Zu erledigen: o buchige Partnerbörse entwickeln o (nicht) in den Boss verlieben Die lebensfrohe Paige hat den schönsten Job der Welt! Als Journalistin des Büchermagazins »Bookish« darf sie eine Partnerbörse für alle Buchliebenden entwickeln. »Bookmates« ist ihr wahrgewordener Traum und alles scheint perfekt zu laufen.
Bis Mason wieder vor ihr steht.
Der mürrische Mann mit den Kiwi-Augen. Der Mann, mit dem ihr geplanter One-Night-Stand absolut schieflief und in einem viel zu ehrlichen Gute-Nacht-Kuss auf ihrem Sofa zwischen ihren Lieblingsbüchern endete. Und leider auch der Mann, der jetzt ihr neuer CEO ist.
Paige liebt Boss Romances - aber ganz sicher nicht im echten Leben. Also schließen sie einen Freundschafts-Deal mit festen Regeln ab, der schwieriger einzuhalten ist als gedacht.
Zwischen Waffel-Tic-Tac-Toe, viel zu vielen Blicken, viel zu vielen Berührungen und definitiv viel zu vielen Momenten, die nichts mit Freundschaft zu tun haben, bemerkt Paige, dass sie längst Teil einer Geschichte ist, die sie sonst nur lesen würde. Dabei wollte sie eigentlich nur andere Bücherliebende verkuppeln - nicht selbst in diesem Chaos landen. Vor allem, weil Mason offensichtlich etwas vor ihr verbirgt. Etwas, das nicht nur ihr Herz, sondern auch ihren größten Traum gefährden könnte.
Plötzlich geht es nicht mehr nur darum, wie viele Regeln ihres Deals bereits gebrochen wurden, sondern auch, in welchem Genre ihre Geschichte endet. Romance - oder doch Thriller?
"Paige und Mason sind das perfekte Rezept für eine Romance, die Herz und Lachmuskeln gleichermaßen zum Explodieren bringt, heißes Knistern inklusive." - Vanessa, soulbooks. forever Boss Romance mit Romcom-Vibes (humorvoll, emotional & einfach toll) eine Partnerbörse für alle Bücherliebende Freunde mit Regeln (die gebrochen werden) grumpy CEO & sunshine Journalistin
Puh, dieses Mal tue ich mich etwas schwer mit der Bewertung. Wahrscheinlich wäre es eine Drei Komma irgendwas, aber Goodreads hat ja nur ganze Sterne. Für vier Sterne reicht es aber auch nicht.
Grundsätzlich mag ich "buchige Bücher", also Bücher, die in der Verlagswelt spielen, immer gerne (z. B. Book Lovers oder Paperthin Touch) und auch hier fand ich das sehr nett gemacht mit den Magazin-Covern (auch wenn die z. T. schwer lesbar waren) und Lesergeschichten zwischen den Kapiteln, den eingebauten E-Mails und SMS. Auch ansonsten ist das Buch sehr hübsch was Cover, Farbschnitt und Innengestaltung angeht.
Etwas irritiert haben mich jedoch die eingebauten Notizen der Autorin. Es war irgendwie komisch, dass sie damit quasi ihre eigene Geschichte die ganze Zeit gelobt hat. So mit "Wie schön ist das denn?" und derlei. Hinzu kam, dass die Autorin sowohl sich selbst als auch einige ihrer Bücher namentlich in die Geschichte eingebaut hat. Das wirkt schon ein bisschen wie Selbtbeweihräucherung auf mich, wenn die Autorin die Lieblingsautorin ihrer eigenen Charaktere ist. Naja.
Die Magazininhalte und -cover passten für mich alle viel eher nach Deutschland als in die USA, weshalb ich mich zwischendurch gefragt habe, warum die Geschichte nicht in Deutschland angesiedelt wurde, z. B. in Berlin oder Frankfurt. Hätte genauso gut, wenn nicht besser funktioniert.
Ein paar kleinere Fehler sind mir beim Lesen leider auch aufgefallen, z. B. Sätze, in denen Wörter fehlen oder das Verb zweimal vorkommt, aber an unterschiedlichen Stellen, Gedankenstriche mit unterschiedlichen Längen, hier und da ein Typo (z. B. "Ist es nicht eiLatn wundervoller Tag?", S. 294). Soviel zun Drumherum. Nun zur eigentlichen Geschichte und den Charakteren:
Boss Romances sind vielleicht einfach nicht so meins, ich fand das mit dem Machtgefälle zwischen Paige und Mason jedenfalls eher schwierig, da er nicht nur in der beruflichen Hierarchie weit über ihr steht (womit sie schon mal schlechte Erfahrungen gemacht hat!), sondern auch in der Beziehung klar der dominante Part ist. In den intimen Szenen gibt er ihr Anweisungen, die sie befolgen soll, sie schildert, dass sie ihn stolz machen will und "ein braves Mädchen" für ihn sein möchte, bittet ihn um Erlaubnis bestimmte Dinge machen zu dürfen usw. Das war mir etwas too much, auch wenn er sie nie gezwungen oder bestraft hat und alles einvernehmlich war. Ich hätte es besser gefunden, wenn die private Dynamik genau andersrum gelaufen wäre – quasi als Ausgleich. Aber vielleicht ist das bei Boss Romances einfach nicht üblich? Sein übertriebener Beschützerinstinkt und seine Eifersucht machten es auch nicht besser. Eher eine Red Flag für mich.
