Camp Donkerbloem war ein grausamer Ort mit einer grausamen Vergangenheit. Doch nun hat der tief in den Ardennen liegende Campingplatz in Wout Meertens einen neuen Besitzer und mit dem ehemaligen Boxer Tayfun einen neuen Verwalter gefunden. Während hier ein friedlicheres Kapitel zu beginnen scheint, treibt hunderte Kilometer entfernt ein verstörender Killer sein Unwesen. Als auch die Hamburger Kommissarin Frieda Stahnke in dessen Visier gerät, fällt ihr nur ein Ort ein, an dem sie niemand vermuten würde: Donkerbloem.
Obwohl Wout, der mit der Polizei nichts zu tun haben will, vor Wut tobt, steht Tayfun Frieda zur Seite. Nicht ahnend, dass mit ihr das Böse in das Camp zurückkehrt ...
Der 1970 geborene Linus Geschke arbeitet als freier Journalist für führende deutsche Magazine und Tageszeitungen, darunter Spiegel Online, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Manager Magazin. Dazu verfasst er für das Special-Interest-Magazin „unterwasser“ Tauch- und Reisereportagen und bedient alle zwei Monate eine Kolumne („Nachgedanken“). Mit seinen Reportagen hat der Kölner mehrere Journalistenpreise gewonnen.
musste mich erst an den schreibstill gewöhnen und kam auch erst nicht so richtig rein, lag aber auch vieleicht daran das ich mit Teil 2 angefangen habe :) man konnte es trotzdem gut nachvollziehen und die story hat auch gut alleine funktioniert, es ist viel passiert aber ohne Spannungsaufbau und kaum Plottwists. Werde dem Buch aber aufjedenfall noch eine chance geben und Teil 1 lesen…
Worum geht’s? Wout hat Camp Donkerbloem gekauft und Tayfun dort als Verwalter eingesetzt. Für den ehemaligen Boxer wird der Ort mit seiner grausamen Vergangenheit zu einem unerwarteten Ruhepol. Ein Platz zum Durchatmen, zum Ankommen. Doch diese fragile Idylle zerbricht, als Frieda Stahnke ins Visier eines Killers gerät und bei Tayfun Schutz sucht. Und plötzlich ist Donkerbloem wieder das, was es nie ganz aufgehört hat zu sein: ein Ort, aus dem die Dunkelheit nie weicht.
Meine Meinung: Nach dem ersten Teil der Donkerbloem-Trilogie habe ich sehnsüchtig auf „Das Camp“ gewartet. Und Linus Geschke macht keine Gefangenen: Er knüpft direkt an das Ende von Band eins an, zieht mich ohne Vorwarnung zurück in diese Geschichte und ich bin sofort wieder drin. In den Leben von Wout, Tayfun, Kathinka und Frieda. Unterschiedlich gezeichnet und doch durch so vieles verbunden.
Wer Band eins kennt, weiß, mit wem wir es hier zu tun haben. In diesem Teil tauchen wir noch tiefer in Kathinkas Vergangenheit ein, in ihre rastlose Suche nach ihrer Schwester Julia. Frieda erlaubt sich endlich, Gefühle zuzulassen. Wout ist… Wout. Genau das macht ihn so unberechenbar. Und dann ist da wieder Kathinkas IT-Kumpel, hochspannend aber auch irgendwie mysteriös, jemand, den man unbedingt auf seiner Seite haben möchte. Und Tayfun – oh Tayfun. Eine Figur, die man nicht nur liest, sondern fühlt.
Aus wechselnden Perspektiven zieht Geschke uns erneut hinab in die Unterwelt. Intrigen, Infiltration, Korruption. Vertuschung, Machtspiele, moralische Abgründe. Die Spannung liegt von der ersten Seite an wie Strom in der Luft, kribbelt unter der Haut und lässt einen nicht los. Hinzu kommt diese bedrückende, düstere Atmosphäre, die Camp Donkerbloem immer noch umgibt. Für Tayfun ist es ein Zuhause geworden, aber der Ort in den Ardennen wird seine Vergangenheit nicht los. Und dann diese scheinbar losen Erzählstränge, die sich langsam, unaufhaltsam aufeinander zubewegen. Geschke führt sie mit beeindruckender Präzision zusammen und lässt sie in einem Showdown explodieren, der mir erst das Herz bricht und mir dann keine Sekunde Luft zum Innehalten lässt. Und dieses Ende. Das Ende ganz am Ende. Wout, wie ein Phönix aus der Asche. Genau so liebe ich das. Genau so muss Spannung sein. Genau so muss ein Thriller sein. Band drei kann kommen. Ich bin bereit!!!
