Modernes Dornröschen voller Herzklopfen und Leidenschaft
Mia weiß, wie zerbrechlich ein Herz sein kann, denn einst hätte ihres beinahe aufgehört zu schlagen. Mit dreißig sehnt sie sich nach Freiheit und führt endlich ein selbstbestimmtes Leben ... zumindest fast. Ihre überfürsorgliche Mutter lässt sie kaum atmen und hat genaue Vorstellungen davon, was »das Beste« für ihre Tochter ist. Als der neue Nachbar Tate über ihr einzieht, gerät alles ins Wanken. Chaotisch, charmant, tätowiert - und Vater einer elfjährigen Tochter. Zwischen dröhnenden Bässen aus der Strip-Bar unter ihrer Wohnung und trubeligen Alltagssituationen prallen ihre Welten unsanft aufeinander. Er findet sie verklemmt. Sie findet ihn rücksichtslos. Doch ihr Herz kennt schon bald keine Logik mehr ...
Eine gefühlvolle, knisternde Romance über Mut, Familie und Liebe, die selbst die tiefsten Narben heilt. Berührend, leidenschaftlich, hoffnungsvoll - Romantik, die mitten ins Herz trifft.
Buchname: Once Upon A Tender Kiss: Eine romantische Enemies-to-Lovers-Romance (Märchenhafte Single Dads 1) Autor: Myla Lion Seiten: 378 (Print) Fromat: als Ebook erhältlich Verlag: beHEARTBEAT Sterne: 4
Cover: Das Cover ist richtig schön gestaltet worden. Der Buchtitel steht in dunklen und hellen bzw rot- und weißfarbenen Buchstaben im unteren Bereich. Man kann Rosen auf dem Cover erkennen.Und es wurde in Rot gestaltet. .. Auf dem ersten Blick ist das schon mal sehr ansprechend.
Klappentext: (aus Amazon übernommen)
Modernes Dornröschen voller Herzklopfen und Leidenschaft
Mia weiß, wie zerbrechlich ein Herz sein kann, denn einst hätte ihres beinahe aufgehört zu schlagen. Mit dreißig sehnt sie sich nach Freiheit und führt endlich ein selbstbestimmtes Leben ... zumindest fast. Ihre überfürsorgliche Mutter lässt sie kaum atmen und hat genaue Vorstellungen davon, was »das Beste« für ihre Tochter ist. Als der neue Nachbar Tate über ihr einzieht, gerät alles ins Wanken. Chaotisch, charmant, tätowiert - und Vater einer elfjährigen Tochter. Zwischen dröhnenden Bässen aus der Strip-Bar unter ihrer Wohnung und trubeligen Alltagssituationen prallen ihre Welten unsanft aufeinander. Er findet sie verklemmt. Sie findet ihn rücksichtslos. Doch ihr Herz kennt schon bald keine Logik mehr ...
Eine gefühlvolle, knisternde Romance über Mut, Familie und Liebe, die selbst die tiefsten Narben heilt. Berührend, leidenschaftlich, hoffnungsvoll - Romantik, die mitten ins Herz trifft.
eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert!
Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist total flüssig, liest sich super und ist sehr leicht verständlich.
Charaktere:
Die Hauptprotagonistin ist Mia Der Hauptprotagonist ist Tate
Ich fande alle Charaktere von Anfang an total sympathisch und liebenswert. Des weiteren gibt es noch ein paar andere Charaktere. . Meiner Meinung nach sind alle Charakter sehr gelungen und haben einen sehr guten Platz im Buch bekommen. Meinung:
!!!! Achtung !!! Könnte Spoiler erhalten!!!
