Wer einen leicht verständlichen Überblick über die abendländische Geschichte der Philosophie von den Vorsokratikern bis ins 20. Jahrhundert braucht, wird hier fü Dieses Buch bietet eine Kombination von Philosophiegeschichte und Lexikon in chronologischer Anordnung. Die wichtigsten Philosophen werden in sehr salopper Sprache vorgestellt. Der Aufbau mit Haupt- und Nebenartikeln lässt rasches Nachschlagen zu.
Sterbenslangweilig. Das Buch ist im Prinzip nur eine historische Darstellung der verschiedenen Persönlichkeiten in der Philosophie. Es handelt sich nach meinem Verständnis eher um ein historisches Buch. Dauernd wird in extremer Tiefe darauf eingegangen, wer wann warum wo von wem was gelernt hat. Zwar kann das für den einen oder anderen durchaus interessant sein. Allerdings stelle ich mir unter "Philosophie für Anfänger" eher eine einfache Zusammenfassung der verschiedenen Theorien vor, was für und was gegen diese spricht. Die tatsächlichen Inhalte werden hier aber nur stiefmütterlich, fast nur nebenbei erwähnt.
Es ist eine solide Einführung in die westlichen Philosophen und Philosophierichtungen, beginnend in der griechischen Antike und endend bei Camus bzw. Sartre. Es ist klar erkennbar in welchen Bereichen die Interessen des Autors liegen. Für mich waren jedoch einige Teile zu abgehoben bzw. zu kompliziert formuliert. Vielleicht hätte eine andere Gliederung oder die Benutzung von Diagrammen, Tabellen und Bilder für ein leichteres Verständnis gesorgt. Zudem hätte ich ein Glossar, in dem einzelne Begriffe kurz erklärt werden, sehr hilfreich gefunden.