Eine berührende Geschichte über Neuanfänge, die raue Schönheit Islands und Liebe, die alles verändert
»Manchmal muss man bis ans Ende der Welt fliehen, um sich selbst zu finden«
Sophie hat ihr Leben perfekt Doktorarbeit, Hochzeit, Karriere. Doch als sie ihren Verlobten mit ihrer besten Freundin im Bett erwischt, flieht sie nach Island – dorthin, wo sie schon immer Wale erforschen wollte.
Kató hat sieben Jahre in New York verbracht und seine isländische Heimat hinter sich gelassen. Doch als sein Bruder nach einem Unfall im Koma liegt, muss er heim, um das bankrotte Familienunternehmen zu retten.
Ihre erste Begegnung ist eine Katastrophe. Dass Sophie ausgerechnet auf seinem Whale-Watching-Boot anheuern muss, macht es nicht besser. Sophie braucht das Geld. Kató braucht ihre Expertise.
Wartet zwischen Mitternachtssonne, stürmischen Touren und der rauen Schönheit Islands mehr als nur ein Neuanfang?
Ein Neuanfang unter der Mitternachtssonne Sophie hatte ihr Leben genau geplant. Doktorarbeit, Hochzeit und Karriere gehörten für sie fest zu ihren Zukunftsplänen. Doch als sie ihren Verlobten mit ihrer besten Freundin erwischt, bricht für sie eine Welt zusammen. Sie braucht Abstand und flieht nach Island. Dort möchte sie endlich das tun, was sie schon lange vorhatte, mit Walen arbeiten. Ihren Wunsch, ganz neu anzufangen, konnte ich gut verstehen. In Island begegnet sie Kató, der selbst mit einigen Problemen zu kämpfen hat. Sein Bruder liegt nach einem Unfall im Koma und auch das Familienunternehmen steht vor dem Aus. Deshalb kehrt Kató nach sieben Jahren in New York in seine Heimat zurück. Seine erste Begegnung mit Sophie verläuft allerdings ziemlich schlecht. Dass sie ausgerechnet auf seinem Whale Watching Boot arbeiten muss, macht die Sache nicht einfacher. Ich fand es interessant zu beobachten, wie die beiden trotz ihrer schwierigen ersten Begegnung immer wieder miteinander zu tun haben. Sophie braucht die Arbeit und Kató kann ihre Kenntnisse gebrauchen. Nach und nach lernen sie sich besser kennen. Dabei merkt man, dass beide einiges mit sich herumtragen und nicht einfach so weitermachen können wie bisher. Sophie hat mir als Figur gut gefallen. Sie lässt sich durch den Betrug zwar zunächst völlig aus der Bahn werfen, versucht aber trotzdem, ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen. In Island verändert sich nach und nach ihre Sicht auf vieles. Sie entdeckt dabei auch Seiten an sich, die in ihrem bisherigen Leben wenig Platz hatten. Diese Entwicklung habe ich gerne verfolgt. Auch Kató wird im Laufe der Handlung verständlicher. Seine Rückkehr nach Island ist für ihn mit vielen Sorgen verbunden. Er muss sich um seinen Bruder kümmern und gleichzeitig versuchen, das Familienunternehmen zu retten. Dabei kommen auch Dinge aus seiner Vergangenheit zur Sprache, die erklären, weshalb er seine Heimat damals verlassen hat. Faszinierend fand ich die Beschreibungen von Island. Die raue Landschaft, das Meer und die Mitternachtssonne vermitteln ein ganz besonderes Bild von diesem Land. Besonders eindrucksvoll sind die Fahrten mit dem Whale Watching Boot. Die Begegnungen mit den Walen werden anschaulich beschrieben und man merkt, wie viel Sophie diese Tiere bedeuten. Dadurch bekommt auch ihre Arbeit eine wichtige Bedeutung. Die Liebesgeschichte zwischen Sophie und Kató entwickelt sich nicht einfach von einem Moment auf den anderen. Ihre unterschiedlichen Vorstellungen und die Probleme, die beide mitbringen, sorgen immer wieder für Unsicherheit. Das hat die Beziehung für mich glaubwürdig gemacht. Ich war gespannt, ob sie trotz aller Schwierigkeiten einen gemeinsamen Weg finden. Beim Lesen konnte ich mit Sophie mitfühlen und verstehen, warum sie nach dem Erlebten erst einmal Abstand von ihrem bisherigen Leben braucht. Gleichzeitig war es interessant zu sehen, wie sie in Island immer mehr bei sich selbst ankommt. Auch Katós schwierige Situation hat mich beschäftigt, denn hinter seinem Verhalten steckt mehr, als zunächst zu erkennen ist. Mir hat die Mischung aus Liebesgeschichte, Neuanfang, Familienproblemen und der Welt der Wale sehr gefallen. Dazu kommt Island als besonderer Schauplatz, der der Geschichte ihren eigenen Charakter gibt. Ich habe Sophie und Kató gerne auf ihrem Weg begleitet und war gespannt, wie sich ihr gemeinsames Leben weiterentwickelt. Für mich war es eine schöne Geschichte über einen Neuanfang und den Mut, das eigene Leben noch einmal neu zu betrachten. Die besondere Landschaft Islands, die Arbeit mit den Walen und die persönliche Entwicklung der beiden Hauptfiguren machen das Buch zu einem abwechslungsreichen Leseerlebnis. Dafür vergebe ich sehr gerne 5 Sterne.
