Eine beeindruckende Schulgeschichte, eine Parabel über die Entstehung kollektiver Gewalt. Mit einem gnadenlosen Frage- und Antwortspiel wird eine alte Untat aufgedeckt: In einer Schulklasse war ein Mitschüler zusammengeschlagen worden - nach fünfundzwanzig Jahren wird die Vergangenheit in allen Einzelheiten wieder aufgerollt. Beklemmend wird deutlich, wie leicht das Verdrängen, das Vergessen, das Beschönigen fällt - und wie schwer es ist, zu einer Schuld zu stehen. Ein höchst eindrucksvoller Roman.
Michael Johannes Maria Köhlmeier ist ein österreichischer Schriftsteller, Musiker und Moderator. Er lebt als freier Schriftsteller in Hohenems und Wien.
600 Seiten und keine einzige ist ermüdend, sondern lustig, erschreckend oder philosophisch. Stellt die Fragen nach der Schuld, des Verdrängens und der Reue ohne Voreingenommenheit. Die bessere "Die Welle".