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Die Legenden der Jiri #1

Das Feuermädchen

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Tosende Wellen, endloses Wasser, Freiheit bis zum Horizont – das ist es, was sich Shaani von Kindesbeinen an am meisten wünscht. Aber das Mädchen gehört zum Volk der Waldmenschen und darf sich dem Meer nicht mal auf Sichtweite nähern. Der junge Krieger Faro hingegen lebt ganz in seinem Element - dem Element des Wassers. Nichts interessiert ihn außer sein eigenes Volk. Bis er eines Tages Shaani erblickt. Das Mädchen mit Augen so blau wie der Ozean und Haaren so rot wie Feuer. Prompt setzt er alles daran, sie kennenzulernen. Doch es gibt einen guten Grund dafür, warum sich das »Feuermädchen« vom Wasser fernhalten sollte… Dies ist der erste Band der Reihe »Die Legenden der Jiri«.

525 pages, Kindle Edition

First published February 5, 2015

26 people want to read

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Displaying 1 - 7 of 7 reviews
Profile Image for Rain.
720 reviews120 followers
February 24, 2015
Tosende Wellen, endloses Wasser, Freiheit bis zum Horizont – das ist es, was sich Shaani von Kindesbeinen an am meisten wünscht. Aber das Mädchen gehört zum Volk der Waldmenschen und darf sich dem Meer nicht mal auf Sichtweite nähern. Der junge Krieger Faro hingegen lebt ganz in seinem Element - dem Element des Wassers. Nichts interessiert ihn außer sein eigenes Volk. Bis er eines Tages Shaani erblickt. Das Mädchen mit Augen so blau wie der Ozean und Haaren so rot wie Feuer. Prompt setzt er alles daran, sie kennenzulernen. Doch es gibt einen guten Grund dafür, warum sich das »Feuermädchen« vom Wasser fernhalten sollte…

Der Anfang des Buches hat mir gut gefallen. In der Welt, die die Autorin erschafft, gibt es vier Völker, zu jedem Element eines. Diese Völker sind mehr oder weniger mit einander verfeindet oder haben einfach nichts mit den anderen Völkern zu tun. Nicht komplett Neues, aber so weit ganz interessant. Was mir auch gefallen hat, war, dass man in jedes der Völker Einblick bekommen hat, auch wenn die Jiri, das Erdvolk, und die Amaren, das Wasservolk, durch Shaani und Faro deutlich im Zentrum stehen. Das war auch schon der erste Punkt, über den ich so ein bisschen gestolpert bin – die Namen. Die Personen, Völker, Götter, einfach alles und jeder hat solche ungewöhnlichen Namen, aber daran habe ich mich dann recht schnell gewöhnt.
Ein weiterer riesengroßer Pluspunkt, den ich dem Buch gebe, ist den ganzen Erzählperspektiven gewidmet. Ganze fünf gibt es davon! Ich als Fan von solchen Geschichten war begeistert. Fünf Perpektiven, aus denen man diese Geschichte erleben kann! Doch dann kam die Ernüchterung. Die einzelnen Kapitel sind ziemlich lang und wenn mich ein anderer Erzählstrang mit einigen der anderen Figuren gerade mehr interessiert hat, zog es sich noch etwas länger. Insgesamt plätscherte die Handlung meistens nur so dahin, besonders im zweiten Drittel ist kaum etwas passiert, insbesondere nichts allzu Spannendes. Doch im letzten Teil nahm die Geschichte zum Glück wieder etwas an Fahrt auf, auch wenn es mir persönlich streckenweise sogar etwas zu schnell ging. Zwar war auch die Handlung teilweise sehr vorhersehbar, trotzdem hat sie auch Spaß gemacht, wenn mal etwas passiert ist.
Nun zu den Figuren. Insgesamt gibt es sechs größere Charaktere: Die beiden Protagonisten Faro und Shaani, sowie ihre Freunde Barein, Zahra, Lani und Kelvin. Bei Faro und Shaani ist das wohl klar, aber auch unter ihren Freunden bilden sich im Laufe der Geschichte Pärchen. Eines von den Pärchen habe ich ganz besonders ins Herz geschlossen, aber um nicht die ganze Spannung raus zu nehmen, verrate ich nicht, welches. ;-) Die einzelnen Charaktere mochte ich auch jeden mehr oder weniger gerne. Was mich aber an allen, außer vielleicht Zahra, sehr genervt hat, ist ihre Naivität. Man kommt natürlich GAR NICHT auf die Idee, eine nahestehende Person könnte tiefere Gefühle haben und man fragt sich auch garantiert NIE, ob man wirklich dazu gehört, wenn es doch so offensichtlich ist, dass man anders ist. Okay, bei letzterem ist es offensichtlich, dass das auf Shaani geeicht ist. Aber sie hat sich tatsächlich nie gefragt, wieso sie so anders ist, ob es etwas gibt, was man ihr nicht erzählt. Ihre Gutgläubigkeit fand ich fast ebenso nervig wie ihre Naivität.
Eine weitere Emotion, die immer und immer wieder vorkommt, ist die Eifersüchtig. Beim ersten Mal fand ich es noch okay, dass eine Figur eifersüchtig ist, auch beim zweiten Mal war es in Ordnung. Aber wenn konstant irgendwer auf irgendwen eifersüchtig ist, dann zehrt das irgendwann nur noch gewaltig an den Nerven.
Was ich vorher auch nicht wusste: Das Buch ist kein Einzelband, wie ich gedacht habe, sondern der erste Teil einer Reihe. Ich bin noch unentschlossen, ob ich diesen wirklich lesen werde. Einerseits gab es so einiges, das mich schon beim ersten Teil genervt hat, andererseits ist die eine Sache, die mich eine Zeit lang als einziges hat weiterlesen lassen, noch immer nicht aufgeklärt. Und natürlich mein Lieblingspärchen.♥ Die beiden würde ich wirklich gerne wiedersehen, aber ob dieser Wunsch reichen wird? Naja, mal sehen.