Der fantastische Roman „Im Schein der Mitternachtssonne“ von Judith B. Carrol hat seinen wundervollen Schauplatz auf Island, genauer gesagt im kleinen Ort Húsavík. Dieser Ort ist die Heimat von Kató, der dort gemeinsam mit seinem Bruder Ari aufgewachsen ist. Sein Traum war eine große Karriere in New York; seine Arbeit stand in den letzten sieben Jahren im Vordergrund. Als sein Bruder Ari jedoch einen schweren Verkehrsunfall hat, kehrt Kató aus Loyalität in den kleinen isländischen Ort zurück und beginnt, über sein Leben nachzudenken. Gleichzeitig kommt Sophie nach Island. Sie hat Deutschland fluchtartig verlassen, nachdem sie ihren langjährigen Freund und Verlobten mit ihrer besten Freundin im Bett erwischt hat. Aufgrund ihres Biologie-Studiums war es schon lange ihr Traum, dort über Wale zu forschen. Da sie kurz vor dem Abschluss ihrer Doktorarbeit steht, nutzt sie die Chance, auf einem Whale-Watching-Boot notwendige Forschungsarbeit zu betreiben. Als Sophie und Kató aufeinandertreffen, haben sie einen sehr schlechten Start, da Sophie ihm aus Versehen Kaffee über das Hemd schüttet. Wie der Zufall es will, begegnen sie sich wieder und zeigen sich gegenseitig ihre Abneigung. Wird es trotzdem eine zweite Chance für beide geben? Die Story ist ausgesprochen interessant. Vor der Kulisse Islands, dessen Schönheit mit Bergen, Tälern, Flüssen, Seen sowie der fantastischen Natur einmalig dargestellt wird, erfahren wir nebenbei einiges über Wale sowie die Flora und Fauna dieses einzigartigen Fleckchens Erde. Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildhaft, sodass ich beim Lesen das Gefühl hatte, selbst vor Ort zu sein. Sie schreibt zudem modern und flüssig. In jeder freien Minute musste ich das Buch zur Hand nehmen und konnte es nicht mehr weglegen. Island bildet den Rahmen für eine spannende Geschichte, in der es darum geht, Mut zu beweisen, Entscheidungen zu treffen und zu den eigenen Wünschen und Träumen zu stehen. Auf der anderen Seite wirft das Buch die spannende Frage auf, ob es im Leben wirklich darum geht, die Karriereleiter hochzusteigen, immer mehr Geld zu verdienen und die soziale, emotionale sowie menschliche Seite hintenanzustellen. Kann das wirklich der richtige Weg sein, um glücklich zu werden? Wenn zwei so unterschiedliche Protagonisten aufeinandertreffen, ist schon im Vorfeld klar, dass es zu Reibungen kommt. Allerdings führen diese Reibungen in eine ganz andere Richtung – in eine Geschichte über Liebe, Nähe und das Gefühl, mit jemandem durch dick und dünn zu gehen. An einigen Stellen wird es richtig spicy, dennoch ist die Story eher im Slow-Burn-Genre einzuordnen. Es geht um Nähe und Distanz und um die Frage, ob eine Fernbeziehung gutgehen kann. Die Gefühle sind teilweise so übermächtig, dass es eine große Kunst ist, wie sensibel und empathisch die Autorin mit diesem Thema umgeht. Da Sophie nie gelernt hat, sich mit ihren Wünschen in den Vordergrund zu stellen, während Kató genau das getan hat, bleibt die Spannungskurve stets hoch. Wenn man denkt, spannender kann es nicht werden, passiert etwas Neues, mit dem niemand gerechnet hat. Am Ende fühle ich mich als Leserin bestens unterhalten, denn das Gesamtbild ist rund: Island, die Wale, die Protagonisten und die einzelnen Entwicklungsschritte, die wir mitverfolgen. Schließlich erfahren wir, dass manche Dinge, die wir uns selbst kompliziert machen, gar nicht so schwer sein müssen. Fazit: Dieses Buch ist ein wahres Highlight. Die Geschichte auf Island mit seiner faszinierenden Natur und einer Frau, welche die Walforschung liebt und zu einer besseren Zukunft sowie zum Schutz der Weltmeere beitragen möchte, wird lange in mir nachhallen.
