Ein Kuss im Mondlicht an einem thailändischen Strand bringt zwei Leben vom Kurs ab. Der fünfundzwanzigjährige Lester lässt das winterliche England hinter sich und reist nach Ko Lanta, um einen Junggesellenabschied zu begleiten – dort trifft er auf Silom, einen jungen Bootsmann, der Gezeiten besser deuten kann als Versprechen.
Lester wünscht sich den Mut, ehrlich zu sein; Silom sehnt sich nach einer Liebe, die er nicht verstecken muss. Die Buchten und Strömungen der Insel werden zu einer Landkarte dessen, was sie sagen können – und was nicht –, während Freunde und Familie den Druck erhöhen.
Zwischen ihnen stehen soziale Klassen, Kulturen, ein Ozean und die Zukunftsentwürfe, die ihre Familien von ihnen einfordern. Wenn die Gezeiten sie immer wieder zusammenführen, was wird jeder von ihnen riskieren, wenn Bleiben Verlust und Gehen Reue bedeutet?
Jern Tonkoi writes introspective LGBTQ+ fiction that spans genres but shares one emotional core: stories of longing, identity, and the quiet ache of becoming. Her work often explores queer lives caught between worlds—geographical, cultural, or internal—and the fragile beauty of connection across time. Split between Thailand and the UK, she writes with a cross-cultural eye and a lyrical touch. Her novels offer intimate portraits of love, friendship, and the spaces between people that make us human.