Gemma Rogers is the bestselling author of gripping domestic thrillers that delve into dark secrets, twisted relationships, and shocking betrayals. Her books often explore the hidden dangers lurking behind closed doors in seemingly perfect families and communities.
Writing for Boldwood Books, Gemma has become known for her fast-paced plots, unpredictable twists, and relatable yet flawed characters. Her novels frequently chart in the psychological suspense and crime thriller categories on Amazon and have sold over six hundred and fifty thousand copies.
If you enjoy tense, emotionally-charged thrillers in the vein of Lisa Jewell, B.A. Paris, or K.L. Slater, you’ll feel right at home with Gemma’s books.
When she’s not plotting her next twist, Gemma enjoys include horror and thriller movies, country walks, swimming and anything involving cake.
Gemma is currently working on her latest book which will be out in August 2026.
All the below are standalone titles in publication order:
Stalker (2019) The Secret (2020) *previously published as Payback* The Teacher (2020) *previously published as Reckless* The Mistake (2021) *previously published as Bad Girls* The Babysitter (2021) The Feud (2022) The Neighbour (2023) The Good Wife (2023) The Flatmate (2023) The Honeymoon (2024) The Night Shift (2025) The Stranger at No. 6 (2025) The Girlfriend (2026)
Nach dem Tod von Livvy, ihrer Kollegin und besten Freundin, die an einer Ketamin-Überdosis gestorben ist, wird Ria von solchen Schuldgefühlen und Entfremdung überwältigt, dass sie gezwungen ist, London und ihren Job zu verlassen. Dank einer Auszeit, die ihr Chris, ihr Arbeitgeber und eine Art Vaterfigur, gewährt hat, macht sich Ria auf den Weg nach Europa, doch nach einigen ergebnislosen Erlebnissen und obwohl ihre Beziehung nicht gerade idyllisch ist, landet sie schließlich in Nizza, wo ihre Mutter mit ihrem Partner lebt. Hier erwartet sie jedoch ein weiteres Trauma, das sie dazu veranlasst, impulsiv den ersten Flug zurück nach London zu nehmen. Sie glaubt, bereit zu sein, zu ihrem Job in der Werbebranche und in die Firmenwohnung zurückzukehren, die ihr zu einer lächerlich niedrigen Miete gewährt wurde, die sie als ihr Nest betrachtete und in der sie glückliche Momente der Freundschaft mit Livvy geteilt hatte. Doch statt die Wohnung wie immer ganz für sich allein zu haben, entdeckt Ria gleich nach ihrer Ankunft, dass sie eine Mitbewohnerin hat: Amanda. Amanda ist sehr schön und charismatisch, und sie ist nicht nur ihre Mitbewohnerin, sondern auch ihre neue Kollegin. Außerdem scheint sie sich sehr gut mit Jayden zu verstehen, Rias Kollegen und Ex-Freund. Trotz ihrer Eifersüchteleien glaubt Ria, sich mit der Situation abfinden zu können, da sie es war, die plötzlich gegangen ist und die Beziehung beendet hat. Ganz zu schweigen davon, dass Amanda sehr freundlich wirkt. Am nächsten Tag kehrt Ria zur Arbeit zurück und sofort geschehen seltsame Dinge: Anrufe, E-Mails, sogar ein Strauß schwarzer Rosen, der ihr zugestellt wird, zusammen mit einer Notiz, die irgendwie andeutet, dass sie für Livvys Tod verantwortlich ist. Eine Vorahnung lässt sie Amanda verdächtigen, aber sie hat keine Beweise, und Amanda schafft es mühelos, sie als die Schuldige hinzustellen, so sehr, dass Chris beschließt, sie zu entlassen. Teilweise wegen Amandas Feindseligkeit gezwungen, die Wohnung zu verlassen, sucht Ria Zuflucht bei Jayden, doch Amanda spürt sie auch dort auf und verrät, dass sie eine Affäre mit Jayden selbst hatte. Wieder einmal flieht Ria und findet vorübergehend Unterschlupf bei Livvys Eltern. Es ist eine Notlösung, aus der