Als ihre Schäferin Rebecca urplötzlich die Europareise abbricht und die Herde rund um Miss Maple zurück in irische Gefilde führt, sind die Schafe zunächst optimistisch wie Frühlingslämmer. Denn wo könnte es schöner sein als auf der Heimatweide? Auch der jüngste Zuwachs ist gespannt – Madouc, offiziell Ziege, inoffiziell »Schaf auf Probe«, hofft auf viele neue Einblicke in die geheimnisvolle Welt der Schafe. Kaum dort angekommen, ist das Bedauern jedoch groß: Die geliebte Weide ist gar nicht mehr so schön, wie sie es in der Erinnerung war, und obendrein haben drei fremde Schafe mit seltsamen Namen alle Lieblingskräuter weggeknabbert. Als wäre das nicht schon genug, ist Rebecca plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Zurückgeblieben ist nur ein einzelner Finger (kein guter Anfang) und ein geheimnisvoller Brief, aus dem sich die Schafe mangels Vorlesemenschen keinen Reim machen können. Die Herde befürchtet das Schlimmste. Es ist völlig klar: Sie müssen ihre verschollene Hirtin retten. Unversehens finden sie sich in einem Familiendrama wieder, und einmal mehr zeigt sich: Alles ist zu meistern – man braucht nur genügend Wollenstärke!
Warmherzig, klug und voller Witz führt Leonie Swann in Widdersehen zurück ins vertraute Glennkill, wo nichts so ist, wie es zunächst erscheint.
Leonie Swann (b. 1975 Dachau near Munich, Germany) is the nom de plume of a German crime writer. She went to school at Ignaz Taschner Gymnasium Dachau. She studied philosophy, psychology and English literature in Munich, and now lives in Berlin.
Nach einer wiesenprächtigen, gemütlichen Reise durch Frankreich kehrt die Herde mit ihrer Schäferin Rebecca zurück nach Irland. Die Vorfreude ist groß, die Erinnerungen noch größer, aber als sie ankommen ist nichts mehr wie es war. Keine kniehohe Weide, keine wilden Kräuter - dafür fremde Schafe und ein beißender Zaun.
Dazu kommt ein merkwürdiger Fund: ein einsamer Finger ohne Mensch und zu allem Unglück verschwindet auch noch Rebecca.
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Nach all der Zeit wieder mit der Herde unterwegs zu sein hat großen Spaß gemacht! Der letzte Band ist ja schon eine Weile her aber ich hab mich schnell wieder zurechtgefunden - die Gepflogen- und Eigenheiten der Schafe sind sehr präsent und die Autorin hat ein wunderbares Gespür, den Herdentrieb und ihre Denkweise auf witzige und unterhaltsame Art rüber zu bringen. Das Zusammenspiel und wie sie miteinander umgehen, wie sie Wörter, die sie nicht verstehen, auf "Schafsweise" ummünzen: wie Wollidarität, Alibä oder Orch-Ideen war sehr amüsant!
"Es geht immer ums Fressen", erklärte Mopple gewissenhaft. "Fressen und gefressen werden." Er hatte den Satz einmal irgendwo gehört, und seiner Meinung nach fasste er das Leben ganz gut zusammen. Zitat
Nachdem sie endlich wieder in ihrer Heimat sind, stehen sie vor vielen Problemen. Am wichtigsten ist, Rebecca wieder zu finden und damit ihre Schäferin: die ihnen leckeres Futter gibt, Geschichten vorliest und für sie da ist. Auf der Suche nach ihr begegnen ihnen viele merkwürdige Menschen und Ereignisse, die sie zu paradiesische Futterquellen führen aber auch in arge Bedrängnis bringen. Aber ihnen ist kein Weg zu weit und keine Klippe zu hoch, um Rebecca wieder zu finden - und ganz nebenbei auch ein Verbrechen aufzuklären. Natürlich ist Miss Maple wieder mit ihrer Kombinationsgabe hilfreich, aber auch die anderen Schafe können mit ihrer Tatkraft und ihrem Mut einiges zum guten wenden und über sich hinauswachsen!
"Jedes -Zurück- ist auch ein -Voran-, nur in eine andere Richtung. Zitat
Wir begleiten aber nicht nur die Schafe bei der Auflösung des Rätsels. Auch aus Sicht einer Menschen-Figur können wir einiges erfahren, was auch wichtig war, um die Zusammenhänge zu verstehen. Wobei dieser Part eher nebenher läuft und die Schafe ihren Mittelpunkt beibehalten. Neben der klugen Miss Maple tut sich übrigens auch ein junges Lamm hervor, dass in ihre Fußstapfen (oder Hufabdrücke) treten könnte - und auch Madouc (die Ziege) hat ihren festen Platz als Schaf in der Herde bekommen.
Eine schöne Rückkehr nach Glennkill, witzig und mit kleinen spannenden Momenten und natürlich auch mit der üblichen humorvollen Schafs-Philosophie, die gar nicht so weit weg führt sondern eher zum Nachdenken anregt.
Die Schafe sind zufrieden mit ihrer Schäferin Rebecca. Auf einmal jedoch verfrachtet Rebecca die Herde in einen Transporter und es geht über das Meer. Etwa nach Hause, nach Irland, wo das Gras viel grüner ist? Miss Maple und die anderen Schafe freuen sich. Daheim angekommen kann die Realität nicht mit der freudigen Erwartung mithalten. Und auf ihrer alten Weide stehen drei andere Schafe. Zu allem Überfluss verschwindet Rebecca quasi von einem Moment auf den anderen. Nicht gut. Miss Maple und den anderen Schafen bleibt nur ein Brief, den sie nicht lesen können, und ein abgetrennter Finger. Nun müssen sie über alle Berge, um Rebecca zu finden.
Nach Glennkill und Garou kommt ein dritter Schafskrimi, mit dem schon nicht mehr zu rechnen war. Da sind sie wieder Miss Maple, Mopple the Whale, Sir Ritchfield und einige andere. Und es gibt Madouc, das Schaf auf Probe. Und zu Hause treffen sie drei Neuschafe mit den sinnigen Namen Eins, Zwei und Drei. Als Rebecca verschwindet, ist Miss Maple natürlich gefragt. Sie hat ja schon ermittelt und sie wird die Herde zu ihrer Schäferin führen. Vielleicht brauchen sie aber doch einen Aushilfsschäfer, der ihnen vorliest oder Schlösser knackt.
Ja, damit war wirklich nicht mehr zu rechnen, wenn man sich die Erscheinungsdaten der ersten Bände anschaut. Umso erfreulicher, dass es neben diesem dritten Band der Reihe auch eine Verfilmung des ersten Bandes geben wird. Zu Beginn werden ein paar Erinnerungen geweckt und dann kommt die Lust auf Neues auf. Sich in die Schafsgedanken hineinzufinden, hat einfach etwas sehr Entspannendes. Da entknoten sich Gehirnwindungen und formieren sich neu. Man folgt dem Schafsflow auf den Spuren von Rebecca und lässt sich davon überraschen, was den Schafen so begegnet. Manchmal dumme Menschen, die die Schafe nicht verstehen wollen. Manchmal Schafsempathen, bei denen es so aussieht, als könnten sie die Schafe erspüren. Das ist meist sehr lustig, allerdings müssen ein paar Leute ihr Leben lassen, wie es sich für einen ordentlichen Krimi gehört. Diese Überraschung ist der Autorin hervorragend gelungen.
Die Schafe sind zurück in Irland auf ihrer Weide. Doch dort ist nichts mehr, wie es einmal war. Das Gras ist nicht so hoch wie erinnert, der Dolmen steht noch, doch erinnert sich nicht, und die wundervollen Kräuter sind samt und sonders von drei Fremdschafen weggefressen worden! Und als würde das nicht reichen, verschwindet Schäferin Rebecca und hinterlässt einen blutigen Finger, der offenbar nicht von ihr stammt.
Für die Schafe um Miss Maple ist klar: Hier ist ihr Spürsinn und ihre Kenntnis gefragt. Also macht sich die gesamte Herde auf, ihre vermisste Schäferin zu finden ...
Für mich ist es noch nicht ganz so lange her, dass ich "Glennkill" und "Garou" gelesen habe, sechs oder sieben Jahre. Ich habe mich über beide sehr amüsiert aber auch ein wenig geärgert. Die Auflösung des ersten Bandes gefiel mir gar nicht, und die Sache mit Rebecca in Teil 2 fand ich ehrlich nur so na ja und nicht wirklich als Höhepunkt - den eigentlich die Schafe haben sollten und nicht die Schäferin. Soviel verrate ich über dieses Buch: Hier hat für mich alles gestimmt.
Swann geht mit der gewohnten leichten Naivität der Schafe an das ganze heran, dennoch fädelt sie zwischendurch auch Szenen aus der Sicht von Menschen ein, und hier wirkt es weder störend noch übermäßig nach Author's Voice. Es liest sich natürlich, vor allem auch, damit der Leser das ganze Bild erhält, und nicht nur das aus der Sicht der Schafe. Würden die wissen, was tatsächlich hinter der ganzen Sache steht, ich wage schwer zu bezweifeln, dass sie solange mitgezogen wären.
Schön war auch, die alten Bekannten wiederzusehen, Mopple, Miss Maple und die anderen. Sie sind schon ein herrlich schräger Haufen ... äh Herde. Und natürlich, was mich persönlich sehr gefreut hat, ist Mardouc noch mit dabei. Als "Schaf auf Probe" darf die kleine Ziege sich mit am Rätselraten beteiligen, mit einigen sehr interessanten Beiträgen übrigens. An Mardouc ist wahrlich ein Einbrecher verloren gegangen. Und die Sache mit dem "Schaf auf Probe" war einfach göttlich.
Wie gesagt, ich will nicht zuviel verraten, doch dieses Mal liegt Miss Maple tatsächlich richtig. Und sie bekommt zudem Konkurrenz. Falls Swann weiterschreibt bin ich gespannt, was aus dem kleinen "runden" Lamm wird, denn bis jetzt ist es ein Einstein unter den Schafen und liegt eigentlich immer richtig. Miss Maple sollte wirklich aufpassen, sonst ist sie bald ihren Rang als das "klügste Schaf" der Herde (oder ganz Irlands) los.
Was mich absolut begeisterte war die wiederaufgenommene Storyhandlung um Mopple und dem Metzger. Wir erinnern uns, letzterer jagte Mopple ja in "Glennkill" bis dieser ihn von den Klippen stieß. Jas, er sitzt noch immer im Rollstuhl, und es sind seine Schafe, die die Weide annektiert haben zu Beginn.
Überhaupt ist dieser Band wie eine Rückkehr zu Glennkill. Die Handlung ist humorig und ernst gleichermaßen, die Suche nach Rebecca war bei mir mit nicht wenigen Lachtränen verbunden. Was das verblüffendste war, war vermutlich die Suche der Schafe nach einem Aushilfshirten und auf wen ihre Wahl dann fiel. Swann kehrt wirklich zurück in die Stärken, die "Glennkill" damals so groß gemacht haben, wollen wir hoffen, dass dieser Roman nicht untergeht in dieser so schnelllebigen Zeit auch für den Buchmarkt. Mich wundert eher, warum Dumont "Widdersehen" nicht schon zur Buchmesse herausgebracht hat.
Alles in allem ein herrliches Desaster ganz nach Schafsnatur. Mit viel Humor und einer Einfachheit der Worte, die den Leser schnell in den Bann zieht. Ein wirklich gelungener dritter Teil der Reihe.
Wittern, weiden, wollen oder Das Rätsel der abgetrennten Finger
**Inhaltsangabe Verlag:** Ein neuer Krimäääh! Als ihre Schäferin Rebecca urplötzlich die Europareise abbricht und die Herde rund um Miss Maple zurück in irische Gefilde führt, sind die Schafe zunächst optimistisch wie Frühlingslämmer. Denn wo könnte es schöner sein als auf der Heimatweide? Auch der jüngste Zuwachs ist gespannt – Madouc, offiziell Ziege, inoffiziell »Schaf auf Probe«, hofft auf viele neue Einblicke in die geheimnisvolle Welt der Schafe. Kaum dort angekommen, ist das Bedauern jedoch groß: Die geliebte Weide ist gar nicht mehr so schön, wie sie es in der Erinnerung war, und obendrein haben drei fremde Schafe mit seltsamen Namen alle Lieblingskräuter weggeknabbert. Als wäre das nicht schon genug, ist Rebecca plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Zurückgeblieben ist nur ein einzelner Finger (kein guter Anfang) und ein geheimnisvoller Brief, aus dem sich die Schafe mangels Vorlesemenschen keinen Reim machen können. Die Herde befürchtet das Schlimmste. Es ist völlig klar: Sie müssen ihre verschollene Hirtin retten. Unversehens finden sie sich in einem Familiendrama wieder, und einmal mehr zeigt sich: Alles ist zu meistern – man braucht nur genügend Wollensstärke! Warmherzig, klug und voller Witz führt Leonie Swann in ›Widdersehen‹ zurück ins vertraute Glennkill, wo nichts so ist, wie es zunächst erscheint.
**Meine Inhaltsangabe:** Die Schafsherde rund um Miss Maple wird von ihrer Schäferin Rebecca von jetzt auf gleich aus dem schönen Europa zurück auf ihre Heimatweide im irischen Glennkill verfrachtet. Dort werden sie von drei Fremdschafen begrüßt, die Weide ist auch nicht mehr das Paradies, wie es mal war und dann fehlt auch noch von Rebecca jede Spur. Lediglich ein abgetrennter Finger und ein Brief bleiben im Schäferwagen zurück. Schafe ohne Schäfer geht gar nicht. Vor allem würden die Schafe es vermissen, dass ihnen vorgelesen wird. Also machen sie sich auf die Suche. Sie finden ein paar Schäferanwärter, ein paar Leichen und weitere abgeschnittene Finger, aber Rebecca bleibt verschollen. Nun ist Schafsgrips gefragt und Zusammenhalt. Und vor allem auch Wollensstärke und Wollidarität.
Erster Satz: »So in etwa hatte er sich früher einmal das Paradies vorgestellt: ein grünes Tal mit Hügeln, die sanft, aber bestimmt anstiegen; Gras, so grün und dicht wie ein Teppich; ein kleiner Bach, der sich unentschlossen, aber optimistisch einem fernen Ziel zuschlängelte.«
**Mein Eindruck:** Kann man sich in Schafe vom Fleck weg verlieben? Ja, kann man! Ist mir passiert! Vor allem Mopple the Whale, dick und verfressen, dafür mit einem hervorragenden Gedächtnis hat sich in mein Herz gemoppelt. Alle andern aber auch, inkl. Schaf auf Probe Madouc (eigentlich Ziege). Ihre Gedanken zum und Interpretationen des Lebens sind einfach nur herrlich, voller Witz, Wärme und oft auch Tiefgang. Leonie Swann beschreibt das alles so wunderbar bildhaft und lebendig, dass ich sie fast riechen konnte, die schafigen Schätzchen mit den schlackernden Ohren und alles wie einen Film vor mir sah. Der Fall rund um die verschwundene Schäferin, die ein oder andere Leiche und die abgetrennten Finger ist spannend, durchdacht, herrlich schwarzhumorig und auf die allerbeste Weise durchgeknallt. Ich habe jede Zeile sehr genossen und fühlte mich permanent einfach nur wohl, dümmliches Dauergrinsen im Gesicht inklusive. Wer klasse Tierkrimis ohne Fantasyanteil (denn nein, die Schafe können nicht mit den Menschen sprechen, sondern sind halt Schafe) mag, es gern humorvoll, bisschen gaga und einfach nur wunderbar lebendig mag, wird Widdersehen lieben. Die Vorbände sind nicht zwingend erforderlich, geht auch ohne Vorkenntnisse super. Aber klar: wer sie nicht liest, verpasst trotzdem was, weil auch diese beiden Bücher einfach super sind. Was ich total feiere: es ist ein kleines Daumenkino auf den Buchseiten gedruckt, dessen Szene direkt mit der Handlung zu tun hat (Schaf und Schäferhut). Ich bin wollig, äh, völlig hingerissen! Määääh! 5/5 Sterne und der innige Wunsch, dass noch viele Schafskrimis folgen.
