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Tochter der Schwarzen Stadt

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Sie dachten, sie könnten sie benutzen. Sie haben sich geirrt.Alena versteht es, sich durchs Leben zu mogeln. Doch als sie sich in der Stadt Terebin als uneheliche Tochter des Herzogs ausgibt, ist sie wohl zu weit gegangen. Ihr droht der Tod – es sei denn, sie willigt ein, bei einer groß angelegten Intrige die Hauptrolle zu spielen. Denn Alena ist der wahren Prinzessin wie aus dem Gesicht geschnitten und soll nun an ihrer statt einen der verhassten Skorpion-Prinzen heiraten. Doch das ist nicht die einzige Verschwörung, in die sie sich verstrickt. Und vielleicht – nur vielleicht – ist sie ja tatsächlich die Tochter des Herzogs …

513 pages, Kindle Edition

First published January 19, 2015

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About the author

Torsten Fink

40 books10 followers
Torsten Fink, Jahrgang 1965, aufgewachsen an der Nordsee und im Nahetal, arbeitete lange als Texter, Journalist und literarischer Kabarettist. Er schreibt und lebt heute in Mainz, am liebsten mit Blick auf den Dom.

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Community Reviews

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17 (43%)
2 stars
6 (15%)
1 star
1 (2%)
Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for Sana.
41 reviews1 follower
March 22, 2015
Inhalt:

Alena versteht es, sich mit List und Tücke durch das Leben zu mogeln. Auf der Flucht vor ihrer Familie landet sie in Terebin, der glanzvollen Weißen Stadt. Wegen ihrer verblüffenden Ähnlichkeit mit der Tochter des Herzogs scheinen ihr zunächst alle Türen offen zu stehen - bis sie im Kerker landet. Doch der Kanzler des Herzogs hat Verwendung für sie und so sieht sich Alena plötzlich in einem Netz aus Intrigen, politischem Kalkül und Machtspielchen gefangen. Angesichts zahlreicher Bedrohungen von außen ist die Position des Stadtfürsten nämlich gefährdeter denn je. Eine Doppelgängerin für die in Lebensgefahr schwebende Prinzessin kommt da gerade gelegen. Alena wäre jedoch nicht Alena, wenn sie sich einfach ohne Widerstand in ihr Schicksal fügen würde...

Meine Meinung:

Von der Idee zu diesem Buch war ich sofort angetan: Ein raues Straßenmädchen, das Dreck und eine derbe Umgebung gewöhnt ist, muss plötzlich unfreiwillig eine Prinzessin vertreten. Dass dabei nicht alles glatt über die Bühne läuft, versteht sich wohl von selbst. Meine Erwartungen gingen daher in Richtung eines spannenden, action- und intrigenreichen Fantasyschmökers, der vom Witz der Protagonistin lebt. Leider kann "Tochter der schwarzen Stadt" nicht das ganze Potenzial abrufen, das die Geschichte zunächst verspricht.

Wie üblich in den meisten High-Fantasy-Romanen gibt es mehrere Figurenperspektiven. Alenas Anteil am Geschehen gerät so teilweise in den Hintergrund und es treten vielmehr politische Konflikte und strategische Überlegungen in den Mittelpunkt. Das ist zwar einerseits sehr informativ und zeugt es von einer gut durchdachten Welt, andererseits entstehen so auch einige Längen im Buch. Meiner Meinung nach hätte man einige dieser Stellen rauskürzen können, um den Plot zu verdichten und die Handlung rasanter zu gestalten.

Die Welt an sich gefällt mir gut, sie ist sehr lebensnah und plastisch entworfen. Es gibt Magier und sogenannte "Schatten", darüber hinaus hält sich der Anteil phantastischer Elemente jedoch im Hintergrund. Ich war überglücklich, dass dem Buch eine Karte beigefügt ist. Meiner Meinung nach ist dies ein unerlässlicher Bestandteil von High-Fantasy-Romanen, um ganz in die Welt eintauchen zu können. Leider sind nicht alle Orte, die im Buch angesprochen werden, auch wirklich auf der Karte auffindbar. Das war sehr ärgerlich und ich fühlte mich teilweise orientierungslos und nicht genug informiert.

