Eine Serie von Überfällen hält die Polizei von Rocky Beach in Atem. Als ein harmlos wirkender Mann ganz unerwartet den letzten Raub gesteht, ist Justus, Peter und Bob klar: Hier geht etwas nicht mit rechten Dingen zu! Denn der vermeintliche Täter ist ein alter Bekannter. Die drei ??? ermitteln an düsteren Orten und geraten in Gesellschaft zwielichtiger Gestalten ...
Zusammenfassung: Auf dem Heimweg mit dem Bus werden die drei Fragezeichen Zeuge eines schier unglaublichen Ereignisses. Ein junger Mann, der mit ihnen im Bus sitzt, ruft vor ihren Augen die Polizei an und gesteht dieser, vor einer Stunde einen Überfall begangen zu haben. Doch das ist nur der Anfang der Merkwürdigkeiten in ihrem neuen Fall. Denn auch ihr alter Freund Matti, der eigentlich so sanftmütig wie ein Teddybär ist, soll kürzlich ein Geschäft überfallen haben, was er kurz darauf auch aus freien Stücken der Polizei gestand. Schließlich führt die Spur der sich langsam häufenden Überfälle die drei Jungen auf den alljährlichen Jahrmarkt des kleinen Küstenstädtchens, den Rocky Beach County Fair. Und dort geht es eindeutig nicht mit rechten Dingen zu ...
Fazit: Das Setting der Geschichte gefiel mir an sich ganz gut - also die Jahrmarktszenerie und all das. Allerdings bin ich mir mit der Entwicklung des Falls einfach nicht richtig grün geworden. Ich fand, dass sich sogar Justus ungewöhnlich verhielt. Insofern, dass er Zusammenhänge, die er in anderen Büchern sofort durchschaut hat, einfach nicht erkannte. Ungewöhnlich, finde ich. Und nicht mein Ding, das steht fest. Die Auflösung des Falles war dann wieder so verstrickt, dass ich es einfach nicht nachvollziehbar fand, dass Justus dieses Chaos durchschaut hat, dann aber blind gegenüber Offensichtlichem war. Keine Ahnung, wie ich meine Meinung zu diesem Buch sonst in Worte fassen soll. Dennoch vergebe ich für die an sich doch recht gute Idee hinter der Geschichte noch ...
Oh, ein überraschend guter und nur wenig überzogener Fall von Marco Sonnleitner - wahrscheinlich deshalb, weil er wieder mal geklaut hat: es gibt einen Fall der "Knickerbockerbande", der nahezu identisch ist. Also auch Hypnose auf dem Rummelplatz und dadurch verübte "Verbrechen"; ich glaube die Folge heißt "Wenn die Turmuhr 13 schlägt".
Bei diesem Hörspiel bleibt der Spannungsbogen eigentlich konstant hoch, und vor allem die Sprecher finde ich richtig gut - vor allem den fiesen Ronny, der sich am Schluss um Justus "kümmern will". Aber auch Inspektor Cotta wirkt irgendwie reifer und immer mehr nach Tatort-Silberfuchs, auch wenn ich es ein bisschen unrealistisch finde, dass er bei Peters Geständnis so gar nicht überrascht zu sein scheint. Oder anders: dass er so gar nicht geneigt zu sein scheint, dieses anzuzweifeln. Insgesamt also echt gut inszeniert, ich höre es immer wieder gern.
Ich glaube, das ist der mit Abstand beste Sonnleitner Fall bisher (Wobei Zwillinge der Finsternis zumindest recht lustig war...).
Vorweg: Eine Sachen sind wirklich unlogisch. Der Fall ist recht schnell durchschaut. Die Auflösung am Ende viiiiel zu schnell und knapp, einfach nur eine Auflistung der Fakten.
Man darf nicht zu lange drüber nachdenken, wie genau die Hypnose funktionieren soll. Man muss sich wundern, wieso Bob und Justus so doof sind und Peter alleine lassen. Gerade Justus wäre, meiner Meinung, an dem Punkt geistig schön viel weiter gewesen.
Aber jetzt endlich zu den Positiven Dingen: Eine ungewöhnliche Umgebung für einen ??? Fall, psychologisch interessant, ziemlich gefühlvoll und emotionsreich, spannend. Peters Angst in der Achterbahn, Justus' Unwohlsein als die Wahrsagerin ihn so zu "durchschauen" scheint, die Sorge von Justus & Bob um Peter... alles sehr gut geschrieben. Ich hab sogar ein-zwei Mal nachsehen müssen ob ich den Autoren verwechsle, weil der übliche nervige Klamauk von ihm wirklich fast nicht vorkommt.
Und die Endszene hat mich wirklich zum Lachen gebracht. Eiskalt von Peter :D
Hat mir recht gut gefallen, für einen Sonnleitner-Band sogar überraschend gut! Gut gewählte Umgebung (Vergnügungspark, speziell: Geisterbahn), "gefährliche" Gegenspieler "Nosferatu, der Vampir, der Scharfrichter, ..." Wiederholte Bezüge auf vorangegangene Fälle: einer der früheren Protagonisten taucht sogar wieder auf... :) Gut, das Ende war jetzt nicht wahnsinnig überraschend, aber der Teil hat mich gut unterhalten und mein Fan-Herz höher schlagen lassen. Sonnleitner hat sich Mühe gegeben sich einen netten Teil für uns auszudenken, deswegen: