Verbrechen aller Art üben auf Menschen eine besondere Faszination aus, aber wer würde darauf kommen, dass das Böse gleich hinter dem Gartentor lauert? Wirft man einen Blick in den Mikrokosmos zwischen Beet und Topf, kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Denn von Insekten über Pflanzen bis hin zu kleinen Säugetieren – der Garten ist voller Verbrecher! Werde zum Kommissar im eigenen 20 Fälle vom Vandalismus bis zum heimtückischen Mord sind zu lösen. Wer ist verdächtig? Lässt sich der Täter anhand seiner biologischen Merkmale überführen? Welches Motiv hatte er? Geh' auf Spurensuche! Oder schlägst du dich etwa auf die Seite des Bösen, um Blattläuse, Schnecken und Co. loszuwerden?
Die Autorin beschreibt im Buch die kriminellen Machenschaften, die sich in ihrem Garten abspielen. Und bei kriminellen Machenschaften denken wir natürlich alle an vertrocknende Sukkulenten, absterbende Lilien oder besetzte Insektenhotels. So oder so ähnlich sind die “Kriminalfälle”, welche die Autorin in ihrem Buch beschreibt. Es wird ein Tathergang beschrieben, einige Verdächtige hervorgehoben und die Tat zum Schluss aufgeklärt.
Ich lese sehr gerne Sachbücher und vor allem diejenigen unter ihnen mit einer speziellen Prämisse gefallen mir zumeist gut. Auch dieses Buch konnte mich mit seiner humorvollen Spezialisierung locken. Tatsächlich war es faszinierend, wie die Aufmachung der Fälle dafür gesorgt hatte, dass vollkommen banale Gegebenheiten aus dem Garten hochspannend aufgezogen wurden. Die Fakten im Buch waren sehr interessant und ich habe gerne mitgerätselt, welcher Kriminelle denn nun dahinter steckt. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass es manchmal viel zu offensichtlich war, wer für die Tat verantwortlich war. Mein Tipp dafür ist übrigens, sich die “Detaillierte Täterbeschreibung” erst durchzulesen, nachdem man sich die Verdächtigen angeschaut hat. Die ironische und witzige Art, mit der das Buch geschrieben ist, sorgt dafür, dass es sich ganz herrlich weglesen lässt.
Dieses Buch schafft es, Alltagssituationen im Garten auf humorvolle Art zu kleinen True Crime Fällen zu stilisieren. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen.
Mafiöse Strukturen im eigenen Garten Elke Schwarzer erbringt die ultimativ unschlagbaren Beweise. Nicht die Literatur, nicht Hollywood, nein, das Leben schreibt die spannendsten Krimis und Thriller. Und sie geschehen gleich in unserem Garten, ob bei Tag oder Nacht. Sie greift 20 Fälle auf, aus dem Tier- und Pflanzenreich, baut sie wie Fallakte auf, mit Tatort, Indizien, Zeugenvernehmungen, Verdächtigen und schließlich Lösung des Falls. Unterhaltsam, spannend und mit einem fantastischen Blick fürs Detail führt uns Schwarzer an die Fälle ran. Das Schöne: Sie erklärt auch, wie es zu der “Tat” kommt, beschreibt den Täter und seine Motivation - meistens Heißhunger - und damit nicht genug, sie erklärt uns, wie wir selbst “Beihilfe zur Tat” leisten können. Ob Käfer, Fliegen, Vögel (da sind anscheinend manche Meisenarten besonders kriminell zu Wege), Waschbären, Mäuse, Pflanzen, Kröten, Ameisen, Läuse, und ja, sogar der Mensch werden da als Übeltäter entlarvt. Jedes Kapitel hat einen humorvollen Titel, wie “Krawall im Kräuterbeet”, "Schlankheitskur für die Fette Henne”, “Der apokalyptische Schneckenreiter” oder mein Favorit “Summ mir das Lied vom Tod”. Diese Titel erhöhen die Neugier der Lesenden auf den Mordanschlag