Fazit: „Das Camp“ von Linus Geschke ist ein Thriller, der keine Pausen kennt und keine Gnade zeigt. Die Figuren sind tief und erschreckend nahbar, die Atmosphäre schwer und allgegenwärtig. Geschke spielt virtuos mit Perspektiven, Spannungsbögen und auch mit unseren Emotionen. Camp Donkerbloem wird erneut zum dunklen Mittelpunkt einer Geschichte, die unter die Haut geht und dort bleibt. Nach diesem zweiten Band ist klar: Diese Trilogie ist nichts für schwache Nerven. Und genau deshalb muss ich wissen, wie alles endet.
Natürlich habe ich „Der Trailer“ gelesen, Linus Geschkes erstes Buch der Donkerbloem-Trilogie, das ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe. So auch „Das Camp“, das Teil eins in nichts nachsteht, nichts anderes habe ich erwartet.
Die Hamburger Kommissarin Frieda Stahnke hat das Gefühl, verfolgt zu werden. Das Camp Donkerbloem scheint ihr ein Ort der Sicherheit zu sein, zumal Tayfun, dem sie voll vertraut, das Camp leitet. Nach den schrecklichen Ereignissen stand es zum Verkauf, Wout hat es günstig erworben. Er jedoch betreibt weiterhin in Köln seine Bar „Golden Diamond“, die ganz gut läuft. Wäre noch Kathinka, die bei Wout in der Einliegerwohnung zur Miete lebt. Sie ist ein IT-Ass, allerdings sind auch ihr Grenzen gesetzt, ein guter Freund von ihr jedoch dringt tief ein in die dunkle Welt des Internets und fördert so einiges zutage. Nicht ganz legal, eh klar.
Die ersten Seiten blicken zurück auf das, was in Band eins geschah mitsamt den Personen, die mir sogleich wieder im Gedächtnis sind und für diejenigen, die den Trailer nicht kennen, ist dies eine gute Einführung, alles Wichtige ist gut eingebunden.
Gleich mal geht es richtig zur Sache. Ein Stromstoß, ein Elektroschocker, der Kofferraum… wir blicken nicht nur da in menschliche Abgründe. Es geht um Macht und Machterhalt und wenn eine(r) im Wege steht, hat sein letztes Stündlein geschlagen. Eine Mordserie, manipulierte Beweise, ein krimineller Clan und Korruption – es ist niemandem zu trauen. Die Perspektiven wechseln, die jeweiligen Figuren treiben ihr hinterhältiges, bitterböses Spiel, jedem ist alles zuzutrauen.
Linus Geschke versteht es, die Spannung permanent hochzuhalten. Die Story lebt von wechselnden Schauplätzen, mehrere Erzählstränge treiben aufeinander zu, auch wenn es zunächst so aussieht, als ob sie nichts miteinander zu tun hätten. Auch die Figuren sind durchtrieben und hochgradig intrigant, keiner scheint eine weiße Weste zu haben. Die beklemmende Atmosphäre kehrt geballt zurück ins Camp Donkerbloem und was dann geschieht, raubt mir den Atem.
Nun heißt es wieder warten bis Herbst 2026, ich fiebere diesem Datum jetzt schon entgegen, auch wenn ich mich nie freiwillig ins Camp geschweige denn in einen Trailer begeben würde.