Diese Fortsetzung knüpft auf äußerst unterhaltsame Weise an die Ereignisse rund um die Rückkehr zur besten Schafherde der Welt an und bleibt dabei genau dem treu, was schon zuvor so viel Freude gemacht hat: ein liebevoll erzählter, leicht schräger Krimi mit einer ganz besonderen Besetzung.
Im Mittelpunkt stehen wieder die tierischen Hauptfiguren, die mit ihren ganz eigenen Persönlichkeiten und Eigenheiten für jede Menge Charme sorgen. Das Besondere sind die kleinen Marotten und das Zusammenspiel der Tiere untereinander. Gerade das macht den besonderen Humor des Buches aus: Die Figuren bleiben sich treu, reagieren auf ihre ganz eigene Weise auf die Geschehnisse – und genau darin liegt der Witz. Unterstützt wird das Ganze durch einige neue tierische Charaktere, oder auch gereifte. Sie bringen frischen Wind in die Handlung, ohne das bewährte Gleichgewicht durcheinanderzubringen. Vielmehr erweitern sie das Ensemble auf eine Weise, die zusätzliche komische Situationen ermöglicht und das Miteinander noch lebendiger macht.
Der Kriminalfall selbst bildet den roten Faden der Geschichte, steht aber nie so sehr im Vordergrund, dass er die Leichtigkeit verdrängt. Vielmehr dient er als Rahmen für die vielen kleinen, oft herrlich absurden Momente, die sich aus der Perspektive der Tiere ergeben. Genau hier spielt der Roman seine größte Stärke aus: Die Mischung aus Spannung und augenzwinkerndem Humor sorgt dafür, dass man das Buch mit einem dauerhaften Schmunzeln liest.
Der Schreibstil ist wie gewohnt angenehm flüssig und sehr zugänglich. Er schafft es mühelos, eine dichte, aber gleichzeitig entspannte Atmosphäre zu erzeugen. Man fühlt sich sofort in das Setting hineingezogen und begleitet die tierischen Ermittler mit großer Freude durch die Handlung. Besonders gelungen ist dabei die Balance zwischen erzählerischer Ruhe und den pointierten, humorvollen Szenen. Das Buch will kein hochkomplexer Krimi sein, sondern ein unterhaltsamer Begleiter für entspannte Lesestunden – und genau das gelingt ihm hervorragend. Die Geschichte lebt von ihrem Witz, ihren Figuren und dem vertrauten Gefühl, wieder Teil dieser ungewöhnlichen Gemeinschaft zu sein. Insgesamt ist diese Fortsetzung eine rundum gelungene Mischung aus leichtem Krimi und tierischem Humor. Wer bereits Gefallen an der Geschichte rund um die beste Schafherde der Welt gefunden hat, wird auch hier wieder bestens unterhalten. Eine klare Empfehlung für alle, die charmante, humorvolle Krimis mit außergewöhnlichen Figuren lieben.
