Endlich: Der siebte Band der SPIEGEL-Bestsellerserie
Jettes Freundin Merle ist Tierschützerin mit Leib und Seele. Als sie für einen Artikel zum Thema Tierquälerei recherchiert, wird sie mit einem Fall aus ihrer Vergangenheit konfrontiert: Ein Hund, den sie einst vermittelt hatte, starb wenige Wochen später auf grausame Weise. Der neue Besitzer wurde angeklagt und aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Nun kreuzen sich ihre Wege erneut und Merle kommt einem weit gefährlicheren Geheimnis auf die Spur…
Ich wurde 1951 in Hagen in Westfalen geboren, einer Stadt zwischen Ruhrgebiet und Sauerland. Mit neunzehn bin ich nach Bonn gezogen und habe dort Germanistik und Anglistik studiert.
Bücher waren schon immer meine Leidenschaft, aber ich stamme aus einer Arbeiterfamilie (mein Vater war der erste, der an einem Schreibtisch arbeitete), in der Lesen als Luxus für reiche Leute galt. Deshalb habe ich mir Studienfächer ausgesucht, für die ich den ganzen Tag lesen, lesen und lesen durfte, ohne dass mich jemand fragte, ob ich nichts Vernünftiges zu tun hätte ... Nach dem Studium habe ich mein erstes Buch geschrieben, ohne jemals zuvor auch nur eine einzige Zeile verfasst zu haben. Dass es tatsächlich gedruckt wurde und in einem großen Verlag erschien, kam mir vor wie ein Wunder.
Eine Zeit lang habe ich als Journalistin gearbeitet. Doch die Lust am Bücherschreiben hat mich nicht mehr losgelassen und schließlich habe ich gewagt, mich ganz darauf einzulassen.
Heute lebe ich als freiberufliche Schriftstellerin in einem kleinen Dorf in der Nähe von Köln. Ich schreibe Bücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, arbeite für den Rundfunk und hin und wieder fürs Fernsehen.
Leider nur 3 Sterne, obwohl das hier meiner Meinung nach das beste war. Allerdings konnte mich das Ende nicht wirklich überzeugen, vor allem dafür, dass dies der Abschluss der Reihe ist. Allerdings mochte ich die Charaktere alle ziemlich gerne, auch wenn mich Jette des Öfteren mal aufgeregt hat.. :D
Also beim 7. Band fragt man sich mittlerweile schon, wie es möglich sein kann, dass normale Mädchen immer wieder in solche Situationen kommen können. Spannend wars wie immer trotzdem, und die psychologischen Aspekte in den Thrillern faszinieren mich unheimlich. Allerdings fand ich das Ende etwas schnell und abrupt, nachdem es sich zwischendurch noch etwas gezogen hat.
In weitere Teil dieser Reihe geht zu Ende. Nur leider hat mir hier ein bisschen was gefehlt. Ich hätte mir gewünscht, dass das Thema auf den Klappentext mehr zu Geltung kommt. Zum anderen war mir das Ende dann zu plötzlich. Da wäre es schön gewesen, wenn noch ein paar Seiten mehr da gewesen wären.
Die Nachbarn, die Briefträgerin, Papas Kollegen, der Doktor und die Sprechstundenhilfen - sie alle kennen nur den Papa, der alles über den Wald weiß und über die Tiere, die da zu Hause sind. Der sich für Lo Geschichten ausdenkt und ihr seine Lieblingsplätze zeigt. Der nett sein kann zu Mama. Ab und zu. Von dem anderen Papa haben sie keine Ahnung. Er ist Mamas und Los und Amandas und Fumées Geheimnis. Schon immer. "Der Libellenflüsterer" - Monika Feth [S. 431]
Inhalt: In Jettes Leben und dem ihrer Freunde ist Ruhe eingekehrt. Luke zieht endlich auf den Hof, Merle hat sich mit Claudio vertragen, Jette strebt eine Zukunft als Polizeipsychologin an und auch sonst, läuft alles perfekt. Als Merle bei der Recherche für einen Artikel einer Tierschutzzeitschrift, mit einem alten Fall von Tiermissbrauch konfrontiert wird, will sie den damals angeklagten, aber wieder freigesprochenen Förster, der seinen Hund kaltblütig totgeschlagen haben soll, erneut zur Rede stellen. Ohne ihre Freunde in ihre Pläne einzuweihen macht sie sich, mit ein wenig Proviant, auf den Weg und verschwindet kurze Zeit später spurlos. Jette spürt sofort, dass etwas Schlimmes passiert sein muss und wendet sich umgehend an die Polizei, doch diese kann und will noch nicht eingreifen - also macht sie sich schließlich selbst auf die Suche und gerät in einen Strudel aus Geheimnissen, Gewalt und Gefahr.