Schon den Anfang der Geschichte fand ich problematisch, denn bei ihrer ersten Begegnung ist Paige so betrunken, dass sie weder geradeauslaufen noch -denken kann. Er ist ein völlig fremder Mann in einer Bar, der aber darauf besteht, sie in ihre Wohnung zu bringen. Paige kann froh sein, dass sie in einer Romance ist und ihr nichts passiert ist, aber ihr Verhalten war so unfassbar leichtsinnig und Mason so aufdringlich, dass ich beide auf Anhieb unsympathisch fand.
Als Paige dann auch noch erzählt, dass Throne of Glass ihre Lieblingsbuchreihe ist, wusste ich, dass wir keine Freundinnen werden (Gott, wie ich das Buch gehasst habe ...). Hinzu kommt leider, dass sie absolut nicht kritikfähig ist. Als im Meeting ihre Kollegis einige ihrer Fragen für die von ihr erfundene Partnerbörse Bookmates (die die IT gefühlt in 2 Tagen komplett fertigstellt – what?) hinterfragen, ist sie sofort tödlich beleidigt; als sie das erste Date, das über diese Platform zustande kommt, für das Magazin begleitet und es nicht gut läuft, kriegt sie einen Heulkrampf und jammert, sie habe alles ruiniert. Man kann es echt übertreiben. Ansonsten ist sie ein richtiger Buchnerd, wirft viel mit Referenzen um sich und lässt sowohl mich als Leserin wie auch Mason wissen, in welcher Farbe sie bestimmte Dinge markiert hätte, wenn sie in einem Buch vorkämen ... Okay? Sie erwähnt auch leider übertrieben oft, dass sie ja nicht in einem Buch ist oder dass sie bestimmte Situationen in einem Buch doof fände, aber jetzt, wo ihr das passiert, ist es doch toll oder dass es ja komisch ist sich vorzustellen, eine Autorin würde ihre Gedanken für die Lesenden aufschreiben. Ja, haha, Metahumor, total clever. Ich hab's ja verstanden, die Autorin kann den Zaunpfahl ruhig wieder in die Erde stecken.
Im Vergleich zu Mason hat sie aber immerhin eine Persönlichkeit. Die fehlt ihm irgendwie komplett. Das einzige, was ich im Laufe der Geschichte über Mason gelernt habe, ist, dass er auf Paige abfährt, wenig Selbstkontrolle hat, wenn andere Männer mit ihr reden, und dass er sich völlig unsinnige Vorwürfe wegen seines Bruders macht. Er hat keine Hobbies, nur einen Freund (der in der Geschichte aber nur selten auftaucht) und alle unangenehmen Aufgaben wälzt er auf seine Assistentin ab. Sogar den Schmuck, den er Paige schenkt, hat sie für ihn besorgt. Sehr romantisch ... Er stellt noch nicht mal unter Beweis, ob er als CEO einen guten Job macht.
Die Geschichte verläuft in etwa, wie man es erwarten würde. Nach der misslungenen ersten Begegnung stellt sich am nächsten Tag heraus, dass er der CEO der Mediengruppe ist, der das Magazin gehört, für das Paige arbeitet. Weil seine Mutter die Position als Redaktionsleitung dort übernimmt, laufen Paige und Mason sich nun häufiger über den Weg. Obwohl sie von Anfang an scharf auf einander sind, tun sie eine Weile so als wären sie Freunde ... die allerdings nur lauter Dinge machen, die man wohl niemals mit platonischen Freunden tun würde (sich zum Beispiel gegenseitig bei der Selbstbefriedigung zugucken).
Irgendwann sehen sie ein, dass sie mehr wollen und nachdem sie dann endlich ausgiebig Sex miteinander hatten (inklusive Einsatz eines nerdig-kuriosen Sexspielzeugs), nimmt die Geschichte urplötzlich rasant an Fahrt auf. Für Mason wird es tragisch, für Paige gefährlich, für mich ist alles etwas überstürzt, bevor wir alle dann am Happy End ankommen.
Trotz netter Prämisse mit dem Magazin und der Partnerbörse, konnte mich Bookmates unterm Strich zwar ganz gut unterhalten, aber leider nicht richtig begeistern. Es gab einfach ein paar zu viele Störfaktoren und ich bin mit beiden Hauptfiguren nicht warm geworden. Der Schreibstil war aber an sich ganz angenehm und ich kam flüssig in wenigen Tagen durch.
Highlights: - Waffel-Tic-Tac-Toe - Die Sprüche der Assistentin
This entire review has been hidden because of spoilers.
