Irrlichter Was sind eigentlich Irrlichter? Sie bezeichnen ein Phänomen seltsamer Lichter, die zumeist im Moor oder auf Friedhöfen beobachtet werden. Doch was wäre, wenn sich hinter diesem Phänomen mehr verbirgt? Was wäre, wenn diese Lichter in Wahrheit verstorbene Seelen sind? Wenn sie zu bestimmten Zeiten und an bestimmten Orten mit ihrem Licht verhindern, dass verlorene Seelen aus dem Jenseits ins Diesseits wechseln? Normalerweise bekommen die Menschen davon nichts mit. Nicole jedoch kommt hinter das Geheimnis, als sie eines Nachts dem Irrlicht Wrin in seiner menschlichen Gestalt auf dem Friedhof begegnet und gerät dadurch mitten hinein in den Kampf zwischen Licht und Schatten.
Schon immer haben sie Büchern begeistert. Nicht selten kommt es vor, dass sie zu einem wahren Lesemarathon aufbricht. Dann wird bis spät in die Nacht gelesen und die Bücher werden regelrecht verschlungen.
Ansonsten verbringt Pia ihre Zeit gerne mit ihren beiden Pferden und ihrem Hund. Diese müssen öfters als Foto- oder Malobjekte herhalten. Da es ihr an Fantasie nicht mangelt, liegt es nahe die vielen Ideen auch in schriftlicher Form aufs Papier zu bringen. Was sie als 15-jährige erstmals verfasste, wurde in den folgenden Jahren mehrmals überarbeitet, bis es zu ihrem ersten Roman herangewachsen ist.
Erste Sätze Nicole schaute sich in dem dämmrigen Licht um. Vielleicht war es doch keine so gute Idee gewesen, sich auf diese Wette einzulassen.
Klappentext Irrlicht Was sind eigentlich Irrlichter? Sie bezeichnen ein Phänomen seltsamer Lichter, die zumeist im Moor oder auf Friedhöfen beobachtet werden. Doch was wäre, wenn sich hinter diesem Phänomen mehr verbirgt? Was wäre, wenn diese Lichter in Wahrheit verstorbene Seelen sind? Wenn sie zu bestimmten Zeiten und an bestimmten Orten mit ihrem Licht verhindern, dass verlorene Seelen aus dem Jenseits ins Diesseits wechseln? Normalerweise bekommen die Menschen davon nichts mit. Nicole jedoch kommt hinter das Geheimnis, als sie eines Nacht dem Irrlicht Wrin in seiner menschlichen Gestalt auf dem Friedhof begegnet und gerät dadurch mitten hinein in den Kampf zwischen Licht und Schatten.
Meine Meinung Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und zwar aus der Sicht von Nicole. Nicole ist ein eher durchschnittliches Mädchen. Zwar sieht sie gut aus, aber in der Schule und im Sport zeigt sie eher durchschnittliche Leistungen, was ihre Mutter, von der sie ihr gutes Aussehen, aber nicht ihre schulischen Leistungen geerbt hat, nicht gefällt. Sie hat gehofft, ihrer Tochter mehr von ihrer Intelligenz und Sportlichkeit abzugeben, aber diese ist stattdessen bei ihrem Sohn, Nicoles Bruder gelandet, was ihre Mutter ihr regelmäßig vorhält. Das macht sie unglücklich und nur ihr bester Freund Simone und ihr Vater kann sie da aufmuntern. Dieses angespannte Verhältnis und der Wunsch nach Liebe, lässt sie daheim ausbrechen. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und fand ihre Handlungen nachvollziehbar.
Man wird mitten in die Geschichte hineingeworfen, was nicht schlimm ist, da es sich ja hierbei um eine Kurzgeschichte handelt. Die Idee mit den Irrlichtern hat mir wirklich gut gefallen – auch dass sie auch eine menschliche Gestalt besitzen. Irrlichter zu thematisieren ist neu und aufregend und ich hätte gerne mehr über die Geschöpfe gelesen, als diese Kurzgeschichte zu bieten hat. Auch wenn mir die Geschichte so gefallen hat, bin ich der Meinung, dass sie Geschichte viel Potenzial zu bieten hatte, das leider durch die Kürze der Geschichte nicht genutzt wurde. Sie ist aber dennoch emotional, dramatisch, interessant und fesselnd.
Bewertung Eine gute Kurzgeschichte, die leider etwas Potenzial verschenkt, mit einem interessanten Thema. Daher bekommt sie von mir
Folgt mir gerne auf Facebook unter Reading Eagle - Buchblog.
Meinung: Zum Thema Irrlichter gibt es ja (noch) nicht so viele Romane, daher fand ich die Idee und auch die Umsetzung sehr gelungen. Wir begleiten die Protagonistin auf einem sehr interessanten und emotionalen Abenteuer rund um das Thema Irrlichter, Freundschaft und Liebe. Dadurch, dass es ein Kurzroman ist, fehlte mir allerdings manchmal die "Verbundenheit" zu den einzelnen Charakteren. So kam mir zu Beginn die Protagonistin sehr naiv und blauäugig vor. Bis ich mich richtig in sie reinversetzen konnte, war das Buch leider auch schon fast zu Ende. Mir fehlte es einfach etwas an Tiefe, allerdings ist dies sehr schwierig bei Kurzgeschichten. Trotzdem hat mich die Geschichte gefesselt und sehr gut unterhalten.
Der Schreibstil ist sehr schön, etwas anders als alles bekannte, aber genau das braucht ein Buch. Es wurde nie langweilig, die Spannung wurde an den richtigen Stellen aufgebaut. Vor allem das Finale 😱...ich war mir so sicher, wie es enden wird und dann kam doch noch alles anders. Ich weiß zwar, dass die Bücher in sich abgeschlossen sind, aber ich hoffe, Teil 2 kann mir einige Fragen beantworten.