Was ist mit Merle passiert? Und wird Jette ihre Freundin rechtzeitig finden?
Meinung: Obwohl zwischen dem Erscheinen der einzelnen Jette-Bände meist mehrere Monate liegen, habe ich nach Beginn des neusten Buches nie das Gefühl, mehr als ein paar Stunden von Jette, Merle, Luke und Co. getrennt gewesen zu sein. Ich habe es bereits in einer vorherigen Rezension geschrieben: Für mich bedeutet der Name Monika Feth, auf der Wiese liegen, die Sonne auf der Haut spüren, voller Spannung den Atem anhalten und Buchstaben inhalieren. Mein erstes Abenteuer habe ich während eines heißen Sommerstages im Urlaub eingesogen. Seit dem fällt es mir nicht schwer, die gleichen Gefühle beim Lesen wachzurufen, wie damals. Diese Jugendbuchreihe begleitet mich jetzt schon so lange, dass sie irgendwie zu mir und meiner Buchgeschichte dazugehört. Nach dem Erscheinen von "Der Libellenflüsterer" war meine erneute Rückkehr demnach selbstverständlich.
Meiner Meinung nach unterscheidet sich dieser siebte Teil in einigen Punkten von seinen Vorgängern. In "Der Libellenflüsterer", lösen wir uns vom städtischen Plot und tauchen ein in die Wildnis, in der wir ein genaues Bild von dem Kontrast natürlicher Schönheit und nackter Gewalt bekommen. In der ruhigen und farbenfrohen Umgebung dieses Waldes, treten Brutalität, Ungerechtigkeit und Grausamkeit noch mehr hervor und schaffen es so mit Leichtigkeit, den Leser in den Strudel der Handlung zu ziehen. Auch der altbekannte und malerische Schreibstil von Frau Feth, schlägt sich mit einer Schärfe in die Gedankenwelt seiner Leser und schafft es so nur all zugut, die Buchwelt zum realen Schauplatz werden zu lassen.
Wieder ermöglicht es die Autorin, durch den mehrmaligen Perspektivwechsel, die innere Welt der einzelnen Charaktere nach außen treten zu lassen. Dadurch, dass wir in der Serie immer die gleichen Figuren begleiten, ausgenommen der Täter, entwickelt sich eine Beziehung zwischen ihnen und dem Lesenden, was dazu führt, dass man noch mehr mit den Buchfiguren fühlt, als etwa bei Einzelbänden. Ich bin mit Jette groß geworden und sie und ihre Freunde haben sich, so wie ich, von Teil zu Teil weiterentwickelt. Es ist schön, diese Entwicklungen miterleben zu können und seine eigenen Wünsche und Ängste darin wiederzufinden.
Obwohl wir hier erneut einen grausamen Täter haben, ist die Spannung im Buch nicht besonders dicht und gleichmäßig verteilt. Ich mag es zwar, die einzelnen Gedanken der Charaktere zu verfolgen, jedoch streckt sich die Handlung deswegen an einigen Stellen. Erst auf den letzten ca. 150 Seiten nimmt die Spannung enorm zu, steigert sich bis aufs Höchste und lässt einen erst nach der letzten Seite aufatmen.
Fazit: Frau Feths Ideen und Beschreibungen sind unglaublich authentisch und werden durch den für mich, lokalen Zusammenhang, noch realistischer. Es ist schön, altbekannte Figuren beim Heranwachsen beobachten zu können und sich von der Spannung, die sich leider erst gegen Ende verdichtet, durch den Schmöker tragen zu lassen. Auch wenn ich mir vom siebten Jette-Band - angesichts der Seitenzahl - etwas mehr erhofft hätte und das Werk jäh abbricht, so hat es mich doch unterhalten und mitreißen können, weswegen ich an dieser Stelle kleine Fehler nur allzu gerne verzeihe und voller Erwartung dem nächsten Abenteuer entgegensehne.