Über die Autorin:
Martina Fussel, 1983 in Köln geboren, lebt mit ihrem Mann nahe der Domstadt und verbringt ihre Freizeit am liebsten mit Squash, langen Spaziergängen oder dem Lesen. Bei ein bis zwei Büchern die Woche, die ausschließlich mit Liebe zu tun haben, kam ihr irgendwann die Idee, etwas Eigenes zu schaffen und so begann sie mit dem Schreiben. »Das Königsmädchen« ist ihr Debütroman.

Fazit
Mein erster Eindruck vom „Feuermädchen“ war gar nicht mal so schlecht. Doch dann kam die Naivität der Charaktere und die ganze Eifersucht, einer der Hauptaspekte, die mich gestört haben. Wenn man das mal außer Acht lässt, fand ich das Buch eigentlich ganz in Ordnung. Es hatte seine Schwächen, hat aber trotzdem auch noch Spaß gemacht. Direkt empfehlen würde ich das Buch zwar nicht, aber abraten würde ich es auch nicht.
Profile Image for Nadjab.
2,222 reviews
November 23, 2020
Klappentext
Tosende Wellen, endloses Wasser, Freiheit bis zum Horizont – das ist es, was sich Shaani von Kindesbeinen an am meisten wünscht. Aber das Mädchen gehört zum Volk der Waldmenschen und darf sich dem Meer nicht mal auf Sichtweite nähern. Der junge Krieger Faro hingegen lebt ganz in seinem Element - dem Element des Wassers. Nichts interessiert ihn außer sein eigenes Volk. Bis er eines Tages Shaani erblickt. Das Mädchen mit Augen so blau wie der Ozean und Haaren so rot wie Feuer. Prompt setzt er alles daran, sie kennenzulernen. Doch es gibt einen guten Grund dafür, warum sich das »Feuermädchen« vom Wasser fernhalten sollte…