5⭐️ Bookmates von Anny Thorn ist für mich ein absolutes Wohlfühlbuch und ein echtes Highlight für alle, die Bücher genauso lieben wie ich. Die Geschichte verbindet Humor, Romantik, Emotionen und jede Menge Bookish-Vibes zu einer wundervollen Boss Romance, die mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. 🫶🏼💕📚🌶️
Anny Thorn hat einen lockeren, humorvollen und gleichzeitig sehr gefühlvollen Schreibstil. Ich musste unglaublich oft lachen, habe mit den Charakteren mitgefiebert und wurde immer wieder von den vielen Buchanspielungen und liebevollen Details begeistert, die einen einfach zum Schmunzeln bringen. Die Atmosphäre war perfekt für jeden Bookie und hat sich wie eine Liebeserklärung an das Lesen angefühlt. Besonders die Idee einer Partnerbörse für Bücherliebhaber fand ich unglaublich originell und sie verleiht der Geschichte einen ganz besonderen Charme.📚🫶🏼💕
📚 Paige habe ich sofort ins Herz geschlossen. Sie ist lebensfroh, kreativ, etwas chaotisch und trägt ihr Herz am rechten Fleck. Ihre Begeisterung für Bücher ist ansteckend und ich konnte mich in vielen ihrer Gedanken selbst wiederfinden. Gleichzeitig hat sie auch ihre Unsicherheiten, wodurch sie sehr authentisch und nahbar wirkt.
🤵🏻 Mason war für mich der perfekte Gegenpol. Er wirkt anfangs verschlossen, ernst und typisch grumpy, doch hinter seiner kontrollierten Fassade steckt viel mehr, als man zunächst vermutet. Je besser ich ihn kennengelernt habe, desto mehr habe ich verstanden, warum er so handelt. Seine Entwicklung hat mir unglaublich gut gefallen.
Besonders die Dynamik zwischen Paige und Mason war für mich das Highlight der Geschichte. Die Wortgefechte, das Knistern zwischen ihnen und die langsam wachsenden Gefühle haben einfach perfekt funktioniert. Gleichzeitig greift die Geschichte auch ernstere Themen wie Selbstliebe und Mental Health auf, ohne dabei ihren humorvollen Charakter zu verlieren. 🌶️ Wichtig: Es wird stellenweise richtig spicy und hot – aber es passt einfach perfekt zur Geschichte und wirkt zu keinem Zeitpunkt fehl am Platz.
Was ich außerdem richtig toll fand: Im Buch sind echte Liebesgeschichten von Menschen enthalten, die ihre persönliche Geschichte geteilt haben. Dazu kommen die wunderschön gestalteten Cover der Zeitschrift Bookish, für die Paige und Mason arbeiten. Diese kleinen Extras machen das Buch noch besonderer.🫶🏼💕📚
Insgesamt ist Bookmates eine humorvolle, emotionale und romantische Geschichte mit liebenswerten Charakteren, jeder Menge Bookish-Vibes und einer Prise Spannung. Für mich ist es ein absolutes Herzensbuch, das ich jedem empfehlen kann, der RomComs, Grumpy x Sunshine und Bücher über Bücher liebt.
Und wenn du jetzt wissen möchtest, was es mit Kiwis, Aliens und dem Waffel-Tic-Tac-Toe auf sich hat, dann solltest du dieses Buch unbedingt lesen. 💕🫶🏼🌶️📚
Zum Cover: Total schön. Die ganzen kleinen Details sind einfach nur richtig gut gelungen.
Meine Meinung: Wow, was ein tolles Buch 🥰😍 Konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen und habe ganz nach dem Motto „Nur noch ein Kapitel", einfach bis nachts weiterlesen müssen. 🙈
Der Schreibstil konnte mich sofort von Seite 1 an abholen und so war ich direkt mitten in der Geschichte. Die Protagonisten waren mir tatsächlich auch gleich sympathisch, vor allem Paige. Der Charakter hat einfach alles was ein toller Charakter braucht, Ihre riesige Liebe zu Büchern und auch einfach ihre Art, das Leben zu leben. Aber auch Mason, einfach nur WOW. Und zusammen sind die beiden ja einfach nur Zucker 😍
Es gab ganz viele Momente in dem Buch, in denen ich gelacht, aber auch die eine oder andere Träne vergossen habe. Und genau das macht das Buch so wahnsinnig toll.
Was auch toll war: Das Buch ist von der Autorin annotiert, und das hat, aus meiner Sicht, das Buch nochmal toller, süßer, lustiger und einfach schöner gemacht. Die ganzen kleinen Zeichnungen und auch die Kommentare von Anny. Ich Liebs.
Riesenempfehlung! Ich kann wirklich jedem das Buch ans Herz legen ❤️
Bookmates war auf jeden Fall nicht das letzte Buch von Anny Thorn, das ich gelesen habe.
