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Emilia Capelli und Mai Zhou werden an den Tatort eines mysteriösen Doppelmordes Im elften Stock eines Frankfurter Luxushotels liegen die Leichen des Unternehmers Peter Klatt und seiner Frau Ramona. Beide wurden durch einen gezielten Schuss in die Stirn getötet. Das etwa zehnjährige asiatische Mädchen, das sie bei sich hatten, ist seit der Bluttat spurlos verschwunden. Noch im Hotel läuft das völlig verstörte Kind Emilia in die Hände. Zurück im Präsidium scheint durch eine Zeugenbefragung endlich Licht ins Dunkel zu kommen. Doch ein unaufmerksamer Moment, und die kleine Kaylin verschwindet erneut …

448 pages, Kindle Edition

First published January 23, 2015

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About the author

Judith Winter

10 books2 followers

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Displaying 1 - 7 of 7 reviews
Profile Image for Marie Käfer.
273 reviews10 followers
April 10, 2015
Meine Meinung:
Inhalt
Wieso verschwindet nur das 10-Jährige Mädchen Kaylin ständig und vor allen Dingen: Wo mag sie sich aufhalten? Em und Zhou sind der Verzweiflung nahe, denn nicht nur, dass sie einen Doppelmord aufklären müssen, nein, sie tappen auch was den Aufenthaltsort des Mädchens betrifft, völlig im Dunkeln.
Das Ermittlerduo muss einiges ans Tageslicht bringen, damit sie Kaylin und der Auflösung des Falls näher kommen, doch werden sie es überhaupt schaffen?

»Woher ihre Freundin die Energie nimmt, von morgens bis abends durch Felder, Wald und Wiesen zu streifen, ist Mellie völlig schleierhaft. Sie selbst würde sich am liebsten irgendwo in einer kühlen Ecke verkriechen und ein Buch lesen.«
Zitat aus: "Lotusblut"

Charaktere
Em ist eine knallharte Ermittlerin. Was sie will, bekommt sie und dabei ist es ihr auch völlig egal, was die Anderen über sie denken. Sie hat sich im Laufe der Zeit ein richtig dickes Fell zugelegt, welches auch nötig ist, um in diesem Beruf, in dem es nur so von Männern wimmelt, auch ernst genommen zu werden. Doch, wie sollte es anders sein: Hinter ihrer harten Schale, befindet sich ein ebenso weicher Kern.
Zhou möchte alles richtig machen und handelt dabei meist nach den Vorschriften. Meist deshalb, weil sie die Vorschriften, seit sie mit Em zusammenarbeitet auch mal einfach links liegen lässt. Zwar bereitet ihr dies ein paar Bauchschmerzen, diese sind jedoch schnell wieder abgeheilt.
Zhou handelt erst, wenn sie sich die Dinge noch mal durch den Kopf hat gehen lassen.

»Das Leben, Zhou Nusheng", sagte er im selben ruhigen Tonfall wie zuvor, "ist ein Ozean an Möglichkeiten. Aber wenn man lange genug die Strömung studiert, erkennt man, welche Kräfte und Gelegenheiten den Fluss des Wassers lenken."«
Zitat aus: "Lotusblut"

Gesamt
Judith Winter schafft es, ihre Leser an das Buch zu binden und es nicht mehr aus der Hand legen zu wollen. Ihr Schreibstil ist außerordentlich gut und weist ein enormes Tempo auf.
Die Geschichte nimmt rasant an Fahrt auf. Man möchte wissen, warum sich die Morde zugetragen haben und natürlich ebenfalls, wo das Mädchen nur stecken könnte.
Erzählt wird dieser Thriller aus verschiedenen Sichten, was ich sehr interessant fand. Nicht nur die beiden Ermittlerinnen ergreifen das Wort, nein, wir begleiten auch die kleine Kaylin auf ihren Weg und bekommen ihre Gedankengänge mit. Diese scheinen auf den ersten Blick etwas wirr und man weiß nicht, was sie zu bedeuten haben, doch irgendwann lichtet sich die Wolkendecke und man bekommt einen äußerst gelungenen "Aha-Effekt" vor die Füße geworfen...
Bis es so weit ist, müssen sich die einzelnen Erzählstränge allerdings erst noch zu einem Ganzen zusammen fügen...
Besonders gut finde ich Em, die mir mit ihren Gedankengängen sehr oft ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat.

»Emilia Capelli, genannt Em, verschränkte demonstrativ die Arme vor der Brust. Sie hatte Hunger. Sie hatte Kopfschmerzen. Ihr gegenüber saß Zhou und wartete auf etwas, das sie nicht zu geben bereit war. Und was noch weit unangenehmer war: Sie musste dringend aufs Klo. Kurz gesagt: Sie hatte einen rundum gelungenen Abend.«
Zitat aus: "Lotusblut"

Ihre offene und trockene Art mochte ich schon in "Siebenschön". Sie ist einfach wie sie ist und versucht sich durchzusetzen, was ihr bei einem solchen Charakter auch stets gelingt. Ihre Beziehung zu ihrer Partnerin Zhou hat sich verändert. Zwar sind sich die Beiden noch nicht so nah, wie es andere Ermittler vielleicht sind, doch ich denke, dass sich das im Laufe dieser Reihe noch ändern wird. Die Zwei beäugen sich noch etwas misstrauisch und wissen nicht so recht, wie sie miteinander umgehen sollen und doch sind sie ein echt gutes Team und ergänzen sich echt großartig. Em, die gerne mit dem Kopf durch die Wand möchte und Zhou, die sie gern mal zurück halten würde. Meist ist es Em, die ihre Kollegin mitreißt und die Vorschriften einfach mal eben links liegen lässt. Ich kann sagen, dass mir die Beiden absolut sympathisch sind und, was mir enorm wichtig ist: Absolut authentisch rüber kommen.
Der Fall, in dem Zhou und Em ermitteln hat es in sich. Es wurde ein Ehepaar ermordet aufgefunden, deren Tat natürlich aufgeklärt gehört. Doch zu allem Überfluss ist die Zeugin, wegen einer Unachtsamkeit auf einmal wieder verschwunden. Bei dieser Zeugin handelt es sich um die zehn Jährige Kaylin. Wo mag sich das Mädchen aufhalten? Warum ist es von der Polizei weggelaufen? Und was hat das alles mit dem Mord zu tun? Bis wir dies erfahren, erleben wir eine enorm spannende Geschichte die, wie schon gesagt, auktorial aus verschiedenen Sichten geschildert wird. Erneut führte mich Judith Winter in verschiedenen Sackgassen und ließ mich sprachlos zurück. Ich habe keine Ahnung, wie sie es schafft, mich immer wieder absolut im Dunkeln tappen zu lassen, denn ich hatte zu keiner Zeit irgendeinen blassen Schimmer, warum sich das alles so zugetragen hat. Für mich jagte ein Höhepunkt den nächsten und ließ mir kaum Zeit Luft zu holen.
Am Ende hat mich die Auflösung von allem genau so überzeugen können, wie das gesamte Buch. Ich bin schon sehr gespannt wann es mit Em und Zhou weiter gehen wird.


In Kürze:
Positiv
Ich mag den temporeichen Schreibstil von Judith Winter sehr.
Verschiedene auktoriale Erzähler.
Sehr spannend.
Unvorhersehbar.
Die Ermittlerinnen sind äußerst sympathisch.
Gelungene Auflösung, auf die ich niemals gekommen wäre.

Negativ
Nichts


Fazit:
"Lotusblut" lässt sich sehr leicht lesen und ist von der ersten bis zur letzten Seite äußerst spannend. Gespickt wurde der überaus gute Plot mit einem sehr außergewöhnlichen Ermittlerpärchen, welches mir mit ihren Wortgefechten sehr viel Freude bereitet hat.