Mir hat „Once Upon A Tender Kiss“ von Myla Lion gut gefallen. In diesem Buch geht es um Mia, die weiß wie zerbrechlich ein Herz sein kann – also im körperlichen Sinne. Sie sehnt sich endlich nach Freiheit (auch von ihrer überfürsorglichen Mutter). Als dann auch noch Tate (mit seiner Tochter) über ihr einzieht, ist das Chaos perfekt. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten :) Mir persönlich hat das Buch echt gut gefallen. Ich mochte die ganze Atmosphäre in dem Buch total gerne. Ich mochte die authentische Art und Weise von der Autorin Myla total gerne. Mir haben die Charaktere gut gefallen, ich mochte die Story und ich mochte die Tiefe und Emotionalität im Buch. Ich habe mich sehr wohl gefühlt beim Lesen. Es hat mich sehr berührt. Mich hat das Buch auch sehr gefesselt und ich fande es „spannend“ zu lesen wie es mit Mia, ihrer Mutter und Tate weiter geht. Ich war von der ersten Seite an total in der Story gefangen. Die Story fande ich einfach total süß. Es war locker leicht geschrieben. Zwar nichts anspruchsvolles, aber das muss ja nicht immer sein. Es war einfach nur total schön. Ich hatte ein paar sehr schöne Lesestunden. Deshalb bekommt „Once Upon A Tender Kiss“ von mir auch sehr verdiente 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung. Ich persönlich freue mich schon auf die nächsten Teile der Reihe.
Fazit:
Toller Liebesroman, der mich echt berührt, mitgenommen und bewegt hat.
Mia hatte als Baby einen Herzfehler und wäre beinahe gestorben. Seitdem machen sich ihre Eltern aber übertrieben viele Sorgen um sie. Egal, welche Kleinigkeit, es wird der Notarzt gerufen oder sie muss im Krankenhaus durchgecheckt werden. Auch heute noch im Alter von dreißig Jahren, können ihre Eltern, insbesondere ihre Mutter, nicht damit aufhören und überschreiten doch einige Grenzen. Mia lässt das meistens über sich ergehen, weil sie es nun mal nur so kennt und sie weiß, dass ihre Eltern nur dann beruhigt sind. Man kann sich also vorstellen, wie ihr Leben war. Im Laufe des Buches finde ich, geht die Mutter aber übertrieben zu weit.
Ganz anders ist es bei Tate, der jetzt über ihr einzieht. Er hat eine elfjährige Tochter, bei der er sich aber das Sorgerecht noch einklagen muss. Früher hatte er einige Probleme mit dem Gesetz und auch seine neue Wohnung und den Job hat er nur durch seinen Kumpel Larry bekommen. Die ersten Begegnungen von Mia und Tate verlaufen eher unschön. Beide Male kriegen sie sich in die Haare, weswegen Mia nicht so gut auf ihn zu sprechen ist. Doch als dann seine Tochter nachts plötzlich vor ihrer Tür steht und nach Zutaten fragt, kann sie nicht anders als zu helfen.
Der Sorgerechtsstreit rund um Riley nimmt schon einen großen Raum in dem Buch ein. Entsprechend kommt die Annäherung von Tate und Mia etwas zu kurz. Gefühlt nutzt er Mia am Anfang eher aus, damit jemand für Riley da ist. Ich meine, klar Riley ist ein süßes Mädchen. Aber irgendwie war das alles etwas holprig. Es gab dann auch Unternehmungen, aber die waren eher zäh. Ich finde sowieso, dass Tate sich deutlich mehr hätte reinhängen können, um Riley zu sich zu holen. Daneben gab es natürlich noch das Thema der Überfürsorglichkeit von Mias Eltern und damit Mias eher eingeschränktes Leben. Tate holt sie quasi aus dem Zustand raus. Ich fand aber, dort hat sie sich etwas ambivalent verhalten. Tate gegenüber war sie anfangs schon forsch, bei ihren Eltern lässt sie sich aber alles gefallen. Viele Handlungsfäden fingen an, liefen dann aber eher ins Leere. Dazu war mir das Ende viel zu kitschig und vorhersehbar.