Meine Meinung
Das Buch erzählt aus der Sicht verschiedener Personen, die mehr oder weniger mit Shaani zu tun haben. Shaani hat rotes Haar, wohnt aber bei den Waldmenschen, die mit Erdkräften gesegnet sind. Doch sie hat keine Kräfte dieser Art und ihr Vater versucht das zu verbergen. Sie ist mutig und entschlossen, ihren eigenen Weg zu gehen, obwohl es sie selbst in Gefahr bringt. Nebenbei lernt man andere Charaktere näher kennen, sodass man tiefer in die Welt eintaucht und es einen Ausblick auf die nächsten Bände geben kann. Die Liebesgeschichte war ein wenig vorhersehbar, aber ansonsten gibt es einige überraschende Wendungen und Entwicklungen, in der man auch etwas über die verschiedenen magischen Kräfte lernt. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen.

Bewertung
Eine gelungene Fortsetzung bzw. ein gelungener Auftakt, der mich wirklich gut unterhalten konnte, daher gibt es verdiente
4 von 5 Würmchen
Profile Image for Solara300.
1,494 reviews43 followers
February 5, 2015

Kurzbeschreibung
Tosende Wellen, endloses Wasser, Freiheit bis zum Horizont – das ist es, was sich Shaani von Kindesbeinen an am meisten wünscht. Aber das Mädchen gehört zum Volk der Waldmenschen und darf sich dem Meer nicht mal auf Sichtweite nähern. Der junge Krieger Faro hingegen lebt ganz in seinem Element - dem Element des Wassers. Nichts interessiert ihn außer sein eigenes Volk. Bis er eines Tages Shaani erblickt. Das Mädchen mit Augen so blau wie der Ozean und Haaren so rot wie Feuer. Prompt setzt er alles daran, sie kennenzulernen. Doch es gibt einen guten Grund dafür, warum sich das »Feuermädchen« vom Wasser fernhalten sollte…
(Auszug von Impress)




Cover
Das Cover fällt einem ins Auge mit dem Mädchen vorne darauf das einen wie es scheint fragend anblickt. Die Farbgebung ist sanft und lässt das Bild zart erscheinen. Sehr passend für mich stellt es Shaani dar.
Und die Überschrift passt sehr gut zum Inhalt.



Charaktere
Shaani ist jung und weiß das sie anders ist als alle ihres Volkes. Aber sie weiß auch was sie will und versucht sich einzugliedern.

Faro ist nicht nur ein großer Krieger und ein Führer sondern ist tief in seinem inneren allein obwohl er Freunde an seiner Seite hat die für ihn da wären, wenn er sie ließe. Aber Faro fehlt etwas Wichtiges im Leben.



Schreibstil
Die Autorin Martina Fussel hat einen tollen flüssigen Schreibstil der mich mitgenommen hat in die Welt wo es vier Völker gibt und Götter die den auserwählten Gaben geben. Toll geschrieben. Die Gefühle der Protagonisten sind gut dargestellt.



Meinung
Wenn die Vorhersehung manchmal andere Pläne hat...

Dann sind wir bei den Vier Völkern die untereinander versuchen friedlich zu leben.

Eines der Völker sind die Jiri, die im Wald leben und unter den Titel die Waldmenschen fallen.

Allerdings und jetzt kommt es ist eine Jiri anders als alle anderen. denn Shaani ist nicht vergleichbar mit anderen denn sie ist anders.

Sie hat schon bei der Haarfarbe angefangen aufzufallen. Denn Shaanis Haare sind nicht schwarz oder Braun wie die von allen anderen sondern in einem leuchtenden Rot. Ihre Augen sind Blau wie der Ozean und tief in ihr scheint eine ungeheure Kraft zu schlummern.

Shanni selbst weiß nicht warum sie anders aussieht und von ihrem Vater erfährt sie leider nichts von ihrer verstorbenen Mutter die sie nie kennen lernen durfte.

Deshalb findet sie sich mit den Hänseleien ihm Dorf ab.

Sie hat zwei gute Freunde zum einen wäre da Zahra die mittlerweile aber weit von ihr weg ist, denn Zahra ist eine Kriegerin und dient der Gottheit Terra, die die Jiri beschützt und über sie wacht.