Starke Fortsetzung . Oh mein Gott! Mit DAS CAMP bewahrheitet sich, was ich schon bei Band 1 der Donkerbloem-Reihe von Linus Geschke im Gefühl hatte: Wir bekommen hier eine echt starke Thriller-Trilogie geliefert. Was war es toll, mit dem zweiten Teil liebgewonnen Personen wieder zu begegnen. Die Charaktere sind sehr überzeugend gezeichnet. Ein flüssiger Schreibstil und ein guter Plot-Aufbau tragen ihr Übriges dazu bei, den Thriller zu einem Pageturner zu machen. Geschke spielt damit wieder genau die Stärken aus, die ich bereits bei seiner Born-Trilogie zu schätzen gelernt habe. . Dankbar bin ich dem Autor fast, dass er bereits im Nachwort von DER TRAILER klargemacht hatte, dass nicht jeder Hauptcharakter diese Trilogie überleben wird. Ich war also gewappnet. Im Verlauf der Handlung habe ich zunehmend eine Ahnung entwickelt, wen es treffen könnte. Das Beklemmungsgefühl hat dadurch stetig zugenommen und die Seiten haben sich quasi von selbst umgeblättert. Der große Knall kam dann zwar nicht ganz so überraschend und aus heiterem Himmel, hat mich aber trotzdem mit voller Wucht getroffen. Ich hätte heulen können!!! . Wenn ich jetzt den Vergleich zum Reihenauftakt ziehen muss, finde ich Story und Atmo von DAS CAMP vielleicht einen Tick weniger stark – was aber auch mit an den jetzt bereits vorhandenen Vorkenntnissen und den damit automatisch sehr hohen Erwartungen liegen mag. Um ein Beispiel zu nennen: Der Campingplatz kam für meinen Geschmack als Schauplatz erst etwas spät so richtig ins Spiel und hätte gerne viel mehr im Fokus stehen dürfen. Aber hey, das ist Meckern auf hohem Niveau, denn insgesamt zeichnet sich auch dieser zweite Teil durch einen durchweg vorhandenen Lesesog und richtig gut geschlagenen Spannungsbogen aus. Und vor allem auf die Charakterzeichnungen lasse ich hier nun wirklich nichts kommen. . Linus Geschke kann einfach Trilogien. Punkt. Der bereits zu Band 3 geschlagene Haken lässt ein richtig starkes Herzschlag-Finale erahnen. Ich bin jedenfalls gespannt wie ein Flitzebogen, habe jetzt schon ein Kribbeln im Bauch und verbleibe voller Vorfreude auf DIE SCHLUCHT.
Ein Pluspunkt: Das Buch liest sich sehr flüssig und ich hatte es innerhalb weniger Stunden durchgelesen. Ich kannte den Autor bisher nur vom Namen und wusste nicht, dass es sich um den zweiten Teil einer Reihe handelt, der nur bedingt als Standalone gelesen werden kann. Das war mein Fehler. Ich hatte leider das Gefühl, dass einerseits viel aus dem ersten Teil gespoilert wurde, mir gleichzeitig aber auch Infos aus dem Vorgänger fehlten, um die Handlung nachvollziehen zu können.
Die Ideen für den Plot und auch die Storyline an sich fand ich sehr spannend, aber die Umsetzung gefiel mir weniger. Drei Sorben werden ermordet, und Frieda soll die Täterin sein – aber es wird nie klar, was sie für ein Motiv hätte, genau Sorben umzubringen. Das wurde aus meiner Sicht nicht schlüssig erklärt. Es gab zu viele Perspektivwechsel und ich habe den Überblick über die Charaktere verloren. Dass es sowohl einen Tim als auch einen Timo gab, hat es nicht besser gemacht und ich war kurz verwirrt, wer jetzt wer ist. Ich konnte mich in nur sehr wenige der Charaktere hineinfühlen. Kathinka sollte zum Beispiel eine Sympathieträgerin sein, aber ich tat mich trotzdem schwer, eine Verbindung zu ihr aufzubauen. Tyfun war mir sympathisch, nur leider war er dann der Charakter, der sterben musste, da hat mir echt das Herz geblutet, denn von allen Personen hätte ich vor allem ihn gerne in einem dritten Teil wiedergesehen. Auch an Frieda konnte ich leider nicht gut herankommen. Die Morde werden sehr grausam geschildert, das war ergreifend und auch, wenn ein Motiv für die Taten geliefert wurde, war mir nicht ganz klar, warum diese Grausamkeit notwendig war. Dass der Täter dann auch noch bei der Polizei war, hat das Ganze für mich noch unglaubwürdiger gemacht.
Ich habe viel Gutes über den ersten Teil gehört, weshalb ich der Reihe gerne noch eine Chance geben möchte und hoffe, dass der erste Teil wirklich stark ist. Leider muss ich jedoch sagen, dass mich der zweite Teil nur bedingt mitreißen konnte. Von mir gibt es 3*.
Da ich "Der Trailer" innerhalb von nur zwei Tagen richtiggehend verschlungen habe, war klar, dass ich auch "Das Camp" von Linus Geschke, erschienen im Piper Verlag, lesen muss.