Reihe:
1. Siebenschön
2. Lotusblut

© www.mybooksparadise.de
347 reviews
December 3, 2021
Ich hatte von der Autorin bis dato nichts gehört und war überrascht, wie gut mir das Buch gefällt. Spannend erzählt, interessante Charaktere, Leseempfehlung.
237 reviews1 follower
June 30, 2015
Nachdem ich den ersten Band um die beiden Ermittlerinnen Mai Zhou und Emilia Capelli extrem gelungen fand, war ich nun natürlich auch sehr neugierig auf diesen zweiten Band, der allein schon durch den Klappentext eine interessante Story verspricht. Vor allem wohl auch, weil ich irgendwie gespannt war, wie es zwischen Em und Zhou weitergehen wird, da ihre Partnerschaft als Ermittlerteam im ersten Band noch keinen zu guten Start hatte, da beide doch sehr eigensinnige Persönlichkeiten sind.

Extrem interessant an diesem Band finde ich allein den Aspekt, dass ein kleines asiatisches Mädchen so stark daran beteiligt ist, da Zhou als Chinesin natürlich da eine Brücke bauen können sollte, da beide Chinesisch sprechen. Jedoch ist der Umgang mit Kaylin, die zudem immer wieder verschwindet und gesucht werden muss, nicht gerade einfach. Dabei finde ich es extrem gut dargestellt, wie anders dieses Kind, durch seine Erziehung und das, was sie in ihrem Leben bisher so alles erfahren hat, in ihrem Verhalten und Denken ist. Man merkt einen typisch asiatischen Einschlag und in gewisser Weise eine Vernunft und ein gutes Benehmen, was für mich zwar von der Sache her etwas sehr japanisches ist, aber es passt einfach. Gerade diese sehr unkindliche Art, macht es Em und Zhou aber ziemlich schwer, zum einen das Kind in der Großstadt, die es nicht kennt, zu finden und zum anderen, wenn sie denn mal in ihrer Nähe ist, mit ihr zu kommunizieren, denn sie handelt einfach extrem bedacht.

Dazu kommt dann noch, dass sich das BKA in den Fall der beiden einmischt und sie ziemlich viele Steine in den Weg gelegt bekommen, welche die Ermittlungen für den Leser durchaus eher spannender machen, auch wenn ich zugeben muss, den eigentlichen Fall vernachlässigen die beiden Ermittlerinnen doch ziemlich, auch wenn Kaylin irgendwie dazu gehört, erfährt man vom Mord zu Beginn eher ziemlich wenig und es konzentriert sich alles sehr auf Kaylin. Der Fall bleibt daher zwar spannend, aber zwischendrin habe ich mich auch schon gefragt, ob sie sich nun gar nicht mehr um ihren eigentlichen Fall kümmern wollen.

Es ist ebenfalls sehr interessant, was man zu Em und Zhou noch erfährt, wobei ich es auch super finde, dass die beiden sich in diesem Band etwas mehr annähern, da sie, wenn auch in gewissen Punkten unterschiedlich, wie ich finde, eigentlich ziemlich ähnlich sind. Vor allen Dingen aber auch die Aspekte um Ems Vergangenheit, von denen man doch so einiges erfahren hat, fand ich sehr gelungen. Ein bisschen schade ist nur, kenne man den ersten Band nicht, dann versteht man teils nicht so gut, warum Em und Zhou sich verhalten, wie sie es tun.

Was mich einzig etwas gestört hat, war das Ende, welches dann doch etwas plötzlich und abgehackt war für mein Empfinden. Ich hatte teile der Lösung zwar schon deutlich vor Em und Zhou raus und fast schon die gesamte Auflösung einige Seiten bevor die beiden auch nur im Ansatz zur Lösung gekommen sind, aber trotzdem tappten sie mir zuvor so lange im Dunklen, dass es dann doch alles plötzlich sehr schnell ging.

