Jump to ratings and reviews
Rate this book

فريدريك نيتشه اصل الاخلاق و فصلها

Rate this book
Bekannte Philosophen kommentieren in der Reihe "Klassiker Auslegen" die klassischen Texte der Philosophiegeschichte. Nietzsches "Zur Genealogie Moral" ist der Hohepunkt der abendlandischen Moralkritik. In einer erfrischenden Einfuhrung ordnet Otfried Hoffe den Text kulturgeschichtlich ein und stellt dessen Themen und Thesen vor. Anschliessend stellen ausgewiesene Nietzsche-Kenner die "Streitschrift" Kapitel fur Kapitel vor und zeigen Hintergrunde, die man nicht kennen kann oder die man leicht ubersieht."

Unknown Binding

First published January 1, 2004

15 people are currently reading
229 people want to read

About the author

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
16 (25%)
4 stars
20 (31%)
3 stars
23 (36%)
2 stars
3 (4%)
1 star
1 (1%)
Displaying 1 - 6 of 6 reviews
Profile Image for Mina Talaat.
128 reviews4 followers
June 9, 2017
من الحاجات اللي عجبتني في نيتشه أنه بيسترجع الماضي للبحث عن الحقيقة و أصلها .
الكتاب حلو و الابحاث الثلاثة حلوين على الرغم ان في بعض الحاجات مش القليلة جدا مش عجباني بس .
Profile Image for Nicki Brøchner.
41 reviews2 followers
March 13, 2015
Not only is it an interesting and inspiring read. But Nietzsche had a knack for framing even the hardest question in a way that not only enlightens you but also at the same time entertains you. This is a book I would recommend anyone to read especially anyone that still thinks that religion and stats are necessary in human societies.
Profile Image for Hamzo.
39 reviews3 followers
October 21, 2022
Ach Nietzsche, wo fang ich damit an. Ich möchte diese Review in drei Teile separieren, ähnlich dem Aufbau des Buches, welches drei Essays in sich vereint.

Das erste Essay behandelt die Frage, was "Gut" und "Böse" eigentlich ist und woher diese moralischen Kategorien ihren Ursprung haben (Genealogie=Ahnenforschung). Es zeigt sehr eindrücklich die Entwicklung unserer moralischen Perspektiven, welche durchaus sehr materialistisch, fast schon marxistisch, analysiert wird. Besonders wenn er die "Mächtigen" und "Nicht-mächtigen" als Namengebende Instanzen kennzeichnet, ähnelt dies sehr dem Widerspruch moderner Klassen und der Überbau-Basis-Dialektik. Auch eine Rassenkomponente, für seine Zeit durchaus revolutionär, spielt darein, wenn Nietzsche etwa das lateinische Wort malus auf den "schwarzköpfigen Mann" zurückdatiert. Man sollte hier nicht den Fehler machen Nietzsche einen Antirassisten oder gar einen progressiv denkenden Menschen zu nennen-oh boy da kommt noch was auf euch zu. Der oblilgatorische Religionshass Nietzsches kommt auch hier nicht zu kurz. Gott wird als Rachefetisch der Unterdrückten, als Instrument ewiger Rache für die Versklavung, Vergewaltigung und Ermordung der Beherrschten beschrieben. ("Diese Schwachen-irgendwann einmal nämlich wollen auch sie die Starken sein, [...] irgendwann soll auch ihr Reich kommen- >>das Reich Gottes<<").
Nach einem Anfangs sehr interessanten historischen, ökonomischen, linguistischen, rassischen Diskurs darüber, was wirklich gut und böse ist, verliert sich Nietzsche hier in seine größte Sackgasse: Die Unterteilung der Welt in "Starke Menschen" und "Menschen des Ressentiments", wie er sie nennt. Er etabliert ein Menschenbild, in welchem manche einfach "stark von Natur aus" sind, wie Blitze, die nicht anders können in Häuser einzuschlagen, und andere eben nicht, und nur erstere sich Herrschaft, dem Versprechen von Dingen anmaßen können. So ist alle Menschheitsgeschichte nichts weiter als der Versuch der Starken die Welt zu formen und die Reaktion des Ressentiments gegen dieses Formen. Bei aller Kritik bleibt dieses Kapitel ein starker Einstieg und das mit Abstand beste der drei.