sie einen Ausweg finden muss, doch glücklicherweise ruft ihre Mutter Ria auf dem Höhepunkt ihrer Verzweiflung an und erzählt ihr, dass sie ihren Partner aus dem Haus geworfen hat, woraufhin die junge Frau beschließt, nach Nizza zurückzukehren. In den letzten Tagen, die ihr noch bleiben, bevor sie abreist, will sie jedoch den Grund für Amandas unerbittliche Feindseligkeit ihr gegenüber herausfinden und herausfinden, was Amanda mit Livvy verbindet. Ria beginnt mit ihren Ermittlungen und löst damit einen Strom von Ereignissen aus, die das Adrenalin in Wallung bringen. Was sie dabei entdeckt, führt sie zu einem tragischen Ende, bei dem sie ihr Leben und das ihrer engsten Kollegen aufs Spiel setzt. Der Anfang des Romans ist etwas langsam und bestimmte Aspekte von Rias Verhalten wirken verwirrend: Sie ergeben erst Sinn, wenn der Leser viel später in der Erzählung begreift, was in Nizza passiert ist. Die psychologischen Details bezüglich Amanda – auf die ich hier nicht näher eingehen werde, um Spoiler zu vermeiden – sind sehr präzise und tiefgründig, wodurch sich die Dynamik zwischen den Figuren und die Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge realistisch anfühlen. Eine Anmerkung zum deutschen Titel: Es wäre besser gewesen, den englischen Titel (The Flatmate) wörtlich zu übersetzen, also mit „Die Mitbewohnerin“, denn obwohl Amanda tatsächlich eine Kollegin von Ria ist, wird schon in den ersten Zeilen klar, dass sie alles andere als perfekt ist.
Dieses Buch ist in der Ich - Perspektive und hauptsächlich aus der Sicht von Ria geschrieben, was mir wirklich gut gefallen hat. So bekommt man als Leser einen noch viel besseren Eindruck und hat das Gefühl näher an den Geschehnissen zu sein. Mit Ria und Amanda treffen zwei Protagonistinnen aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während Ria noch immer unter dem Tod ihrer besten Freundin leidet und gaum weiß, wie sie nicht nur ihren Arbeitsalltag, sondern auch ihr Privatleben ohne Livvy bewältigen soll, fällt Amanda sofort alles in den Schoß. Sie ist nicht nur bildschön, sondern auch auf eine Art und Weise überwältigend, die dafür sorgt, dass ihr die Kollegen und auch der Chef direkt verfallen. Und auch Rias Exfreund Jayden scheint von Amanda mehr als nur angetan zu sein. Sehr zu Rias Verdruss.
Der Schreibstil ist angenehm und leicht, aber trotzdem mit der dazugehörigne Portion Spannung. Je weiter man im Buch vorran kommt, desto mehr will man wissen, was es mit den Anrufen, Briefen und Geschenken auf sich hat, die Ria plötzlich bekommt. Spielt ihr jemand einfach nur einen Streich, um sie an ihre Grenzen zu bringen oder steckt viel mehr dahinter? Hat es wirklich jemand auf sie abgesehen und wenn ja wer. Ria, die schnell an Amanda denkt, kommt durch die ganzen Geschehnisse nicht nur an ihre körperlichen, sondern vor allem auch mentalen Grenzen. Sie muss sich erneut mit dem Tod ihrer besten Freundin auseinandersetzen. Und mit dem, was damals wirklich passiert ist. Sie zweifelt an ihrem Verstand, an dem was sie denkt und vor allem auch fühlt. Sie zweifelt an den Menschen, die ihr nahe sind und an dem, was sie überhaupt noch glauben kann.
Der Spannungsbogen zieht sich durch das gesamte Buch und sorgt dafür, dass man regelrecht an den Seiten hängen bleibt. Dabei greift Gemma Roberts auch Themen wie Mobbing oder Rache auf, die den Leser dazu veranlassen, seine eigenen Denkweisen zu hinterfragen. Zumindest an einigen Passagen. Hauptsächlich deshalb, um sich zu fragen: Wie würde ich reagieren? Wie würde sich all das, was ria erlebt, auf mein eigenes Verhalten und die Gedankenfabrik auswirken?