Allgemein aber eine sehr gelungene Fortsetzung, vor allen Dingen durch Kaylin, die ich jedem Thrillerfan, der es nicht unbedingt allzu schockierend und blutig benötigt, nur empfehlen kann.
Profile Image for Angi.
167 reviews2 followers
November 25, 2015
Die Geschichte:
Im zweiten Teil der Thrillerreihe müssen die beiden jungen Frankfurter Kommissarinnen Emilia und Mai einen sehr kniffligen Fall lösen: die 10-jährige Kaylin wird von einem Ehepaar entführt, das kurz darauf erschossen wird. Em verfolgt den Killer noch, kann ihn aber nicht festnehmen. Die chinesischen Adoptiveltern des Mädchens geben sich sehr verschlossen und zu allem Überfluss schaltet sich auch noch das BKA ein.
Als Kaylin dann plötzlich selbst aus dem Krankenhaus flieht, steht endgültig fest, dass mehr hinter der Sache steckt als eine misslungene Entführung. Die Kleine will gar nicht zurück zu ihren Adoptiveltern. Em und Zou dürfen aber leider nicht mehr offiziell ermitteln, ihnen wurde der Fall entzogen.
Währenddessen wird Em auch noch von den Geistern ihrer Vergangenheit verfolgt: als sie im gleichen Alter war wie Kaylin fand sie zusammen mit einer Freundin ihre erste Leiche. Bis heute wurde dieser Mord nicht aufgeklärt …

Meine Meinung:
Diese Bücherreihe finde ich einfach super, denn Judith Winter gelingt mit ihrem eindrücklichen Schreibstil eine wundervoll lebendige Atmosphäre, in die man vollkommen eintauchen und für einen Moment den Alltag vergessen kann.
Der konstant hohe Spannungsbogen sorgt außerdem dafür, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen will.

Emilia und Mai habe ich in “Siebenschön” schon fest ins Leserherz geschlossen. Sie sind zwei Frauen, die auf den ersten Blick sehr stark wirken, doch auch sie haben mit verschiedenen persönlichen Problemchen zu kämpfen. Ihre Gefühlswelt ist ein wichtiger Bestandteil der Story und macht die Figuren noch lebendiger und authentischer.

Besonders Emilia hat es diesmal nicht leicht, denn sie erinnert sich immer wieder an ihre Vergangenheit: als Zehnjährige fand sie mit ihrer Freundin Melli einen toten Jungen in einem See. Melli konnte dieses Erlebnis anscheinend nie richtig verarbeiten und rutschte in die Alkohol- und Drogensucht ab.
Dass man Em die Ermittlungen entzieht, macht ihr auch sehr zu schaffen. Vor allem, weil sie Kaylin beschützen will und gern auf ihr Bauchgefühl vertraut. Entgegen vieler Widerstände setzt sie sich über diverse Anweisungen hinweg und geht ihren eigenen Weg, der nicht immer ungefährlich ist.

In “Lotusblut” geht es etwas weniger blutig zu als im ersten Teil der Reihe. Trotzdem fehlt es niemals an Spannung, die alleine schon dadurch aufrecht erhalten wird, weil man das Geheimnis von Kaylin ergründen möchte. Sie ist ein ganz besonderes Mädchen, das manchmal beinahe etwas unheimlich wirkt durch ihre scharfen Sinne und die Art, wie sie sich in ihrer Umgebung bewegt.

Etwas schade fand ich, dass Em und Mai sich am Ende des Buches immer noch siezen, hoffentlich werden sie sich im dritten Band endlich eingestehen, dass sie eigentlich gute Freundinnen sein könnten.