Es folgt ein Diskurs über das schlechte Gewissen. Besonderes Gewicht erhält das Konzept der Strafe, welches laut ihm im Konzept der Schuld, erst Recht der ökonomischen Schuld, hat. Wo, in der Vorzeit, ein Gläubiger gegenüber dem Schuldner eine Rechnung offen hat, zeigt sich die körperliche Tortur als ein wohlbehaltenes Mittel. Erst mit Rom wandelte sich das Bild und es wurde das gleiche Prinzip mit anderen Mitteln angewendet. Eine gute Grundlage auch für aktuelle Diskurse, wenn wohlbehütete, westlich sozialisierte Menschen mir was von der "gerechten Todesstrafe" erklären wollen. Auch hier scheißt er nach einem guten Einstieg wieder rein. Er nennt die Europäer "Zärtlinge" dafür, dass sie weniger Leid als Rache haben möchten und im widerlichsten "Beweis" für seine These, legt er nahe das schwarze Menschen (Er droppt das N-Wort an dieser Stelle), weniger Schmerz fühlten, weil sie noch keine Zivilisation kennen. Ugh, I mean 19.Jahrhunder schön und gut aber trotzdem...
Das Kapitel ist durchwachsen mit durchdachten Kritiken am Sinn der Strafe und hanebüchenen Versuchen einen Stärkefetisch zu etablieren. Man stelle sich die Frage ob Nietzsche sich selbst als starker, Nicht-Zärtling angesehen hat lol. Als Interessantes folgt noch der "Reject modernity, embreace monke"-Ark gefolgt von einer wirklich interessanten Passage über die Vergötterung der Ahnen und der Zurückzahlung der gesellschaftlichen Schuld an ihnen.
Zum letzten Kapitel kann ich nicht viel sagen, weil mich asketische Ideale null interessieren und Friedrich nicht den Sinn sieht irgendwas zu definieren oder AUS ANDEREN SPRACHEN ZU ÜBERSETZEN.
Ist aber ganz cool zu hören, wie Philosophen keinen Sex haben dürfen, weil sie sonst nicht so klar denken können. Lol die Damenwelt ist sicher in Trauer, dass sie Nietzsche und Schopenhauer an die Philosphie verloren haben. Hab nach 16 Seiten abgebrochen :/

Das wärs dann. Wer das alles gelesen hat kommentiert bitte seine Lieblingseiscremesorte. Auch wenn ich Friedrich ziemlich gemobbt habe, das Buch liefert interessante Denkanstöße, wenn man mal den zeitlich bedingte Rassismus und seine Fetischisierung für das Starke ausblendet. Habs nicht bereut es zu lesen im Gegenteil.
Profile Image for Shahad.
1 review3 followers
March 28, 2021
Not only is it an interesting and inspiring read. But Nietzsche had a knack for framing even the hardest question in a way that not only enlightens you but also at the same time entertains you. This is a book I would recommend anyone to read especially anyone that still thinks that religion and stats are necessary in human societies.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Renate.
35 reviews
August 16, 2017
Sehr elitäre Betrachtung gesellschaftlicher Strukturen und Entwicklungen;viele Themen zu einseitig betrachtet in Bezug auf die Interpretation und Wirkung menschlichen Handelns.
Trotzdem zum Nachdenken anregende Thesen; speziell z.B. in der Abhandlung zum Thema "asketische Ideale" die Situation der Philosophen und die Rolle der Priester (der Kirche), "die suchen, ihre Kraft zu gebrauchen, um die Quellen der Kraft zu verstopfen" ( bei den Gläubigen).
Aussagen zu Frauen sind natürlich ganz grässlich.
Siehe dazu auch Kritik von Peter Möllers in www.philolex.de
Profile Image for Tarek Abdelwadoud.
11 reviews1 follower
March 15, 2020
الكتاب سمعتة وانا واقف ف البرج ساعة ١ كانت خدمة لطيفة مع نيتشه❤️
This entire review has been hidden because of spoilers.
Displaying 1 - 6 of 6 reviews

Can't find what you're looking for?

Get help and learn more about the design.