Ab der ersten Seite war ich hooked! Und weil Kiwi noch läuft: Der Schreibstil war grandios, als ob eine Freundin versucht, mir ihre letzten durchaus wilden Monate begreiflich zu machen. Ich liebte besonders Paige’s Sprache - so Bookie wie man nur sein kann. Ich liebte die 1001 Buchanspielungen, die irgendwie verrückten „Wie in einem Buch“-Gedanken der Charaktere, die Tension, das Drama, die Twist & Turns und ganz besonders den Humor. Es hatte immerzu eine Leichtigkeit und verpasste dennoch nicht, tiefe Gefühle und echte Probleme anzusprechen. Paige? Adorable! Mason? Nice one! Definitiv bookboyfriend 😎 Nicht nur die MCs, auch die Nebencharaktere waren zum Verlieben! Natürlich nicht alle, manche sollte und musste man einfach shitty finden. Auch das Setting, der Plot und all die Tropes haben für mich wunderbar funktioniert. Möchte nun auch bei Bookisharbeiten, bitte. ❤️🔥
Ich habe lange nicht mehr so herzhaft lachen müssen wie im ersten Kapitel dieses Buches. Auch der Rest hat mich durchweg unterhalten, ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl mich zu langweilen oder das ich eine Pause einlegen müsste (was ich zuletzt leider häufiger hatte). Ich hatte immer wieder ein Grinsen oder Schmunzeln im Gesicht, einmal sogar ein paar Tränchen.
Rundum gelungene Boss-Romance mit dem perfekten Bookboyfriend und auch wenn ich nur wenige der (sehr vielen) Buch-Anspielungen kannte, hat es für mich den Spaß am Lesen in keinster Weise beeinträchtigt.
3.5 ⭐️ Die Idee war super und hat mich direkt angesprochen. Allerdings hatte ich anfangs etwas Schwierigkeiten, mich an den Schreibstil zu gewöhnen. Die Geschichte zog sich stellenweise etwas und der Plot wirkte am Ende etwas gehetzt. Es wäre meiner Meinung nach spannender gewesen, den Plot schon früher in die Geschichte einzubauen um das Buch noch spannender zu machen 😉. Trotz dieser Kritikpunkte war es ein nettes Buch zum Zwischendurchlesen, auch wenn ich etwas länger gebraucht habe, um es zu beenden.
*Book Mates* ist eines dieser Bücher, bei denen man schon am Klappentext merkt, dass es sehr buchig wird. Und ja, genau das bekommt man auch. Im Mittelpunkt steht Paige, ein Bookie durch und durch. Ihre Wohnung besteht gefühlt nicht nur aus Regalen, sondern aus Büchern in jeder denkbaren Ecke. Auf dem Boden, am Fenster, überall. Kurz gesagt: Paige lebt nicht mit Büchern, sie bewohnt ein literarisches Ökosystem.
Beruflich arbeitet sie bei *Bookish*, einem Magazin rund um Bücher. Dort entwickelt sie die Idee zu *Bookmates*, einer Partnerbörse für Buchliebende. Eigentlich klingt das nach einem absoluten Traumprojekt. Blöd nur, dass sie diese Idee der neuen Chefin präsentiert, bevor irgendetwas wirklich fertig ist. Die Chefin ist begeistert, Paige ist innerlich kurz vorm Systemabsturz und plötzlich steht ausgerechnet Mason wieder vor ihr.
Mason ist der Mann, mit dem Paige kurz zuvor einen One-Night-Stand haben wollte, der dann jedoch ganz anders endete als geplant. Statt heißer Eskalation gab es süße Momente, Ehrlichkeit und einen Gute-Nacht-Kuss zwischen Büchern. Beide gehen danach davon aus, sich nie wiederzusehen. Natürlich hält das Universum von solchen Plänen ungefähr gar nichts. Am nächsten Tag stellt sich heraus, dass Mason nicht nur der Sohn der neuen Redaktionsleitung ist, sondern auch der neue CEO.
Paige ist eine typische Sunshine-Protagonistin. Freundlich, lebensfroh, buchverrückt und nach außen meistens gefasst, selbst wenn sie innerlich komplett durchdreht. Gleichzeitig hat sie immer wieder Schwierigkeiten, an sich selbst und ihre eigenen Ideen zu glauben. Gerade bei *Bookmates* merkt man, wie sehr ihr dieses Projekt am Herzen liegt und wie unsicher sie trotzdem ist, ob sie dem Ganzen wirklich gewachsen ist.
Mason bildet dazu den perfekten Gegenpol. Er ist mürrisch, genervt von allem und jedem und hat mit Büchern ungefähr so viel am Hut wie ein Toaster mit Tiefseetauchen. Bei seinem ersten Treffen mit Paige wird er von ihr auch noch für einen Tentakel-Alien aus einem ihrer Bücher gehalten. Dass er davon nicht sofort begeistert ist, kann man ihm fast nicht übelnehmen. Trotzdem zeigt sich schnell, dass hinter seiner grummeligen Fassade deutlich mehr steckt.
Besonders schön fand ich, dass Mason nicht zum klassischen unnahbaren Boss wird, der Paige schlecht behandelt und das dann als Anziehung verkauft wird. Er ist zwar schroff, aber nicht grausam. Immer wieder blitzt sein Beschützerinstinkt durch, wobei Paige zum Glück nicht völlig blind davorsteht. Sie fragt sich durchaus, ob sein Verhalten gerade liebenswert oder doch etwas übergriffig ist. Genau das mochte ich an ihr, denn sie romantisiert nicht alles einfach weg, nur weil der Mann gut aussieht und Kiwi-Augen hat.