Linus Geschke schaffte es, mich von der ersten Seite an in die Storyline rund um Frida, Wout, Tayfun und Kathinka zu ziehen. Der Spannungsbogen ließ, wie schon in "Der Trailer", keine Wünsche offen. Klug und durchdacht konstruierte Linus Geschke die Storyline weiter und ließ mich atemlos einem düsteren Auftragskiller folgen. Dabei arbeitete er die mir aus dem ersten Band bekannten und liebgewonnenen Protagonisten weiter aus. Wieder lief alles auf ein Showdown auf dem Campingplatz in den Ardennen hinaus, dem ich bis zum Schluss entgegenfieberte. Dabei litt und vergoss ich sogar ein paar Tränen, denn ich fühlte die Ereignisse dort und konnte mich dem Sog der Geschichte nicht mehr entziehen. Allerdings setzte der Autor noch einen drauf und schenkte mir in den letzten Seiten noch so einige Wow-Effekte, mit denen er clever und geschickt den Bogen zum dritten Band spannte, den ich nach diesem einfach lesen MUSS!
Man muss das Buch aufmerksam lesen, da Perspektiven, Orte und Erzählstimme sich immer wieder ändern. Etwas, was ich persönlich in Thrillern liebe, könnte aber für einige etwas verwirrend sein. Das Storytelling ist schnell und weist zu keinem Zeitpunkt Längen auf.
Viel kann ich euch nicht verraten, denn all das würde spoilern. Aber lest die Bücher in der richtigen Reihenfolge! Für mich war "Das Camp" eine stimmige und blutige Fortsetzung, die ich euch mit 4,5 von 5 Sternen nur weiterempfehlen kann.
Meinung: Ich liebe die Bücher von Linus und auf dieses habe ich mich wahnsinnig gefreut. Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gepackt und nicht mehr losgelassen. Innerhalb von nur drei Stunden war ich durch: komplett gefesselt, komplett verloren in dieser düsteren Welt. Ich habe nicht einmal gemerkt, wie die Zeit verflogen ist. Für mich das beste Zeichen dafür, wie stark dieses Buch ist. Der Schreibstil ist einfach großartig. Flüssig, präzise und auf den Punkt, ohne jemals an Tiefe zu verlieren. Die kurzen Kapitel und die wechselnden Perspektiven treiben die Spannung gnadenlos voran, man hetzt förmlich durch die Seiten und kann kaum innehalten. Luft holen? Keine Chance. Die Charaktere haben mich emotional richtig erwischt. Sie sind so lebendig, so greifbar, dass sie mir schnell ans Herz gewachsen sind. Ich habe mit ihnen gehofft, gezittert und gelitten. Die düstere, bedrohliche Atmosphäre liegt wie ein Schatten über der gesamten Geschichte und lässt einen nicht mehr los. Die Handlung ist extrem gut durchdacht. Mehrere Erzählstränge laufen zunächst scheinbar nebeneinander her, bis sich langsam ein grausames Gesamtbild zusammensetzt. Tödliche Vorfälle, offene Fragen, stetig wachsende Angst und mit jeder neuen Enthüllung wird klar, dass hier eine viel größere Gefahr lauert. Eine Macht, die alles und jeden bedroht. Die Anspannung steigt Seite für Seite, bis sie kaum noch auszuhalten ist. Der Showdown und das offene hat mich sprachlos zurückgelassen.
Und weiter geht's mit "Das Camp", dem zweiten Teil der "Donkerbloem"-Trilogie von Linus Geschke. Diesem Campingplatz ist anscheinend keine Ruhe vergönnt.😅
Kurz zur Story: Frieda bekommt anonyme Mails und wird bei zwei Morden als Verdächtige gehandelt. Sie sucht Ruhe und Trost auf dem Campingplatz, doch es kommt anders.
Ich finde, in diesem Teil wird mehr der Fokus auf Kathinka, Tayfun und Wout gelegt. Was ich nicht schlimm finde, denn ich mag die drei Protagonisten wirklich sehr. Dafür wirkt Frieda für mich blasser, und die knallharte und schlaue Ermittlerin ist irgendwie kaum vorhanden.🤔 Sie schließt falsche Schlüsse und handelt total unbedacht.🤔
Die Story an sich ist wirklich cool, nur muss man zwischendurch mal etwas aufpassen, bei den ganzen verschiedenen Fällen den Überblick zu behalten.😅 Aber Spannung ist auf jeden Fall vorhanden, und es lädt zum Miträtseln ein, wer der Täter ist.😁
Es spielt auch wieder an verschiedenen Orten: Hamburg, Köln, Belgien, Oberlausitz. Man muss also auch hier etwas aufpassen. Aber das bekommt man schnell hin.