Und da wäre noch Barein der nicht nur mit Gaben beschenkt wurden sondern noch der beste Krieger seines Volkes ist.
Barein hegt aber noch tiefere Gefühle für Shaani die in ihm nur so etwas wie ihren Bruder sieht.
Aber als wäre das nicht alles schon genug.

Zieht es Shaani immer wieder zum Meer und genau dort passiert etwas was das Leben von Shanni und denn Jiri verändern könnte.

Denn Shaani trifft auf Faro einen Amaris der mit der Kraft des Wassers gesegnet ist und beide trifft die Erkenntnis tief bis in ihr inneres, das diese Begegnung eine Wirkung haben wird.

Denn Shaani geht der junge Krieger nicht mehr aus dem Kopf und Faro beschließt sich auf fremdes Gelände zu bewegen um die Schönheit die Shaani ist noch einmal wiederzusehen und mehr über sie rauszufinden,

Alles andere als begeistert sind allerdings seine Freunde die von diesem Plan entweder nichts halten oder wie seine Freundin Lani nichts ahnen.
Denn Lani und Faro sind nicht zusammen und doch erhofft sich Lani von Faro mehr.

Werden Shanni und Faro einen Weg zueinander finden und was passiert mit den Völkern....




Fazit
Für mich sehr empfehlenswert und gut geschrieben.



5 von 5 Sternen
Profile Image for Ina Vainohullu .
887 reviews17 followers
February 25, 2015
Shaani ist eine Jiri. Die Jiri sind Waldmenschen, doch die ungewöhnliche Schönheit zieht es entgegen aller Grundsätze ihres Volkes immer wieder ans Wasser. Als sie eines Tages mit ihrem besten Freund Barein ausreitet, überlistet sie ihn durch einen gemeinen Trick und macht sich auf ans Meer.

Hier begegnet sie dem Amaren-Krieger Faro, der ihr das Leben rettet und sich direkt von Shaani angezogen fühlt. Das Mädchen mit den blauen Augen und den feuerroten Haaren geht ihm nach dieser Begegnung nicht mehr aus dem Kopf und er ist fest entschlossen sie wiederzusehen. Doch es gibt mehr als einen guten Grund, warum er sich besser von ihr fernhalten sollte und auch dafür warum Shaani besser die Finger vom Wasser lässt.

Meinung:

Hier war es einzig der Klappentext der mich auf die Geschichte um Shaani und Faro aufmerksam machte. Das Cover ist nett, aber nicht sonderlich spektakulär, ich hätte also wohl keinen zweiten Blick riskiert, wenn ich nicht schon gelesen hätte um was es geht.

Martina Fussel entführt mich in eine neue, fremde und fantastische Welt, die vier geheimnisvolle Völker beherbergt. Die Jiri sind Waldmenschen, die Amaren sind das Volk des Wassers, die Leekaner sind Feuermenschen und die Uhura sind das Volk der Luft. Einige Menschen sind mit Gaben gesegnet, andere werden von ihren Gottheiten beschenkt und schöpfen Kraft aus ihrem Element. Auch Shaani hat Mächte, doch woher diese kommen, weiß sie nicht, denn die Gaben werden von den Vorfahren vererbt. Da ihr Vater ein Erdbändiger ist, müssen ihre Kräfte von der Mutter stammen, doch diese hat Shaani nie kennengelernt und ihr Vater meidet dieses Thema und gibt dem Mädchen keinerlei Informationen.

So macht sich Shaani selbst daran, dem Geheimnis um ihre Kraft auf den Grund zu gehen. An ihrer Seite steht Faro, der ihr helfen will, doch auch Faro ist ehrlich gesagt ein Rätsel für sich, das Shaani lösen muss.