Als ich das Buch gelesen habe musste ich unwillkürlich an Sebastian Fitzek denken,der auf der Franfkurter Buchmesse meinte,dass man sich doch bei manchen Buchreihen, die sich immer wieder um ein Dorf drehen, in dem grausame Morde oder ähnliches passieren, fragt, warum zum Teufel kein riesiges Warnschild vor eben diesem Dorf steht, um Leute davor zu bewahren auch nur einen Fuß in diesen Unglücksort zu setzen.
Genau so fragt man sich im inzwischen 7. Teil auch, wie Merle und Jette es schon wieder schaffen sich in eine solche Gefahr zu begeben. Sie scheinen das Unglück nun wahrlich anzuziehen.
Nichtsdestotrotz hat mir das Buch wieder gut gefallen. Es lässt sich sehr flüssig lesen und man fliegt nahezu durch das Buch. Der Schreibstil von Monica Feth ist sehr angenehm, das hab ich auch schon bei den Vorgängern so empfunden. Das Ende war mir persönlich etwas zu schnell abgehandelt, da hätte man ruhig etwas ausführlicher schreiben können und ein wenig mehr erklären.
Aus Jettes aufkommendem Interesse Polizeipsychologin werden zu wollen,legt für mich die Vermutung nahe,dass noch lange nicht Schluss mit den Jette Weingärtner Romanen ist,sondern sich lediglich der Fokus etwas ändern wird.
Der Teil hat mir schon deutlich besser gefallen, als der davor. Trotzdem muss ich gestehen, dass einfach langsam die Luft aus dem Konzept raus ist. Die ersten Fälle rund um Jette und ihre Freunde waren wirklich spannend und abwechslungsreich, aber mittlerweile wirken die Handlungen sehr erzwugen. Wirklich viel Spannung kam leider nicht beim Lesen auf, da nach sechs Bücher einem mittlerweile klar ist, dass den Figuren nichts wirklich gravierendes passieren wird. Das Ende/Finale hat sich zudem leider ziemlich gezogen und ich denke 50 Seiten weniger hätten es auch getan Trotzdem hat mir das Buch an vielen Stellen Freude bereitet und besonders die Kapitel aus Los Sicht kamen der Spannung der Geschichte zugute.
First book of 2023! Thought it might be fun to return to a YA thriller series that I loved as a teenager… and while it was fun to be reunited with all the characters, I do have to say that everything was dragged out a bit too much (could easily have been 100 pages shorter). Also, as this is the 7th book in the series - how believable is it that the same young women is involved in another crime in a small town? So a fun, quick read, but nothing special…
Wieder ein spannender Thriller, der besonders gegen Ende sehr packend wird. Ich fand nur, dass die Anlaufphase etwas lang war, da hätte vielleicht alles etwas knackiger passieren können. Die Sprache war wieder wunderschön und die Personen vielschichtig. Mich hat allerdings Abels Persönlichkeit etwas zu sehr an die von Mikael aus Blutrosen erinnert. Alles in allem, sehr gelungen.
Monika Feth, das ist eine Autorin, bei der ich meist gar nicht lange zögere, ehe ich mir eines ihrer Bücher zulege. Als ich jünger war, habe ich die Krimis um Jette und ihre Freunde verschlungen und geliebt. Zwar fand ich die Bücher, je älter ich wurde, weniger spannend, aber fesselnd blieben die Geschichten trotz alledem und besonders gefiel mir schon in vorherigen Teilen, das Arrangement an Figuren und Charakteren, das Monika Feth aufgebaut hat. Alle Personen sind so authentisch (ihre Authentizität leidet einzig und allein unter der Tatsache, dass es doch ziemlich unwahrscheinlich ist, dass dieselben Personen immer und immer wieder in solche Fälle der Schwerstkriminalität hineingeraten, aber darüber kann ich bei solchen Büchern dann irgendwie doch recht gut hinwegsehen) und liebenswürdig, dass ich die Reihe inzwischen eher wegen den Beziehungen der Figuren untereinander und dem ganzen Drumherum liebe, als wegen der potentiellen Spannungsgeladenheit, die mir leider auch bei "Der Libellenflüsterer" fehlte.