Die Handlung entfaltet sich erst nach und nach, erst lernt man gemeinsam mit Alena langsam die Weiße Stadt kennen und verschafft sich einen Überblick über die eingeführten Figuren. Den Charakteren selbst stehe ich mit gemischten Gefühlen gegenüber: Alena als Protagonistin gefiel mir im Großen und Ganzen gut, stellenweise reagierte sie mir jedoch zu störrisch und eigennützig. Im Laufe des Buches macht sie jedoch eine löbliche Entwicklung durch und erweist sich als eine der wenigen Figuren, die noch nicht von Grund auf verdorben sind. Ihre rebellische und provozierend unkonventionelle Art heben sie auch aus der verlogenen Adelsgesellschaft hervor.

Zu den anderen Figuren konnte ich jedoch nur schwer eine Bindung aufbauen. Irgendwie hat es kein Einzelschicksal oder besonderer Charakter geschafft, mein Herz zu berühren. Ich war zwar interessiert daran, wie die Handlung weiterverläuft, habe aber nicht wie sonst mit den Personen mitgefiebert. Was mir wiederum gut gefallen hat, war, dass Torsten Fink auf überflüssige Schwarz-Weiß-Zeichnerei verzichtet hat. Die meisten Fantasy-Romane leben vom Kampf Gut gegen Böse und setzen den Charakteren klare Grenzen. Hier jedoch gibt es keine eindeutig "helle" oder "dunkle" Seite, jede Figur trägt sowohl gute als auch schlechte Eigenschaften in sich. So ist die Handlung gerade zum Ende hin angenehm unvorhersehbar und wartet mit einigen Überraschungen auf.

Fazit:

"Tochter der schwarzen Stadt" hält leider nicht alles ein, was die Geschichte verspricht. Wer ein Fantasy-Buch für zwischendurch sucht, darf hier zugreifen, Fans von actiongeladenen Fantasy-Epen mit starken Helden sind mit dem Buch eher nicht so gut beraten.
Profile Image for Lilian.
77 reviews4 followers
April 24, 2015
Eigentlich ist Alena zu Anfang nicht gerade das was man im allgemeinen einen Sympathieträger nennt. Sie lügt und betrügt sich durch die Strassen von Terebin,der weißen Stadt. Ohne Geld und mit einer nicht besonders ansehnlichen Familie im Hintergrund erschwindelt sie sich hier und da Vorteile. Sie hat eine rüde Umgangssprache und ist zudem auch noch ziemlich frech. Das sie deshalb relativ schnell im Kerker landet verwundert den Leser nicht unbedingt. Schnell gerät sie durch den Strategos der Stadt in eine verzwickte , intrigante Geschichte die Alena selbst noch in große Schwierigkeiten bringt. Abgeschieden in einem Kloster bereitet sie sich auf ihre Rolle als Prinzessin vor, was ihr anfangs gar nicht so leicht fällt. Dabei lernt man Alena jedoch näher kennen und bemerkt das sie nicht ganz so hart ist wie sie vorgibt.

Alenas freches Mundwerk brachte mich das eine und andere Mal zum Grinsen. Ein kleines Beispiel dafür bietet das Zitat oben. Neben ihr konnten mich aber auch die zahlreichen anderen Charaktere begeistern die zwar einen mehrmaligen Perspektivenwechsel mit sich brachten, was aber dem Lesefluss keinen Abbruch tat. Besonders gefallen hat mir auch die Prinzessin, die ganz anders als harmlos dargestellt wurde und über die ich mich als Leserin schon richtig amüsieren konnte. Brendera, der mir mit seiner Art gefallen hat oder auch “der Schatten” konnte ich ebenso liebgewinnen.

