Als die Temperatur in New York plötzlich unter minus zehn Grad fiel, sank auch die Stimmung in meiner WG auf den Gefrierpunkt. Rick konnte mir kaum in die Augen schauen. Pam stürzte alle drei Minuten zur Toilette. Abby blickte permanent nervös auf ihr Handy. Und Saida rannte wie von der Tarantel gestochen in der Küche herum. Ich schob das merkwürdige Verhalten meiner Mitbewohner auf die Tatsache, dass unsere Heizung lahmgelegt war und wir in einem kalten Haus saßen. Auf die Idee, dass mehr dahinterstecken könnte, kam ich erst viel, viel zu spät …
Auch im zweiten Band, der nahtlos an den ersten Teil “Willkommen in der Chaos-WG” anschließt, geht es munter und chaotisch zu. Maxi fühlt sich in ihrer WG inzwischen zu Hause, auch wenn die fünf nach wie vor um den Erhalt ihres Hauses kämpfen müssen. Gute Dienste leistet dabei noch immer der sehr populäre Pinkstone-Blog von Maxi. Der Fokus liegt in diesem Band aber mehr auf dem Miteinander der WG-Bewohner, ihren Geheimnissen und wie sie damit umgehen. Das heißt, eigentlich ist es kein richtiges Miteinander, da jeder mit sich selbst beschäftigt ist. Maxi wird den Gedanken an Alex nicht los, der immer wieder auftaucht und dann plötzlich wieder verschwunden ist. Dann ist da auch noch die Lüge um die Hochzeit mit Rick. Abby nimmt einen Job an, bei dem der Ärger schon vorprogrammiert ist. Saida verhält sich merkwürdig und nimmt sogar ihr Essen mit aufs Zimmer, während Pam ständig zur Toilette rennt. Als dann auch noch Maxis Mutter wieder in ihr Leben tritt, meint Maxis, dass es schlimmer gar nicht kommen kann.
Es macht Spaß, mit Maxi New York und seine Besonderheiten kennen zu lernen, dieses Mal im Winter mit viel Schnee und Kälte.die verschiedenen, zum teil gegensätzlichen Charaktere sorgen für Abwechslung und interessante Geschichten. Das Intermezzo mit Maxis Mutter ist feinfühlig und glaubhaft beschrieben, immerhin hat Maxi ihre Mutter seit vielen Jahren nicht gesehen. Überhaupt liegt hierin eine Stärke der Reihe: Beziehungen, seien es Liebesbeziehungen, Familienkonflikte oder auch innere Konflikte werden sehr authentisch und nachvollziehbar erzählt. Dabei wird es nie kitschig oder gefühlsduselig, trotz dem es der Geschichte nicht an Herz und Wärme fehlt.
Die “Verrückt nach New York”-Reihe macht einfach Spaß. Man merkt der Autorin ihre Leidenschaft für die Stadt an. Die Story ist flott geschrieben. Dabei wechselt hin und wieder der Erzählstil, auch wenn der Hauptanteil weiterhin Maxis Ich-Perspektive bildet, die ja auch bei den eingestreuten Blogeinträgen zu Tragen kommt. Auf der offiziellen Website zur Serie gibt es übrigens tolle Bilder und Infos zu New York – natürlich sind auch die Orte dabei, an denen Maxi und ihre Freunde sich aufhalten.
Am Ende des zweiten Bandes bleibt natürlich noch Vieles offen, aber es gibt Perspektiven. Ich bin sehr gespannt, was im dritten Teil der auf vier Bände angelegten Reihe auf mich zukommt.
2,5 Sterne Dieses Buch ist so geschrieben, wie sich eine ca. 12-Jährige das Leben von jungen Erwachsenen vorstellt. Das ist erstmal nicht schlimm, da angeblich 10 bis 14-Jährige die Zielgruppe dieses Buch sein sollen. Dafür gab es aber einen sehr fragwürdigen Fall von sexuellem consent, der im Nachhinein auch nicht nochmal diskutiert wurde. Die Protagonistin Maxi meinte sogar selbst, sie hätte "falsche Signale" gesendet. Und das geht einfach gar nicht. Noch weniger für die Zielgruppe. Ich bin absolut für sexuelle Offenheit, auch schon für junge Lesende (und generell Kinder), aber bitte altersgerecht und ohne legitimiertes victim blaming. Der Schreibstil war angenehm zu lesen, aber mehr Sterne kann ich in diesem Zusammenhang nicht geben.
Nichtsaussagend. Cringe. Schade, dass das Buch weder spannende Charaktere (außer vielleicht Rick) hatte, noch einen Plot der einen fesselt. Abby und Pam waren zu identisch. Die Liebschaften waren schon fast armselig, und beide Jungs (Alex und Chris) ähneln sich zu sehr (warum sind beide weiß?) Apropos weiß; manche Stellen kamen mir fast rassistisch vor! Maxi ist unglaublich unsympathisch, aber der schlimmste Fehler des Buches liegt hier: Die Autorin hat eventuell noch nie von "Show, don't tell" gehört! Das macht das Buch nur 2 Sterne wert.
Zuckersüße Fortsetzung mitctollen Protagonisten. Man kann mit ihnen lachen, weinen oder einfach nur glücklich sein. Auch Spannung und Intrigen fehlen nicht! Ich freu mich schon Band 3 zu lesen.
Diesen zweiten Teil fand ich viel besser als den Ersten! Es war viel mehr Action, Spannung und Handlung und die Protagonisten mochte ich noch lieber. Ich freue mich schon jetzt auf Teil 3, der vielleicht morgen schon begonnen wird!
4,5⭐ Damit habe ich in einem Tag fast das ganze Buch gelesen. Die WG um Pinkstons zieht mich einfach jedes Mal wieder in ihren Bann. Ich freue mich auf den nächsten Teil. Den ich jetzt auch als nächstes lesen werde.