. Lange haben wir gewartet und ich gestehe… Ich hätte kaum noch daran geglaubt, je wieder von ihnen zu lesen. Doch nun sind sie zurückgekehrt… unsere unnachahmlichen Schaf-Detektive! Fesselnd und voller Spannung, dabei zugleich von mitreißendem Humor durchzogen und von entwaffnender Niedlichkeit! Cosy Crime in seiner wohl charmant tierischsten Form. „Widdersehen“! 5/5⭐️
. Aber worum geht es genau… Die Schafsherde rund um Miss Maple ist wieder zurück von der Europareise. Rebecca, ihre Schäferin hat diese nämlich vorzeitig abgebrochen. Warum… das ist nicht so klar. Klar ist jedenfalls, dass die Heimatweide nicht mehr so schön ist, wie in der Erinnerung und obendrein gibt es drei neue Schafe, die schon alle Lieblingskräuter weggeknabbert haben. Dann verschwindet auch noch Rebecca und das Unheil nimmt seinen Lauf.
. Wer bereits „Glennkill“ und „Garou“ gelesen hat, wird mühelos wieder seinen Platz inmitten der vertrauten Schafsherde einnehmen. Doch auch ohne Vorkenntnisse findet man schnell Zugang, die einzelnen Bände stehen wunderbar für sich allein. So wird man auch in „Widdersehen“ im Handumdrehen Teil dieser ganz besonderen Gemeinschaft. . Erneut ist es die Herde selbst, die uns durch die Geschichte führt, mit einer Erzählstimme, die ebenso eigenwillig wie bezaubernd ist. Dabei gelingt es den Schafen spielend, uns vergessen zu lassen, dass es sich bei den meisten Protagonisten um tierische Gefährten handelt. . Für neue Leserinnen und Leser hält das Buch zu Beginn ein hilfreiches Verzeichnis bereit, das die einzelnen Schafe und ihre charakteristischen Eigenheiten vorstellt! Da ist Miss Maple, die Klügste unter ihnen, und Mopple the Whale, gesegnet mit einem bemerkenswerten Gedächtnis. Jedes einzelne Schaf wächst einem ans Herz, nicht zuletzt durch ihre unvergleichliche Leidenschaft für Kriminalgeschichten. . In „Widdersehen“ geht die Herde über sich hinaus! Auf der Suche nach ihrer Schäferin Rebecca stellen sie Fragen, erkunden die Welt jenseits ihrer gewohnten Grenzen und finden dabei erneut zu einer beeindruckenden Stärke im Zusammenhalt. . Die Handlung entfaltet eine stetig wachsende Spannung, die immer wieder aufs Neue fesselt und einen förmlich durch die Seiten trägt. Der flüssige, fein abgestimmte Stil von Swann verbindet dabei gekonnt Spannung, Humor und emotionale Tiefe. . Alles in allem ein überaus unterhaltsames Buch, das ich von Herzen empfehlen kann. Denn wer könnte schon widerstehen, Teil einer liebenswert-chaotischen Schafsherde zu werden? 😁
Schäferin Rebecca kehrt überraschend mit ihrer Herde nach Irland zurück, die Schafe freuen sich auf ihre heimatliche Weide, doch dort ist nicht alles so, wie in ihrer Erinnerung, die Weide ist mittlerweile eingezäunt, und drei fremde Schafe grasen dort. Dann ist auch noch Rebecca verschwunden, und die Schafe müssen wieder einmal für Aufklärung sorgen.
Der dritte Band der Schafkrimi hat mir bisher am besten gefallen, er glänzt mit viel feinem Humor und natürlich mit seinen Schafen, von denen jedes sein eigenen Fähigkeiten hat, und alle zusammen werden benötigt, den Fall zu lösen. Es macht Spaß, zu lesen, was Schafe so alles denken könnten, wie sie uns Menschen sehen, man muss sie einfach mögen, diese Schafherde.
Die Menschen sind dabei nur Nebenfiguren, manchmal ganz hilfreich, manchmal auch störend, immer ein bisschen begriffsstutzig, und hin und wieder auch sehr gefährlich. Zu Beginn des Romans gibt es daher kein Dramatis Personae sondern ein Dramatis Oves, also ein Verzeichnis der handelnden Schafe. Aus Frankreich ist auch die Ziege Madouc mitgekommen, die sich als Schaf auf Probe bewähren muss, und deshalb natürlich hier auch mit aufgelistet ist.
