Jump to ratings and reviews
Rate this book

Eine kurze Geschichte der Gleichheit: Graphic Novel. Die Graphic Novel nach dem Buch von Thomas Piketty

Rate this book
Links, frech und gegen die Macht der Milliardäre: Thomas Piketty als Graphic Novel

Mit seinen Bestsellern "Das Kapital im 21. Jahrhundert" und "Kapital und Ideologie" hat Thomas Piketty eine internationale Debatte über die Ursachen sozialer Ungleichheit in Gang gebracht. Anschließend hat er für alle, die keine Zeit für die Lektüre der beiden dicken Wälzer hatten, "Eine Kurze Geschichte der Gleichheit" nachgelegt. Nun haben der Zeichner Sébastien Vassant und der Texter Stephen Desberg daraus eine Graphic Novel gemacht - eine Weltgeschichte der sozialen Konflikte, kapitalismuskritisch und post-kolonial, rasant und im Klartext, geschrieben für eine junge Generation, die keine Lust hat, sich von autoritären alten Männern und sinistren Tech-Kapitalisten die Zukunft stehlen zu lassen.

96 pages, Paperback

Published February 13, 2026

Loading...
Loading...

About the author

Thomas Piketty

98 books2,596 followers
Thomas Piketty (French: [tɔma pikɛti]; born May 7, 1971) is a French economist who works on wealth and income inequality. He is the director of studies at the École des hautes études en sciences sociales (EHESS) and professor at the Paris School of Economics. He is the author of the best selling book Capital in the Twenty-First Century (2013), which emphasizes the themes of his work on wealth concentrations and distribution over the past 250 years. The book argues that the rate of capital return in developed countries is persistently greater than the rate of economic growth, and that this will cause wealth inequality to increase in the future. To address this problem, he proposes redistribution through a global tax on wealth.

Piketty was born on May 7, 1971, in the Parisian suburb of Clichy. He gained a C-stream (scientific) Baccalauréat, and after taking scientific preparatory classes, he entered the École Normale Supérieure (ENS) at the age of 18, where he studied mathematics and economics. At the age of 22, Piketty was awarded his Ph.D. for a thesis on wealth redistribution, which he wrote at the EHESS and the London School of Economics under Roger Guesnerie.

After earning his PhD, Piketty taught from 1993 to 1995 as an assistant professor in the Department of Economics at the Massachusetts Institute of Technology. In 1995, he joined the French National Centre for Scientific Research (CNRS) as a researcher, and in 2000 he became director of studies at EHESS.

Piketty won the 2002 prize for the best young economist in France, and according to a list dated November 11, 2003, he is a member of the scientific orientation board of the association "À gauche, en Europe", founded by Michel Rocard and Dominique Strauss-Kahn.

In 2006 Piketty became the first head of the Paris School of Economics, which he helped set up. He left after a few months to serve as an economic advisor to Socialist Party candidate Ségolène Royal during the French presidential campaign. Piketty resumed teaching at the Paris School of Economics in 2007.

He is a columnist for the French newspaper Libération, and occasionally writes op-eds for Le Monde.

In April 2012, Piketty co-authored along with 42 colleagues an open letter in support of then-PS candidate for the French presidency François Hollande. Hollande won the contest against the incumbent Nicolas Sarkozy in May of that year.

In 2013, Piketty won the biennial Yrjö Jahnsson Award, for the economist under age 45 who has "made a contribution in theoretical and applied research that is significant to the study of economics in Europe."

Piketty specializes in economic inequality, taking a historic and statistical approach. His work looks at the rate of capital accumulation in relation to economic growth over a two hundred year spread from the nineteenth century to the present. His novel use of tax records enabled him to gather data on the very top economic elite, who had previously been understudied, and to ascertain their rate of accumulation of wealth and how this compared to the rest of society and economy. His most recent book, Capital in the Twenty-First Century, relies on economic data going back 250 years to show that an ever-rising concentration of wealth is not self-correcting. To address this problem, he proposes redistribution through a global tax on wealth.