Der Einstieg in die Geschichte ging etwas holprig vonstatten, da in den ersten Kapiteln unglaublich viele Namen und Völker/Stämme erwähnt wurden und man erst einmal die neue und ungewöhnliche Umgebung auf sich wirken lassen muss.
Nach wenigen Kapiteln konnte ich dann aber völlig ins Geschehen eintauchen und mich von Martina Fussels leichtem Schreibstil durch die Geschichte tragen lassen.

Diese wird von verschiedenen Personen erzählt.
Zwar ist Shaani hier die Hauptfigur, doch auch Faro, Barein, Lani und Zhara kommen zu Wort. Diese Wechsel sorgen dafür, das man so auch die Nebenfiguren kennenlernt und diese eben nicht nur am Rand eine Rolle spielen.
Zwischendurch hatte ich allerdings durch die vielen Perspektivenwechsel und die Entwicklungen zwischen den Protagonisten, das Gefühl, das die Geschichte um Shaani und ihre neu entdeckten Kräfte etwas in den Hintergrund gerät.

Diese sind im Mittelteil sehr präsent, lassen dann allerdings nach, weil die Autorin den Gefühlen aller Personen mehr Aufmerksamkeit widmet. Hier geht es plötzlich um jede Menge nervige Eifersüchteleien, besonders von Lani und Barein, die mir teilweise echt auf den Nerv gingen.

Gegen Ende kehren wir zu Shaanis Kräften zurück. Sie muss gegen ihr eigenes Volk kämpfen, sich einem Seher stellen und auch ihre noch sehr zarte Liebe zu Faro wird auf die Probe gestellt.

Hier kommt es zu einem Showdown, der einige Fragen klärt, aber neue aufwirft, mich aber vorallem heillos verwirrt. Man darf also gespannt sein, wie es weitergeht. Eine Fortsetzung erscheint bereits im Mai.

Fazit:
Im Großen und Ganzen ist "Das Feuermädchen" ein solider Reihenauftakt, der zwar einige kleinere Schwachpunkte hat, der mich aber, besonders in Bezug auf die Vielfalt der Charaktere, gut unterhalten hat.
©Ina's Little Bakery
Profile Image for Corinna | Corinnas World of Books.
2,618 reviews67 followers
February 17, 2015
Inhalt :

Tosende Wellen, endloses Wasser, Freiheit bis zum Horizont ? das ist es, was sich Shaani von Kindesbeinen an am meisten wünscht. Aber das Mädchen gehört zum Volk der Waldmenschen und darf sich dem Meer nicht mal auf Sichtweite nähern. Der junge Krieger Faro hingegen lebt ganz in seinem Element - dem Element des Wassers. Nichts interessiert ihn außer sein eigenes Volk. Bis er eines Tages Shaani erblickt. Das Mädchen mit Augen so blau wie der Ozean und Haaren so rot wie Feuer. Prompt setzt er alles daran, sie kennenzulernen. Doch es gibt einen guten Grund dafür, warum sich das »Feuermädchen« vom Wasser fernhalten sollte? Dies ist der erste Band einer Reihe. Der zweite Band erscheint am 7. Mai 2015.

Zitat :

"Das Meer hatte mich sofort fasziniert. So viel Wasser, so viel Anmut, so viel Stärke. Damals wollte ich mich augenblicklich in die Wellen stürzen und heute war es nicht anders. Ich musste es sehen, ich musste noch einmal zum Meer!"
(Seite 11)

Meine Meinung :

In "das Feuermädchen" geht es um Shaani, die sich schon als Kind immer gewünscht hat Freiheit bis zum Horizont zu haben und endloses Wasser. Doch sie gehört zum Volk der Waldmenschen und darf nicht sich dem Meer nicht nähern. Eines Tages trifft Faro ein Krieger, dessen Element Wasser ist auf Shaani. Er will sie näher kennen lernen, doch es hat es einen Grund warum sie sich dem Wasser nicht nähern darf...

Shaani gehört zu den Waldläufern. Leider wird sie von den anderen weniger miteingebenden, weil sie anders als sie aussieht. Sie lebt zusammen mit ihrem Vater, der versucht sie vor Gefahren zu schützen. Shaani will unbedingt dem Meer näher sein, doch es ist ihr verboten.

