Despite their implacable emnity, the upright and honest Geoffrey Haredale forges a strange alliance with the duplicitous John Chester to thwart the marriage between his niece and Chester's honorable son Edward. But family concerns are eclipsed when brooding tensions erupt into the Gordon riots. As the simple minded Barnaby is thrust to the forefront of violent dissent, Edward is driven to an act of desperate heroism in order to save his lover and her uncle. And in the aftermath of chaos, the shadowy figure behind the private tragedies of murder, blackmail and terrible neglect finally comes to light.
Maypole Inn, Chigwell 1775. Vor fast genau 22 Jahren wurde Reuben Haredale angeblich von seinem Gärtner ermordet, der kurz darauf verschwand und als tot gilt. Seitdem kümmert sich sein Bruder Geoffrey um dessen Tochter Emma in welche Edward Chester verliebt ist. Da Eward katolisch ist, Emma jedoch evangelisch (oder war es umgekehrt?) beschließen die beiden Väter (ich nenne Geoffrey jetzt mal Vater, obwohl er eigentlich der Onkel ist), diese Beziehung zu hintertreiben, woraufhin Edward sich in die Karibik absetzt. Joe Willet, der Sohn eines Schankwirts hat es satt von seinem Vater wie ein Kind behandelt zu werden, und zieht daher in den Krieg und verlässt dafür seine geliebte Dolly Varden. Barnaby Rudge, der Titelheld ist der Dorftrottel von Chigwell und Sohn des mörderischen Gärtners. Seine Mutter erhält Besuche von einem Geheimnisvollen Mann, die sie so verschrecken, dass sie mit Barnaby und dessen Haustier, einem Raben, flüchtet. 5 Jahre Später sieht Soloman Daisy als er die Kirchtumuhr aufzieht einen Geist, begegnet Lord George Gordon und dessen Sekretär Gashford, die Protestanten anwerben, um die Katholiken ein für alle Mal loszuwerden.
Barnaby Rudge ist Charles Dickens erster Versuch eines Historischen Romans und Dickens fünfter Roman und handelt von den Gordon Riots von 1780. Wie auch die anderen Romane erschien dieser als Fortsetzungsgeschichte (Februar – November 1841). Diese Geschichte ist zu Recht eine der unbekanntesten von Dickens, denn sie ist mehr als unterdurchschnittlich, zumindest als Hörspiel. Viele Personen, die miteinander irgendwie verbunden sind, letztendlich jedoch meist aneinander vorbei leben, wie schon der Versuch einer Zusammenfassung der Handlung zeigt. Danach ein Zeitsprung, Aufstand der Protestanten, Barnaby (der obwohl der Titelheld eigentlich nur eine untergeordnete Rolle spielt), gerät zwischen die Fronten. Es passiert einiges, aber der rote Faden, der Spannungsbogen fehlt vollkommen. Die Geschichte plätschert vor sich hin, jeder tut was, verreist oder zieht in den Krieg, ein Mord zwischendurch und schon ist die Geschichte vorbei. Wahrlich kein Meisterwerk daran ändern auch die sehr gute Umsetzung und die Top Sprecher des Hörspiels nichts. Aus einer schlechten Vorlage kann man kein gutes Hörspiel machen.