oder Raub, oder erinnern uns an manche unserer eigenen Laster: “Nächtliche Heißhunger-Attacken”. Wer kann da diesem Buch widerstehen? Die Aufnahmen sind wunderschön und exakt, so dass wir Sympathie für die Täter entwickeln können. OK, ich tue mich schwer, eine Kröte als sympathisch zu empfinden, aber wie Elke Schwarzer zeigt, hat auch sie ihre Daseinsberechtigung. Ich oute mich: ich bin eine von jenen, die Blattläuse vernichten. Vor allem, wenn ich Holunderblütendolden für Sirup pflücken will. Oder Nacktschnecken aus dem Salatbeet entfernt und sie den Hühnern hinwirft! Aber dieses Buch eröffnet neue Perspektiven. Fällt mir zwar schwer, an ihre Existenzberechtigung zu glauben, aber “Im Zweifel für den Angeklagten” (Nur bitte nicht auf meiner Holunderblütendolde). Immerhin, so weit war ich schon vor diesem spannenden Buch: Ich entferne keine Raupen mehr von Brennnesseln, denn daraus werden die wunderschönen Tagpfauenaugen, Kleiner Fuchs oder Admiral, Schmetterlinge, die in den letzten Jahren leider Seltenheitswert haben. Der Ulmer Verlag hat einen Meistergriff mit diesem Buch getan.
Der heimische Garten - eine grüne Oase und zudem ein wundervoll friedlicher Ort der Ruhe. Mal ehrlich, wer denkt da schon an Verbrechen und vermutet gar Ganoven in Stauden und hinter sämtlichen Hecken? Zeit, einmal genauer hinzuschauen, sich hinter Töpfen auf die Lauer zu legen, Tatverdächtige unter die Lupe zu nehmen und mit Elke Schwarzer nicht nur den „Mord im Nacktschnecken-Milieu“ aufzuklären.
„Was für eine genial-kreative Idee, Wissen, rund um Flora und Fauna im eigenen Garten, so aktuell und spannend zu vermitteln!“ Das war so ziemlich mein erster Gedanke, als ich das Buch entdeckt habe. „Wahnsinn - von der ersten bis zur letzten Seite themengetreu, stylisch, informativ und absolut gut durchdacht.“ Das war dann mein zweiter Gedanke, beim ersten überfliegen und durchblättern der Seiten. Jetzt im Anschluss bin ich nicht nur von der Idee, Aufmachung und Umsetzung begeistert, sondern obendrein auch vom liebe- und humorvollen Schreibstil der Autorin und der gesamten Informationsvielfalt. Zwar hat es mich im ersten Moment etwas gestört, dass die gleichen Tatverdächtigen teilweise in mehreren Fällen wiederholt vorkamen, fand es dann aber doch gar nicht mehr schlimm, als mir klar wurde, dass sich die Informationen gar nicht wiederholen, sondern schlussendlich nur das „Täterprofil“ weiter vervollständigt wird. Eine absolut runde Sache!
Fazit: Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder Naturliebhaber mit „Herz, Humor & Spürsinn“ dieses Buch einfach nur lieben wird! Ich für meinen Teil hatte jedenfalls sehr viel Spaß und Freude beim Lesen und Bestaunen der tollen Fotos und Illustrationen, konnte jede Menge dazulernen und hatte durchweg spannende und unterhaltsame Lesestunden.
Auch zum Verschenken an Gartenliebhaber sicher eine schöne Idee, ist mal was Anderes!
Dieses Buch ist kein klassischer Krimi, sondern ein humorvoll erzähltes Natur- und Gartensachbuch, das seine Inhalte clever in eine kriminalistische Rahmenidee verpackt. Elke Schwarzer schildert alltägliche „Tatorte“ im Garten wie angefressene Pflanzen, verschwundene Blätter oder mysteriöse Spuren und geht diesen Fällen wie eine Ermittlerin nach. Dabei werden mögliche „Täter“ wie Nacktschnecken, Insekten oder andere Gartenbewohner vorgestellt, ihre Motive erklärt und das Geschehen biologisch fundiert aufgelöst.
