Irgendwann 2027. Ein chinesischer Kampfjet stürzt nach einem riskanten Manöver in taiwanischem Luftraum ab. Pekings Machthaber befehlen daraufhin den Angriff auf den Inselstaat. Die USA, innenpolitisch zerstritten, treten in den Krieg ein, aber viel zu spä China hat Taiwan schon annektiert, unterstützt von Russland, Iran und Nordkorea. Die globalen geopolitischen und ökonomischen Folgen sind Die USA und China ringen um die Weltherrschaft, es droht ein dritter Weltkrieg, die Wirtschaft in Europa schmiert ab. Deutschland ist wegen seiner Verstrickung mit China besonders hart getroffen.
Der Politologe Andreas Fulda analysiert in seinem Szenario die globalen Folgewirkungen eines Überfalls von China auf Taiwan und zeigt Wege der Konfliktvermeidung. Ein Weckruf zur Verteidigung der freien Welt!
Der Autor hat sich mit diesem Buch einer undankbaren Aufgabe gestellt. Es ist ein schmaler Grat zwischen wissenschaftlichen Ansprüchen und einer spannenden Geschichte, und er hat sich eher in Richtung des zweiten orientiert. wenn sein Ziel war, Aufmerksamkeit für die Causa Taiwans zu erzeugen, wird sein Szenario diesem so sehr gerecht, wie es die Aufmerksamkeit der breiten deutschsprachigen Öffentlichkeit zulässt. allerdings wagt der Autor nicht den Schritt über diesen Anspruch hinaus, und so bleibt sein Szenario in weiten Teilen doch Recht allgemein und oberflächlich.
Oplysende og tankevækkende. Det ville have klædt bogen, hvis debatdelen og den historiske gennemgang havde været lige så sprogligt gennemarbejdet som den fiktive del.
Ich gebe diesem Buch ganz klar fünf von fünf Sternen. Obwohl ich selbst nur wenig Kenntnisse über die chinesische Politik habe, fand ich den Einstieg erstaunlich zugänglich und gut verständlich.
Besonders beeindruckt haben mich die Charaktere, die sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch ziehen. Ihre unterschiedlichen Perspektiven und Lebenswege machen die Geschichte lebendig und geben einem als Leser eine sehr anschauliche Vorstellung davon, was in diesem fiktiven, aber zugleich keineswegs unrealistischen Szenario passieren könnte.
Das Buch liest sich spannend und flüssig, ohne dabei oberflächlich zu wirken. Es schafft es, komplexe Zusammenhänge greifbar zu machen und gleichzeitig eine packende Geschichte zu erzählen. Für mich eine absolute Empfehlung.
Interesting dystopian scenario. Enjoyed most the hard facts accompanying this book. What sets it apart from the usual speculative fiction is how firmly it anchors its imagined future in verifiable present-day developments like surveillance infrastructure, social credit mechanisms, and geopolitical strategy, all grounded in documented reality rather than pure invention. The book is less convincing in its characterization, where figures often function more as illustrative devices than fully realized people, and the line between essay and fiction sometimes blurs in ways that weaken both. Still, it succeeds as engaged speculation, making an abstract geopolitical anxiety concrete and difficult to look away from precisely because so little in it had to be invented.
Ich fand dies ein interessantes Szenario und Konzept: Inhaltlich hätte ich mir mehr 'Fleisch am Knochen' gewünscht zu den Implikationen in China, Taiwan und den USA.
Die Auswirkungen zu Deutschland fand ich weniger überzeugend - auch wenn dies dem Autor ein spezielles Anliegen sein mag: Bei allem Respekt zweifle ich höflich daran, dass Deutschland eine wesentliche Rolle spielen kann in der Beeinflussung von China oder Taiwan - die EU ist hier vielleicht eine andere 'Grössenordnung'.
Das Szenario schildert auch, dass die USA für Europa / Eurasien fast schon bedeutungslos werden - die entsprechenden Implikationen für Deutschland und die EU werden für mein Empfinden eher sträflich nicht angesprochen.
Kenntnisreich und super erzählt, hätte wie schon bei Masala ruhig 200 Seiten ausführlicher sein können. Warum sich zB. die USA in Fuldas Szenario trotz „Pivot to Asia“ so schnell aus dem Indopazifik zurückziehen würden, war mir zu knapp verargumentiert. Das Szenario selbst ist bereits nach 100 Seiten erzählt, dann folgt noch ein (interessanter) Teil mit geschichtlichem Background und persönlichen Erfahrungen des Autors.