Fazit:
Eine tolle durchdachte Story mit vielen Facetten und Irrwegen macht dieses Buch zu einem wirklich fesselnden Lesevergnügen!
Profile Image for Jasbr.
932 reviews13 followers
January 2, 2016
Nachdem mir "Siebenschön" sehr gut gefallen hat, habe ich mich richtig auf "Lotusblut" gefreut. Und obwohl das Buch nicht so spannend ist wie der erste Teil, hat es mir doch ganz gut gefallen.
Schön fand ich, dass Em langsam etwas positiver zu Mai steht und nicht die ganze Zeit versucht, ihre Partnerin bloßzustellen oder ähnliches. Auch wenn die beiden nach diesem Fall noch keine dicken Freundinnen sind, kann ich mir vorstellen, dass da noch was im Laufe der Serie passiert :)
Allerdings muss ich zugeben, dass ich anfangs etwas schwer in das Buch hineingekommen bin. Es gab einige Perspektivenwechsel, aus denen ich nicht wirklich schlau geworden bin, sodass ich anfangs nicht wirklich gefesselt war.
Die asiatische Thematik wiederum gefällt mir gut, vor allem weil so - Achtung, Klischee!! - Mai ihre ganzen Stärken ausspielen kann. Überhaupt nimmt Mai diesmal eine große Rolle ein, denn man erfährt mehr über sie und ihre Persönlichkeit. Auch ihre Zerrissenheit aufgrund der Diskrepanz zwischen ihren Wurzeln und ihrer eigentlichen Heimat wird sehr gut dargestellt.
Das Ende kam dann für mich doch etwas schnell. Man hatte sich gerade sehr gut in die unterschiedlichen Perspektiven und Charaktere eingelesen, da ging es auch schon auf die Auflösung des Falles zu. Von dieser war ich dann doch etwas enttäuscht.
Trotzdem ist es ein nettes Buch, vor allem, wenn man "Siebenschön" schon gelesen hat!
Profile Image for miss.mesmerized mesmerized.
1,405 reviews42 followers
January 24, 2015
Ein Doppelmord an einem Unternehmerpaar in einem Frankfurter Hotel wirft Fragen auf: wer heuert einen präzisen Auftragskiller an, um zwei unbescholtene Bürger zu ermorden und wer ist das chinesische Mädchen, das bei ihnen war. Die Kleine weigert sich mit Emilia Capelli und Mai Zhou zu reden. Offenbar aus Angst. Ihre vermeintlichen Stiefeltern treiben sie zur heimlichen Flucht aus dem Krankenhaus und auf die Suche nach Hilfe in der fremden Stadt. Die Kommissarinnen werden gleichzeitig vom BKA ausgebremst, sind sie doch in die Quere einer lange geplanten Aktion gegen Schmuggler geraten. Doch von Anzugträgern lassen sich die toughen Frauen nicht lange aufhalten. Auf eigene Faust ermitteln sie weiter und folgen der Blutspur durch die Bankenmetropole.

Einmal mehr kann Judith Winter mit dem ungewöhnlichen Ermittlerinnenduo zu 100 % überzeugen. Die Protagonistinnen haben Ecken und Kanten, sind nach wie vor zwar ermittlungstechnisch gut eingespielt, auf der persönlichen Ebene kämpfen sie miteinander um gegenseitige Anerkennung. Der Fall ist spannend bis zum Schluss, wird sauber und logisch geklärt und hat die exakt richtige Menge an Nebenkriegsplätzen, um weder unnötig kompliziert noch flach zu werden. Die Perspektivenwechsel schaffen ein hohes Tempo, was hervorragend zum Genre passt.

Fazit: Einmal Mehr beste Unterhaltung.
Profile Image for Steffi.
3,281 reviews183 followers
April 28, 2015
2.5

Ich habe mich eigentlich sehr darauf gefreut mal wieder einen spannenden Thriller zu lesen, da das Genre in letzter Zeit von mir leider etwas vernachlässigt wird.

Doch "Lotusblut" konnte mich leider nicht überzeugen. Das Spannungslevel war viel zu gering und auch den Fall an sich fand ich nicht sonderlich interessant. Die Ermittlungen gingen ziemlich schleppend voran und es gab wenig Ermittlungsarbeit. Die beiden Polizistinnen schienen immer zufällig über alles zu stolpern. Erst am Ende gab es paar nicht erwartete Wendungen, aber das Ruder herumreißen konnten sie für mich leider auch nicht mehr. Außerdem waren es für mich zu viele Schauplätze, die am Ende nicht immer zu der eigentlichen Auflösung passten.

Am Anfang empfand ich Emilia und Zhou als erfrischend anders und leicht frech, einfach mal ein anderer Typus Ermittler, aber für das junge Alter, inbesondere von Emilia, fand ich das Verhalten irgendwann nicht mehr passend.
Displaying 1 - 7 of 7 reviews

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