Da ich unbedingt mal nach Island möchte, kam mir das neue Buch von Judith gerade recht. Zusammen mit dem Thema Walforschung klang es für mich als große Tierliebhaberin perfekt.
Und genau das ist es auch! Sophie und Kató sind zwei Protagonisten, die auf der Suche nach dem richtigen Platz für ihr Arbeiten, für ihr Leben sind. Nur wissen sie das zu Beginn noch gar nicht unbedingt, denken beide doch, den richtigen Weg bereits gefunden bzw. vorgeplant zu haben. Mit Kató hatte ich definitiv Startschwierigkeiten. Er war echt ein arroganter und überheblicher Arsch. Aber da ich ja oben bereits geschrieben habe, dass dieses Buch perfekt ist, könnt ihr euch denken, dass Kató die Kurve gekriegt hat😉 Wie das passiert ist, lest ihr selbst. Sophie war mir gleich sympathisch. Sie muss ganz schön was durchmachen und tut das einzig Richtige: eine für sie top Gelegenheit sofort nutzen.
Dank der tollen bildlichen Beschreibungen von Judith konnte ich mich gedanklich komplett in Island wiederfinden. Es muss so wunderschön dort sein, die Natur, die Rauheit. Emotional wird es, wenn Judith über die Walbeobachtungen schreibt, die Sophie und Kató erleben. Oh Mann, da bekommt man echt Gänsehaut und Pipi in den Augen🥹
Auch die Gefühle, die sich langsam zwischen Sophie und Kató entwickeln und die beide im weiteren Verlauf der Story noch durchleben müssen, konnte ich zu 100% nachfühlen. Da gibt’s süße, knisternde Tension und vertrauensvollen Konsens. Die spicy Szenen sind richtig schön geschrieben. Sie passen so gut zur Gesamtstimmung des Buches und der Charaktere untereinander!
Hervorheben möchte ich gerne noch Lilja als Nebencharakter. Sie wird eine Freundin von Sophie und ist auch ansonsten noch ein bisschen mehr mit allem verwoben, als zunächst scheint. Ihre offene und herzliche Art lässt sie einen sofort mögen. Dazu ist sie cool und witzig und es macht einfach Spaß, Szenen mit ihr zu lesen.
Ob nun für Sophie und Kató das Glück auf Island und beieinander liegt, erfahrt ihr in diesem Buch. Es gibt zwar ein paar kleine Lücken in der Storyline, doch die tun dem Gesamtpaket keinen Abbruch. Deswegen gibt’s von mir eine große Leseempfehlung! Erlebt Island, die Wale und eine emotionale Lovestory♥️
Danke Judith für Sophie und Kató in Húsavík. Ich freue mich schon auf Band 2!
Im Schein der Mitternachtssonne entführte mich das erste Mal literarisch nach Island. Judith B. Carrol beschreibt die Schönheit der Insel auf sehr bildhafte und eingängige Weise, so dass dieses Land einige Positionen auf meiner Want-to-see Liste hochgerutscht ist.
Wir begleiten Sophie, deren Leben gerade gewaltig aus den Fugen geraten ist. Eigentlich wollte sie nur noch ihre Doktorarbeit in Biologie beenden, bevor der neue Lebensabschnitt in der Firma ihrer Mutter beginnen sollte. An ihrer Seite ihr langjähriger Freund und Verlobter Matthias. Doch.als sie ihn inflagrantie mit ihrer besten Freundin erwischt, kann sie es keine Minute länger in Berlin aushalten und nimmt das kurzfristige Angebot ihrer Professorin an. Vier Wochen Walforschung auf Island, ein langgehegter Traum von Sophie. Doch ihre Mutter ist alles andere als begeistert von Sophies kurzfristigen Änderungen, sollte die Einführung in die Firma doch zeitnah starten.
Als weiteren Protagonisten lernen wir Kato kennen. Der gebürtige Isländer lebt und arbeitet in New York.und steht kurz vor seiner Chance die Karriereleiter in seiner Firma aufzusteigen. Da erhält er einen Anruf aus der Heimat, dass sein Bruder einen schweren Unfall hatte und im Koma liegt. Natürlich reist er umgehend zurück um der Familie beizustehen. Und erkennt wie sehr ihm Island gefehlt hat.
