1923 wird das Ruhrgebiet von Franzosen besetzt. Der Hass gegen die Besatzer wächst, die Bevölkerung leidet. Johanna, Luise und Sophie müssen um ihr Glück kämpfen. Am Bodensee wird auf Sophie, Mutter eines Halbfranzosen, ein Anschlag verübt und sie flieht zu Luise ins Ruhrgebiet. Als deren Gatte Siegfried davon erfährt, bedroht er die Frauen, die in ihrer Verzweiflung eine schreckliche Tat begehen. Und dann begegnet Sophie ihrem einstigen Verlobten, dem Franzosen Pierre, wieder ...
Nach dem ersten Weltkrieg müssen Sophie, Johanna und Luise ihr Leben wieder aufbauen. Aber das ist nicht so einfach, denn sie und ihre Familien tragen die Narben aus dem Krieg noch auf und unter der Haut. Nur langsam kehren sie zu einer Art Normalität zurück. Aber es taucht schon eine neue Gefahr auf: die Ereignisse in München zeigen deutlich, dass eine friedliche Zukunft in weiter Ferne liegt.
Das Buch ist das negative Spiegelbild seines Vorgängers. Das, was im ersten Teil zusammengefunden hat, bricht hier wieder auseinander. Das kommt nicht überraschend, denn aus dem Teil der Handlung, der in der Gegenwart spielt, ist vieles schon klar. Es geht also nicht mehr darum, was passiert, sondern nur noch wie. Dabei ist einiges auch so klar, dass es eigentlich keiner weiteren Erklärung bedurft hätte.
Für mich hätte man beide Bände in einen packen können. Der zweite Teil ist leider nicht so spannend wie der erste. Ich bin gespannt, ob der dritte Teil die Geschichte noch einmal herumreißt.