AlexanderVI. ist als der schrecklichste und unheimlichste Papst, den es je gegeben hat, in die Geschichte eingegangen. Rodrigo Borgia, wie er mit bürgerlichem Namen hieß, stammte aus keiner mächtigen und alten Familie Italiens, aber er wurde von seinem Onkel Papst CalixtusIII. zum Kardinal erhoben und mit reichen Einkünften ausgestattet. Diese Mittel nutzte er zu glänzender Selbstdarstellung, Hofhaltung, ja zur Gründung einer Familie – und setzte sie schließlich dazu ein, selbst Papst zu werden. Der Vatikan wurde während seines elfjährigen Pontifikats zum Ort von Verbrechen und ausgelassenen Festen. Vor allem aber strebte AlexanderVI. danach, seinen Kindern durch eine wechselvolle Heiratspolitik, durch Bündnisse und Kriege eine fürstliche Stellung in Italien zu verschaffen. Und parallel zu dieser machiavellistischen Machtpolitik amtierte der Papst als Haupt der theologisch konservativ und in frommer Verehrung der Heiligen
O livro tem um título meio sensacionalista e parcial, porém seu conteúdo é extremamente imparcial onde o autor busca de maneira bastante interessante separar o que realmente aconteceu de fatos inventados pelos inimigos dos Bórgias.
Esperava mais desse livro. Mas não é ruim de todo, até dá para ler, mas como disse, eu esperava muito mais sobre a vida e a família do papa Alexandre VI.