Fazit:
Für mich fehlt einfach was in dem Buch, es wirkt nicht vollständig ausgereift. Tate und Mia sind zwei sympathische Charaktere, verhalten sich aber meiner Meinung nach oft nicht ganz nachvollziehbar. Ich hätte erwartet, dass Tate sich für seine Tochter viel mehr reinhängt und auch mehr Hilfe annimmt. Und Mia sich deutlich eher von ihren überfürsorglichen Eltern distanziert. Ihre Annäherung verläuft mir etwas zu nebenbei, es wurde zu sehr von anderen Themen überschattet. Auch wenn es natürlich schön ist, dass beide eine Entwicklung durchmachen. Das Ende dann zu kitschig.
Weil sie sie damals fast verloren hätten, kann Mia, die mit einem Herzfehler auf die Welt gekommen ist, keinen schweren Seufzer von sich geben, ohne dass sich ihre Eltern Sorgen um sie machen.
Leider hat sich das bis zum heutigen Tag nicht geändert, obwohl Mia in der Zwischenzeit dreißig Jahre alt und eigentlich vollkommen gesund ist.
Tate, der unverschämte Typ aus dem Laden, der ausgerechnet in die Wohnung über ihr einzieht, hat es dagegen nicht leicht gehabt im Leben. Tate, der dank seinem Freund Larry endlich eine Wohnung und einen Job hat und der mit seiner neuen Lebenssituation neue Hoffnung schöpft, das alleinige Sorgerecht für seine Tochter Riley zu bekommen.
Während ich mich teilweise über Mias Passivität bezüglich dem Verhalten ihrer Mutter geärgert habe, habe ich Tate mit seiner spitzbübischen Art von Anfang an gemocht.
Im Grunde ist er das komplette Gegenteil von Mia, doch im Laufe der Zeit stellt sich heraus, dass sie eine große Gemeinsamkeit haben, nämlich das Märchen von Dornröschen.
Außerdem bringt er frischen Wind in Mias Leben und zeigt ihr, wie schön es sein kann, sich einfach gehen zu lassen.
Bei Mia fragt man sich die ganze Zeit, wann sie endlich die Kraft finden wird, sich gegen die erdrückende Fürsorge und manipulativem Verhalten ihrer Mutter zu wehren.
Die vielen Parallelen zum Märchen, die beiden unabhängig voneinander in manchen Situationen durch den Kopf gingen, waren immer sehr treffend, vor allem wenn es um Melody, die Ex-Freundin von Tate oder Mias Mutter ging.
Und dann ist da noch Larry, Tates Freund, der ganz anders ist als am Anfang gedacht und der mir im Laufe der Geschichte immer sympathischer geworden ist, wohingegen meine Abneigung gegen Mias Mutter immer mehr gewachsen ist, je mehr sie versucht hat, sich in ihr Leben einzumischen.
Eine schöne Geschichte, in der es darum geht zu erkennen, was einem gut tut und letztendlich den Mut aufbringt, sich auch dafür einzusetzen.
Mia hat es nicht leicht: Ihre überfürsorglichen Eltern schirmen sie nach einer Herzkrankheit bei ihrer Geburt von allem ab und würden sie am liebsten bei jeder Kleinigkeit zum Check-up ins Krankenhaus schicken. Unter ihrer Wohnung eröffnet zudem eine Tanzbar, deren Musik bis tief in die Nacht in ihre vier Wände dröhnt. Und auch ihr neuer Nachbar Tate scheint zunächst alles andere als rücksichtsvoll. Doch dann zeigt er eine überraschend charmante Seite, und gemeinsam mit seiner elfjährigen Tochter Riley wirbelt er Mias bislang so behütetes Leben gehörig durcheinander.
Obwohl mir die Geschichte insgesamt gut gefallen hat und sich der Schreibstil angenehm lesen lässt, ließ meine anfängliche Begeisterung nach etwa einem Drittel des Buches spürbar nach. Das lag nicht nur am extrem übergriffigen und nervigen Verhalten von Mias Eltern, die unter dem Deckmantel der Sorge wiederholt gegen ihre Interessen handeln und sie emotional unter Druck setzen, sondern auch an Mias Reaktionen darauf. Ihre wiederkehrende Schockstarre wirkte auf mich zunehmend schwer nachvollziehbar, da sie die Situation eigentlich reflektieren kann. Ebenso blieb für mich unverständlich, warum sie den Kontakt nicht früher einschränkt und weshalb sowohl ihre beste Freundin als auch ihre Patentante so zurückhaltend bleiben, statt ihr mehr den Rücken zu stärken.