Wie es sich für ein tolles Fantasywerk gehört so gibt es auch in “Tochter der schwarzen Stadt” Magie. Beim bereits erwähnten Schatten hat es mir sehr gefallen wie das Zusammenspiel zwischen Magie und ihren Fähigkeiten abgestimmt war. Auch beim Stratego, dem Magier Thenar, war niemals ein zuviel davon zu verspüren. Alles hat sich wunderbar in die Geschichte eingefügt. Nie hatte ich den Eindruck das Magie alle Probleme gelöst hat, wie es leider oft in anderen Fantasyromanen der Fall ist.

Dank des lockeren und leichten Schreibstils von Thomas Fink las man sich wunderbar durch die Seiten und fiebert mit was Alena als nächstes anstellen könnte oder ob ihr etwas schlimmes passiert. Ich habe die Geschichte über mitgefiebert und muss zugeben das ich Alena sofort mochte, auch wenn sie nicht die typische Heldin ist.

Alena, stammt aus keinem besonders gutem Haus. Oftmal verschweigt sie ihre wahre Herkunft und spinnt gerne lLügen in die sie sich jedoch auch desöfternen verstrickt. Trotzdem ist sie mutig, frech und besitzt eine große Portion Humor. Sie ist vielleicht nicht die Art von Heldin die man sonst so kennt aber ich mochte sie. Ihre Art hat etwas herrlich Erfrischendes und es machte mir großen Spaß ihr durch die Geschichte zu folgen.

meinung

Mir hat Tochter der schwarzen Stadt gefallen. Die Mischung aus Magie, Handlung und einer Prise Humor haben gestimmt. Gut fand ich vorallem das Alena keine Heldin im eigentlichen Sinn war, sie ist vielmehr das verzogene Gör das einen zum Wahnsinn treibt weil sie Befehlen nicht immer gehorcht und eine ziemlich rüde Ausdrucksweise hat. Aber wenn man weiterliest lernt man auch eine andere Seite von ihr kennen und das macht das Ganze für mich interessant. Spannung gibt es ebenfalls genug und wer auf Intrigen steht der wird bei Tochter der schwarzen Stadt ebenfalls gut versorgt. Einzig das Ende war ein wenig zu kurz, da hätte ich mir mehr gewünscht. Das Buch baute Spannung auf bis hin zum großen Finalen Moment aber der war mit einem Knalleffekt leider zu schnell vorrüber. Deshalb gibt es einen Stern weniger.

In einem Satz: Solide Fantasy mit einer nicht ganz so gewöhnlichen Heldin

Tochter der Schwarzen Schatten erhält 4 von 5 Sternen
Profile Image for Carmen Weber.
2 reviews
August 4, 2015
Ich hatte so gehofft dieses Mal wäre es nur ein Buch, doch dummerweise stellte es sich schnell heraus, dass es wohl doch ein Mehrteiler ist.
Zu Beginn war das Buch eher langweilig und es dauerte eine ganze Weile bis man mit den Charakteren warm wurde und auch mitfieberte. Gegen Ende jedoch konnte man nicht genug bekommen und dann war es plötzlich fertig. Jetzt hofft man natürlich schnell auf den nächsten Band ... ist es deswegen ein gutes Buch?
Nun zumindest macht es Lust auf mehr, doch gehört es sicher nicht zu den Büchern, die ich zweimal lesen muss.
Zur Story an sich ... nun der Klappentext sagt das wichtigste aus und Spoilern will ich nicht, da sonst noch mehr von der Spannung verloren geht, gerade im ersten Drittel des Buches.
51 reviews
January 8, 2017
Also die Idee ist echt gut, und die Charaktere sind auch ziemlich gut geschrieben. Aber der Schreibstil macht das alles zunichte... weil er ist einfach nicht mitreißend. Ich hab das Buch beinahe nicht zuende gelesen deswegen. Und das Ende ist irgendwie sinnlos. Naja. Leider nur zwei Sterne.
Displaying 1 - 4 of 4 reviews

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