Faro stammt von den Wassermenschen ab und er ist wie ein Anführer, der weiß was er will. Seine Vergangenheit beschäftigt ihn immer noch sehr und als er Shaani das erste Mal sieht will er sie unbedingt Wiedersehen und wissen welches Geheimnis sie umgibt.

Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm und diese Welt, die die Autorin geschaffen hat mich sehr fasziniert. Die Geschichte wird abwechselnd erzählt und man aufpassen, damit man nichts verpasst.

Die Spannung hat sich langsam aufgebaut und man konnte auch oft andere Orte kennen lernen und manche Szenen haben auch in der Vergangenheit stattgefunden. Auch lernt man verschiedene Völker kennen und ich diese Welten haben mich völlig in ihren Bann gezogen. Die Romantik kommt im Buch natürlich auch vor und natürlich kommen da auch wieder traurige Momente, indem zum Beispiel jemand zusammen findet oder jemand plötzlich mit Herzschmerz klarkommen muss. Mal schauen ob die, die zusammen gefunden haben auch im 2 Teil noch zusammen bleiben.

Das Cover stellt für mich auf den ersten Blick Shaani da, denn sie blickt den Leser direkt fragend an. Die Farben finde ich auch sehr schön, denn sie harmonieren gut mit dem Schriftzug vom Buchtitel.

Das Ende hat mich direkt neugierig auf den nächsten Band gemacht und ich bin gespannt wie es mit Shaani und den anderen weiter gehen wird und was sie dann alles erleben werden.

Fazit :

Das Feuermädchen ist ein spannender Fantasy Auftakt, der bei mir die Lust auf mehr geweckt hat und ich mich schon mit Begeisterung auf den weiteren Band freue, der im Mai auf mich warten wird.

Profile Image for Chiawen.
273 reviews9 followers
March 3, 2015
Es hat mich nicht gefesselt! „Das Feuermädchen“ von Martina Fussel ist der Einstieg in eine neue Fantasy-Reihe.
 
Als Waldmensch kennt Shanni es nicht anderes. Das Meer ist verboten! Man darf es nicht sehen und schon gar nicht darin schwimmen. Doch zieht es sie dahin. Dort sieht Faro ihre blauen Augen und roten Haare. Sie passen so gar nicht zu einem Waldmensch. Doch wer ist sie?
 
Shanni möchte unbedingt das Meer noch einmal sehen. Ihr Vater hat sie als kleines Kind ein einziges Mal mitgenommen. Seitdem versucht sie alles um dahin zu kommen. Doch ist damals etwas mit ihr passiert im Wasser und aus diesem Grund lässt ihr Vater dies nicht zu.
 
Die Charaktere sind gut durchdacht und man kann sich in sie hineinversetzten. Gerade Shanni ist schnell sympathisch und man kann ihre Anziehung zum Meer verstehen. Aber auch Faro kann man gut verstehen und man kann durch ihn andere Dinge sehen.
 
In dieser Fantasywelt gibt es 4 Völker, die mit den vier Elementen verbunden sind. Jedes dieser Völker hat seinen eigenen Lebensraum und nur in wenigen Ausnahmen Leben sie gemischt. Denn richtiger Frieden herrscht zwischen ihnen nicht. Auch sind sie gegen andere Elemente empfindlich. So können die Wassermenschen, kein Feuer berühren. Deswegen leben unter ihnen, welche die es können.
An sich ist die Welt gut durchdacht und strukturiert. Doch die vielen Namen der Völker, Götter, Landstriche sind gerade am Anfang sehr verwirrend und bleiben nicht hängen. Sie haben einen ungewöhnlichen Klang. Dies unterscheidet sie zwar von vielen anderen Fantasybüchern, doch bleiben sie so auch schwer im Gedächtnis.
Somit hat man als Leser seine Probleme, denn man muss ständig überlegen, was jenes Wort nochmal bedeutet. Man kommt aus dem Lesefluss.
 