Der Stil ist locker, verständlich und mit Augenzwinkern geschrieben, sodass auch Leser*innen ohne biologisches Vorwissen problemlos folgen können. Besonders gelungen ist die Verbindung aus Unterhaltung und Wissensvermittlung: Man lernt viel über ökologische Zusammenhänge, ohne dass es belehrend wirkt. Fotos und Illustrationen unterstützen die Beobachtungen sinnvoll.
Wer einen spannenden Roman erwartet, wird hier allerdings nicht fündig, der Reiz liegt klar im konzeptionellen Ansatz und der liebevollen Beobachtung der Natur, nicht in einer durchgehenden Handlung. Für Gartenfans, Naturinteressierte und Leser*innen, die Sachbücher mit kreativer Idee mögen, ist das Buch jedoch eine sehr kurzweilige Lektüre.
Originell, lehrreich und charmant, mit kleinem Abzug, weil der Krimi-Aspekt eher Stilmittel als Spannungstreiber ist.
Wer hat meine Erdbeeren gefressen? Ich ermittle sofort.
Mord im Nacktschnecken-Milieu ist ein kreatives Sachbuch von Elke Schwarzer. Mit viel schwarzem Humor. Denn es geht um Sachen wie: Wer hat hat einen Teil des Blattes „leer“ gemacht? Also geht es um die geheimnisvollen Fälle im Garten, die der Leser selbst lesen darf. Und die Täter? Das sind Insekten, Pflanzen, Schnecken und kleine Tiere. Sie wohnen alle im Garten. Dabei gibt es 20 Fälle, die spielerisch, informativ und humorvoll sind. Also kein Krimi sondern ein Gartensachbuch mit Detektivcharakter.
Die Überschrift ist ein Beispiel, denn bei mir im Garten werden die Erdbeeren gefressen, sie haben eine Schleimspur (also die Blätter und die Reste).
Ich finde das Buch sehr unterhaltsam. Bei dem seltsamen Wetter (Elli, Finja, Gunda) ist das schön, wenn man sich aufs Sofa legen kann und solche kurzweiligen Bücher lesen kann. Mir gefällt die Aufteilung, die Bilder, die Idee, einfach alles rundherum.
Die Autorin ist bekannt für weitere tolle Bücher.
Gerne vergebe ich Elke Schwarzer mit Mord im Nacktschnecken-Milieu 5 Sterne und mein Kompliment an den Ullmer Verlag für die tolle Gestaltung.
Der Mörder ist (nicht) immer der Gärtner Das Buch "Mord im Nacktschneckenmilieu" vermittelt auf äußerst spannende und unterhaltsame Weise Wissen zu Flora und Fauna. Anhand von Kriminalfällen, die sich im eigenen Garten zutragen können, wird so mancher zum Detektiv und sicher auch seinen Garten mit anderen Augen betrachten. Es ist in 20 Kriminalfälle gegliedert, die von Einbruch über Diebstahl bis zum Mord reichen. Beschrieben werden Tatort, Indizien, Zeugen und Verdächtige. Dann werden Täter und Motiv präsentiert. Als Täter kommt fast jeder in Frage: Pflanzen, diverse Tiere sowie der Mensch - nicht nur der Gärtner. Elke Schwarzer versteht es, Wissen auf witzige und humorvolle Art zu vermitteln. Dabei setzt sie den juristischen Jargon gekonnt ein. Wunderschöne Bilder und Zeichnungen ergänzen den Text. Das Buch ist auch farbig schön und übersichtlich gestaltet und wirkt versehen mit Lesebändchen sehr hochwertig. Wer die Natur liebt, wird begeistert sein und das Buch sicher häufiger zur Hand nehmen. Ich finde es sehr gelungen.