Im Vordergrund steht in diesem Band die eigensinnige Merle, Jettes beste Freundin, die leidenschaftlich für den Tierschutz kämpft und im Tierheim arbeitet. Sie erhält die Möglichkeit, für eine Organisation einen Artikel über exemplarische Fälle der Tierquälerei zu schreiben. Während ihrer Recherchen bleibt sie an einem Fall hängen, der ihr ganz besonders im Gedächtnis hängenblieb, da es sich um den Tod eines Hundes handelte, den sie selber an den Besitzer, der damals freigesprochen wurde, vermittelt hat. Um näher nachzuforschen, was tatsächlich mit diesem Hund geschehen ist, macht sie sich auf eigene Faust auf den Weg zu dem Besitzer des Hundes - der ein dunkles Geheimnis hütet - und das alles natürlich ohne jemandem Bescheid zu sagen. Nun ist es an Jette, die Puzzleteile zusammenzusetzen und Merle hoffentlich rechtzeitig zu finden.
Für mich war bereits von Anfang an in etwa klar, wie diese Geschichte ihren Lauf nehmen wird und wie sie ausgehen wird. Trotzdem war es mir nicht möglich, das Buch zur Seite zu legen, sodass ich es in gerade mal zwei 'Sitzungen' ausgelesen habe - was mich angesichts der Seitenzahl doch irgendwie überrascht hat. Das spricht eindeutig für Monika Feths wunderbaren Schreibstil und insbesondere ihrem Talent, die Geschichte glaubwürdig aus verschiedenen Perspektiven zu erzählen und miteinander zu verknüpfen - etwas, das mir schon an den vorherigen Büchern von ihr unfassbar gut gefiel.
Ich habe es genossen, erneut in die Welt von Jette, Merle, dem Kommissar und all den anderen sympathischen Figuren einzutauchen und abermals ein, wenn auch recht offensichtliches, Verbrechen gemeinsam mit ihnen aufzuklären. Mit den Jette-Thrillern bin ich irgendwie aufgewachsen, ich lese sie noch heute unfassbar gerne und bin auch dann noch von ihnen gefesselt, wenn schon lange klar ist, wer das Verbrechen begangen hat. Ich bin schon jetzt gespannt, ob es einen weiteren Band geben wird und wenn ja, was in diesem geschehen wird. Für den nächsten Teil wünsche ich mir allerdings definitiv mehr Sendezeit für Jettes Freunde - Ilka, Mike, Luke und Mina kamen meiner Meinung nach nämlich eindeutig zu kurz! Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.
Merle setzt sich für den Tierschutz ein und arbeitet seit Jahren in einem Tierheim. Sie bekommt die Möglichkeit einen Artikel zum Thema Tierquälerei für eine sehr bekannte Zeitschrift zu schreiben. Dabei erinnert sie sich an einen Fall, bei der sie einem Familienvater und einem Förster einen Hund vermittelt hat. Kurz darauf wurde dieser tot aufgefunden. Es macht den Anschein, als sei der Mann unschuldig. Als macht sich Merle auf den Weg ins Forsthaus, um selbst zu ermitteln…
Als ich gesehen habe, dass es auch einen siebten Band der Reihe gibt, konnte ich es kaum erwarten diesen in meinen Händen zu halten und zu lesen! Diese Reihe hat mittlerweile einen festen Platz in meinem Herzen und ich habe jeden einzelnen Band und jeden einzelnen Charakter ins Herz geschlossen. Auch Band 7 hat es echt in sich und Monika Feth hat sich für diesen Band etwas ganz neues überlegt. Ich kann euch versichern, dass es in keinem Band jemals langweilig sein wird!
Jette und Merle sind zwei Charaktere, die ich schon zu engen Freundinnen zählen kann. Mit ihnen gemeinsam habe ich schon so viel durchgemacht und mit ihnen ermittelt bei Dingen, wo unsere Nase gar nichts drin zu suchen hat. Jette und Merle sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich werde die beiden so schnell auch nicht mehr vergessen. Es fühlt sich oft schon so an, als wäre ich ein Teil der ganzen Gruppe. In diesem Band treffen wir auch auf einen weiteren Charakter, Loretta, die mich sehr neugierig gemacht hat. Aber auch die anderen sind wieder mit dabei.