Die Romance zwischen den beiden entwickelt sich aus dieser seltsamen Freundschaft heraus, die eigentlich von Anfang an keine reine Freundschaft ist. Paige versucht immer wieder, klare Grenzen zu ziehen, weil sie mit Boss-Romances im echten Leben schlechte Erfahrungen gemacht hat. Das Machtgefälle ist ihr bewusst und sie möchte nicht erneut in eine Situation geraten, die ihr schaden könnte. Mason hingegen ist emotional deutlich früher auf Beziehungskurs, auch wenn er es vielleicht nicht immer elegant ausdrückt.
Was die Beziehung der beiden für mich besonders gemacht hat, war das Codewort, das sie schon sehr früh festlegen. Sobald es ausgesprochen wird, muss absolute Ehrlichkeit herrschen. Dadurch wird der klassische Miscommunication-Trope praktisch direkt aus dem Fenster geworfen. Und ganz ehrlich: Danke dafür. Es ist erstaunlich entspannend, wenn Figuren nicht 250 Seiten lang aneinander vorbeireden, obwohl ein einziges Gespräch die Handlung retten könnte.
Auch das Waffel-Tic-Tac-Toe war ein süßes wiederkehrendes Element. Wer gewinnt, darf eine Frage stellen oder eine kleine Wahrheit einfordern. Solche Rituale machen die Beziehung greifbarer und geben den beiden etwas Eigenes. Gerade in einer Wohlfühlromance funktionieren solche Kleinigkeiten oft besser als jedes überdramatische Liebesgeständnis.
Der eigentliche Plot rund um *Bookmates* bleibt eher Rahmen als Hauptfokus. Paige entwickelt die Idee, Mason hilft ihr bei den Fragen für den Algorithmus und später wird das Ganze mit Launch-Event und ersten Matches größer aufgezogen. Im Kern dreht sich das Buch aber vor allem um Paige und Mason, ihre Annäherung, ihre Unsicherheiten und die Frage, ob sie aus ihrer angeblichen Freundschaft wirklich mehr machen können.
Emotional bekommt die Geschichte vor allem durch Masons Vergangenheit Tiefe. Schon früh merkt man, dass mit seinem Bruder mehr passiert sein muss, als seine Familie nach außen zeigt. Die Momente, in denen Mason Paige davon erzählt, gehören zu den stärksten des Buches. Auch die spätere Begegnung zwischen Paige und seinem Bruder bleibt hängen. Wer es gelesen hat, weiß Bescheid.
Kleine Kritikpunkte habe ich trotzdem. Zum einen war mir das ganze Buchgerede stellenweise etwas zu viel. Natürlich geht es um Bookies, eine buchige Partnerbörse und eine Protagonistin, die Bücher liebt. Das gehört dazu. Trotzdem hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass die Buchvergleiche und Romance-Anspielungen etwas zu häufig eingestreut wurden. Zum anderen fand ich die Idee mit Paiges Farbcodierungen für Gefühle grundsätzlich schön, aber nicht immer ganz klar umgesetzt. Wenn man irgendwann nicht mehr genau weiß, welche Farbe wofür steht, verliert das System ein wenig seine Wirkung.
Der Schreibstil war angenehm flüssig und das Buch ließ sich sehr gut lesen. Insgesamt würde ich *Book Mates* als eine richtige Wohlfühlromance beschreiben. Eine Geschichte, in der der Love Interest wirklich eine Green Flag ist, die Protagonistin nicht komplett delulu durch die Gegend stolpert und Misscommunication gar nicht erst groß einziehen darf. Trotz kleiner Schwächen hat mich das Buch sehr gut unterhalten.
Das Gegenteil von Misskommunikation ist Kommunikation.
>> Immer, wenn jemand von uns beiden das Codewort Kiwi benutzt, muss der andere seine wahren und ehrlichen Gedanken in diesem Moment aussprechen.<< Mit diesen Satz auf S.18 hat mich Anny Thorn schon früh im Roman Bookmates vollends für sich eingenommen. Ein kleines Detail, das große Konsequenzen - im guten Sinne - mit sich zieht. Aber erst mal alles auf Anfang. Worum geht es in Bookmates? Die Journalistin Paige hat einen Nicht-One-Night-Stand an dem Abend bevor sich eine neue Redaktionsleitung bekommt. Und Überraschung, Überraschung: Mason ist ihr neuer CEO. Was als klassische Bossromance beginnt, entwickelt einen quirligen Twist für alle Buchliebhaber.
📽️Handlung: Auch wenn es sich um eine Bookish Rom-com handelt, werden einige sehr tiefgründige Themen angesprochen. Ohne genaueres zu Spoilern, kann ich sagen, dass es mich positiv überrascht hat, wie die Autorin mit den Themen umgegangen ist. Der kleine Suspense-Anteil am Ende hat für mich die Sache erst Recht rund gemacht. Außerdem gab es wie oben bereits angedeutet ein Code-Wort, das Misskommunikation verhindert hat, auch wenn ich das Wort an und für sich etwas cringe fand. Das hat wiederum das Pacing der Handlung aufgewogen, da sich die Romance anfangs recht langsam entwickelt hat, aber als es dann los ging, ging es richtig zur Sache.
