Michael Johannes Maria Köhlmeier ist ein österreichischer Schriftsteller, Musiker und Moderator. Er lebt als freier Schriftsteller in Hohenems und Wien.
oberflächlich betrachtet ein modernes märchen - schaut man tiefer in die geschichte, dann ist die erkenntnis: - sei vorsichtig mit deinem wünschen, sie könnten wahr werden - gier regiert die welt - wenn man andere nur ausnützen kann - warum sagt man immer etwas anderes, als man meint usw usw
Eine kleine, abgeschlossene Gemeinde wird von einem Wunder heimgesucht und findet sich inmitten seiner Wünsche wieder. Die Geschichte, oder das Märchen, das Kohlmeier hier erzählt handelt in wundervoller Sprache von Gier und Eitelkeiten. Ein wenig aufgestossen hat mir die Demut mit der sich die Hexe gesichtslos der Geschichte hingibt.
Ich werde es wieder lesen mit ein wenig Abstand. Die Sprache die Michael Kohlmeier verwendet hat mich vom ersten bis zum letzten Satz beglückt.
Ein skurriles Märchen, mit viel Humor erzählt. Es geht um Wünsche, und sobald diese verwirklicht werden können, um egoistische, größenwahnsinnige Vorstellungen, die einmal wahr doch alle ins Unglück stürzen. Der Neid nimmt zu und jede Solidarität verschwindet. Ein Abbild der Menschheit in einem kleinen Dorf. Sehr gelungen.
Ein Märchen von einem Walfisch, der Wünsche erfüllt. Ein Märchen vom Egoismus und der Engstirnigkeit einer modernen Dorfgemeinschaft - humorvoll und sehr kurzweilig erzählt.