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Come out!: Wie der Aufstand in der Christopher Street die Welt veränderte

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"Für die Homosexuellen ist das Dritte Reich noch nicht zu Ende», schrieb der deutsch-jüdische Historiker Hans-Joachim Schoeps 1963. Es endete für sie sechs Jahre später, in einer Nacht in der Christopher Street von New York. Nah an den Menschen, erzählt Thomas Sparr von einer Selbstbefreiung, die gelang und trotzdem bis heute gefährdet ist.

In jener Nacht zum 28. Juni 1969 wehrten sich junge Männer und Frauen im Stonewall Inn, einer Homosexuellenbar, gewaltsam gegen eine Razzia der Polizei. Der kleine «Aufstand der Anstößigen» wurde später zum großen, weltweiten Symbol des Widerstands und der Selbstbehauptung einer entrechteten Minderheit. Im selben Jahr wurde in der Bundesrepublik der Paragraph 175 liberalisiert, während in der DDR Homosexualität bereits straffrei war. Thomas Sparr schildert den Mythos und die Wirklichkeit des Aufstands in der Christopher Street und zeigt seine Folgen bis heute. Wie wirkte er sich in Deutschland aus? Wie veränderte er die Selbstbilder homosexueller Frauen und Männer und wie die Art und Weise, in der andere sie bis heute wahrnehmen? Jahr für Jahr erinnern die Christopher Street Days in Deutschland, in Amerika, in Budapest und erst recht die verbotenen in Teheran wie in Moskau und Minsk Wer sich nicht wehrt, liebt verkehrt.

246 pages, Kindle Edition

Published March 20, 2026

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Thomas Sparr

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Profile Image for Esther.
17 reviews4 followers
May 18, 2026
Zwischendurch habe ich überlegt das Buch nicht zu Ende zu lesen und deshalb habe ich auch so lange gebraucht, um es zu beenden, obwohl es recht kurz ist. Nach Cover und Klappentext hatte ich mit einem Buch über den Stonewall Riot gerechnet. Darüber zu lesen hatte mich besonders gefreut, weil ich vor fast zwei Jahren das Museum neben dem Stonewall Inn besucht habe und enttäuscht war, dort keine Literatur über den Aufstand zu finden. Als ich dieses Buch dann in mehreren Buchläden gesehen habe, hoffte ich endlich mehr über die eigentlichen Ereignisse zu erfahren: Wer war dort? Was genau passierte? Warum gerade in dieser Nacht?
Darum geht es in Coming Out allerdings nur bedingt. Stattdessen beschäftigt sich das Buch vor allem mit den Folgen, die der Aufstand für queere Literatur und Kunst hatte. Vor allem war mir aber nicht bewusst, dass der Autor Deutscher ist. Ich hatte mit einer amerikanischen Perspektive gerechnet.
Die Verbindungen, die der Autor zieht, fand ich durchaus interessant und nachvollziehbar, aber es war eben nicht das Buch, nach dem ich eigentlich gesucht hatte.
Am spannendsten fand ich letztlich das letzte Kapitel, weil dort zumindest im Ansatz meine Fragen aufgenommen wurden. Es hat sich also wenigstens gelohnt, das Buch zu Ende zu lesen.
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