✍🏼Schreibstil: Es ist das erste Buch von Anny Thorn, das ich gelesen habe und ich habe mich in ihren Schreibstil verliebt, der genau das richtige Maß zwischen witzig und tiefgründig ist. Plus, ich liebe die Details die den Text durchbrechen. Die kleinen Bilder und die Abbildungen der Bookish, sowie die Anmerkungen der Autorin. Zudem mochte ich an und für sich die Bookish Referenzen, auch wenn sie an ein oder zwei Stellen etwas forciert auf mich gewirkt haben.
✨Charaktere: Paige und Mason sind beide eine 10/10 für mich. Sie der quirlige Sonnenschein, er der grumpy Guy, der nur für die einen Soft Spot hat. Ist nichts weltbewegend neues, aber ich liebe es. Zudem fand ich es absolut verständlich, wie beide mit ihrer Vergangenheit umgegangen ist. Dabei hat mich der Altersunterschied, der auch zu keinem großen Thema gemacht wurde, null gestört.
🏘️Setting: auch das Setting innerhalb eines Book-Magazines war mega!
Tropes: grumpyxsunshine, friends-to-lovers, boss-romance, mental health
❗Fazit: Auch wenn ich ein oder zwei Kritikpunkte habe, habe ich dieses Buch geliebt. Alles daran. Die Charaktere, die Handlung, der Schreibstil und schaut euch einfach mal die schöne Cover-Gestaltung an. Das Buch hat mich vollends gefesselt und für einige Tage bin ich selbst durch die Flure der Bookish spaziert und habe Mason pumpkinspice Latte aufgezwungen. Ich kann dieses Buch definitiv weiterempfehlen. Und ich will auch unbedingt so ein Waffel-Tic-Tac-Toe haben!
Wenn dir die Rezension gefallen hat, schau doch mal auf meinem Insta-Kanal buecher.mausis vorbei.
Bookmates war tatsächlich mein erstes Buch von Anny Thorn – obwohl bereits drei ihrer Bücher in meinem Regal stehen. Als dieses Buch letzte Woche bei mir eingezogen ist und frisch erschienen war, musste ich natürlich sofort danach greifen, bevor ich überhaupt mit der Ice-Ice-Reihe angefangen habe.
Und ich kann direkt sagen: Dieses Buch hat mir unglaublich viel Spaß gemacht.
Paige war für mich definitiv eines der Highlights des Buches. Sie ist chaotisch, impulsiv und ständig mitten in irgendeinem Gedankenkarussell gefangen. Ehrlich gesagt konnte ich mich in ihren Gedankengängen und ihrem inneren Chaos erstaunlich oft wiederfinden. Ich glaube, dass sie für manche Leserinnen vielleicht etwas zu viel oder sogar anstrengend wirken könnte, aber für mich war sie einfach unglaublich sympathisch.
Auf der anderen Seite haben wir Mason Reed, den CEO und Sohn der Gründerfamilie des Medienunternehmens. Ich habe die Dynamik zwischen den beiden wirklich geliebt. Beide sind offensichtlich aneinander interessiert, aber Paige versucht sich immer wieder einzureden, dass eine Beziehung zu ihrem CEO keine gute Idee ist. Und Mason? Der macht es nicht unbedingt einfacher. Statt offen auszusprechen, was er will, flirtet er, provoziert sie und bringt sie regelmäßig aus dem Konzept. Dieses ständige Knistern zwischen ihnen hat mich durch das ganze Buch getragen und ich habe jede ihrer gemeinsamen Szenen verschlungen.
Was mir außerdem sehr gefallen hat, waren die vielen lustigen, chaotischen und teilweise komplett verrückten Momente. Es gab mehrfach Szenen, bei denen ich einfach nur dasaß und dachte: „Oh mein Gott, ist das gerade wirklich passiert?“ Genau diese Mischung aus Humor, Romantik und Fremdscham-Momenten hat das Buch für mich so unterhaltsam gemacht.
Ein paar Kritikpunkte habe ich aber trotzdem. Vor allem im letzten Teil des Buches wurde sehr viel Dramatik auf einmal untergebracht. Ich verstehe absolut, warum bestimmte Entwicklungen eingebaut wurden, aber für meinen Geschmack trafen dort mehrere dramatische Handlungsstränge gleichzeitig aufeinander. Das wirkte stellenweise etwas überladen.
Außerdem gab es unglaublich viele Referenzen auf andere Bücher, bekannte Charaktere, Zitate und Geschichten. Grundsätzlich liebe ich solche Easter Eggs und Verbindungen innerhalb der Bücherwelten. Hier habe ich mich zwischendurch gefragt, ob es vielleicht ein kleines bisschen zu viel war. Ob es mich wirklich gestört hat? Ehrlich gesagt nicht. Aber aufgefallen ist es mir definitiv.
Besonders lustig fand ich allerdings, dass Anny Thorn immer wieder auf ihre eigenen Bücher verweist. Und ganz ehrlich? Das ist geniales Marketing. Denn nachdem ich Bookmates beendet hatte, habe ich direkt zu Ice Ice Daisy gegriffen, weil ich einige der Figuren, die hier bereits auftauchen, unbedingt besser kennenlernen wollte.
Mission erfüllt, würde ich sagen.