*Inhalt* "Irrlichter - Was sind eigentlich Irrlichter? Sie bezeichnen ein Phänomen seltsamer Lichter, die zumeist im Moor oder auf Friedhöfen beobachtet werden. Doch was wäre, wenn sich hinter diesem Phänomen mehr verbirgt?
Was wäre, wenn diese Lichter in Wahrheit verstorbene Seelen sind? Wenn sie zu bestimmten Zeiten und an bestimmten Orten mit ihrem Licht verhindern, dass verlorene Seelen aus dem Jenseits ins Diesseits wechseln? Normalerweise bekommen die Menschen davon nichts mit. Nicole jedoch kommt hinter das Geheimnis, als sie eines Nachts dem Irrlicht Wrin in seiner menschlichen Gestalt auf dem Friedhof begegnet und gerät dadurch mitten hinein in den Kampf zwischen Licht und Schatten." (Quelle: Amazon)
*Erster Satz des Buches*
"Nicole schaue sich in dem dämmrigen Licht um."
*Infos zum Buch*
Seitenzahl: 170 Seiten
Verlag: Selfpublishing
ISBN: 978-1507526279
Preis: 7,98 € (Broschiert) / 2,99 € (Ebook)
Reihe:
Irrlichter: Das Licht zwischen den Welten
Irrlichter: Der Schatten auf Deinem Leben
Irrlichter: Die Dunkelheit in unseren Herzen
*Infos zur Autorin*
"Pia Hepke wurde 1992 in Oldenburg i.O. geboren. Schon immer haben sie Büchern begeistert. Nicht selten kommt es vor, dass sie zu einem wahren Lesemarathon aufbricht. Dann wird bis spät in die Nacht gelesen und die Bücher werden regelrecht verschlungen.
Ansonsten verbringt Pia ihre Zeit gerne mit ihren beiden Pferden und ihrem Hund. Diese müssen öfters als Foto- oder Malobjekte herhalten. Da es ihr an Fantasie nicht mangelt, liegt es nahe die vielen Ideen auch in schriftlicher Form aufs Papier zu bringen. Was sie als 15-jährige erstmals verfasste, wurde in den folgenden Jahren mehrmals überarbeitet, bis es zu ihrem ersten Roman herangewachsen ist. Ich liebe Fantasy und Drachen und bin nun soweit, dass ich die Reihe um Adrian und Diana mit dem vierten Band abgeschlossen habe. Nähere Informationen über mich und meine Schreiberei, so wie Leseproben findet ihr auf http://pia-hepke.jimdo.com/" (Quelle: Amazon)
*Fazit*
-> Wieso wollte ich dieses Buch lesen?
Nachdem ich bereits "Schneemagie" und "Wintermagie" von Pia Hepke gelesen habe - und absolut begeistert war - wollte ich mich direkt dem nächsten ihrer Bücher widmen. Spontan entschied ich mich für die Irrlichter, da mich die Thematik nicht nur interessierte, sondern es dazu auch recht wenig Literatur gibt. Ich war also sehr gespannt, wie die Autorin das Thema angehen würde.
-> Cover:
Dieses doch etwas gruselige Friedhofs-Cover mit dem Vollmond, den Grabsteinen und den Lichtern finde ich nicht nur unglaublich passend, sondern auch wunderschön! Die gruselige Atmosphäre gibt dem Ganzen etwas geheimnisvolles und macht mich als Leserin sehr neugierig, auf den Roman.
-> Story + Charaktere:
"Irrlichter: Das Licht zwischen den Welten" ist eines von 3 Büchern der Autorin über die Irrlichter und kann ganz unabhängig von den beiden anderen gelesen werden. In diesem Roman begleiten wir Nicole, die nur durch Zufall an die Irrlichter gerät: sie schließt nämlich mit ihrem besten Freund Simone eine Wette ab, in deren Verlauf sie sich bis Mitternacht auf dem Friedhof aufhält. In diesem Zuge begegnet sie dem Irrlicht Wrin, der gerade auf der Suche nach anderen Irrlichtern ist, die verschwunden zu sein scheinen...
Nicht nur, dass wir richtig toll an das Thema "Irrlichter" herangeführt werden - die ja nun im Vergleich zu Vampiren oder anderen übernatürlichen Wesen nicht wirklich häufig thematisiert werden - wir lernen sie regelrecht lieben. Und ganz ehrlich? Seit der Lektüre halte ich im Dunklen immer mal wieder Ausschau nach Lichtern im Dunklen... es könnte sich dabei ja um Wrin, Nim oder Shela handeln!
Die Charaktere waren mir sehr sympathisch, auch wenn ich vor allem über Shela und Nim gerne noch etwas mehr erfahren hätte!
Neben dem mythischen Aspekt finden wir natürlich auch hier eine Lovestory - eine kleine und feine, die mehr auf Gespür und meist unterschwelligen Äußerungen oder Gesten beruht - aber genau das macht sie so zauberhaft.
-> Schreibstil: Fesselnd, mitreißend, superspannend und mit angenehmen Schreibstil!
-> Gesamt: Der Roman um die Irrlichter macht Spaß und ist mal eine völlig andere Art übersinnliche Geschichte, doch gerade das gefällt mir so unglaublich gut. Nicht nur, dass ich die Charaktere mehr als sympathisch fand, auch die sehr dezente Lovestory ließ mein Herz ein wenig höher hüpfen. Ich freue mich schon auf den nächsten Band um die Irrlichter!
Als Irrlichter bezeichnet man ein Phänomen seltsamer Lichter, die meistens im Moor oder auf Friedhöfen beobachtet werden können. Aber sind es wirklich nur Lichter? Steckt vielleicht noch mehr dahinter? Sind es vielleicht verstorbene Seelen, die mit ihrem Licht die Dunkelheit bekämpfen? Eigentlich bekommen die Menschen nichts von dem Phänomen mit, aber eines Nachts kommt Nicole zufällig hinter das Geheimnis, als sie das Irrlicht Wrin in seiner Menschengestalt auf dem Friedhof begegnet. Da ahnt sie noch nicht, in welchen Kampf sie gerät.
