Eine Geschichte, die über einen Urlaub berichtet, der ganz anders geplant war. Mit bester Ehefrau und Hund. Kurzfristig muss die Ehefrau am Tag vor dem Urlaub aus Sorge um die erkrankte Mutter absagen und sie schickt Mann und Hund alleine in die Berge. Eine Geschichte von einem Mann, der - leicht gestresst von der technischen Segnung der ständigen Erreichbarkeit - von einem komfort-reduzierten Urlaub träumte und deswegen für eine Woche eine Almhütte in den Bergen ohne Strom buchte. Eine Geschichte, die zeigt, dass man heutzutage zur Not auch ohne Internet, emails und What’s app Nachrichten überleben kann - zumindest ein paar Tage. Eine Geschichte, die diesen Mann nach Jahren wieder dazu brachte, einen Kugelschreiber länger als 2 Minuten am Stück in der Hand zu halten - dabei natürlich stark verkrampfend - und Dinge per Hand aufzuschreiben und Gedanken ohne Google und Wikipedia - geradezu selbstständig - zu entwickeln. Eine Geschichte, in der der Mann mal wieder komplett auf sich allein gestellt war und sich nicht auf die Ideen und Routinen seiner Frau verlassen konnte. Eine Geschichte, die es eigentlich gar nicht geben kann, denn was soll denn schon auf einer Almhütte so allein und stromlos auch passieren, als dass es ein Büchlein füllen und irgendjemand anderen als den Verfasser interessieren sollte. Na ja, den Hund vielleicht noch.