Fjodor Michailowitsch Dostojewski (1821-1881), einer der größten russischen Schriftsteller, war ein zerrissener, nach außen häufig schroff wirkender Mann, von großer Güte, aber auch unberechenbar in seiner maßlosen Erregbarkeit. Mit außerordentlicher Klarsicht für die damals noch wenig erforschten Tiefen der menschlichen Psyche beschreibt er in seinen Werken einen Strudel von Leidenschaften, Fieberphantasien, Minderwertigkeitsgefühlen, Grübeleien, dramatischen Umbrüchen. Gleichzeitig zeigen seine Romane aber auch in bestimmten Gestalten die Verwirklichung von Reinheit, wahrer christlicher Liebe, Großherzigkeit und Demut.
Die Biographie vermittelt einen Eindruck der wichtigsten Werke Dostojewskis und setzt sie in Beziehung zu seinem Leben. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Thema des Glaubens bei Dostojewski.