Ich bin mittlerweile ein sehr großer Fan von den Büchern von Monika Feth und habe mir auch schon andere Bücher von ihr gekauft und teilweise auch schon gelesen. Ihre Bücher sind für mich perfekt, denn sie bieten mir die Möglichkeit einfach abzutauchen und meinen Alltag zu vergessen. Ich liebe es, dass ich mit ermitteln kann und mir die Lösung nicht einfach präsentiert wird. Als Leser ist man ein kompletter Teil des Buches. Und außerdem bleibt es durchgehend spannend.
Besonders toll finde ich, dass in diesem Buch das Thema Tierquälerei noch einmal mit eingebaut wurde und somit einen großen Raum bekommen hat. Bereits in den anderen Bänden hat man schone etwas mitbekommen, aber gerade durch diesen Band wird einem wieder bewusst, wie grausam Tierquälerei ist und das sie quasi nebenan schon passieren kann und das bricht mir mein kleines Herz.
Der Schreibstil von Monika Feth war auch in diesem Band wieder grandios! Ihr Schreibstil hat sich kaum verändert, wenn, ist er sogar noch besser geworden. Monika Feth konnte mich komplett überzeugen und ich liebe ihre leichte, spannend und fesselnde Schreibweise total. Auch wenn es ein Thriller ist, lässt sich das Buch angenehm lesen und auch der Lesefluss wird hierbei in keiner Weise gestört.
,,Der Libellenflüsterer‘‘ ist vorerst der letzte Band der Reihe und ich habe dennoch Hoffnung, dass noch weitere Bände erscheinen werden, denn ich möchte mich ungerne schon von der Reihe verabschieden. Durch diese Reihe wurde viel auf psychische Krankheiten, psychische Probleme, Tierquälerei und andere Themen aufmerksam gemacht über die man unbedingt sprechen sollte. Deshalb kann ich euch die Reihe wirklich nur ans Herz legen, ihr werdet es nicht bereuen!
Erster Satz: "Beim Laufen stlle ich mir immer vor, hinter den Feldern sei das Meer."
Meine Rezension: Nach langer Zeit gibt es endlich wieder einen Jette-Thriller! Wieder einmal begibt man mit der jungen Frau auf unsicheres Terrain.
Zu Beginn bekommt man wieder einmal einen kleinen Überblick über die Charaktere und deren Verhältnisse zueinander, sodass man sich wieder in die Umgebung einfinden kann. In dieser Geschichte spielen von unseren Bekannten Personen Jette und Merle die größte Rolle. Aber auch der bereits bekannte Kommissar Bert Melzig ist wieder dabei.
Natürlich dürfen auch weitere Charaktere nicht fehlen, um die es in diesem Buch geht. Wir lernen eine junge Försterfamilie kennen, Abel kennt seinen Wald in und auswendig, er ist gewalttätig und aggressiv. Seine Frau schlägt er, sie versucht ihm nach Möglichkeit aus dem Weg zu gehen, traut sich aber nicht, auch ihm zu widersetzen. Ihre gemeinsame fünfjährige Tochter ist ist stumm und spricht nicht. Auch wenn sie das Wichtigste für ihn ist, bringt ihn das oft zur Weißglut. Die Familie wird von einem Sozialarbeiter betreut, der sich um Los Verhalten sorgt. Als dieser dann spurlos verschwindet, wird die Polizei aufmerksam.
Merle, Jettes Freundin, nimmt ebenfalls Kontakt mit Abel auf, da sie einen Artikel für den Tierschutz schreiben möchte. Abel ist vor einigen Jahren schon einmal ins Visier der Tierschützer geraten, da einer seiner Hunde auf schreckliche Art und Weise gestorben ist. Diesem geschehen will Merle auf s den Zahn fühlen, jedoch bringt sie das in größte Gefahr!
Wie wir es schon von der Autorin kennen, thematisiert sie ein Thema, was in der Gesellschaft oft verdrängt wird. Hier will sie ihren Lesern an das Thema häusliche Gewalt heranführen und die Augen öffnen, was ihr auch gelingt.