Ich bin auf jeden Fall jetzt gespannt, was uns im dritten und finalen Teil erwartet. Besonders, ob der Fall von Kathinkas Schwester mit dazugehört.🤔
Ein guter zweiter Band, der aber nicht ganz an Teil 1 rankommt. Trotzdem bekommt er von mir eine Leseempfehlung.😁
Ich fand den ersten Band der Donkerbloem-Reihe schon super und der zweite Teil hat definitiv nicht enttäuscht. Die Charaktere bleiben charmant und die Story durchgehend spannend. Besonders gelungen fand ich, wie die Geschichte um Frieda und ihren Kampf gegen den Immobilienmogul Weber hier langsam aber sicher zur Haupthandlung wird, die Figuren nach und nach mit reingezogen werden und ein Showdown für den letzten Teil in Position gebracht wird. Trotzdem schafft es Geschke, dem zweiten Buch ein in sich befriedigendes Ende zu geben, was in „Mittelbüchern“ ja gern zu kurz kommt. Einen Punktabzug, weil ich mir an manchen Stellen tatsächlich ein wenig mehr Tiefe gewünscht hätte, grade um Frieda, ihr Innenleben außerhalb vom Verfolgungswahn und natürlich ihre Beziehung zu Tayfun. Dafür, dass sie für die Story immer wichtiger wird, kam sie mir irgendwie zu kurz und wirkt für mich wesentlich weniger greifbar, als andere Figuren. Die sympathischen und gut gezeichneten Charaktere sind nämlich auch hier mein persönliches Highlight. Wout bleibt moralisch fragwürdig aber nachvollziehbar, Kathinka, die wir im 3. Band hoffentlich häufiger sehen werden, Hardy und natürlich Tayfun, über dessen Schicksal ich unerwartet sogar ein paar dicke Tränen vergossen habe. Alles in allem eine gelungene Fortsetzung, die meiner Meinung nach gerne etwas ausführlicher hätte sein dürfen.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Trotz der brutalen Geschehnisse auf Camp Donkerbloem hat Wout Meertens sich dazu entschlossen, diesen zu kaufen. Sein Kumpel Tayfun ist richtig glücklich mit der neuen Aufgabe als Verwalter. Doch der Frieden währt nicht lange: Ein Mörder treibt sein Unwesen und hat auch ein Auge auf Kommissarin Frieda Stahnke geworfen, die deshalb Zuflucht auf Donkerbloem sucht. Damit nehmen furchtbare Dinge ihren Lauf...
Hier wird das Cover von Band 1 fortgeführt, wir sehen den Mitteltteil des Campingtrailers. Auch hier wird Linus Geschkes Name das Ausschlaggebende dafür sein, das Buch in die Hand zu nehmen.
Der Prolog ist mal ganz anders formuliert als sonst immer: mit Sie-Ansprache und erinnert mich an ein Essay oder so etwas. Macht auf jeden Fall neugierig! Den ersten Teil habe ich bereits vor einer ganzen Weile gehört, dennoch ist der Einstieg in die Geschichte leicht gefallen, da man das Vorwissen am Anfang nicht unbedingt braucht und danach im Fortlauf immer wieder mal etwas erklärt bzw. nochmal aufgegriffen wird. Die verschiedenen Zeitebenen und Perspektiven halten die Spannung oben und die kurzen Kapitel animieren zum Weiterlesen. Es werden falsche Fährten gelegt und die Ermittlungen gestalten sich spannend. Ab und zu zieht es sich minimal, aber das ist kaum spürbar. Die Charaktere sind authentisch, auch wenn man einige davon gerne einfach mal schütteln würde. Was ich nicht gebraucht hätte, ist die Tragödie gegen Ende - traurig, aber auch total unerwartet. Ein paar Fehler haben sich auch noch eingeschlichen, mal ist das Opfer Jan 27, an anderer Stelle 26, das gleiche bei Janka (14/13). 😅
Ich bin schon sehr gespannt auf das Finale und gebe 4 Sterne.