Meine Meinung:
Das Cover ist wunderschön und hat mich direkt in den Bann gezogen. Das blau passt natürlich perfekt zum Inhalt, und der Mond am Himmel, einfach schön und definitiv ein Hingucker.
Die Geschichte hat mich von Beginn an gepackt. Schon das Thema „Irrlichter“ fand ich sehr interessant und war neugierig wie die Autorin das umgesetzt hat. Meiner Meinung nach hat sie das großartig gemacht.
„Irrlicher – Das Licht zwischen den Welten“ ist eine kurzweilige Geschichte, die einen gefangen nimmt. Die Beschreibungen mit dem blauen Licht, den blauen Schimmer, das wie blaues Feuer wirken kann, haben mich komplett gefesselt. Ich finde Pia Hepke hat das wunderschön beschrieben und ich habe Wrin deutlich vor meinem inneren Auge gesehen.
Ein wirklich schöner Schreibstil der Autorin. Die Story liest sich so leicht und locker, und man merkt gar nicht wie die Zeit vergeht. Die Mischung hat mir ebenfalls richtig gut gefallen. Zum einen gibt es gefühlvolle, emotionale Passagen, die ans Herz gehen, zum anderen kommt aber auch ordentlich Spannung auf, die einen mit den Protagonisten mitfiebern lässt. Dazu kommt noch eine schöne erschaffene Atmosphäre, besonders bei den Friedhofsszenen. Man ist mitten drin als Leser.
Das Ende der Story hat mich sehr bewegt. Es ist so emotional und herzzerreißend. Das muss man einfach selbst lesen.
Die Protagonisten haben mir gut gefallen. Nicole, das liebe Mädchen, die so mutig wird. Für mich ist sie wie eine „kleine Kriegerin“, die von einem normalen Leben in einen Kampf zwischen gut und böse gerissen wird.
Besonders ans Herz gewachsen ist mir aber Wrin, den man im Laufe der Geschichte immer besser kennen gelernt hat. Aus ihm sprühen so viele verschiedene Emotionen heraus. Dann dieses blaue Schimmern, was mich persönlich total gepackt hat.
Fazit:
Eine fantasievolle Geschichte mit vielen Facetten, die das Leserherz höher schlagen lassen. So ein herrlicher Lesespaß und von daher kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen.
Irrlichter – Pia Hepke Band 1 - Das Licht zwischen den Welten Verlag: CreateSpace Independent Publishing Taschenbuch: 7,99 Ebook: 2,99 € ISBN: 978-1-50752-627-9 Erscheinungsdatum: 18. Januar 2015 Genre: Fantasy Seiten: 168 Inhalt: Irrlichter Was sind eigentlich Irrlichter? Sie bezeichnen ein Phänomen seltsamer Lichter, die zumeist im Moor oder auf Friedhöfen beobachtet werden. Doch was wäre, wenn sich hinter diesem Phänomen mehr verbirgt? Was wäre, wenn diese Lichter in Wahrheit verstorbene Seelen sind? Wenn sie zu bestimmten Zeiten und an bestimmten Orten mit ihrem Licht verhindern, dass verlorene Seelen aus dem Jenseits ins Diesseits wechseln? Normalerweise bekommen die Menschen davon nichts mit. Nicole jedoch kommt hinter das Geheimnis, als sie eines Nachts dem Irrlicht Wrin in seiner menschlichen Gestalt auf dem Friedhof begegnet und gerät dadurch mitten hinein in den Kampf zwischen Licht und Schatten.
Mein Fazit: Zum Cover: Ein wie ich finde, sehr passendes Cover. Und die Farben passen so toll, ja und ich liebe einfach die Farbe blau, sie ist einfach wunderschön. Zum Buch: Wäre Nicole nicht die Wette mit ihrem besten Freund Simone eingegangen, würde sie nicht wissen das Irrlichter tatsächlich existieren. Sie trifft auf Wrin und es entwickelt sich eine ganz wundervolle Freundschaft, oder vielleiht och mehr. Doch wie soll das alles gehen, er ist ein Irrlicht und sie ein Mensch. Wir haben hier ein ganz wunderbares Zusammenspiel von Mensch und Magie, was auf ganz bezaubernde weise erzählt wird. Nicole erlebt hier ein Abenteuer was seinesgleichen sucht, es ist spannend, witzig und auch tragisch und brutal. Der Schreibstil von Pia Hepke gefällt mir sehr gut, er ist flüssig und spannend. Dieses Buch ist voller Emotionen, ach wie schön es doch ist. Die bildliche Darstellung ist wirklich gut, auch hier fühlte ich mich als würde ich mit Nicole alles gemeinsam erleben, mit ihr Lachen, mit ihr weinen und auch mit ihr staunen. Alles sehr anschaulich beschrieben. Die Kapitellänge ist auch in Ordnung, wobei es mir manchmal schon zu lang war, aber das ist nur mein Faible für kurze Kapitel. Ich gebe hier 5 von 5 Sternen und bin sehr auf den zweiten Teil gespannt. Ich bedanke mich bei Pia Hepke für das Rezensionsexemplar
Cover: Das Cover ist in einem dunklen blau gehalten und zeigt den Friedhof und viele blaue kleine Lichter. Es hat wirklich was magisches an sich.
Meine Meinung: Ich war durch das Cover ziemlich fasziniert und habe irgendwie was anderes erwartet. Auch der Klappentext versprach eine spannende Story. Aber ich wurde mit dem Buch einfach nicht warm.
Charaktere:
Nicole war zu Anfang sehr liebenswürdig. Doch entwickelte sie sich sehr ins Negative. Sie wurde zur Eigenbrötlerin und vernachlässige Freunde und Familie. Nur um bei Wrin zu sein.
Wrin war mir zuerst gar nicht sympathisch. Den sein erster Auftritt war unnahbar und gemein. Doch hat er sich im Laufe der Story positiv entwickelt.