Geschrieben ist das Buch aus verschiedenen Perspektiven in der 3. Person. So bekommt man von allen Seiten mit, was die jeweiligen Charaktere denken und fühlen, kann ihre Handlungen nachvollziehen. So wird immer ein hijer Grad an Spannung aufgebaut, man bangt mit den Charakteren.
Fazit: Wieder einmal ein gelungener Thriller von Monika Feth, der ein aktuelles Thema abspricht und gut verarbeitet.
Der Libellenflüsterer once again presents a perpetrator profile that is developed in a narratively compelling and atmospherically dense way. Monika Feth succeeds in portraying situations in an emotionally comprehensible manner. The psychological perspective is clearly at the forefront; inner conflicts, perceptions of threat, and moral grey areas are conveyed with great attention to detail. However, a recurring pattern throughout the novel deserves critical attention: once again, it is almost exclusively the main character and their immediate surroundings who are placed at the centre of danger. From my personal perspective, this accumulation of extreme stressful situations feels somewhat unrealistic. While it is undeniable that people can experience multiple traumatic events in their lives, the fact that such incidents repeatedly occur within the same character framework strikes me as dramaturgically exaggerated. Nevertheless, the novel is convincing in its character work. Most characters are consistent, emotionally accessible, and their actions are motivated in a way that feels plausible. The plot is overall well structured, and the tension arcs are carefully and effectively constructed. In conclusion, despite minor shortcomings in terms of realism, Der Libellenflüsterer remains a gripping crime novel with a strong psychological component.
Klappentext Jettes Freundin Merle ist Tierschützerin mit Leib und Seele. Als sie für einen Artikel zum Thema Tierquälerei recherchiert, wird sie mit einem Fall aus ihrer Vergangenheit konfrontiert: Ein Hund, den sie einst vermittelt hatte, starb wenige Wochen später auf grausame Weise. Der neue Besitzer wurde angeklagt und aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Nun kreuzen sich ihre Wege erneut und Merle kommt einem weit gefährlicheren Geheimnis auf die Spur…
Meine Meinung Es war eine Weile her, dass ich die letzten Bücher der Reihe gelesen habe, aber man merkt schon, dass die Charaktere älter geworden sind, aber dennoch dazu neigen, dennoch ein wenig unbesonnen zu handeln, obwohl sie schon einige schwierige Fälle hinter sich haben. Das Buch erzählt aus der Sicht verschiedener Personen, wobei eine davon der Täter ist und bekannte Charaktere aus den anderen Büchern, u.a. Jette, Merle und Bernd. Zugleich begleitet man wieder Jette Weingärtner, die nach den ganzen Erlebnissen ihr Psychologiestudium angefangen hat und bei der Polizei arbeiten will. Sie will ihr eigenes Leben führen, fernab von der Kontrolle ihrer Mutter, die sie beschützen will. Merle ist Tierschützerin mit Leib und Seele, impulsiv, mutig und leidenschaftlich. Bernd Melzig ist Kriminalkomissar und ein Vertrauter der Familie Weingärtner, der sich gerade eine Auszeit im Kloster nimmt, um über sein Leben nachzudenken. Die Geschichte an sich ist ziemlich vorhersehbar, dennoch wird sie viel von den Charakteren getragen, was aber die Stärke dieses Buches ist. Die Situation eskaliert um den Täter immer weiter, während die Geschichte immer Schritt für Schritt voranschreitet. Das Buch konnte mich trotzdem fesseln und mitreißen. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen.
Bewertung Eine gelungene Fortsetzung, die mir ähnlich gut gefallen hat wie der Vorgänger und mich gut unterhalten konnte, daher gibt es verdiente 3,5 von 5 Würmchen
Dieses Buch ist der 7. Teil einer Reihe. Meiner Meinung nach kann man das Buch auch ohne die vorherigen 6 Teile, gut lesen ohne große Zusammenhänge verpasst zu haben. Ich war auf der Suche nach einem Roman über Tiere und auch deren Misshandlungen, liess mich vom Klappentext leiten. Leider geht es in dem Roman nur am Rande um Tiere und auch deren Misshandlung. Der Roman war solide und spannend bis zur letzten Seite, doch ich war sehr enttäuscht, dass der Roman grundlegend von anderen Dingen handelte, als ich vom Klappentext ausgegangen bin. Dennoch eine Empfehlung.
