Travis Hale besitzt vier Computermonitore, ist koffeinsüchtig und hat keinerlei Interesse an menschlicher Interaktion.
Er hat sein Anwesen seit zwei Jahren nicht verlassen. Sonnenlicht hat er wahrscheinlich noch länger nicht bewusst gesehen. Was auch immer die CIA mit ihm angestellt hat – oder ihn gezwungen hat zu tun –, es hat ihn buchstäblich in den Untergrund getrieben, in einen Bunker in Montana, der als Ranchhaus getarnt ist. Dort ist das Überwachungssystem militärtauglich, und seine sozialen Fähigkeiten sind völlig verkümmert.
Ihm geht es gut. Absolut gut.
Klar, er spricht mit seinen Teamkollegen von Warrior Security. Klar, sein Kühlschrank enthält nichts als Energydrinks und fragwürdige Essensreste. Klar, die letzte Frau, die versucht hat, mit ihm zu flirten, hat eine dreißigminütige Vorlesung über Verschlüsselungsprotokolle bekommen.
Ihm. Geht. Es. Gut.
Doch als ein Geist aus seiner Vergangenheit vor seiner Tür auftaucht – jemand, den er nicht hacken, vor dem er sich nicht verstecken und den er definitiv nicht ignorieren kann –, wird Travis feststellen, dass manche Firewalls nicht für die Ewigkeit gebaut sind.