Insgesamt hatte ich mit Bookmates eine richtig gute Zeit. Sympathische Charaktere, eine tolle Dynamik, viele lustige Momente und eine Geschichte, die mich von Anfang bis Ende hervorragend unterhalten hat – auch wenn die letzten Prozent für meinen Geschmack etwas zu viel Drama auf einmal bereithielten.
Vor allem die schöne Covergestaltung und die kleinen Verzierungen und Details auf den Seiten haben mich an dem Roman angesprochen. Der Schreibstil war sehr flüssig und einige Szenen waren sehr unterhaltsam geschrieben. Am besten hat mir die offene Kommunikation zwischen den Protagonisten gefallen, die von Anfang an durch das Codewort „Kiwi” etabliert wurde. Es gab kein langes Erraten, was der andere wohl denkt, und keine Misskommunikation.
Mein größtes Problem war das Pacing bzw. die erzählte Zeit. Gerade zu Beginn vergehen in der Handlung nur wenige Tage, in denen sich plötzlich eine tiefe Verbindung zwischen Paige und Mason aufgebaut haben soll. Dies konnte ich zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht nachvollziehen. Die Eingangsszene in der Bar empfand ich als besonders schwach. Ich glaube, eine Kostümparty (für die Alienreferenz) und weniger Alkohol, dafür ein klein wenig mehr Tiefe in den Gesprächen, hätte den Einstieg und die Anziehung zwischen den Charakteren deutlicher gemacht. Die Stimmung zwischen den Protagonisten ist von Beginn an sehr sexuell aufgeladen, was ja auch den Reiz dieser Boss-Romance ausmacht, aber für meinen Geschmack war es hier und da zu viel. Außerdem gab es einige Fremdscham-Momente, die mich nicht abgeholt haben.
Paige als FMC war süß und in ihrer eigenen Welt.🛸 Allerdings gab es zeitweise zu viele intertextuelle Referenzen zu anderen Liebes- oder Fantasy-Romanen und die rosa Markierungen für süße Momente wirkten auf mich überladen. (Teilweise hatte ich das Gefühl die Autorin will sicher gehen, wie ich Maisons Verhalten zu deuten habe.) Aber nicht alles was er macht oder sagt ist eine Markierung wert. Maisons Charakter blieb hingegen sehr oberflächlich. Nach dem Lesen des Buches weiß ich nicht, was seine Interessen oder Hobbys sind. Auch in seine beruflichen Erfolge bekommt man kaum Einblicke, obwohl sein Status als CEO konstant hervorgehoben wird. Er wird lediglich als Gegenteil zu Paige definiert, weil er kein Bookie ist so wie sie.
Das Ende war dann absolut verrückt. Es passiert sehr viel in kurzer Zeit und hat mich emotional nicht ganz so abgeholt, wie es intendiert war.
Fazit: Das Buch war okay. Mit etwas mehr Überarbeitung, einem kritischen Blick und einer ausbalancierteren Charakterentwicklung hätte die Geschichte aber noch deutlich mehr Potenzial gehabt. 👾
Es hat meine Erwartungen übertroffen. Von Anfang an hatte ich viel zu lachen und war sehr amüsiert, allein schon Kapitel 1. Paige war für mich ein ganz toller character und ich konnte mich gut mit ihr identifizieren. Sie war so lieb,so engagiert und so weird! Ich habe sie total geliebt. Auch mit ihren Unsicherheiten konnte ich mich sehr gut auseinander setzen. Auch Mason war großartig und die ganze Beziehung im Gegensatz zu vielen anderen romance Büchern nicht toxisch, ich mochte wie sie kommunizieren, ihre Dates. Einfach alles.
Die Sache mit dem Bruder war für mich aus persönlichen Gründen und Erfahrungen Recht hart aber gut gemacht.
Außerdem mochte ich das Arbeitsumfeld, was größtenteils supportiv, offen und freundlich war. Richtig angenehm! Auch toll war dass es kein bodyshaming oder diese Frauenfeindschaften etc gab. Es war alles sehr angenehm, auch Paige mit dem gendern! Alles in allem hat es mit enorm gut gefallen. Ich hatte Tränen in den Augen sowohl vor Lachen auch als weil es traurig und herzengreifend war.
Ja viele meinen das ganze sei zu viel und drüber. Aber hey ein paar von uns sind so und genau das habe ich geliebt! Mut zur weirdness!
Darüber hinaus möchte ich die Idee mit der App, habe die Liebesgeschichten geliebt und insgesamt der Aufbau und das Design des Buches war auch großartig!
Ich liebe Annys Schreibstil.
Für mich ein Herzensbuch und eins meiner Lieblingsbücher. Vielleicht lese ich sogar noch die anderen Reihen auch wenn ich kein Sports romance mag normalerweise (außer von gewissen Autoren)
Anny gehört zu meinen Lieblingsautorinnen und ich liebe all ihre Bücher. Umso mehr habe ich mich auf "Bookmates" gefreut. Annys Schreibstil ist unfassbar gut. Ich bin direkt in die Geschichte eingetaucht und fand schon das erste Kapitel so lustig und perfekt. Das erste Aufeinandertreffen von Paige und Mason -unbeschreiblich. Ich liebe einfach alles daran. Sowohl Paige als auch Mason sind unfassbar fürsorglich, vorsichtig und liebenswürdig. Zusammen sind sie lustig, unterstützend und sooooo süß.