Zum Inhalt: Verbrechen gibt es nicht nur bei den Menschen, nein auch im heimischen Garten oder öffentlichen Parks gibt es Mord und andere Verbrechen, die nicht an Menschen oder von Menschen verübt werden. In zwanzig Fällen wird hier sowohl das Verbrechen untersucht, mögliche Täter analysiert, der Täter samt Motiv gestellt. Meine Meinung: Am Ende des Tages ist dieses Buch eine Art Sachbuch zum Thema heimischen Tier- und Pflanzenwelt und welche Schäden wodurch ausgelöst werden und warum. Aber selten wurde ein Sachbuch so amüsant rüber gebracht. Mehr als einmal habe ich herzhaft gelacht, aber nebenher auch viel gelernt, weil ich viele der vorgestellten Tier oder auch Pflanzen nicht mal kannte. Dazu gibt es viele Fotos der möglichen und tatsächlichen "Täter" und natürlich auch der Opfer. Das ganze Buch wirkt sehr hochwertig und mir hat das Buch richtig Freude gemacht. Ganz klare Leseempfehlung. Fazit: Super gemachtes Sachbuch
Verbrechen im Garten „Mord im Nacktschnecken-Milieu“ von Elke Schwarzer ist ein sehr unterhaltsames und einfallsreiches Buch, welches zwanzig geheimnisvolle Fälle aus dem Garten behandelt. Die humorvolle Weise ist sehr ansprechend und gleichzeitig erhält man viele Informationen. Die Täter in diesen Fällen sind unter anderem Insekten, Schnecken, kleine Tiere und Pflanzen. Die Aufmachung des Buches ergänzt den Inhalt illustrativ sehr gut, des Weiteren sind zu jedem Fall Spuren und Zeugenaussagen vorgegeben und in Betracht kommende Verdächtige werden sodann vorgestellt. Am Ende eines jeden Falles wird der Täter dann genauer beschrieben. Durch die Gliederung in Form von Tatort, Indizien und Vorstellung der Verdächtigen macht das Lesen viel Spaß und ermöglicht den Lesenden einen Zugang zu den Themen Natur und Garten. Ein wirklich originelles sowie informatives Buch für Gartenfreunde und für all jene, die es vielleicht durch dieses Buch werden!!
Kleine Dramen im Beet – ganz groß erzählt „Mord im Nacktschnecken Milieu“ hat mich sofort abgeholt. Nicht, weil es ein Krimi wäre – das ist es nicht –, sondern weil Elke Schwarzer es schafft, die alltäglichen Rätsel im Garten so charmant zu erzählen, dass man plötzlich selbst wie eine Ermittlerin durchs Beet geht. Der Ton ist warm, witzig und nie belehrend. Man merkt, dass hier jemand Natur liebt und Humor als Werkzeug benutzt, nicht als Deko. Die Fälle sind kurz, originell und überraschend lehrreich. Dazu kommt eine wirklich schöne Gestaltung, die das Buch zu einem kleinen Genuss macht. Wer allerdings eine durchgehende Handlung erwartet, wird hier nicht fündig. Es ist eher ein Spaziergang durch 20 kleine Garten Tatorte – und genau das macht den Reiz aus. Fazit Ein liebevoll gestaltetes, kluges und humorvolles Naturbuch, das den Blick auf den Garten verändert. Kein Krimi – aber ein Vergnügen für alle, die gern genauer hinsehen.
Die Idee des Buches ist wirklich richtig cool. Es geht um verschiedene Tiere oder auch Krankheiten im Garten, die als Kriminalfälle dargestellt werden. Und das wird auch richtig cool durchgezogen. Es gibt immer Spuren und Zeugenaussagen, die beschrieben werden, wie beispielsweise runde Löcher in Blättern. Dann geht es weiter mit den Verdächtigen und es werden beispielsweise verschiedene Insekten vorgestellt und warum oder warum nicht diese dafür verantwortlich sein könnten. Am Ende wird dann der "Täter" nochmal einzeln genauer vorgestellt. Diese Struktur finde ich echt richtig cool und so hat mir das Buch sehr viel Spaß beim Lesen bereitet. Überhaupt finde ich es eine gute Möglichkeit, so vielleicht mehr Menschen für die Vorgänge und Lebewesen in der Natur bzw. im Garten zu begeistern und ihnen diese auf spannende und humorvolle Art näherzubringen. Außerdem sind die Fotos im Buch teilweise echt richtig toll und schon das Anschauen macht Spaß.