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
4 (23%)
4 stars
8 (47%)
3 stars
5 (29%)
2 stars
0 (0%)
1 star
0 (0%)
Displaying 1 - 4 of 4 reviews
4 reviews
June 27, 2026
Habe viel gelernt und Zusammenhänge erschlossen und es ist sehr stringent und präzise trotz der inhaltlichen Breite und Kürze des Buchs. Toll fand ich besonders, dass es handlungsorientiert ist und mir mit konkreten Maßnahmen Hoffnung auf eine gerechtere Welt gibt
Profile Image for Tracy.
99 reviews4 followers
May 7, 2026
konnte viel draus mitnehmen:) glaube sachbücher als graphic novels sollte ich öfter lesen. hat mir voll gut gefallen! danke greta 🫰🏼
Profile Image for Madame F.
323 reviews4 followers
April 22, 2026
Ich bin bei Sachbüchern oft ein bisschen verloren – zu viel Text, zu viele Fußnoten, zu viel „lies das und versteh’s bitte sofort“. Umso mehr hat mich diese Graphic Novel überrascht: Eine kurze Geschichte der Gleichheit fühlt sich an wie ein intellektueller Espresso-Shot. Stark verdichtet, konzentriert, wach machend.
Natürlich geht diese Verdichtung auf Kosten von Komplexität. Das lässt sich gar nicht vermeiden, wenn man Pikettys umfangreiche Analysen auf ein so kompaktes Format herunterbricht. Aber genau darin liegt für mich auch die Stärke des Buches: Es macht Wissen zugänglich. Und das ist ja fast schon eine inhaltliche Entsprechung zu seinem eigenen Thema – Gleichheit nicht nur als politisches Ziel, sondern auch als Frage von Zugang. Wer versteht, kann mitreden.
Was dabei besonders gut funktioniert, ist die visuelle Umsetzung. Die Zeichnungen sind nicht einfach nur Beiwerk oder „Illustrationen“, sondern tragen das Argument mit. Sie strukturieren, verdichten und machen abstrakte Zusammenhänge greifbar. Gedanken werden hier nicht nur erklärt, sondern gezeichnet. Gerade komplexe Themen gewinnen dadurch eine Klarheit, die ein klassisches Sachbuch oft nicht erreicht.
Auch formal hilft die Gestaltung beim Denken: Die verschiedenen Farbschattierungen trennen die Kapitel sauber voneinander und schaffen eine visuelle Ordnung, an der man sich gut orientieren kann.
Inhaltlich spannt das Buch einen großen historischen Bogen, behandelt auch Themen wie Kolonialismus oder Klassismus und erzählt Gleichheit nicht als lineare Erfolgsgeschichte, sondern eher als fragiles Gebilde. Fortschritte wirken hier nie selbstverständlich, sondern immer bedroht, immer abhängig davon, dass Menschen sie aktiv verteidigen. Das fand ich besonders überzeugend, weil es der Versuchung widersteht, Geschichte zu sehr zu glätten oder zu vereinfachen.
Der politische Ton ist dabei klar: Das Buch ist deutlich kapitalismuskritisch positioniert. Für mich fühlt sich das aber nicht belehrend an, sondern eher wie eine transparente Haltung. Es sagt nicht „so ist es und nicht anders“, sondern zeigt, aus welcher Perspektive argumentiert wird – und das macht es leichter, sich selbst dazu zu verorten.
Was man allerdings mitbringen sollte, ist ein kleines bisschen Vorwissen oder zumindest die Bereitschaft, sich auf ein recht hohes Tempo einzulassen. Die Verdichtung führt dazu, dass Themen schnell angerissen und weitergeführt werden. Das kann stellenweise überfordernd sein. Gleichzeitig sehe ich genau darin auch eine Stärke: Das Buch funktioniert hervorragend als Einstieg oder Überblick. Es legt eine Grundlage, von der aus man sich weiter in einzelne Themen vertiefen kann.
Für mich ist diese Graphic Novel deshalb am ehesten ein Türöffner – kein abschließendes Werk, sondern ein sehr klug gemachter Einstieg. Oder anders gesagt: ein TED-Talk in Comicform, der Lust macht, danach weiterzudenken.
Und genau das bleibt hängen: nicht nur Wissen, sondern der Impuls, sich weiter damit zu beschäftigen.
Displaying 1 - 4 of 4 reviews