Aber das Buch überzeugt nicht nur mit Paige und Mason, sondern auch mit den ganzen Nebencharakteren. Ich liebe es, wie auch sie im Fokus stehen und ihre Geschichte haben. Vor allem bin ich ein total großer Emelia und Fiona-Fan. Fiona ist eine unfassbar gute Freundin. Zudem haben die ganzen Anspielungen auf Bücher, das Buch perfekt abgerundet.
Ich musste die ganze Zeit lächeln, weil es so unfassbar süß ist oder lachen, weil es lustig ist. Ich bin einfach nur total begeistert und dieses Buch ist bisher mein Jahreshighlight.
Anny schafft es in ihren Büchern eine Wärme rüberzubringen und dass man sich einfach nur Wohlfühlt.
Die Story startet mega. Wir kriegen sofort ein mega Einblick wie das Buch sein wird, was sehr geil war. Ich habe alles geliebt. Die Tension, die Anziehung und die Lovestory. Die Charakterentwicklung von Mason war nur schmackofatz. Die ganze Referenzen zum Bookie da sein war cute, habe zwar nicht alle Buchreferenzen verstanden aber egal. Manchmal hat mich Fiona echt aufgeregt, sie ist eine gute Freundin von Paige aber GURL. Also echt, ich könnte nicht mit Fiona befreundet sein 😭 Aber sie passt zu Paige sehr. Du Helena- du hast so sehr eine Kugel gedodged, ich wünsche dir viel Glück und hoffentlich findest du der zu dir passt 🫠🫣 Anny- du kannst nicht einfach so droppen das da mehr zwischen Austin und Jordan war und dann uns nicht mehr geben 😭 Ich habe die TW gelesen und wusste was passiert mit Austin aber trotzdem kam das wie ein Hammer auf dem Kopf und hat mich emotional zerstört. Die Message im Buch war super- dass nicht immer alles deine Schuld ist obwohl es dir eine kleine Stimme im Kopf sagt. Du bist nicht an alles schuld!
Dieses Buch hat mich mehr als begeistert und hat es geschafft, dass ich es kaum zur Seite legen wollte. Auf der einen Seite ist es super humorvoll und hat mich oft zum lachen gebracht. Aber auf der anderen Seite ist es einfach so so 🥵🔥🌶️ Oftmals mag ich diese Szenen in Büchern nicht so gerne und überspringe sie dann einfach mal, aber hier, ohja, hier war ich mehr als in to it 😂
Dennoch habe ich Kritik an der Geschichte. Ich mag es sehr gerne wenn es Anspielungen auf andere Bücher gibt, insbesondere wenn man sie selbst verschlungen hat, aber für meinen Geschmack gjbt es davon in dieser Geschichte einfach viel zu viel, insbesondere am Anfang. Gerade zu Beginn der Geschichte gab es jede Menge Anspielungen in kürzester Zeit und gefühlt in jedem zweiten Satz einen Hinweis darauf wie Paige irgendwas markieren würde. Das hat mich mehr als einmal mit den Augen rollen lassen und ich hatte schon die Befürchtung das mir das das Lesevergnügen vermiesen würde. Glücklicherweise wurde es im weiteren Verlauf etwas weniger, aber dennoch immer noch zu oft.
Ein neues Buch von Anny Thorn? Das musste natürlich so schnell wie möglich bei mir einziehen. Ich mochte schon „Ice Ice Bookie“ so gerne, generell alle Bände der Aston-Beavers-Reihe, und als ich von „Bookmates“ hörte, ein Buch für alle Buchliebhaber, freute ich mich noch mehr darauf.
Die Innengestaltung ist ein Traum für jedes Bookie-Herz. Ob annotierte Textstellen, Katzen-Zeichnungen, die Cover-Seiten des „Bookish“-Magazins, oder die ganzen „Reallife“-Lovestorys.. Die vielen Buchliebe-Details haben mir auch ganz gut gefallen.
Die Lovestory zwischen Paige und Mason hat mir auch ganz gut gefallen. Ich habe die liebevollen, kleinen Momente zwischen Paige und Mason gerne gemocht. Anny Thorn schickt dich als Leser auf eine emotionale Achterbahnfahrt mit den beiden, und versprüht somit auch tolle Boss-Romance-Vibes.
Mir hat auch die Idee der „Bookmates“-App, eine Partnerbörse für Bookies, super gefallen. Ich konnte den Aufbau dieser App praktisch live miterleben, als säße ich selbst dabei.
Fazit: Dieses Buch lässt viele Bookie-Herzen höher schlagen – Buchliebe pur ..♥
Für die jüngere Generation ist das Buch vielleicht genau das Richtige. Für mich persönlich war es allerdings einfach nur anstrengend und hat mich teilweise wahnsinnig gemacht.
Außerdem wiederholen sich meiner Meinung nach sehr viele Wörter und Formulierungen. Wahrscheinlich ist das bewusst so geschrieben worden und gehört zum Stil des Buches, aber für mich hat es den Lesefluss eher gestört.
Leider konnte mich die Geschichte bis Seite 60 nicht überzeugen, deshalb habe ich es abgebrochen.