As ever, Monika Feth handles multiple viewpoints easily. And we empathise with every single character, even the perpetrator of the crime to some extent. This is gripping throughout and I wanted to keep on reading – even when I should have been doing other things. It’s a long book but very readable. Feth is a master of pace and tension. And I’m not all that keen on crime novels normally. The novels in this series are welcome exceptions.
Ist angenehm zu lesen und die Spannung hielt durchgehend an, jedoch fand ich das Ende ein wenig abrupt. Ich hätte mir am ende noch ein wenig mehr zum Abschluss gewünscht.
Ein solider Thriller. Ähnlich gut wie die Vorgänger. Allerdings hätte ich mir einen anderen Schluss gewünscht. Einen richtigen Abschluss. So fühle ich mich , als Leser, doch etwas allein gelassen.
Dies ist der siebte Teil um Jette und ihre Freunde. Für mich ist es der erste Kontakt mit den Protagonisten und der Autorin. Um diesem Roman folgen zu können sind keine Vorkenntnisse erforderlich.
Ich fand diese Geschichte von Anfang bis Ende gut - aber nicht immer spannend. Der Klappentext sprach mich sofort an und gibt den Inhalt der Geschichte gut wieder.
Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und mit jedem Wechsel wechselt auch der Sprecher. Ich finde das machte die Geschichte sehr lebendig und es macht es dem Hörer wesentlich leichter die verschiedenen Erzählstränge zu unterscheiden. Diese Erzählstränge erhöhen zudem die Spannung, denn wir folgen auf diese Weise nicht nur Jette und Merle sondern auch einem kleinen Mädchen und ihrer Familie - insbesondere ihrem Vater.
Jette lernt man am besten kennen - insbesondere ihre von Spannungen gekennzeichnete Beziehung zu ihrer Mutter. Aber auch die Beziehung zu ihren Freunden und ihrem Partner werden beleuchtet. Wir lernen Jette also sehr gut kennen und ich mochte sie wirklich sehr. Ich konnte auch ihr Handeln und Denken gut verstehen - was nicht heißt das ich genauso agiert hätte, aber man versteht sie. Und gerade dieses Verstehen machte es mir einfach Jette zur Seite zu stehen.
Die Spannung baute sich erst nach und nach auf. Insbesondere dann als Merle ihren ersten Alleingang machte. Ich hielt es für keine gute Idee aber ohne gewisse Alleingänge der Charaktere wäre die Geschichte arg ins stocken geraten. Zum Ende hin nahm die Geschichte nochmal an Fahrt auf und riss mich mit sich. Das Ende ist schwer zu beschreiben, da ich nicht zu viel sagen möchte. Ich sage daher nur folgendes: Man erwartet das es einen achten Teil geben wird oder ist gezwungen mit dem Ende zu leben.
Fazit
Ein solider, spannender Thriller der mir als Hörbuch sehr gut gefallen hat. Eine Kaufempfehlung spreche ich daher gerne aus.
Ich habe gestern den nun siebten Teil der Erdbeerpflücker-Thriller zuende gelesen. Gestartet hab ich mit dem Buch am 19.08., nachdem ich die Hush, Hush Reihe von Becca Fitzpatrick zuende gelesen hatte - zu denen kommt in den nächsten Tagen auch noch eine Rezension ;)
In dem siebten Teil rund um Jette Weingärtner und ihre Freunde geht es darum, dass Merle einen Artikel über Tierquälerei schreiben möchte und dafür verschiedene Beispielfälle heraussucht. Zum einen auch den von Abel Burggraf, einem Förster, der angeblich seinen Hund totgeschlagen haben soll - allerdings wurde er freigesprochen. Nun möchte Merle aber die Wahrheit herausfinden und begibt sich damit in eine große Gefahr, denn Abel ist gewalttätig…
Das Buch fand ich echt wieder gut geschrieben. Monika Feth schafft es immer wieder aufs Neue, mich abzuholen und so zu fesseln, dass ich das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand gelegt hätte, was ich gestern auch erst getan habe, als ich es durch hatte.