Die Autorin lässt mal Shanni und Faro erzählen. So bekommt man als Leser einen guten Gesamtüberblick. Denn Shanni kennt nur das Leben innerhalb der Waldmenschen und Faro hat schon viel mehr gesehen und erlebt.
Der Schreibstil ist flüssig und man kann ihm gut folgen. Doch gerade am Anfang, gibt es eine Rückblende, die sehr langatmig erscheint. Zwar braucht man später diese Informationen, aber für den Anfang ist es etwas zu viel.
 
Das Cover zeigt einen Mädchenkopf. Im Hintergrund erkennt man einen Wald. Dies passt zu Shanni. Die Farben sind rosa/orange.
 
 
Das Cover fand ich einfach toll und auch der Klappentext hat mich gereizt. Doch gerade am Anfang musste ich mich etwas durchbeißen. Ich mag ja komplexe Fantasywelten, doch mit den Namen kam ich so gar nicht klar. Dies hat sich erst später gelegt. Es ist eine tolle Geschichte, doch richtig fesseln konnte sie mich nicht.
 
Es gibt 3 von 5 Wölfen!
 
Profile Image for Caro.
221 reviews
February 27, 2015
Erster Satz:

"Vorsichtig setzte mich mein Vater auf dem weichen Untergrund ab und kontrollierte, ob meine Augenbinde noch richtig platziert war."

Meine Rezension:

Wir tauchen ein in eine Welt, in der es vier Völker nach den vier Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft gibt. Die Völker jedoch stehen in Feindschaft zueinander.

Die Menschen können bestimmte Begabungen haben, die durch die Familie vererbt wurden, wie zum Beispiel die Schnelligkeit oder das Heilen. Es gibt aber auch ein paar Bewohner, die von ihrer Göttin beschenkt werden mit der Fähigkeit, ihr Element zu bändigen, und einer weiteren Eigenschaft. Sie gelten in ihrem Dorf als etwas Besonderes.

Hauptsächlich befindet man sich in dem Dorf der Jiri, das Volk vom Element Erde. Dort lernt man die junge Shaani kennen, die gerne in ihrem Dorf lebt, auch wenn sie anders als die Bewohner ist. Die Jiri haben üblicherweise braune Haare und Augen, Shaani jedoch hat rote Haare und blaue Augen, außerdem fehlt ihr jedes Talent zum Erdbändigen. Doch sie lebt gerne mit ihrem Vater und ihrem besten Freund Barein zusammen, bis sie eines Tages Sehnsucht nach dem Meer, dem Land der Amaren, hat und dort auf Faro, einen Krieger, trifft und von jetzt auf gleich fasziniert von ihm ist.

Als Faro dann plötzlich im Dorf auftaucht, treffen die beiden sich heimlich und üben an Shaanis Begabungen, die mit dem Feuer zu tun haben. Barein merkt, dass Shaani ein Geheimnis vor ihm hat, als er erfährt, dass es Faro ist, ist er sehr enttäuscht, da er in sie verliebt ist. Dann ist da auch noch Faros Freundin Lani, eine Uhura (Element Luft), die die Verbindung zwischen Faro und Shaani ebenfalls nicht gutheißt.

Doch die vier müssen zusammenhalten auf der Suche nach der Wahrheit...

Geschrieben ist das Buch aus den Perspektiven der Protagonisten Shaani, Faro, Barein und Lani geschrieben, sodass man die Spannungen greifbar vor Augen hat. Das hat mir gut gefallen.

Der Schreibstil ist auf junge Leser angepasst, sodass man einen sehr lockeren Lesefluss hat und der Geschichte leicht folgen kann.

Leider konnte mich die Handlung aber nicht so begeistern, da einfach Großteile der Geschichte vorhersehbar ist, wie zum Beispiel die Wendungen der Beziehungen unter den Charakteren.

Die Idee hinter der Geschichte an sich ist gut, doch definitiv noch ausbaubar.

Fazit:

"Das Feuermädchen" unterhält den Leser mit einer guten Idee, doch die Geschichte hat definitiv noch Luft nach oben.
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