Gemma Rogers ist ein Psychothriller gelungen, der an die Seiten fesselt und dabei die eigenen Moralvorstellungen angreift. Mit Charakteren, die im Laufe des Buches an Tiefe gewinnen und gleichzeitig auch noch weiter über sich hinauswachsen. Mit Themen wie Verlust, Trauer und Rache. Mit Freundschaft, Gefühlen und dem Drang nach Gerechtigkeit lässt die Autorin des Buches den Leser mit Gefühlen und Gedanken zurück, sie sich selbst kaum beschreiben lassen. Die perfekte Kollegin ist nicht einfach nur ein Buch. Es ist ein Psychothriller, der nachhallt.
„Die perfekte Kollegin“ von Gemma Rogers ist ein packender Psychothriller, der vor allem durch seine dichte Atmosphäre und die spannungsgeladene Dynamik zwischen den Figuren überzeugt.
Im Mittelpunkt steht Ria, die nach dem Tod ihrer besten Freundin in ihr altes Leben zurückkehrt – und dort auf Amanda trifft, die scheinbar mühelos alles einnimmt, was Ria verloren hat. Amanda wirkt perfekt, fast zu perfekt, und genau das macht sie so beunruhigend. Während alle anderen von ihr begeistert sind, wächst in Ria ein immer stärkeres Misstrauen, das sich langsam zu echter Angst entwickelt.
Besonders gelungen ist die psychologische Spannung: Die Geschichte lebt weniger von großen Actionmomenten als von kleinen, irritierenden Details und der stetigen Unsicherheit darüber, was real ist und wem man trauen kann. Rias innere Zerrissenheit ist dabei gut nachvollziehbar und macht sie zu einer greifbaren Hauptfigur.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, die Handlung entwickelt einen Sog, der einen immer tiefer hineinzieht. Auch wenn einige Entwicklungen erahnbar sind, bleibt die Geschichte durchgehend fesselnd.
Insgesamt ein atmosphärischer Thriller über Vertrauen, Manipulation und die Abgründe hinter einer perfekten Fassade – spannend und absolut lesenswert.
Zum Inhalt: Rias Freundin und Kollegin Livvy ist vor Monaten unter seltsamen Umständen gestorben, was Ria schwer belastet und sie deshalb eine Auszeit genommen hat. Als Ria aus der Auzeit zurück in die Firmenwohnung kommt, wohnt dort plötzlich auch Amanda Als Nachfolgerin von Livvy. sie ist Ria von Anfang suspekt, alle anderen scheinen sie zu lieben. Als Ria Anrufe Nachrichten und Geschenke von der Verstorbenen bekommt, ist Ria immer sicherer, dass Livvys Tod kein Unfall war und jemand sie in den Wahnsinn treiben will. Meine Meinung: Also, das Buch liest sich sehr gut und es ist auch spannend. Mit Ria konnte man sehr gut mitfühlen, wie sehr sie unter dem Ganzen leidet und den Tod der Freundin auch immer noch verarbeitet hat. Zudem auch noch die familiären Probleme und dass ihr im Grunde keiner glaubt, dass der Tod der Freundin kein Unfall gewesen sein kann. Ja, schlimmer noch, man zweifelt an ihrem Verstand. Dennoch war die Geschichte aber schon irgendwie vorhersehbar, aber so schlimm war das nicht, weil die Story eben gut erzählt war. Fazit: Hat mich unterhalten
Domestic Trope mit Spannung Bei „Die perfekte Kollegin“ handelt es sich um einen Psychothriller mit Domestic Trope. Das Cover ist sehr passend zum Buch gestaltet. Es macht direkt neugierig und zeigt zusammen mit dem Titel bereits, worum es geht und wie die Stimmung des Buches ist. Der Schreibstil der Autorin Gemma Rogers war ab Seite 1 fesselnd. Für mich war es das erste Buch der Autorin. Besonders gefallen hat mir ihr flüssiger und leichter Schreibstil. Man fliegt gerade zu über die Seiten, so fesselnd und gut geschrieben ist es! Das Buch spielt nicht nur mit der Sicht der Hauptprotagonistin, es gibt auch immer wieder Passagen aus der Vergangenheit und somit aus Livvys Sicht, die die Spannung noch einmal steigern und einen als Leser tiefer in die Handlung eintauchen lassen.
Fazit: Viel Spannung, eine interessante Story und unerwartete Wendungen waren für mich der Grund, weshalb ich diesen Psychothriller nicht mehr aus der Hand legen konnte!