Ich hatte nur zwischendurch ein Problem mit Jette, was ich auch in den vorherigen Büchern manchmal hatte… Jette scheint mir manchmal als zu leichtsinnig und ist ihrer Mutter gegenüber, auch wenn diese ihre Tochter nicht versteht, zu harsch. Klar möchte Jette gerne auf eigenen Beinen stehen und dass ihre Mutter ihr immer wieder in ihr Leben fuscht passt ihr nicht, aber ihre Mutter meint es gut und genau das sieht Jette nicht.
Das Buch hat mir echt gut gefallen und kriegt von daher ☆☆☆☆ von möglichen fünf Sternen. Ich kann es an alle die weiterempfehlen, die auch schon die anderen sechs Bücher gelesen haben und gerne mehr über Jette erfahren wollen.
Und an alle, die die Erdbeerpflücker-Reihe noch nicht gelesen haben: Los, kauft euch die Bücher und lest, was das Zeug hält! ;)
Band 6 habe ich mit einem Stern bewertet, da ich ihn wirklich sehr langweilig fand. Es geht jetzt wieder etwas bergauf. An die früheren Bände kommt es für mich trotzdem nicht ran. Den Anfang fand ich sehr langatmig und bin deshalb auch sehr schwer in das Buch hinein gekommen. Dann wurde es aber langsam spannend. Den Perspektivenwechsel finde ich gut und manchmal auch sehr interessant, aber wenn gerade etwas sehr Spannendes passiert und dann die Perspektive zu Bert Melzig wechselt der im Kloster sitzt, geht die Spannung einfach komplett verloren. Danach kann sie auch oft nicht mehr richtig aufgebaut werden. Gegen Schluss wurde es dann sehr spannend, das Ende war mir aber zu abrupt. Es passierte dann innerhalb einer Seite so viel … Auch fand ich es etwas unlogisch wie (SPOILER!!) Merle mit einem verletzten Bein und die Polizei zu Fuß so schnell plötzlich bei Jette und Lo waren. Davor war die Polizei ja noch weit entfernt. Merle war an der Stelle wo auch Abel war, aber wie konnte sie genauso schnell wie er sein? Sie hatte immerhin einen gebrochenen Fuß? Und dann plötzlich kamen alle und Abel wurde innerhalb von einer Seite besiegt. (SPOILER ENDE) Das war mir alles einfach zu schnell und auch teilweise etwas unlogisch. Aber hey, mir ist die Logik jetzt nicht so wichtig. Ich hätte mir aber gewünscht zu erfahren wie sie dorthin gekommen sind und hätte dafür gerne auf ein paar langweilige Stellen verzichten können.
Oh mein Gott! Wie krass war das denn! (An die Krimi Leser: Ja, für mich, die nur immer mal wieder einen Thriller liest, war das wirklich heftig! ;) )
Wie immer habe ich die "Gesellschaft" von Jette und ihren Freunden sehr genossen und habe mich schnell in der Geschichte zurecht gefunden, die mich von Anfang an fesselte. Ich fieberte mit den Charakteren mit und hatte auch zu den neuen Personen schnell eine Art Beziehung aufgebaut, so dass ich sofort mit ihnen mit litt. Besonders gut gefiel mir, dass sich ein Großteil des Buches im Wald abspielt, da ich schon immer eine gewisse Verbindung zu ihm hatte und mich daher ein bisschen wie zu Hause fühlte. Außerdem sind dunkle Wälder natürlich der perfekte Ort für ein Verbrechen. :)
Ein sehr spannender Teil, der sich einigen schwierigen Themen stellt wie Gewalt in der Ehe/Familienleben, Vernachlässigung, Kindesgefährdung und Tierquälerei. Hier also eine Triggerwarnung! Feth behandelt diese Themen jedoch auf eine Art die nicht respektlos ist, weshalb es für mich kein Problem war das Buch zu lesen. Wie immer eine gute Geschichte, aber leider ist auch hier das Ende übereilt und wenig ausgearbeitet.
This was so captivating, I finished it so quickly I almost couldn't believe it. These thrillers just never fail to put me on the edge of my seat, and especially this one was suspenseful until the end, even though the reader knows right from the beginning (and way before the police) who the bad guy is. Definitely going to come back for next installment (if there is one, which I really hope).