Wer entscheidet, wenn niemand Verantwortung übernimmt? Ein KI-System funktioniert. Effizient, präzise und unauffällig. Es priorisiert, optimiert und gibt Empfehlungen ab – und es verändert Leben.
Als der Systemarchitekt Roland Buck erkennt, dass Entscheidungen nicht mehr bewusst getroffen werden, sondern aus Abläufen, Sprache und Systemlogik entstehen, beginnt eine stille Verschiebung. Und eine Eskalation, die kaum jemand bemerkt.
Dieses Buch ist kein Thriller über eine entfesselte Künstliche Intelligenz. Es erzählt von Systemen, die so korrekt konstruiert sind, dass Verantwortung unsichtbar wird. Von Organisationen, die sich hinter scheinbar objektiven Ergebnissen verschanzen – formal richtig, menschlich jedoch fragwürdig.
Mit nüchternem Ton und analytischem Blick verbindet dieser Roman technologische Präzision mit moralischer Tiefe. Keine Schuldigen. Keine einfachen Wahrheiten. Sondern ein genauer Blick auf das, was längst Realität ist – und auf eine Zukunft, die bereits begonnen hat.
Für Leserinnen und Leser, die sich mit Künstlicher Intelligenz, Verantwortung und der stillen Macht digitaler Systeme auseinandersetzen.