Ein Mann wird von nächtlichen Erscheinungen schwarze, körperlose Spinnen, die nicht nur in seinen Träumen existieren. In einer Therapiesitzung versucht er verzweifelt, seine Erlebnisse rational zu erklären - und scheitert. Als er dem Therapeuten ein unscheinbares Video zeigt, beginnt die klare Grenze zwischen Einbildung und Wirklichkeit zu verschwimmen. Was zunächst wie ein Fall von Angststörung wirkt, entwickelt sich zu einer verstörenden Begegnung mit etwas, das sich nicht benennen lässt. Der Therapeut gerät in einen Strudel aus Zweifel, Faszination und Schuld, der ihn auch nach dem tragischen Ende seines Patienten nicht mehr loslässt. Eine düstere Kurzgeschichte über Wahrnehmung, Angst und die Frage, was schlimmer etwas Unfassbares zu sehen - oder nicht sicher zu sein, ob man es gesehen hat.