Alles in allem waren die Charaktere dennoch sehr flach und ich bekam keinen Bezug zu ihnen. Das ganze wirkte aufgesetzt. Die Story hatte einen guten Start. Doch ging der Funke bei mir nicht über. Mir war es einfach viel zu langweilig und ich musste mich wirklich anstrengen das Buch weiter zu lesen. Irgendwie war da mehr Drama als es wirklich um die Irrlichter ging.
Das Buch hatte für mich wirklich großes Potenzial. Die Story mit den Irrlichtern fand ich sehr schön aufgegriffen und habe ich zuvor noch nie gelesen. Ich hatte mir sehr viel von diesem Buch versprochen und würde leider ein wenig enttäuscht.
Fazit: Eine schöne Geschichte, die nicht sehr gut umgesetzt wurde. Das ist noch sehr viel Potenzial nach oben. Von mir gibt es daher 3 von 5 Sternen !
Rezension Irrlichter: Das Licht zwischen den Welten von Pia Hepke
Zum Cover:
Das Cover zum Buch ist wunderschön, es strahlt etwas Geheimnisvolles und magisches aus und passt perfekt zum Inhalt.
Zum Buch:
Pia hat einen wunderbar leichten und bildhaften Schreibstil. Fesselnd und spannend. Die Handlung ist voller Magie und Zauber und lässt das Phänomen Irrlichter im wahrsten Sinn des Wortes in einem anderen Licht erstrahlen.
Die Protagonisten sind wunderschön ausgearbeitet, so natürlich und vielfältig. Besonders die Irrlichter wurden mit einer Magie geschaffen die faszinierend ist. Das gesamte Buch ist begleitet von einem Zauber.
Die Handlung ist spannend und doch hat sie auch etwas trauriges an sich. Besonders zum Ende hin entwickelt sich die Geschichte in eine Richtung die einen nicht mehr aufhören zu lesen lies.
Pia hat eine sehr einfühlsame und gefühlvolle Art dem Leser diese Geschichte hier nahe zu bringen. Alles an ihr harmoniert perfekt.
Alles in allem ist Irrlichter: Das Licht zwischen den Welten eine wunderschöne Geschichte voller Magie die das Phänomen der Irrlichter einzigartig und atemberaubend schön erzählt.
Fazit zum Buch:
Mit diesem Buch hat Pia eine Geschichte geschaffen die zum träumen einlädt. Bildhaft, spannend, traurig, magisch und zauberhaft.
Eine humorvolle und mit Liebe getränkte Story zu der sich das Phänomen Irrlichter gesellt.
Ich vergebe für Irrlichter: Das Licht zwischen den Welten
Zuerst möchte ich erwähnen, dass es sich hier um eine wunderbare Idee handelt, die ich so bisher noch nirgendwo anders gesehen habe. Man lernt die verschiedenen Charaktere langsam besser kennen und findet damit einen guten Einstieg.
Während der ersten Hälfte des Buches, dachte ich mir aber erstmal "Ja, ist eine ganz nette Geschichte". Die Figuren sind süß und authentisch beschrieben, aber irgendwie passierte nichts weiter.
In der zweiten Hälfte passierte dafür umso mehr und es wurde richtig spannend. So spannend, dass ich das Buch erst aus der Hand gelegt habe als ich es durchgelesen hatte. Es ging zwar teilweise etwas abrupt und sie hätte es an der ein oder andere Stelle noch ausschmücken können inhaltlich, aber dennoch ist es Pia wirklich gut gelungen mich bei der Stange zu halten.
Pia hat einen schönen Schreibstil, der sich locker lesen lässt ohne dass man irgendwo ins Stocken gerät. Dadurch kommt man durch die 170 Seiten des Kurzromans sehr schnell durch. Ist also gut für Zwischendurch geeignet oder wenn jemand nicht so gerne dicke Wälzer liest.
Ich bin also schon sehr neugierig wie es weiter geht und freue mich schon auf Band 2.
Eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft, Gefühle und Übernatürliches, die mich aber auch irgendwie melancholisch gestimmt hat (was aber nicht negativ gemeint ist, es passt halt irgendwie). Die Idee mit den Irrlichtern fand ich toll, auch wenn es meiner Meinung nach "mehr" hätte sein können, aber auf der anderen Seite ist es ja auch nur ein Kurzroman und das ein sehr gelungener wie ich finde.
Die Geschichte startet ohne viel drumrum, man ist direkt im Geschehen, wird in einen Bann gezogen, der mich die ganze Zeit gehalten hat, genauso wie die Charaktere. Ob die Geschichte jetzt ein Happy End im klassischem Sinne hat muss jeder selbst entscheiden... Ich freue mich auf jeden Fall schon darauf, mehr von den Irrlichtern zu lesen.
Ich wusste nicht ganz vorauf ich mich einlasse, aber es hat überzeugt.. Schöner jugendlicher Kurzroman mit aufkeimenden Gefühlen, Freundschaften und Geheimnissen rund um die Irrlichter. Jugendlich geschrieben, manchmal hät ich mir ein bisschen mehr Tiefe gewünscht
Ich finde das Cover einfach sooo wunderschön!!!*_* Also, generell finde ich dunkelblaue Cover ja hübsch, aber hier finde ich es besonders toll, wie durch die einzelnen helleren Highlight die Irrlichter quasi simuliert werden. Dadurch, dass das Cover so "leuchtet", wirkt das alles sehr mystisch und zauberhaft. Der Titel passt gut, auch wenn ich den jetzt nicht besonders einfallsreich finde, aber er ist gut. Die Kapitel sind alle mittellang.
