftmals im Leben.

Lara Link zeigt mit ihrer Geschichte auf, dass Gott Gebete oft nicht erhört, oder nicht so, wie wir es uns wünschen. Doch er ist selbst im größten Leid mit dabei und versorgt. Und tut Wunder. Ganz andere. Unerwartete.

Ihre Geschichte hat für mich gezeigt, dass es in Ordnung ist, auch mal an Gott zu verzweifeln und Dinge nicht zu verstehen. Wichtig ist es nur, dass wir Menschen an unserer Seite haben, die für uns glauben und beten, wenn wir es nicht können. Durchgängig ist die Zerrissenheit zu spüren.

Diese Biographie berührt zutiefst. Zeigt den Alltag von Familien auf, die ein todkrankes Kind versorgen müssen, dafür immer ihre eigenen Bedürfnisse hintanstellen müssen und doch so viel Freude, Spaß und Liebe mitnehmen. Mijo hatte nur 9 Jahre auf dieser Erde. Sein Leben wurde jedoch vollgelebt. Er war glücklich. Er war ein Segen für die Menschen, denen er begegnet ist, und er zeigt, dass jedes Leben lebenswert ist.

Es ist eine Geschichte der Hoffnung, mitten im Leid.



Das habe ich für mich mitgenommen:

Unser Glaube wird auf die Probe gestellt.

Bin ich bereit, Gott zu vertrauen, auch wenn ich ihn nicht fühlen kann? Wenn er Gebete nicht erhört oder beantwortet?

Wenn wir in hoffnungslosen Situationen Gott loslassen, haben wir gar nichts mehr, denn Gott ist Hoffnung.

Gott hält unsere Vorwürfe und Anklagen aus, bei ihm dürfen wir immer ehrlich sein.



Fazit:

Ich möchte diese Biographie allen ans Herz legen, um mehr Verständnis für die Bedürfnisse pflegender Familien zu fördern. Es ist kein leichtes Buch, doch es sensibilisiert auf vielen verschiedenen Ebenen.
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