Erzählt wird größtenteils aus Sicht der Schafe. Ist die Geschichte zunächst noch relativ gemütlich zu lesen, wird sie zunehmend spannender, und am Ende wird alles nachvollziehbar gelöst.
Wer die Vorgängerbände nicht kennt, kommt trotzdem gut klar, denn die Geschichte ist eigenständig, und alles, was man vielleicht wissen sollte, wird erwähnt. Es schadet aber natürlich auch nichts, wenn man die vorherigen Bände gelesen hat, zumal der erste Band gerade verfilmt wurde.
Nach dem für mich nur mittelmäßigen Vorgänger fühlte ich mir hier wieder gut unterhalten, auch der Humor kam bei mir gut an, ich hätte den Schafen bei ihren Betrachtungen und Erkenntnissen noch länger folgen können. Auch einer der menschlichen Charaktere, den sich die Schafe nach Rebeccas Verschwinden als neuen Schäfer auserkoren haben, hat mir mit seiner gelassen Art gut gefallen, sollte es einen weiteren Band geben, würde ich mich freuen, ihn dort wiederzutreffen.
Dieser dritte Band der Reihe ist für mich der bisher beste Band. Er punktet mit viel Humor und liebenswerten tierischen Protagonist:innen, ist aber auch spannend zu lesen.
Eine Schafherde hat es nicht leicht mit einer neuen Schäferin. Nach dem Tod ihres alten Schäfers George ging es erst einmal auf eine weide nach Frankreich von der sie nun zurückkehren. Irgendetwas treibt Rebecca um, so dass sie Gott sei Dank zurück nach Glenkill auf ihre alte Weide kommen. Doch dort ist alle ganz anders. Es gibt dort drei neue Schafe, die vom Metzger betreut werden und die Weide hat auch keine leckeren Kräuter mehr zu bieten. Zu allem Überfluss taucht ein abgeschnittener Finger auf und Rebecca verschwindet. Nun macht sich die Herde auf der Suche nach Rebecca und findet einen anderen Schäfer Theseus. „Widdersehen“ von Leonie Swan ist der neueste Schafskrimi aus Glenkill. Schon vom Cover begrüßt die Herde den Leser, des nun dritten Bandes der Schafherde aus Glenkill. Auch diesmal müssen die Schafe um ihren Leitwidder Othello einige Abenteuer bestehen, denn ihre Schäferin ist verschwunden. Doch es wäre ja nicht die bekannte Herde um Miss Maple und Moppel the Whale, wenn ihnen nicht einfallen würde. Natürlich gibt es auch hier wieder eine Alternative, nämlich einen neuen Schäfer, Theseus, der einiges mit Rebecca zu tun hat. Außerdem gibt es ja noch die Schafe, die den neuen Schäfer anleiten, genauso wie Madouc, die Ziege, ein Anlernschaf ist. Die Autorin schafft es wieder die Gedanken der Schafe dem Leser zu präsentieren und so eine Kommunikation zwischen den Schafen und dem neuen Schäfer herzustellen. Auch neue Schafe werden wegen der Wollidarität in der Herde aufgenommen. Manchmal denkt na die Schafe sind bessere Menschen und so ist es auch nicht verwunderlich, dass die Spannung gut bis zum Ende aufgebaut wird. Auch die Sprache, die die Autorin benutzt ist, sehr bildhaft und so fällt es mir nicht schwer mich auch in die Schafe zu versetzen. Ich mag auch diesen dritten Band der Schafherde aus Glenkill, die manchmal sehr menschlich daherkommen. Ich finde das Buch ist eine gute Mischung aus Humor und Spannung. Ich kann diesen Band gut empfehlen.