Nicht nur der Plot erinnert stellenweise an ein modernes Märchen – entsprechende Anspielungen und Vergleiche ziehen sich auch durch den Text, wirken dabei aber gelegentlich etwas zu bemüht.
Insgesamt ein solider Plot mit interessanten Ansätzen, der mich jedoch nicht vollständig überzeugen konnte.
Once Upon a Tender Kiss punktet vor allem mit seinem schönen Worldbuilding und liebevoll ausgearbeiteten Charakteren. Besonders die Märchenadaption verleiht der Geschichte einen charmanten, leicht verspielten Rahmen, der sich angenehm von klassischen Romances abhebt. Weniger überzeugen konnte mich allerdings die romantische Entwicklung. Ein Slowburn kann durchaus reizvoll sein, hier zieht sich die Annäherung jedoch so sehr, dass sie stellenweise kaum greifbar wirkt. Zwar gibt es immer wieder kleine, schöne Szenen, die ein vorsichtiges Aufflackern von Gefühlen andeuten, doch werden diese Momente selten wirklich vertieft und verlaufen sich stattdessen oft wieder. Dadurch bleibt die emotionale Entwicklung für mich schwer nachvollziehbar. Hinzu kommt, dass die Vielzahl an Figuren für ein vergleichsweise kurzes Buch fast etwas zu groß ist, was es zusätzlich erschwert, eine klare Bindung zu den zentralen Beziehungen aufzubauen. Ein weiterer Kritikpunkt ist der große Fokus auf den Sorgerechtsstreit, der einen erheblichen Teil der Handlung einnimmt. Dieser Handlungsstrang ist zwar emotional und relevant, drängt jedoch die eigentliche Liebesgeschichte zu sehr in den Hintergrund, sodass die Balance nicht ganz aufgeht. Insgesamt ist Once Upon a Tender Kiss ein nettes, leichtes Buch für zwischendurch, das mit Atmosphäre und Ideen überzeugt, aber in seiner romantischen Entwicklung und Gewichtung der Plotstränge nicht ganz ausschöpft, was möglich gewesen wäre.
Dieses Buch ist Teil 1 der Reihe "Märchenhafte Single Dads" und ist in der Tat wie ein modernes Märchen. Die Anlehnung an Dornröschen ist nicht wirklich subtil, sondern wird mehrfach auch von den Protagonisten klar benannt und ist tragendes Motiv der Charakterdarstellungen. Das hat mir grundlegend gut gefallen, wirkte manchmal jedoch etwa zu konstruiert und nicht unbedingt natürlich. Für mich liegt die große Stärke dieses Buches in der Vielschichtigkeit der Charaktere, z.B. Larry. Der schmierige Typ mit Macho-Gehabe und einem Übermaß Schmuck ist viel mehr als ein provokantes Äußeres. Diese Tiefe gefiel mir gut, ich hätte sie mir bei allen Charakteren gewünscht. Es gibt bestimmte Dynamiken zwischen Charakteren, die mich so wütend gemacht haben, dass ich eine Pause vom Lesen brauchte. Glücklicherweise gibt es hier zumindest bei einigen (und den relevanten) Charakteren eine entsprechende Entwicklung, so dass diese Dynamiken aufgesprengt werden können. Mia und Tate sind interessante Protagonisten, deren gegenseitige Anziehung spürbar ist und die Slow-Burn-Trope wird hier echt ausgereizt. Das war einerseits authentisch, andererseits beinahe etwas zu slow für mich, um interessiert am Ball zu bleiben. Die Liebesgeschichte wird durch ernste Themen, wie missbräuchliche Elternhäuser und Sorgerechtsstreitigkeiten flankiert. Insgesamt hatte ich mit dem Buch eine nette Zeit, auch wenn ich nicht zu 100% begeistert bin.