Meine Meinung:
Bereits auf der ersten Seite beginnt die Geschichte. Somit hat man einen schnellen Einstieg, was angesichts der geringen Seitenanzahl des Buches auch gut so ist. Was mir dann jedoch recht schnell aufgefallen ist, sind die vielen sehr kurzen Sätze, die, einmal aufgefallen, den Lesefluss ja doch ein wenig stören, wobei ich hier dann auch sagen würde, dass das etwas nebensächlicher ist. Was allerdings weniger nebensächlich ist, ist, dass ich mir relativ oft bewusst war, dass ich nur ein Buch lese. Wenn man liest, dann, um in fremde Welten abzutauchen, um also die Realität für einen Moment zu vergessen. Man möchte sich fühlen, als wäre man der Protagonist, und als wäre die fiktive Welt die Welt, in der man wirklich lebt. Hier war das leider nicht immer der Fall. Wie gesagt, war mir oft bewusst, dass das alles nur Fiktion ist; ich habe mich also nicht durchgehend so gefühlt, als wäre ich Nicole und würde die Irrlichter kennenlernen. Dies liegt zum einen daran, dass die Gedankengänge der Protagonistin und auch die Gespräche zwischen ihr und Wrin meiner Meinung nach zu stark gewollt sind. Es wirkt oft nicht natürlich, sondern fingiert. Das kann allerdings auch auf die vielen kurzen Sätze zurückzuführen sein, wobei ich den Zusammenhang da eher nicht so stark sehe. Ich habe schon viele Bücher gelesen, in denen die Sätze kurz waren, die Geschichte jedoch trotzdem realistisch wirkte. Den Grund dafür, dass dies bei Irrlichter nicht so der Fall ist, sehe ich eher darin, dass Nicole einfach alles - und nicht nur die Tatsache, dass es Irrlichter gibt - meiner Meinung nach viel zu leicht akzeptiert. Auch Wrin sagt zu (fast) allem, was Nicole vorschlägt Ja und Amen, umgekehrt genauso. Ich persönlich hätte mir da etwas mehr Protest gewünscht. Beispielsweise fand ich es doch etwas komisch, dass Wrin es einfach so akzeptiert, dass Nicole von seiner Existenz weiß, was, wie ich finde, im Widerspruch dazu steht, dass die Menschen die Irrlichter normalerweise nicht so wahrnehmen, sondern nur Lichter sehen. An sich noch nicht so ein großes Drama, allerdings ist Wrin anfangs sehr abweisend Nicole gegenüber, jedoch legt sich das wortwörtlich von heute auf morgen. Es ist also keine Entwicklung zu sehen, was das Ganze so unrealistisch macht. Des Weiteren finde ich Nicole an sich auch nicht gerade sonderlich sympathisch, vor allem, weil sie auf mich einen ziemlich egoistischen Eindruck gemacht hat. Das Schicksal Anderer ist ihr anscheinend egal, Hauptsache, sie kann bei ihrem Wrin sein. Klar, jede Protagonistin, von der man mittlerweile liest, ist die selbstlose, mutige Heldin, weshalb man eigentlich natürlich ein bisschen Abwechslung begrüßt. Allerdings möchte man eine so richtig egoistische Protagonistin natürlich auch nicht haben. ;)
"'[...] Wenn es nicht dein freier Wille ist, du nicht voll und ganz hinter dem stehst, was du tust, dann fehlt dir die Kraft. Ohne freien Willen bist du nicht mehr als eine Maschine. Etwas, das funktioniert, mehr nicht.'"
(56 % - Shela zu Nicole)
So, obwohl das jetzt alles so klingt, als wäre dieses Buch die reine Tortur gewesen, habe ich auch positive Dinge anzumerken: Zuerst einmal ist Irrlichter die ganze Zeit über unvorhersehbar; nie wusste ich, was als nächstes passiert, was natürlich die Spannung enorm steigert, die im Übrigen auch im ganzen Buch recht präsent war. Dazu kommt noch, dass das Ende wirklich, wirklich traurig ist. Trotz allem hat die Geschichte großes Potenzial zu einer Fortsetzung, nicht nur aufgrund des etwas offenen Endes (das allerdings auch kein Problem darstellen würde, wenn es keine Fortsetzung gibt). So z. B. würde ich mich über etwas mehr Geschichte über die Irrlichter sehr freuen, oder auch über etwas mehr Informationen zu den Nebenfiguren, bspw. Shela. Falls ich mir das nicht eingebildet habe, weil ich doch hin und wieder zu Paranoia neige, wird an einer Stelle nämlich etwas angedeutet, über das ich gerne mehr erfahren würde. Generell haben die Figuren es alle verdient, noch mehr ausgebaut zu werden. ;)
Fazit:
Eine hin und wieder etwas fingiert wirkende Urban-Fantasy-Geschichte mit einer nervigen Protagonistin, die jedoch mit durchgehender Spannung und einem tollen Hintergrund punktet, der den Grundstein für eine tolle Fortsetzung bilden könnte. Also ein solider Möglicherweise-Auftakt, der zwar seine Mängel hat, aber trotzdem noch lesenswert ist. ;) 3,5/5 Lesehasen.
Irrlichter: Das Licht zwischen den Welten Von Pia Hepke
Wundervolle Geschichte.
Worum geht es? Nicole muss wegen einer Wette nachts auf den Friedhof. Dort muss sie bis Mitternacht warten, ein Foto machen, ihrem besten Freund schicken und kann dann theoretisch nach Hause gehen. Doch es gehen Gerüchte über Irrlichter um die sich angeblich dort befinden sollen. Als sie in dieser Nacht auf Wrin dem Irrlicht trifft, ändert sich alles und es beginnt ein Kampf zwischen Licht und Schatten.
Fazit: Das Cover finde ich sehr liebevoll gestaltet und absolut faszinierend. Das Buch beginnt recht harmlos und wird immer spannender. Pia Hepke hat die Irrlichter sehr gut beschrieben, aber auch Nicole, die Protagonistin. Im Allgemeinen finde ich die Geschichte sehr schön geschrieben. 5 Sterne und meine absolute Kauf- und Leseempfehlung.