Was für eine witzige, warmherzige Unterhaltung - obwohl ich die Glennkill Bücher nun schon vor Jahrzehnten gelesen habe, habe ich mich dort sofort wieder zu Hause gefühlt. Mir hat die Pause gut getan (Garou konnte mich damals nicht mehr ganz so begeistern). Man muss die Vorgänger auch nicht kennen um sich hier köstlich zu amüsieren. Sollte man sie aber noch lesen wollen, ist es sinnvoll das Widdersehen auf danach zu verschieben, da es Spoiler zum ersten Band enthält. Der warmherzige Humor lag genau auf meiner Wellenlänge - diese schafe Logik ist einfach unschlagbar. Hier werden Worte verdreht, Sprichwörter neu interpretiert und unheimlich schafige neue Wortschöpfungen entwickelt. Mit ihrer naiven und unbedarften Art haben die unterschiedlichsten Schafe mein Herz im Sturm erobert, allen voran das Schaf auf Probe Madouc. So bekommt die Herde noch einen ganz anderen Aspekt, den die Sprecherin mit ihrer Stimme und Art zu lesen noch unterstreicht. Ich konnte den Schalk regelrecht hören und das Augenzwinkern fast sehen. Das Hörbuch kann ich nur wärmstens empfehlen, es wurde stimmig charmant vertont. Natürlich sind auch viele bekannte tierische Helden wieder dabei und ermitteln munter drauf los. So richtig wissen was sie da tun, tut irgendwie Keiner, aber genau das macht das Buch so liebenswert und herzerfrischend. Der Krimifall ist jetzt nicht der nervenaufreibendste, aber er ist spannend und wird am Ende natürlich mit Hilfe der Herde und jeder Menge Charme gelöst. Meine Wollidarität haben sich diese Schafe schnell verdient und ich bin der Reihe erneut verfallen. Freu mich schon auf den Kinofilm, der demnächst zu Glennkill raus kommt und wünsche allen gute Unterhaltung beim Lesen.
Für mich war „Widdersehen“ der erste Einblick in die ermittelnde Schafsherde von Leonie Swann. Obwohl es bereits der dritte Teil ist, fiel mir der Quereinstieg aber nicht schwer. Zunächst einmal musste ich mich gedanklich auf diese besondere Erzähl- und Denkweise aus Sicht der Schafe einstellen. Ist man aber erstmal drin, dann läuft es. Die Geschehnisse sind auf jeden Fall interessant, aber auch amüsant und kurzweilig. Ehrlich gesagt kommt den Schafen zwar recht oft ein glücklicher Zufall zugute, aber das sei der Autorin verziehen. Dennoch kann man miträtseln und der "Fall" ist in sich logisch. Ehrlich gesagt habe ich schon einige Krimis mit schlechteren menschlichen Ermittlern gelesen. Für Fans der Reihe ist „Widdersehen“na sicherlich ein absolutes Must-Read, aber auch für Neueinsteiger kann ich das Buch empfehlen. Es ist irgendwie eine Mischung aus Cosy Crime und blutig gefährlichen Verwicklungen und allein durch die Perspektive besonders. Gerne vergebe ich für dieses faszinierende Gesamtwerk volle 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Widdersehen" von Leonie Swann ist ein heiterer Schafskrimi, der die Herde aus "Glennkill" zurück in ihre irische Heimat führt. Die Schafe ermitteln, als ihre Schäferin Rebecca verschwindet und fremde Widder auftauchen. Das Buch/Hörbuch ist nunmehr die wirklich lang lang ersehnte 3 Folge nach Glennkill und Garou und das Warten hat der Serie gut getan, einfach nur wunderlich wundervoll!!! Alle wunderbaren Charaktere sind wieder mit von der Partie, und noch neue ' komische ' Schafe Handlung: Die Schafe müssen das Rätsel um Rebeccas Verschwinden lösen und treffen auf seltsame fremde Widder. Der Roman ist spannend, und nach wie vor schafig philosophisch..toll gesprochen und jede Minute genossen!