Mit dem zweiten Teil der Reihe knüpft Linus Geschke nahtlos an die Spannung des ersten Bandes an und schafft es sogar, die Geschichte noch intensiver und fesselnder weiterzuführen. Wer bereits den ersten Teil gelesen hat, wird sofort wieder in die beklemmende Atmosphäre hineingezogen. Die Handlung entwickelt sich spannend weiter und bringt neue Geheimnisse sowie überraschende Wendungen mit sich. Nach und nach werden weitere Zusammenhänge sichtbar, während gleichzeitig neue Fragen entstehen. Genau dieses Wechselspiel aus Enthüllungen und offenen Rätseln sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Besonders gelungen ist erneut das Setting rund um das Camp. Die abgeschiedene Umgebung verstärkt die düstere Stimmung der Geschichte und sorgt dafür, dass man sich als Leser mitten im Geschehen fühlt. Auch die Figuren entwickeln sich weiter und gewinnen noch mehr Tiefe, wodurch ihre Entscheidungen und Konflikte sehr glaubwürdig wirken. Der Schreibstil von Linus Geschke bleibt dabei gewohnt flüssig und spannend. Die kurzen Kapitel und die stetig steigende Spannung sorgen dafür, dass man immer weiter lesen möchte.
Wow - dieses Buch hat mich wirklich komplett in seinen Bann gezogen!
Der zweite Teil der Triologie steht dem ersten in nichts nach - ich würde sogar sagen, er ist noch einen kleinen Tick besser! Der Schreibstil von Linus Geschke ist wieder super flüssig, die Kapitel sind angenehm kurz und sorgen für ordentlich Tempo.
Doch worum geht’s? Camp Donkerbloem hat mit Wout Meertens einen neuen Besitzer. Der ehemalige Boxer Tayfun kümmert sich als Verwalter darum, dass das Camp zu einem friedlichen Erholungsort wird. Doch währenddessen treibt hunderte Kilometer entfernt ein Killer sein Unwesen und nimmt schließlich die Hamburger Kommissarin Frieda Stahnke ins Visier. Für sie gibt es nur einen Ort, an dem sie sich verstecken kann: das Camp.
Das Wiedersehen mit den Figuren hat mir richtig gut gefallen. Auch wenn man irgendwann ahnt, wer hinter allem steckt, bleibt die Spannung durchgehend hoch.
Ich freue mich schon auf den dritten Band und bin gespannt wie es weitergeht.
Die Charaktere könnten nicht unterschiedlicher sein und trotzdem habe ich alle bereits in Teil 1 lieb gewonnen: Frieda, Wout, Tayfun und Kathinka. Dass es nicht alle bis zum Ende schaffen würden, hatte Linus Geschke angekündigt und trotzdem tat es (nicht nur mir) weh, als ich mich verabschieden musste. Der zweite Teil war wieder spannend, lässt jedoch weiterhin einige Fragen offen, die hoffentlich in Band 3 beantwortet werden. Ich freue mich 🏕️
der 2. Teil der Trilogie, hat mir sogar noch besser gefallen als der 1. Ich war in 3 Tagen leider schon fertig damit :) konnte es kaum aus der Hand legen. tolle Story toller Schreibstil tolle Jokes und der Sarkasmus zwischendrin man muss es lieben:) absolute Empfehlung PS ich möchte nun einen airstream:)
Tolle Fortsetzung - spannend, überraschend, fesselnd. Nur warum musste mein Lieblingscharakter sterben? :( Und warum muss ich bis Oktober auf den 3. Band warten? :D
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Meine Erwartungen waren hoch, nachdem “Der Trailer” ein Highlight für mich war und mich wirklich komplett abholen konnte. Vielleicht zu hoch, denn auch wenn “Das Camp” ein wirklich guter Thriller ist, konnte es für mich nicht mit Band 1 mithalten.
Die Grundstory geht weiter und wir werden einige Zeit später wieder in die Truppe rund um Wout, Tayfun, Katinka und Frieda hineingeworfen.
Entgegen zu Band 1 baute sich hier die Spannung eher langsam auf, was ich aber gar nicht schlimm finde. Es war trotzdem sehr unterhaltsam und der Showdown hat mich wieder komplett abgeholt!
Mir hat jedoch eine Charakterentwicklung leider gar nicht gefallen, was mich wirklich traurig gemacht hat, da ich sehr viel von diesem Charakter gehalten habe. Gefühlt wurde er komplett umgeschrieben, was mir echt schwer aufgestoßen hat.
Auch das Ende hat mein Herz gebrochen und ich war so schockiert, damit habe ich wirklich nicht gerechnet und bis zum Schluss nicht kommen sehen.
Ich bin gerade durch dieses Ende umso gespannter auf das Finale dieser Reihe und vergebe 4 Sterne.