Eine einfache Wette unter Jugendlichen führt die Protagonistin dieses Kurzromans zu einem Treffen der paranormalen Art auf dem örtlichen Friedhof und ihrer Entwicklung aus diesem. Bei dieser Begegnung sind allerdings nicht die üblichen Vertreter wie Vampire oder Werwölfe involviert, sondern die weitgehend unbekannteren Irrlichter. Der Fokus der Handlung will sich in der ersten Hälfte nicht so recht entscheiden und macht eine Gratwanderung zwischen Romantik, Alltagssituationen und Mystery. Erst in der zweiten Hälfte wird die Essenz der Geschichte mit der Thematik um Leben und Tod klarer. Das ausgewählte Thema ist interessant und in der Basis mag das Konzept auch ansprechend sein, bleibt aber in seiner Ausführung allerdings nur moderat. Die größten Schwierigkeiten in der Handlung bereiteten mir die vielen beschriebenen Nebensächlichkeiten, die weder Plot, Charakterentwicklung oder Setting voran brachten und ich als unnötigen Ballast empfand. Wie der Autor am Ende angibt, begann das Werk als Kurzgeschichte, was man insbesondere dem ersten Kapitel anmerkt, aus welchem sich der Plot für den Kurzroman entwickelte. Durch diese Methodik fehlen stellenweise Übergänge, welche die Spannung hätten aufrechterhalten können.
Das Setting besteht aus einer nicht näher benannten Ortschaft, am ehesten wohl mit einer Kleinstadt vergleichbar. Hauptschauplatz ist dabei der örtliche Friedhof, wo der größte Teil der Handlung seinen Lauf nimmt. Die Orte werden ausreichend beschrieben, sodass sich der Leser diese ohne Schwierigkeiten vorstellen kann. An den meisten Stellen wird man in dieser Hinsicht auch nicht mit zu vielen Informationen konfrontiert.
Man merkt, dass sich der Autor in erster Linie um die Ausarbeitung der Fraktionen gekümmert hat. Diese wurden interessant durchdacht und zueinander in Verbindung gebracht. So sind die Irrlichter mit einer Berufung ausgestattet, die in ihrem Kontext Sinn ergibt, zugleich aber auch ein zugkräftiges Konzept ergibt. Wie bei der Handlung stört auch in diesem Bereich die Ausführung der Konzepte durch die Charaktere. So bleibt die Protagonistin trotz unzähliger Beschreibungen, Eigenschaften und Gedanken flach und vorhersehbar. Insgesamt wirken sämtliche Akteure sehr gestelzt und auf die Handlung ausgerichtet, was an ein Theaterstück mit Marionetten erinnert, die vom Puppenspieler - hier dem Plot - in jeglicher Weise gelenkt werden. Ohnehin besteht eine Diskrepanz zwischen den gegebenen Informationen zu den Charaktere und ihrer Bedeutung in der Geschichte.
Der Schreibstil ist grundsolide und leicht verständlich, daher auch für Heranwachsende geeignet. Aus den Perspektiven wird in nüchterner Weise erzählt, welche durch die zusätzliche Komponente der Einfühlsamkeit bereichert wird. Ferner überzeugen die actionreichen Szenen in ihrer Gesamtheit. An einigen Stellen wirkt die Kombination aus Schlichtheit sowie Empathie gut und entfaltet ihre Wirkung. Viel öfter aber stellt diese Schreibweise aber durch zu viele Informationen und nebensächliche Details in verschachtelten Sätzen negativ im Lesefluss aus.
“Irrlichter: Das Licht zwischen den Welten” ist ein Kurzroman mit der Beziehung zwischen lebendig und tot als Grundthema, der auch für jüngere Altersgruppen einen Einblick in die Materie gibt, der gut zu verdauen ist. Bis zur ersten Hälfte wirkt die Handlung so, als hätte sie Orientierung und lediglich eine Aneinanderreihung an Kurzgeschichten mit wenig Substanz, welche erst in der zweiten Hälfte konkret gebildet wird.
Äußeres Erscheinungsbild: Das Cover ist einfach wunderschön: magisch, spannend und die blauen Irrlichter schmücken den nächtlichen Friedhof in mysteriöse Farben. Auch der Titel bringt die Geschichte auf den Punkt und der der Untertitel beschreibt noch kurz näher.
Eigene Meinung: Die Idee finde ich nach wie vor einfach grandios. Irrlichter, die die Toten in ihr Reich bringen und die Schwelle zwischen Leben und Tod bewachen. Geschickt verfädelt Pia Hepke den Mythos der kleinen Lichter mit einer interessanten Fantasygeschichte.
Ich muss ehrlich gesagt gestehen, dass mich der Einstieg in die Handlung nicht so arg aus den Socken gehauen hat. Während der ersten paar Kapitel geht alles recht schnell und die Erlebnisse werden recht flott abgearbeitet. Manchen mögen so ein schnelle Entwicklung vielleicht, mir war es dann doch zu schnell. Mit der Zeit entschleunigt die Geschichte etwas, jedoch wurden mir bestimmte Themengebiete nicht ausführlich genug ausgearbeitet. Gerne hätte ich zudem mehr zu den Gebräuchen von Halloween und Walpurgis und der Verknüpfung der Irrlichter mit diesen erfahren. (Ich lebe ja in einer Gegend wo das Walpurgis zelebriert wird und jeden Frühling habe ich mich als kleines Kind auf dieses Fest gefreut.) Das Setting des Friedhofens fand ich sehr schön gewählt.
Der Schreibstil ist wirklich gut zu lesen und die Seiten fliegen dahin, da alles sehr flüssig geschrieben ist. Actionszenen und Höhepunkt sind spannend und fesselnd beschrieben, der Rest gefühlvoll.
