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Femizidversuch: Wenn es um Macht statt um Liebe geht

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"Femizidversuch - Wenn es um Macht statt um Liebe geht" - das Buch von Henriette Wunderlich widmet sich dem viel diskutierten Thema "Femizid". Eine aufwühlende, sehr persönliche Geschichte von Macht, psychischen Missbrauch und einem Mordversuch.

230 pages, Paperback

Published January 12, 2026

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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for Halina Jereczek.
89 reviews
April 16, 2026
Das Buch gibt einen extrem guten Überblick über Partnerschaftsgewalt und den sozialen Kontext, in dem Femizide stehen. Verbunden mit der persönlichen Erfahrung von Henriette Wunderlich ist das Buch wirklich gelungen! Die am Anfang stehende Triggerwarnung sollte auf jeden Fall ernst genommen werden, denn der versuchte Femizid und die Tatnacht werden ausführlich beschrieben und auch mit Fotos der vernähten Wunden abgebildet. Ich bin sehr froh das Buch gelesen zu haben, auch wenn ich teilweise wirklich schlucken und Pause machen musste und nicht aufhören konnte, den Kopf zu schütteln. Danke liebe Henriette Wunderlich, dass du dich dem Thema Femizid widmest und anderen Menschen mit allgemeinen Informationen und persönlichen Erfahrungen so ein Bild gemalt hast.
Profile Image for Alex J..
15 reviews2 followers
February 1, 2026
Eine Frau kann nach außen stark wirken.
Eine Mann liebevoll und zuvorkommend.
Die Kinder fröhlich.
Doch was dieses Buch zeigt, ist die Realität, die wir gern ignorieren. Hinter der (häuslichen) Fassade sehen viele Welten grauer aus, als das bunt gezeichnete Leben.
Henriette berichtet in ihrem Buch von einer Geschichte, die sich in jedem Haushalt abspielen könnte. Die vielen Beispiele (von Fachfrauen kommentiert und eingeordnet) zeigen auf, wo physische und psychische Gewalt beginnt und wie sich diese (manchmal über Jahre) ihren Weg sucht und nicht auf den ersten Blick entdeckt wird. Weil sie sich maskiert, wie die Täter.
Und die Täter (im Falle des Femizids meistens Männer) von der Gesellschaft und dem Rechtssystem geschützt werden, während die weiblichen Opfer mit Häme (traurigerweise auch von anderen Frauen), Stigmatisierung und absurderweise mit der Schuldfrage konfrontiert werden.
Es muss sich etwas ändern - und dieses Buch trägt dazu bei.
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