Die Schreibweise der Autorin ist überaus bildhaft. Außerdem streut sie immer wieder Wissenswertes über die Giganten der Meere in ihre Erzählungen ein, so dass sie mir die Insel und die verschiedenen Wale sehr schmackhaft gemacht hat.
Ich mochte vor allem Sophie sehr gerne. ihre Entwicklung fand ich sehr gelungen und nachvollziehbar. Bei Kato fiel mir das Stellenweise sehr schwer. Er hat immer nur genaue Daten und Ziele im Kopf, ohne sich Gedanken zu Möglichkeiten zu machen und Gedankenexperimente für abweichende Zukunftspläne zuzulassen.
Trotz allem habe ich die Zeit auf Island sehr genossen und freue mich schon sehr auf ein Wiedersehen mit unseren Protagonisten. Denn es wird einen weiteren Band an diesem Ort geben.
Im Schein der Mitternachtssonne hat mir richtig gut gefallen. Durch den flüssigen Schreibstil bin ich nur so durch das Buch geflogen und konnte, bzw wollte es kaum mehr aus der Hand legen. Während mir am Anfang Kató ein kleiner einzelgängerischer Griesgram schien, taute er im Lauf des Buches regelrecht auf und wurde zugänglicher. Hilfreich war auch, dass man seine Sicht der Dinge lesen konnte und so als Leser/in erfahren hat, wie er denkt und warum er wie handelt. Außerdem fande ich das Kapitel mit Clarissa gut, als sie ihm den Spiegel vorhält und ihm das mal sagt, und er nimmt es an und versteht. Des Weiteren fande ich es richtig süß wie er mehrmals im Laufe des Buches erwähnt, dass er Heimweh hatte, auch wenn er das nie so ganz richtig einsehen wollte.
Und dann ist da Sophie. Sophie mit ihrer Leidenschaft für Wale und die Forschung. Sie war mir einfach sofort sympathisch. Ich kann sie so gut verstehen, wenn man für ein Thema brennt von klein an. Auch ich habe so Themen (2 Stk).
Auch wenn die Entwicklung der Liebesgeschichte sehr schnell geht, die beiden sich schnell ineinander verlieben, auch wenn sie es zuerst nicht richtig einsehen wollen, bzw versuchen abzuweisen, da sie Angst vor der Zukunft haben, fande ich die Entwicklung nicht zu schnell und authentisch. Manchmal geht es halt schnell, das man einen Menschen trifft und es funkt. Wenn auch hier erstmal die Funken anders fliegen 🤪.
Ich habe das Buch einfach von Anfang bis Ende geliebt, vor allem aber das Ende, als beide endlich ein Einsehen hatten und erkannten, was für sie das richtige ist und ihren Weg gegangen sind und sich nicht von außen mehr in eine Form pressen ließen. Es geht also in dem Buch auch darum zu sich selbst zu finden. Ein sehr wichtiges Thema im übrigen.
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Das Cover passt gut zur Geschichte und obwohl es etwas kitschig ist, finde ich es sehr gelungen und eine schöne Farbkombination. Der Wal vor dem Sonnenauf/untergang sieht halt einfach gut aus. Inhaltlich geht es um Sophie, die kurzfristig für Forschungsarbeiten zur ihrer Doktorarbeit nach Island reist, nachdem Zuhause ihre Welt in Scherben zerbrochen ist und sie erstmal nur weg möchte. Vor Ort heuert sie dann auf dem Whale-Watching-Boot von Kató an, der nicht so begeistert von ihr ist. Zum Glück merken sie recht schnell, dass sie doch ein paar Gemeinsamkeiten haben und sie unter Umständen besser zusammenarbeiten als zunächst befürchtet.
Ich mochte diese süße und emotionale Geschichte wirklich gerne. Die Autorin hat eine sehr angenehme Art zu schreiben und die isländische Landschaft zu beschreiben, dass ich oft das Gefühl hatte ich bin selbst wieder da.
Auch die Charaktere waren mir beide sympathisch und ich habe gerne die abwechselnden Perspektiven von Sophie und Kató gelesen. So habe ich direkt beim Lesen genaueren Einblick in die Gedankenwelt von beiden bekommen, was hilfreich war, um manche Handlungen nachvollziehen zu können.
Das Lesen hat viel Spaß gemacht und ich habe mich sehr gefreut als ich erfahren habe, dass es im Dezember einen zweiten Band gibt, indem es um Katós Bruder gehen wird.