Die charakterlichen Grundlagen sind gegeben, aber ein genaues Bild von allen beteiligten Personen konnten ich mir nur teilweise machen. Leider war Nicole nicht unbedingt ein Charakter, der mir im Gedächtnis bleiben wird. Ihre Handlungsweisen fand ich großteils unverständlich (ich hätte die Tatsache, dass mein neuer Bekannter tot und ein Irrlicht ist nicht einfach so hingenommen) und sie verhält sich teilweise echt naiv. Ihren besten Freund seit Jahren lässt sie auch ganz plötzlich links liegen, nachdem sie sich verguckt hat. Wrin ist ein bisschen abweisend und grummelig, aber mit dem Herz am rechten Fleck. Mit der Zeit taut er auf und zeigt, dass er eigentlich doch ein netter Geselle sein kann. Fast interessanter fand ich Wrins Freunde: der kratzbürstige Nim und die blubbernde Shela.
Die anfängliche Anziehung von Nicole zu Wrin fand ich übereilt. Zu schnell will Nicole zu viel und ist gewillt ihr Leben für diesen fremden Jungen recht bald über den Haufen zu werfen. In der Mitte des Buches wird in dieser Geschichte zumindest erstmal die Bremse gezogen und die Beziehung der Beiden kommt auf ein nachvollziehbares Level zurück.
Das Ende fand ich wirklich schön. Nach dem Showdown des Buches wird hier ein Ruhepunkt geschaffen. Das Ende ist abgeschlossen und nicht offen, aber denoch bleibt dem Leser überlassen was er sich für die Zukunft aller Beteiligten erwünscht und erträumt.
Fazit: Ein Buch mit großartigen Ansätzen und Ideen, die mir persönlich aber nicht genug ausgeschöpft wurden sind. Die Charaktere bleiben mir zu blass, Handlungen zu unausgegoren. 2,5/5
Bisher habe ich noch keine Bücher von Pia Hepke gelesen, doch ich bin mir jetzt schon sicher dass ich Ihre Drachensaga wohl definitiv auch noch lesen muss. ;o) Ihr Schreibstil ist locker, bildhaft und mitreisend. Ich habe mir den Friedhof tatsächlich genauso wie auf dem Cover vorstellen können, die Irrlichter sind mir vor meinem geistigen Augen herumgeflogen und auch das zarte Band der Liebe wurde im inneren geflochten.
Nicole ist ein ganz wundervoller Charakter. Vom ersten Moment an konnte ich sie unheimlich gut leiden. Sie ist stark, freundlich und verdammt neugierig was ihr in dieser Geschichte aber in gewisser Weise zu Gute kommt. Durch ihre Neugier lernt sie Wesen kennen, die etwas Besonderes verbergen und dennoch so viel für die Menschen tun. Sie fängt an zu verstehen und auch ihr Leben neu zuordnen, was mir persönlich sehr gut gefällt gerade wenn es dann auf den Schluss zugeht.
Wrin ist ein freundlicher, offener und gleichzeitig auch sehr ruhiger Charakter welcher sich gut und gerne hinter einer Maske versteckt. Doch sehr schnell merkt man, dass auch hinter dieser ein gefühlvolles Wesen steckt.
Erzählt wird die Geschichte von einer dritten Person und ich muss sagen das passt in diesem Fall perfekt. Ich konnte richtig mitfühlen, denn der Erzähler geht auch auf die einzelnen Gefühle der Protagonisten ein.
Alle weiteren Charakter erhalten nur bedingt einen bleibenden Eindruck, der eine mehr und der andere weniger. Je nachdem ob sie wichtig für die Geschichte sind, dennoch wird den meisten eine Seele eingehaucht sodass man auch sie im Gedächtnis behält.
Die Geschichte wurde sehr schön aufgebaut und obwohl sie teilweise auch sehr ruhig gehalten wurde, ist sie fesselnd und mitziehend. Ich kam zu keinem Zeitpunkt zum Stocken und habe mich einfach nur unheimlich wohl gefühlt.
Das zarte Band der Liebe, welches sich nach und nach zeigt ist etwas ganz besonders und ich finde das sie perfekt umgesetzt wurde. Man nimmt es wahr, das Gefühl wächst mit den Seiten und das nicht nur bei den Protagonisten. Auch in mir konnte ich dieses warme Gefühl wahrnehmen und mich so noch etwas mehr leiten lassen.
Der Schluss ist perfekt gewählt, ein anderer hätte wohl einfach nicht dazu gepasst und dennoch habe ich kleine Tränen vergossen weil es auch mich unglaublich berührt hat. Die Entscheidungen der einzelnen Protagonisten ging mir ans Herz und gleichzeitig in die Seele, einfach gut umgesetzt.
Mein Gesamtfazit:
Mit Irrlichter hat Pia eine ganz besondere Geschichte ins Leben gerufen. Ich wurde emotional mitgerissen, habe Tränen vergossen, mein Magen rebellierte vor Glück und Trauer und die Charakter habe sich mir in die Gedanken gefressen. Eine Geschichte die sich in mein Bücherherz geschlichen hat und dort wohl noch ein bisschen verweilen wird. ;)
Inhalt Nachdem einige Leute von seltsamen Lichtern die sie nachts auf dem Friedhof gesehen haben berichten lässt Nicole sich auf eine Mutprobe ein. Sie soll bis Mitternacht auf dem Friedhof warten. Was sie auch tut. Als sie dann kurz nach Mitternacht den Friedhof verlassen will sieht sie selbst auch dieses geheimnisvolle Licht. Sie trifft auf Wrin, ein Irrlicht in menschlicher Gestalt und gerät dadurch mitten in den Kampf zwischen Licht und Schatten.
Meinung Ein Fantasybuch das mal nicht die üblichen Wesen beinhaltet!
Es handelt sich hierbei um einen Kurzroman über Irrlichter der wirklich gelungen ist.
Die Geschichte startet mitten in der Nacht, der Leser begleitet Nicole bei ihrer Mutprobe. Dann trifft man schon das Irrlicht und alles geht Schlag auf Schlag. Die Autorin legt ein ordentliches Tempo vor, erzählt aber nie zu schnell. Dadurch wird die Spannung konstant gehalten und die Seiten fliegen nur so dahin. Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen und habe das Buch innerhalb weniger Stunden verschlungen.
Die Geschichte um Nicole und Wrin ist wunderschön, teilweise sehr mystisch, ab und an gruselig und auch sehr traurig. Das Ende hat mich wirklich sprachlos zurück gelassen und lässt noch viel Spielraum um sich Gedanken zu machen "was wäre wenn?". Ich bin wirklich nicht nahe am Wasser gebaut, aber bei diesem Buch war ich den Tränen wirklich nahe! Das haben bisher wirklich sehr wenige Geschichten geschafft! Die Irrlichter in diesem Buch wurden auch sehr toll umgesetzt. Ganz anders als man sie vielleicht kennt. Aber alles war super und auch schlüssig erklärt. Es gibt auch wirklich gute Wendungen und man wird an einer Stelle ordentlich hinters Licht geführt!
Die Charaktere sind gut beschrieben und handeln auch nachvollziehbar. Selbst die Nebencharaktere erhalten genug Raum damit man sich ein klares Bild von ihnen machen kann. Trotz der kurzen Zeit die man mit ihenen verbringen darf hab ich doch einige der Charaktere ins Herz geschlossen.
Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und kommt ohne große Ausschmückungen aus. Dadurch lässt es sich wirklich schnell lesen und man kann für ein paar Stunden in die Welt von Nicole und Wrin abtauchen.
Leider war das Buch sehr schnell auch wieder zu Ende. Aber vielleicht darf der Leser irgendwann noch mehr über die Irrlichter erfahren und noch einmal ein Abenteuer mit ihnen erleben!
• Charaktere 5 • Idee 5 • Umsetzung 5 • Spannung 5 • Stil 5 • Unterhaltung 5
Dieser Fantasy-Roman hat mich sofort in seinen Bann gezogen. In der Geschichte geht es um Gerüchte, um genauer zu sagen, um Gerüchte, dass auf dem Friedhof Irrlichter sind. Die Hauptprotagonistin Nicole glaubt nicht an solche Mythen und schließt mit ihrem besten Freund Simone (ja es ist ein ER, ich dachte anfangs es sei eine SIE, ich lerne eben nie aus), seit Kindertagen eine Wette ab. Nicole soll bis Mitternacht auf dem Friedhof verweilen, das macht sie auch. Ihr ist zwar ein wenig unbehaglich, aber im Großen und Ganzen ist alles ruhig, als Beweis macht sie um Mitternacht noch ein Foto von der Uhr am Kirchturm. Gerade als sie den Friedhof verlassen und nach Hause möchte, hört sie ein Geräusch und begegnet Wrin. Wrin ist ein Irrlicht. Damit beginnt die Geschichte um die Irrlichter und nimmt seinen Lauf.
Der Schreibstil ist locker und flüssig. Die Protagonisten sind authentisch und liebevoll beschrieben und haben sofort mein Herz erobert. Ich persönlich liebe die tollen und witzigen Vergleiche, die die Autorin hin und wieder in die Geschichte einschmuggelt. Bei diesem z. B. amüsiere ich mich immer noch köstlich ... "Zusammen mit ihrem Lichtfeuer schienen sie auch eine Art Wärme auszustrahlen. Ein tragbarer Miniofen sozusagen." oder "... sie fühlte sich wie eine gespannte Bogensehne." Die Autorin weiß wie man einen Spannungsbogen aufbaut und hält, ohne das dem Leser langweilig wird, denn es gibt Wendungen in der Geschichte, die nicht vorhersehbar sind und den Leser überraschen.
Es geht um Liebe, Glaube, Magie und die Rettung der Welt. Nicole und Wrin genießen die Zeit, die sie miteinander verbringen. Doch beiden ist bewusst, dass diese Zeit irgendwann ein Ende haben muss. Doch wie weit ist Nicole bereit für die Liebe zu gehen? Und würde Wrin das zu lassen?
Fazit: Ich hatte bisher noch nicht das Vergnügen ein Buch der Autorin zu lesen, aber mit diesem Buch hat sie einen Fan mehr. Ich mag ihren Schreibstil und Humor. Ich liebe diese Geschichte und werde sie sicherlich wieder lesen. Ich habe geschmunzelt, gelacht, mit gefiebert und geweint - um nicht zu sagen das Ende des Buches ist "herzzerreißend" schön. Ich kann euch dieses Buch nur ans Herz legen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
Nicole möchte eigentlich nur die Wette, die sie mit ihrem besten Freund Simone abgeschlossen hat, gewinnen und treibt sich deshalb mitten in der Nacht auf dem Friedhof herum. Die Gerüchte über Irrlichter, die dort seit neuestem auftauchen sollen, nimmt sie nicht ernst. Als die Turmuhr zu Mitternacht schlägt, sieht alles normal aus und sie möchte schon gehen, als sie plötzlich doch ein bläuliches Leuchten hinter einem Grabstein entdeckt. Und tatsächlich sitzt dort ein Junge, ziemlich schnippisch und frech, der seine Artgenossen sucht. Wenn sie eh schon mal hier ist, denkt sich Nicole, dann kann sie ihm ja auch gleich helfen.
Diese kurze Geschichte von knapp 200 Seiten war ursprünglich eine noch kürzere Geschichte, deren Potential Pia Hepke hier ausgenutzt hat, um die Charaktere weiter auszubauen und noch einiges mehr miteinander erleben zu lassen. Wie ich es von ihrer Drachensaga auch schon gewohnt war, trifft man hier wieder auf eine sehr bodenständige, nachdenkliche und ruhige Protagonistin. Diese Charaktereigenschaften findet man auch im Schreibstil wieder, der mir sehr gut gefallen hat. Nicole denkt viel nach und beobachtet ihre Umwelt und dies wird vom atmosphärischen Stil super unterstützt.
Die Geschichte ist ganz süß, allerdings konnte ich mit der Hauptprotagonistin nicht warm werden. In meinen Augen ist sie einfach zu naiv. Dennoch ein schönes Jugendbuch, das von mir 3 Sterne bekommt.